Haus und Garten

Donnerstag, 28. Juli 2016

Neue Badezimmermöbel

Ausgerechnet an meinem Geburtstag musste ich mir leider sehr früh den Wecker stellen: Die neuen Badezimmermöbel wurden geliefert. Und wie das bei Möbellieferungen meisten so ist, kündigen sie eine Lieferung zum Beispiel zwischen 7 und 18 Uhr an.
Ich hatte schon seit längerer Zeit immer wieder einmal nach Badezimmerschränken geschaut. Der bisherige Hochschrank stammt aus dem Jahr 1999, als wir in die Wohnung in der Pfarrstraße gezogen sind, und ein Unterschrank und ein verchromtes Rollregal, beides vom Discounter, kamen im Haus noch dazu. Spiegelschrank natürlich auch. Es war eben etwas zusammengestückelt, aber nach dem Hausbau ging es nicht anders. Der Hochschrank war mittlerweile cremeweiß, so was dunkelt ja immer ein bisschen nach, und auch gar nicht mehr so schick. Also schaute ich mich nach neuen Möbeln um. Aber es ist heutzutage gar nicht so einfach, etwas zu finden, das zu buchefarbenen Fenstern und Türen passt, auch die Holzjalousie hatten wir bei Ikea damals in dieser Farbe gekauft. Im Moment hat man im Wesentlichen die Wahl zwischen weiß, dunkelbraun, schwarzbraun, graubraun und grau. Ikea bietet auch wieder Kiefer an – nein danke! Ich tendierte schon zu einer Kombination aus dunkelbraun und weiß von Ikea, und wir standen schon kurz vor dem Kauf, entschieden uns dann aber doch dagegen. Ich guckte weiter im Internet und fand schöne Massivholzmöbel. Zu schönen Preisen. Und natürlich war die Serie, die mir auf Anhieb gefiel, vorübergehend oder vermutlich eher gar nicht mehr verfügbar. Dann waren wir Anfang des Jahres an einem verkaufsoffenen Sonntag im A2-Center, dort hatte Möbel Höffner neu eröffnet. Und siehe da – es gab dort eine Serie mit sehr schönen Möbeln in Weiß mit Buche. Tja, wie es dann so ist, sagt man, ja ist schön, müssen wir im Kopf behalten. Dann guckt man zu Hause und entdeckt, dass man auch online bestellen kann. Gut, wir überlegen noch mal … Dann schaut man einige Zeit später und die Serie ist nicht mehr im Programm. Schade, hätte gut gepasst, na ja, suchen wir weiter … Und dann schaut man Wochen später wieder einmal und sie ist wieder da! Und es gibt gerade 20 % auf alles und zusätzlich 11 % Fußball-EM-Rabatt und die Lieferung kostet nur 29 statt 79 Euro. Bestellen! Also Lieferung am 28. Juli. Ich war ab sechs Uhr zwar halbwegs wach, bin aber noch nicht aufgestanden. Erstens sollte die Lieferung eine Stunde vorher telefonisch angekündigt werden und zweitens würde man einen Lkw auf der Straße hören. Man rief dann um zehn vor elf an und war eine halbe Stunde später da. Wunderbar! Dann durfte sich der Mann des Hauses mit dem Aufbau beschäftigen. Beim ersten Schrank hat es eine Weile gedauert, die beiden anderen gingen dann schneller. Aber fertig war alles erst gegen halb acht, und ich hatte erst mit meinen Eltern und dann eine Stunde mit meiner Schwester telefoniert, wir waren noch verschwitzt und verzichteten deshalb auf einen Restaurantbesuch beim Griechen. Das war mir ganz recht so!

alt:

neu:


Sonntag, 17. April 2016

Frühlingsblüten

Jetzt wird es bunt im Garten, das musste ich bei strahlendem Sonnenschein unbedingt festhalten:

Samstag, 9. April 2016

Bärlauch-Ernte

Vor ein paar Jahren kaufte ich eine kleine Bärlauchpflanze, die sich seitdem im buchsbaumumrandeten Dreiecksbeet unter der englischen Rose ausbreitet. Jetzt war es soweit und ich konnte ernten. Fünf Gefriertütchen füllte ich mit den Blättern, die ich dann bei Bedarf verwenden kann.

Sonntag, 3. April 2016

Frühling

Langsam wird es wärmer und bald werden die ersten Sträucher im Garten blühen.

Die Kater liegen auf der Terrasse und sonnen sich, hier ist Sammy zu sehen:

Viele Vögel sind unterwegs und freuen sich über das Futter, was ich ihnen täglich serviere:

Samstag, 30. Januar 2016

Badschränkchen

Das neue Badezimmerschränkchen für das Gäste-WC: Er ist identisch mit dem im Jahr 2008 gekauften Schrank fürs Badezimmer, und da ich das staubanfällige Rollwägelchen gern ersetzen wollte, kam das Angebot im benachbarten Supermarkt wie gerufen. Aber schon damals hatte ich bei dem Schrank die hässlichen Originalgriffe ersetzt, und das musste dieses Mal natürlich auch sein. Ich recherchierte zunächst im Internet, guckte, was der Möbelschwede und die Baumärkte so anbieten. Dann kam ich auf die Idee, nach Griffen zu suchen, die ins Farbkonzept passen. Lila oder grün also. Recht schnell fand ich das Modell, das sich nun am Schränkchen befindet. Jedoch handelte es sich um Edelstahlgriffe für 15 Euro das Stück – ein happiger Preis. Ich suchte weiter, und siehe da, ein Baumarkt in der Nähe hatte genau diese Griffe in Kunststoffausführung und sie kosteten nur halb so viel wie die edelstählernen.

Samstag, 2. Januar 2016

Sperber

So ist die Natur – da hat ein Sperber einen Kleinvogel in unserem Garten erlegt:

Der hat sich bestimmt gefreut, dass ich die Vögelchen immer so schön füttere und seine Beute wohlgenährt war.
Gerade rechtzeitig konnte ich zwei Fotos durch die Terrassentür machen, dann war der Sperber schon wieder weg.

Donnerstag, 26. November 2015

Übernachtungsgast

Seit einigen Jahren füttere ich – mittlerweile auch ganzjährig – Wildvögel in unserem Garten. In diesem Frühjahr nisteten zum ersten Mal Meisen in dem kombinierten Nistkasten/Futterhäuschen. Und damit ich so etwas viel besser mitverfolgen kann, bekam ich zum Geburtstag einen Nistkasten mit IP-Kamera.
Um einen geeigneten Standort zu finden, mussten wir uns einige Gedanken machen. Aus technischer Sicht war ein Stromanschluss erforderlich und vor allem natürlich musste der Kasten mit Kamera in Reichweite des WLANs stehen. Zum Glück machte ich mich vorher noch einmal im Internet schlau, was grundsätzlich bei der Anbringung eines Nistkastens zu beachten ist. Und ich habe einiges dazugelernt: Einflugöffnung in Richtung Osten/Südosten, keine Wetterseite, wind- und regengeschützt sowie möglichst beschattet, damit die Mittagssonne den Kasten nicht aufheizt. Somit waren einige Standorte, die wir ins Auge gefasst hatten, ausgeschlossen. Aber wir haben einen passenden gefunden:

Nun hängt der Kasten an der Ostseite des Hauses, hat morgens Sonne, ist mittags durch das Dach gegen die Sonne geschützt und ist durch den Dachüberstand zusätzlich gegen Wind und Regen geschützt. Die Wetterseite ist hier sowieso der Westen. Und die Verbindung mit WLAN und Strom sind auch kein Problem, da der Kasten nicht in irgendeiner Gartenecke hängt.
Der erste Gedanke war, den Kasten gegen Ende des Winters aufzuhängen, aber auch in dieser Hinsicht erfuhr ich Neues. Man solle Nistkästen durchaus schon im Sommer oder Herbst anbringen, dann hätten die Vögel Zeit, sie rechtzeitig zu entdecken. Außerdem nutzten manche Vögel oder andere Kleintiere den Kasten, um sich dort an kalten Wintertagen und -nächten zu schützen.
Nachdem alles installiert war, schauten wir (anfangs häufig, später seltener) per WLAN oder Smartphone über die Kamera in den – wie nicht anders zu erwarten – leeren Kasten. Am Freitag warf ich zufälligerweise nach längerer Zeit kurz vor dem Ausschalten des Smartphones einen Blick in den Kasten. „Oh, da sitzt ja einer!“, rief ich zur Verwunderung des Mannes, der vermutete, es säße jemand auf unserem Gäste-WC, weil ich dort neben der Tür stand. Sieh an, da übernachtet eine Kohlmeise in dem Kasten.

Hier gibt es auch ein Video, das ich am Montag aufgenommen habe. Einmal morgens um halb acht, es dämmerte gerade und ich erwischte die Meise zufälligerweise, als sie wach geworden war und dann ausflog. Und einmal nachmittags, da war sie um halb fünf wohl gerade wieder zurückgekehrt und legte sich schlafen.

Samstag, 20. Juni 2015

Sägen und hacken

Es war einmal eine Baumbank in Hannover-Kleefeld …
Diese Bank, wohlgemerkt keine Bank rund um einen Baumstamm, sondern eine schlichte Bank, bestehend aus einem Baumstamm mit Füßen, wurde in einem Innenhof abgebaut und der Mann des Hauses durfte die Baumteile mitnehmen.

Zuerst mussten sie zersägt werden …

… und anschließend kleingehackt, auf Grund der geringen Menge dieses Mal manuell:

Sonntag, 7. Juni 2015

Sonnensegel

Nun hängt also das neue Sonnensegel, das eher ein Sonnenvorhang ist.
Der Besuch im ersten Baumarkt war erfolglos, es gab nur die großen Segel, die wir dann wieder hätten zurechtschneiden müssen. Der bisherige Schutz gegen die blendende Westsonne bestand aus einem günstigen Segel aus dem blau-gelben Möbelhaus, selbst zurechtgeschnitten und bei Bedarf an Haken mit Seilen eingehängt und nach oben gezogen. Im letzten Jahr war es an einer Ecke ausgerissen und mit der neuen, provisorischen Befestigung ging es mehr als schief. Um es kurz zu machen, wir landeten schließlich bei einem Komplettsystem eines Beschattungssegels mit Drahtseilen, wie man es für Wintergärten und Pergolen verwendet. Leider hatte der Stoff keine Ösen, das wäre sehr praktisch gewesen. So musste ich für die Befestigungen am Seil Minischrauben durch den Stoff bohren und die Halterungen damit festschrauben. Ja, doch, man merkt es noch eine ganze Weile an den Fingern.

Sonntag, 31. Mai 2015

Vögel im Garten

Weil’s so nett ist, habe ich einige unserer gefiederten Freunde filmisch festgehalten. Es waren vor allem viele Stare mit ihren Kindern, außerdem ein paar Sperlinge und Meisen:

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