Unterwegs

Samstag, 11. Februar 2012

Pferde und Dorf

Gestern Nachmittag entdeckte ich auf dem Heimweg einige Pferde auf einer Weide direkt vor dem Ortseingang. Das schon tiefer stehende Sonne warf ein wunderschönes Licht auf die herumspringenden Tiere, und ich bereute es, keine Kamera dabeizuhaben.
Als sich auch heute immer wieder einmal die Sonne blicken ließ, beendete ich meine Hausarbeit am frühen Nachmittag und machte mich auf zu den Pferden. Dieses Mal sprangen sie nicht, sie standen nur, aber immerhin kamen sie neugierig zum Zaun gelaufen und hielten still für ein paar schöne Fotos. Besonders das getupfte Pferd hatte es mir angetan, so eines besaß doch auch Pippi Langstrumpf. Ich war wohl gerade noch rechtzeitig angekommen, denn nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, kamen zwei Frauen und führten zwei der Pferde von der Weide.

Das alte Dorf Hemmingen ist auch immer wieder einen Spaziergang wert. Obwohl es recht kalt war (gefühlt auf jeden Fall kälter als minus 3,5 Grad), ging ich nach dem Pferdebesuch noch eine Runde durch die Gänsemarsch und zurück durch die Dorfstraße. Dabei sind diese Fotos entstanden:

Sonntag, 15. Januar 2012

Sonntagsspaziergang

In letzter Zeit habe ich sehr wenig fotografiert, selbst während des Urlaubs hatte ich keine rechte Lust dazu. Außerdem war es meistens trüb und grau, da fehlte mir ein wenig schönes Licht.
Als sich heute die Sonne öfters blicken ließ, entschloss ich mich spontan zu einem kleinen Spaziergang um den südlichen Rand unseres Wohngebietes. Dabei sind unter anderem diese Aufnahmen entstanden:

Freitag, 2. Dezember 2011

Autoscheibenschaden

Diese seit längerer Zeit überall und unablässig aggressiv werbenden Autoscheibenreparierer schalte ich immer gleich weg, weil ich ihre Sprüche gar nicht mehr hören will. Außerdem machen sie mir Angst, wenn sie vor den gefährlichen Steinschlagschäden warnen. Vor ein paar Tagen musste ich unfreiwillig wieder an sie denken, denn beim Überholen eines Lkws machte es “Ping” und ich identifizierte sofort einen Glasschaden in der Windschutzscheibe. Oh je, Scheibe hinüber, würde da gleich ein Riss entstehen? Die Stelle war zwar nur winzig, aber ich beäugte sie trotzdem kritisch. Auf dem Parkplatz angekommen, fühlte ich darüber und bemerkte eine Vertiefung. Klitzeklein, nur ein bis zwei Millimeter, aber mir kamen die Warnungen aus der Werbung in den Sinn und ich sah mich schon auf dem Heimweg durch ein Schlagloch fahren und gleich darauf die Frontscheibe meines Autos in Millionen Einzelteile zerbröseln. Hatte ich nicht früher einmal bei einem anderen Auto einen Riss in der Scheibe? Ich meinte mich dunkel zu erinnern, dass da etwas war, konnte mich aber beim besten Willen nicht an eine Reparatur oder einen Austausch erinnern. Wie leichtsinnig, war ich da möglicherweise wochen- oder monatelang mit einer Zeitbombe vor dem Gesicht durch die Lande gefahren? Wie gut, dass wir mittlerweile dank dieser aufdringlichen Werbung wissen, wie gefährlich und verantwortungslos das ist! Ich sah mich schon auf der Suche nach einem Reparaturdienst, aber auf keinen Fall wollte ich die Firma aus der Werbung aufsuchen. Nachmittags begutachtete ich den Schaden noch einmal genauer. Ich strich fester über das Löchlein – huch – weg? Wie, das war nur Schmutz gewesen? Ich glaubte, mich in der Stelle geirrt haben zu müssen, aber nein, da war nichts in dem gesamten Bereich, der in Frage kam. Ich atmete auf. Ich war den Glasreparateuren von der Schippe gesprungen. Aber vielleicht sollte ich öfters mein Auto waschen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Baustellen über Baustellen

Ich kröne dieses Jahr zum Baustellenjahr für meinen Arbeitsweg. Angefangen hat es bereits im Frühjahr mit der Sperrung der beiden direkten Zufahrtsstraßen auf dem letzten Stück zwischen Schnellweg und meiner Arbeitsstelle. Dort entsteht das neue Wohngebiet Büntekamp, und dafür mussten Versorgungsleitungen gelegt werden. Zum Leidwesen aller betroffenen Autofahrer wurde die Straßensperrung mehrmals verlängert, und erst seit kurzem ist die Strecke wieder befahrbar.
Im Juli, zu Beginn der Sommerferien, begann die zugegebenermaßen heiß ersehnte Sanierung der Brückstraße, der Verbindung zwischen Hemmingen und Hannover-Döhren. Bis Ende September sollte die Straße gesperrt sein, und das würde nach der ruhigeren Ferienzeit endlos lange Staus auf der B3 durch Hemmingen bedeuten. Ich hatte ein klein wenig Glück, weil ich nach Kirchrode fahren muss, und wich auf die Wilkenburger Straße aus. Immer neue Schleichwege suchte ich mir wie zum Beispiel ganz genial hinten um den Baumarkt herumfahren, um lange Wartezeiten an den Ampeln zu vermeiden. Ende September nahte und wir mussten leider in der Zeitung lesen, dass der Bau aufgrund des nicht so stabil wie angenommenen Untergrunds länger dauern würde. Ende Oktober war nun angesagt. Na ja, immerhin lagen da noch einmal zwei Wochen Herbstferien dazwischen. Dann erfolgte eine erneute Aktualisierung: 11. November. Oh nein, nicht noch länger diese elende Stauerei! Des Weiteren kam nun der Bau einer Vollampel an der Straße zwischen unserem Kreisel und der B3 hinzu. Immerhin sollte dies innerhalb der Herbstferien erledigt werden. Durch die Baustelle konnte nun immer nur jeweils eine von drei Richtungen fahren, und wieder entstanden lange Autoschlangen. Und natürlich lief auch dies nicht reibungslos ab: Beim Aufgraben stellte man fest, dass die Leitungen nicht so verliefen wie in den Plänen eingezeichnet, was zur Folge hat, dass die Bauarbeiten noch bis Ende dieser Woche andauern werden. Mit Freude las ich daher gestern in der Zeitung von der baldigen Fertigstellung der Brückstraße. Am Donnerstag soll sie endlich wieder befahrbar sein. Hurra, es geht aufwärts – oder besser gesagt vorwärts.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Herrenhausen

Heute Nachmittag haben wir einen kleinen Ausflug nach Herrenhausen gemacht. Dort kann man von einer Aussichtsplattform auf dem Info-Pavillon einen Blick auf die Baustelle werfen. Viel ist im Moment noch nicht zu sehen, liegt doch gerade einmal die Decke auf den Kellergeschossen.

Anschließend machten wir noch einen Spaziergang durch den Großen Garten und danach noch einen Abstecher in den Berggarten, denn die Eintrittskarte gilt für beide Gelände.
Im Großen Garten gibt es zu dieser Jahreszeit kaum noch blühende Pflanzen, aber die Fontäne ist noch in Betrieb.

Der Berggarten hingegen ist ein Paradies für Pflanzenliebhaber, dort kann man unendlich viele verschiedene und teilweise auch sehr ungewöhnliche Gewächse entdecken. Alle Pflanzen sind beschildert, sodass man auch gleich weiß, wovor man steht. Wie zum Beispiel dieser Blaugurkenbaum aus China:

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sonnentag in der Stadt

“Oh, heute ist verkaufsoffener Sonntag in der Stadt!”, stellte ich fest, als ich vor dem Frühstück eine Runde im Internet surfte. “Wollen wir da hinfahren?” Wir wollten, und das war eine gute Gelegenheit, die fehlende Stricknadel zu besorgen. Gekauft haben wir sonst nichts, mir wäre auch gar nichts eingefallen, was ich unbedingt bräuchte. Zwar suche ich noch nach einem Einkaufskorb, aber solche Autokörbe aus Weide findet man gar nicht mehr in Kaufhäusern. Demnächst findet der Pöttemarkt statt, vielleicht habe ich da mehr Glück.
So nutzten wir diesen schönen, warmen, sonnigen Sonntag zu einem Stadtspaziergang. Raus aus den Einkaufsstraßen zum Leineufer, wo ich ein paar neue Nana-Fotos machte, und dann in die Altstadt.

Beim Eiscafé in der Kramerstraße wurde gerade ein Tisch draußen frei, und so konnten wir uns am vermutlich letzten richtig warmen Tag in diesem Jahr einen Eisbecher gönnen. Bei der Gelegenheit gab es auch noch ein kleines Fremdschäm-Erlebnis: Am Nebentisch nahm kurz nach uns ein älteres Paar Platz, wie ich aus dem Augenwinkel bemerkte. Einige Zeit später sagte der Mann zur Frau: “Also jetzt sitzen wir schon zehn oder fünfzehn Minuten hier und kein Mensch lässt sich blicken!” Nur wenige Augenblicke später erschien die Bedienung, und die erste Bemerkung des Herren war: “Italien ist auch bald pleite.” Fragezeichen bei mir, aber offensichtlich auch bei der Bedienung, denn der Herr wiederholte: “Italien wird bald pleite sein. Wollen sie kein Geld von uns Deutschen?” Oh weh, wie würde das Gespräch wohl weitergehen, schoss es mir für den Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf. Und schon hörte ich den Kellner distanziert-höflich entgegnen: “Tut mir leid, dazu kann ich gar nichts sagen, ich selbst bin Brasilianer.” Innerliches Grinsen bei mir. Der Herr, mit seiner Provokation nicht zum Zuge gekommen, orderte mit Nachdruck: “Wir hätten gern ein Eis!” Nachdem die Bestellung aufgenommen und die Bedienung wieder verschwunden war, grummelte er noch vor sich hin: “Das musste doch mal gesagt werden … so kann das ja nichts werden, bei DER Einstellung …” Was seine Frau darauf antwortete, konnte ich leider nicht hören.

Sonntag, 25. September 2011

Kurz vor Saisonende

Irgendwie hat es sich in diesem Jahr noch nicht ergeben, dass wir uns mit den Fahrrädern auf eine kleine Tour begeben haben. Es ist ja auch immer im und um das Haus genug zu tun, das Wetter muss passen, und ich muss mich vor allem dazu aufraffen können.
Aber heute machten wir eine kurze Fahrt übers Land: durch das Bürgerholz, nach Ihme-Roloven, weiter nach Ronnenberg, dann an der B217 entlang nach Wettbergen und zurück nach Hemmingen. Das ergab 12 Kilometer und war genug für ungeübte Beine und einen nicht abgehärteten Hintern.
Unterwegs kamen wir an einem Maislabyrinth vorbei und an langen Salatreihen:

Freitag, 23. September 2011

Lüneburg

Gestern haben wir endlich einen kleinen Ausflug gemacht: es ging in das 150 Kilometer entfernte Lüneburg. Das Wetter war passend, angenehm warm, nur hier und da ein paar Wolken.
Die historische Altstadt ist wirklich sehenswert mit den schönen, alten Häusern. Hier sind ein paar Eindrücke:

Zum Essen konnten wir sogar draußen sitzen. Wir hatten ein italienisches Restaurant am Platz “Am Sande” gewählt. Für den Mann gab es eines seiner Lieblingsgerichte, Spaghetti Bolognese, und ich entschied mich für einen mediterranen Flammkuchen.

Trotz der vielen schönen Geschäfte haben wir gar nichts gekauft, sondern sind einfach nur durch die Straßen spaziert. Es war eine Menge los, obwohl es sich um einen ganz normalen Werktag und keine Ferienzeit handelte.
Schön war’s und das Städtchen ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Sonntag, 18. September 2011

Sonntag auf der Lister Meile

Heute fand ein verkaufsoffener Sonntag auf der Lister Meile statt. Da mir immer noch nicht nach wirklich großen Ausflügen war, machten wir also einen kleinen Abstecher in die Stadt.

Ich hätte mir gern etwas Schönes gekauft, aber ich habe nichts entdeckt, was ich gerne haben wollte. Muss ja auch nicht sein, abwechslungsreich war es allemal.

Freitag, 16. September 2011

Im Wald

Die erste Urlaubswoche ist schon beinahe vorüber, und ich war leider aufgrund einer kleinen Unpässlichkeit ein wenig an das Haus gebunden. Nichts Ernsthaftes, aber auch nicht so, dass ich längere Zeit irgendwo unterwegs sein konnte.
Heute ging es wieder besser und wir haben einen kleinen Waldspaziergang unternommen.

Dies sind Bilder aus dem Wald, woher möglicherweise das diesjährige Holz kommen wird. Einzelheiten sind aber noch nicht geklärt und der Förster kann auch erst nach den Herbstferien Genaueres sagen.

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