März 2003

Samstag, 1. März 2003

Aus dem Winterschlaf erwacht

Kaum scheint die Sonne und es wird wärmer, geht es wieder los mit der Gartenarbeit. Bei angenehmen 11 Grad und Sonnenschein habe ich einiges an meinen Stauden abgeschnitten. So etwas kann man natürlich vor dem Winter machen, sobald es verblüht ist. Aber ich hatte das Pech, dass es dann ständig regnete – jedenfalls an den Wochenenden – und während der Woche war es nach der Arbeit schon zu dunkel. Bei den zwei Buschmalven war ich mir dann allerdings unsicher: wie viel darf ich, wie viel soll ich? Also habe ich erst einmal den Ratgeber von „Mein schöner Garten“ befragt. Nun weiß ich, dass 5 Schnittgruppen gibt und die Buschmalve zur Schnittgruppe 2 gehört und daher stark zurückgeschnitten werden muss. Da muss ich in den nächsten Tagen noch mal ran. Die Frühjahrsblüher haben schon reichlich Knospen angesetzt. Dieses Jahr wird unser Garten viel früher grün und bunt werden, im letzten Jahr ging es erst im April los mit der Pflanzerei.
Jörg hat unsere Holzterrasse mit einem Hochdruckreiniger und Wasser gereinigt und dann sogar komplett gestrichen. Es steht der Gartensaison nichts mehr im Wege.

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Sonntag, 2. März 2003

Frische Farbe …

… für meine Haare gab es heute Nachmittag. Ich habe nun schon einige graue Haare, die im Grunde nicht so sehr auffallen. Aber gerade vorne am Haaransatz stört es mich doch. In den letzten Monaten habe ich meistens die Poly Re-Nature-Creme verwendet, die tatsächlich funktioniert und die grauen Haare unsichtbar macht. Jetzt wollte ich aber doch wieder etwas mehr Farbe und bin nun dunkelbraun. Und komme mir ganz fremd vor, wenn ich in den Spiegel schaue.

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Montag, 3. März 2003

Rosenmontag

Tatsächlich, die Fastnacht (hierzulande Karneval, anderenorts Fasching genannt) ist in vollem Gange. Aber hier in der Region Hannover kriegt man überhaupt nichts davon mit. Zum Glück. Früher fand ich es auch nur toll wegen der Masken- und Hexenbälle. Vor allem die Hexenbälle am Mittwoch waren das Ereignis in Trebur und der größeren Umgebung. Kann man ja alles in meinen Tagebüchern nachlesen. In Hannover gibt es zwar Sonntags einen Umzug, aber wenn man nicht in der Stadt wohnt oder sich extra deswegen dorthin bemüht, geht der Trubel völlig an einem vorbei. Das wirklich einzige, was wir karnevalsmäßig tun werden, ist die Stunksitzung im Fernsehen anschauen. Absolut empfehlenswert! Gestern Abend gab es schon die gekürzte Fassung, aber ich werde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Langfassung (3 Stunden) aufnehmen (WDR um 00:30 Uhr).

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Neue Redensart?

„Mal doch nicht den Teufel an die Wand“ – diesen Ausspruch kennt doch sicher jeder, und es ist damit gemeint, dass man das Schlimmste befürchtet, eine ungünstige Situation voraussieht oder übermäßig pessimistisch ist. Wenn ich nun laut vor mich hin denke und mein Mann darauf antwortet: „Mal doch nicht den Engel an die Wand!“, dann habe ich da wohl eine sehr optimistische Äußerung getan. Wenn sich dieser Wunsch nur erfüllen würde!

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Donnerstag, 6. März 2003

Unterm Messer

Donnerstagvormittag, 11:00 Uhr. Wahrscheinlich liegt Sammy jetzt gerade beim Tierarzt unterm Messer. Er hat heute den Termin für den kleinen, obligatorischen Eingriff. Und ich habe Urlaub. Weil es einfach praktischer ist, wenn ich das Katerchen morgens hinbringen und mittags bzw. nachmittags wieder abholen muss. Danach kann ich ihn sowieso nicht alleine lassen. Ich hoffe, er ist gleich drangekommen und ich kann ihn bald abholen.
13:00 Uhr. Gerade habe ich Sammy abgeholt. Als ich im Wohnzimmer die Transportkiste öffnete, torkelte er sofort heraus. Ich schnappte ihn dann vorsichtig und legte ihn auf eine weiche Unterlage vor dem Sofa. So verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag. Ich habe gelesen und fern gesehen, während Sammy die meiste Zeit schlief. Um halb sieben lief er schon wieder relativ normal durch das Haus.

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Freitag, 7. März 2003

Überstanden

Sammy sprang heute Morgen schon wieder durch die Gegend, als wäre überhaupt nichts gewesen. Prima, denn es ging ihm besser als mir. Klar, ich habe ja heute noch einen Tag Urlaub, und da ist es doch passend, wenn ich mit Kopfschmerzen aufwache. Ich habe erst mal eine Tablette genommen und mich dann wieder hingelegt. Erst gegen elf bin ich aufgestanden, obwohl mir nicht so richtig danach war.

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Landpartie

Schönes Wetter, angenehme Temperaturen, ein Urlaubstag – die Kopfschmerzen sind zwar noch nicht ganz weg, aber für einen kleinen Ausflug übers Land bin ich doch fit genug. Denn heute wollte ich einen mittleren Großeinkauf bei Aldi machen. Da der nächstgelegene Aldi alt und klein ist, das Personal gleichgültig bis unfreundlich und man einem Teil der Kundschaft ansieht, dass der Laden in einer – sagen wir mal – nicht besonders attraktiven Wohngegend liegt, gehe ich dort äußerst ungern und daher selten einkaufen. Die Kunden könnten mir ziemlich egal sein, aber alles zusammen hält mich immer wieder von einem Einkauf dort ab. Also bin ich heute 12 Kilometer übers Land gefahren. Dort gibt es einen recht neuen und großen Aldi-Markt. Ich hatte Glück und es war für einen Freitag sehr wenig los. Nun ist unser Vorratsschrank im Keller gut gefüllt: Dosentomaten, eingelegte Paprika, Nudeln, Reis, Rotkohl, H-Sahne und noch ein paar andere Dinge.
Eigentlich müsste ich jetzt noch Staub saugen, aber große Lust dazu habe ich nicht. Doch ich könnte mich überreden: jetzt schnell saubermachen und um 16:30 Uhr auf Sofa legen und „Alfredissimo“ anschauen. Damit könnte es klappen.
Tja, ich war zwar pünktlich fertig, aber die Kochsendung fiel leider aus wegen einer aktuellen Berichterstattung …

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Sonntag, 9. März 2003

Mehr Zeit bitte!

Wenn ich hier (und woanders) nicht zum Schreiben komme, dann liegt das an der momentanen Überfüllung des privaten Terminkalenders und zusätzlicher nicht geplanter Ereignisse, die sich wie von Geisterhand immer wieder dazwischen schieben. Ich kann da anscheinend nichts tun, es tut sich alles von selbst, ohne mich zu fragen.

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Donnerstag, 13. März 2003

Aufwärts

Langsam geht es wieder etwas besser. Noch zwei Geburtstagsfeiern und dann ist erst einmal wieder Ruhe. Nach langem Hin und Her werden wir nun am Samstag nicht in Jörgs Geburtstag „hineinfeiern“. Da er für Sonntag schon ein paar Leute zum Kaffee eingeladen hat, wäre es alles zusammen etwas zu viel geworden. Denn es hätte bedeutet: Am Freitag Einkaufen, Freitag und Samstag vorbereiten, zum einen für den Samstagabend und zum anderen für den Sonntagskaffee, am Samstag auf jeden Fall bis nach Mitternacht durchhalten, dann vielleicht noch den einen oder anderen über Nacht als Schlafgast, am Sonntag spätes Frühstück, das dann beinahe nahtlos in das Kaffeetrinken übergeht. Abends dann total erschöpft ins Bett fallen und am Montag am besten gar nicht mehr aufwachen. Nein, danke! Seit Mitte Februar hatten wir nun jedes Wochenende private Termine und irgendwann reicht’s mal. Die Geburtstagsparty wird dann eben später, zum Beispiel im April, nachgeholt. Wir können ja dann ein Osterfeuer im Garten anzünden *g*.

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Berufstätige Putzfrau

Ein Mann und eine Frau wohnen in einem hübschen, kleinen Häuschen. Sie sind beide berufstätig und den Haushalt erledigen sie gemeinsam. Irgendwann einmal geht es ihnen finanziell so gut, dass sie sich entscheiden, einige Hausarbeiten von einer Putzhilfe erledigen zu lassen. Beide freuen sich, dass sie nun mehr von ihrer Freizeit mit gemeinsamen Unternehmungen verbringen und sich ihren Hobbys widmen können. Nun geschieht es aber, dass der Arbeitgeber der Frau gar nicht mehr viel Geld hat und an allen Ecken und Enden sparen muss. Und so entscheidet er, dass er sich kein Personal mehr leisten kann, das die Büroräume reinigt. Also holt die Frau am Donnerstag nicht ihr Business-Kostüm oder den Hosenanzug aus dem Schrank, sondern zieht eine alte Jeans und einen bequemen Pullover an: es ist Putztag. Damit sie sich weiterhin an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlt, muss sie – wie auch ihre Kolleginnen und Kollegen – den Schreibtisch wischen, das Geschirr spülen und den Mülleimer ausleeren. Einmal im Monat wird der Boden gewischt oder es werden die Fenster geputzt. Wenn sie am Donnerstag nach Hause kommt, trifft sie manchmal noch ihre Putzhilfe, die gerade das hübsche, kleine Häuschen auf Hochglanz gebracht hat. Und dann plaudern sie noch ein paar Minütchen über die heutige Putzarbeit …

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Programmänderung und der Sonntagabend

Nachdem die Party am Samstag nicht stattfindet, wird es neben dem Kaffeetrinken ein Abendessen im kleinen Rahmen geben. Der Sonntagabend ist zwar nicht optimal, aber es ist okay. Ich habe immer noch eine Abneigung, am Sonntagabend etwas zu unternehmen. Der Montagmorgen steht dann schon immer „drohend“ bevor, auch wenn er wirklich nicht drohend ist. In der Vergangenheit war er es manchmal aus unterschiedlichen Gründen schon.
Ich kann zum Glück sagen, dass mir meine Arbeit viel Spaß macht und ich sehr, sehr nette Kollegen habe. Und wer kann schon während der Arbeitszeit Bücher lesen? *ggg* Nein, nicht dass dies jemand falsch versteht. Aber beim Umsetzen von den so genannten Schwarzschriftbücher (Gedrucktes für Sehende, in der Regel mit schwarzen Buchstaben) muss man das Ganze erst einmal einscannen, dann Korrektur lesen und anschließend noch weiterbearbeiten, wenn es in Punktschrift ausgedruckt werden soll. Und das Korrektur lesen bedeutet natürlich, dass man das Buch tatsächlich LESEN muss. Sicher nicht mit Muße und in Ruhe, aber doch von vorn bis hinten Seite für Seite, Satz für Satz und manchmal auch Buchstabe für Buchstabe. Zurzeit lese ich gerade „Death of a Salesman“ Korrektur, was mir natürlich aus der eigenen Schulzeit bekannt ist. Davor hatte ich ein Lesebuch für die 5. Klasse in Arbeit und da gab es wunderbare Geschichten zu entdecken!

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Gesunde und kranke Katzen

Unser „Coonie“ Sammy gedeiht prächtig – ich müsste ihn mal wieder wiegen – und bereitet uns viel Freude. Tapete hinter der Eingangstür abreißen, morgens ab 6 Uhr Krallen in Menschenfüße unter der Bettdecke hauen – nun gut, das ist der mehr oder weniger erfreuliche Unsinn, den so ein Katerchen im Kopf hat. Aber sonst ist er gaaanz lieb und wird hoffentlich ein richtiger Schmusekater werden. Nach draußen geht er noch nicht, und da er zwar die Katzenklappen kennt, sie aber noch nicht benutzen kann, werden wir ihn im Moment noch nicht darauf hinweisen. Demnächst kriegt er noch eine Tollwutimpfung und wenn dann die Gartensaison beginnt, darf auch er einmal hinausschnuppern.
Nicht so gut geht es Julchen, die ja seit Mai 2001 bei unseren Nachbarn Tina und Ralf wohnt. Sie war noch nie eine große Esserin, aber in letzter Zeit hat es sehr nachgelassen. Die Tierärztin stellte beim ersten Besuch ein Gewicht von nur 2,8 Kilogramm fest und das ist doch zu wenig selbst für eine kleine Katze. Außerdem fühlte sie einen Knoten im Bauch und ihre Vermutung war: Leukose-Knoten. Ich war von dieser Tierärztin nicht so hundertprozentig überzeugt und hatte deshalb schon mit Sammy einen anderen Tierarzt aufgesucht. Nun waren Tina und Ralf auch mit Jule bei diesem Tierarzt. Es wurde Blut abgenommen, es wurden Röntgen- und Ultraschallaufnahmen gemacht. Der Knoten hatte sich bei der zweiten Untersuchung schon verkleinert und es schien auch so etwas wie Knochenstücke dort zu sehen zu sein, von einer Maus zum Beispiel. Heute war nun das Ergebnis aus dem Labor da. Leider sind die Blutwerte nicht sehr gut, im schlimmsten Fall könnte es vielleicht FIP sein, im besten Fall nur eine Magen- und Darmverstimmung. Leider frisst sie nach wie vor nicht viel und trinkt vor allem zu wenig. Der Tierarzt hat nun angeordnet, dass ihr künstlich, also am Tropf, Flüssigkeit zugeführt werden muss, wenn sie bis morgen nicht getrunken hat. Wir hoffen, dass es alles nicht so schlimm sein wird, aber im Moment bleibt nur das Warten.

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Montag, 17. März 2003

Angebrannt

Am Samstag habe ich tatsächlich noch einen Kuchen für Sonntag gebacken. Und wieder etwas dazugelernt: Backt man eine „Verkehrte Apfeltorte“, so sollte man möglichst keine Springform verwenden. Bei diesem Kuchen wird nämlich der Boden der Form mit Butter und Zucker bestrichen, dann mit Äpfeln belegt und darüber kommt der Teig. Und da eine Springform nicht hundertprozentig dicht ist, kann etwas heraustropfen. Das tropft auf den Boden des Backofens, wird schön schwarz und riecht angebrannt. Da nun der Backofen auf jeden Fall gereinigt werden musste, bot sich auch eine Komplettreinigung an. Welch ein Glück, dass man mit einfachen Handgriffen aber auch wirklich alles ausbauen und in die Spülmaschine legen kann. Es blieb allein noch die Fleißaufgabe, das angebrannte Zeug zu entfernen. Das hat Jörg übernommen.

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Geburtstag

Gestern war strahlender Sonnenschein und es wurde auf der Terrasse in der Sonne richtig warm. Ich hätte Lust dazu gehabt, solange es geht draußen zu sitzen und einfach nichts zu tun. Aber schließlich war es Jörgs Geburtstag und es kam Besuch zum Kaffee und anschließend zum Abendbrot. Da aber alle heute wieder arbeiten mussten, hat es sich nicht so lange ausgedehnt. Trotzdem war ich heute etwas müde. Vielleicht war es deshalb gar nicht so schlecht, dass wir mit der Medienzentrale diese Woche in ein anderes Gebäude umziehen. So haben wir heute schon mal einige Stunden lang Unterrichtsmaterial in die neuen Räumlichkeiten gekarrt und dort in die Regale geräumt.

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Dienstag, 18. März 2003

Umgezogen

Heute war der zweite, eigentliche Umzugstag. Die PCs wurden abgebaut und natürlich in den neuen Räumen wieder angeschlossen. Dazwischen lagen einige Stunden des Aus- und wieder Einräumens diverser Materialien.
Als ich heute nach Hause kam – es war erst kurz vor halb fünf – habe ich meine Gartenklamotten angezogen und noch die Rose und den Lavendel eingepflanzt, die Jörg zum Geburtstag bekommen hatte. Solange die Sonne noch auf die Terrasse schien, war es angenehm warm und ich habe draußen gesessen. Nun spüre ich es deutlich, dass ich die letzten zwei Tage fast ständig auf den Beinen war. Klar, das ist ein Unterschied zu dem Sitzen am Schreibtisch. Mir tun jedenfalls alle Beine und Füße weh, und ich werde noch schnell etwas kochen und dann dieselben auf dem Sofa hochlegen. Wahrscheinlich gibt es heute mal einen richtig schönen Film zu sehen, denn Jörg hat zu seinem Geburtstag auch einen DVD-Player und diverse DVDs bekommen.

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Sammy und die Hasen

Sammy war heute Nachmittag auch mit draußen und nach einigen Runden ums Haus und durch den Garten entdeckte er die Hasen des Nachbarn. Die fand er äußerst faszinierend, so faszinierend, dass er schließlich in Nachbars Garten lief, um sich direkt vor den Stall zu setzen. Dort war er nicht mehr wegzubewegen. Mir wurde es irgendwann zu kalt und ich wollte den Kater mit nach drinnen nehmen. Er aber starrte nach wie vor auf die Hasen. Gut, dachte ich, die Nachbarn sind wohl noch nicht da, ich geh mal schnell rüber auf deren Grundstück und hole den Kater. Normalerweise laufe ich nicht einfach so in anderer Leute Gärten, aber wie sollte ich sonst den Kater zurückholen? Außerdem würde es ja keiner merken. Doch das war falsch gedacht. Als ich um das Gartenhaus herumging, sah ich den Nachbarn drinnen am Tisch sitzen und er sah mich auch! Wie peinlich! Sammy wollte sich natürlich nicht einfangen lassen und flitzte bei dem Versuch erst zwei-, dreimal auf der Kiesschicht am Zaun entlang, bis ich ihn endlich hatte. Auf dem Rückweg schnell mal dem Nachbarn gezeigt, was ich da eingefangen hatte, und dann nichts wie weg. Sammy strampelte sich los und kratzte mich dabei. Zum Glück lief er aber schnurstracks ins Haus und nicht wieder zurück zu den Hasen.

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Mittwoch, 19. März 2003

Jule-Katzi

Am Wochenende hat Jule doch etwas mehr getrunken und dann auch ein größeres Geschäft hinterlassen, mit dem sich anscheinend die Verstopfung gelöst hatte. Jedenfalls hatte sie am Sonntag Durchfall, vielleicht kam es auch von dem vermehrten Fressen, an das sich der Magen erst wieder gewöhnen musste. Durchfall bei Katzen stinkt ganz gemein, ich habe es früher selbst schon ein paarmal erlebt. Mittlerweile funktioniert die Verdauung wieder normal und mit dem Fressen klappt es auch schon wieder besser. Sieht so aus, als sei alles überstanden!

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Würmer

Letzte Nacht hatte ich einen ziemlich unangenehmen Traum: Mein Körper war voller Würmer. Wie ich das herausgefunden hatte, weiß ich nicht, aber ich habe mehrmals mit einer Nadel in meinen Bauch gestochen und unter dem Mikroskop konnte man dann die kleinen, weißen Würmer erkennen. Ich musste einen Arzt aufsuchen und ihm erklären, was mit mir los war. Das war mir ziemlich unangenehm und peinlich, als ob ich selbst daran schuld wäre. Ich habe keine Ahnung, ob er mir helfen konnte, denn mittendrin war der Traum zu Ende. Nun frage ich mich, wie ich denn ausgerechnet auf Würmer komme? Vielleicht deshalb, weil bei drei von unseren Katzen demnächst ein Tierarztbesuch mit Impfen und Entwurmen ansteht? Gestern Abend hat eine Kandidatin beim Kochduell Mini-Windbeutel mit einer Creme gefüllt; dazu benutzte sie einen Spritzbeutel mit Metallspitze. Ich glaube, das sah so ähnlich aus wie das Ding, was ich mir in den Bauch piekte.

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Das Superschnäppchen

Am späten Nachmittag waren wir bei Hornbach und OBI, um Latten, Paneele und Einbaustrahler für die Badezimmerdecke zu kaufen. Jörg hatte diese Halogenstrahler letzte Woche für 74 Euro bei OBI gesehen, bei Hornbach sollten sie 78 Euro kosten. Also wäre es logisch gewesen, wenn wir diese bei OBI gekauft hätten. Allerdings hat Jörg zum Geburtstag einen Gutschein von Hornbach bekommen und den wollten wir gern einlösen. Und das geht so: Man wende sich an die Mitarbeiterin der Lampenabteilung und teile ihr mit, dass man dieses Leuchtenset bei OBI für 74 Euro gesehen habe. Die Mitarbeiterin ruft – als Kundin getarnt – beim benachbarten OBI an und fragt nach dem Preis. Dort bestätigt man ihr die 74 Euro. Prima, nun bekommen wir die Strahler für 74 Euro! Nein, weit gefehlt – so einfach geht das nicht. Denn Hornbach gibt noch mal 10 Prozent Rabatt auf den OBI-Preis, so dass wir nur noch 67 Euro bezahlen müssen!

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Donnerstag, 20. März 2003

Durchhalten

Nach dem eineinhalbstündigen Baumarktmarathon taten mir ernsthaft die Füße weh. Aber es war noch mehr, ich fühlte mich ganz und gar nicht fit.
Eigentlich hätte ich schon um 21 Uhr schlafen gehen können. Heute Morgen war das Aufstehen dann auch nicht so toll, aber bis zum Wochenende werde ich noch durchhalten. Dann kann ich mich ja ohne weiteres mit einer Erkältung ins Bett legen.

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Montag, 24. März 2003

Frühlingssonne

Am Freitag wollte ich noch etwas zur aktuellen Situation schreiben, bin aber nicht fertig geworden und habe es heute wieder gelöscht. Warum etwas schreiben, das man zigmal in anderen Tagebüchern und Weblogs fast genauso wieder findet? Ich bleib lieber bei meinen kleinen privaten Berichten.
Gestern war die vorerst letzte Geburtstagsfeier. Ansonsten genießen wir im Augenblick jeden Strahl der Frühlingssonne und ich sitze nur wenig am PC.

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Mittwoch, 26. März 2003

Frühjahrsträge

Im Moment hab ich das Gefühl, zu nichts zu kommen. Dabei arbeite ich gar nicht so lang und habe eigentlich genug Freizeit. Wenn ich nach Hause komme, muss ich erst einmal einen Blick in den Garten werfen (spannend, was da jetzt alles aus der Erde kommt) und mich dann in die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse setzen. Danach gibt es für ungefähr 45 Minuten das vorabendliche Fernseh-Entspannungsprogramm. Ja, und dann will noch das Abendessen gekocht werden, dann essen, fernsehen, vielleicht noch ein bisschen lesen im Bett und dann schlafen. Huch, das klingt äußerst langweilig und nach Routine … Aber was soll’s, es wird auch wieder anders werden. Nein, es ist nicht so, dass ich die vielen Einladungen und Termine der letzten Zeit vermisse. Ganz und gar nicht. Auch wenn es meistens sehr schön war, brauche ich nicht immer so viele Leute um mich herum. Jörg ist da anders, der hat gern viele Leute um sich – und ich muss manchmal darunter leiden, wie er kürzlich so passend feststellte.

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Freitag, 28. März 2003

Die Schnäppchenjägerin …

… war wieder unterwegs. Dieses Mal bin ich bei Lidl fündig geworden und habe zwei Rankgestelle, oft auch Obelisken genannt, 2 Meter hoch für sagenhafte 12,99 Euro erstanden. Wofür ich die brauche? Ach ja, gestern war ich bei OBI, weil ich einen größeren Blumenkasten für die Kapuzinerkresse brauchte. Zwei Pflanzen fürs Büro habe ich auch noch mitgenommen. Und dann wollte ich noch gern eine Rankpflanze haben, die an der Hauswand rechts neben der Terrasse hoch wachsen soll. Ich wählte ein Gold-Geißblatt, weil mir die Farbe der Blüten sehr gut gefiel. Außerdem duftet ein Geißblatt intensiv. Zu Hause stellte ich allerdings fest, dass gerade dieses wohl nicht duftet. Schade, aber damit kann ich leben.

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Samstag, 29. März 2003

Pflanzzeit

Heute war Gartenarbeit angesagt. Und das hieß für mich, vor allem erst einmal Unkraut beseitigen. Leider geht diese Arbeit entweder in den Rücken oder in die Beine, je nachdem in welcher Haltung man gerade arbeitet. Eine der Mini-Zypressen von Penny (für 1,29 das Stück) habe ich noch eingepflanzt, bei den anderen dreien konnte ich mich noch nicht für einen Standort entscheiden. Dann musste noch das Rank-Gestell zusammengebaut werden. Es besteht aus 33 Einzelteilen, die zusammengesteckt und festgeschraubt werden mussten. Die unteren Stäbe ein klein wenig nach innen gedrückt, passte es sehr gut in den Kübel. Nun sitzt das noch kleine Geißblatt darin und wird hoffentlich kräftig wachsen. Neue Gartenfotos gibt es in Kürze auf Hausnummer27 zu sehen.
Gegen halb vier war ich dann soweit fertig. Leider hatte sich die Sonne etwas zurückgezogen und zwischendurch regnete es auch hin und wieder ein klein wenig. Trotzdem hielt das uns nicht davon ab, auf der Terrasse zu sitzen. Unsere hochschwangere Freundin Angela war zum Kaffee gekommen und auch unsere Nachbarn gesellten sich dazu. Ich war froh, dass ich sitzen konnte, denn mir taten die Beine reichlich weh. Kein Wunder, denn sonst sitze ich den ganzen Tag im Büro und abends auf dem Sofa und da fehlt doch etwas Bewegung.

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Sonntag, 30. März 2003

Sommerzeit

Nun ist sie wieder da, die wunderschöne Sommerzeit. Ich genieße es sehr, wenn es abends lange hell ist. So hat man doch viel mehr von der Freizeit, finde ich. Auch wenn die Umstellung auf Sommerzeit möglicherweise nicht die ursprünglich erwarteten Energieeinsparungen gebracht hat, weiß ich nicht, was manche Leute daran auszusetzen haben. Ich bezweifle auch, dass wirklich die Mehrheit dagegen ist. Ja, ja, einige hört man hin und wieder klagen: „Die Stunde fehlt mir richtig …“ oder „Also, die Zeitumstellung macht mir so zu schaffen …“ Prima Sommerzeit, man kann ihr alle Schuld in die Schuhe schieben. Wie praktisch. Vielleicht sollte man sie allein deshalb auf keinen Fall abschaffen.

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