Sonntag, 16. Juni 2013

Mon-Chéri-Eis

Gestern habe ich endlich mein lange geplantes Mon-Chéri-Eis angerührt. Nun weiß ich auch, wie die hochprozentige Kirschpraline von innen aussieht, denn für das Eis habe ich zehn Stück mit dem Messer zerhackt. Ein richtiges Rezept kann ich dafür im Moment noch nicht bieten, denn für die Grundmasse habe ich eine noch vorhandene halbe Portion Milcheiszauberpulver verwendet. Im Grunde ist es aber ganz einfach: Unter eine Grundmasse für Milch- oder Sahneeis werden die kleingehackten Pralinenstücke gemischt. Eventuell könnte man das Ganze noch mit etwas Kirschlikör verfeinern, aber auch so schmeckt es schon ganz köstlich!

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Donnerstag, 13. Juni 2013

Buch-Suche

Als ich gestern ein recht anspruchsvolles, aber vom Inhalt her nicht fürchterlich spannendes Chemiebuch mit vielen Formeln bearbeitete, suchte mein Gehirn offensichtlich nach einer Abwechslung. Ganz plötzlich, ohne jeden Anlass, schoss mir der Gedanke an ein Buch durch den Kopf, das ich irgendwann gelesen haben musste. Zunächst waren es nur einige Splitter, doch nach und nach kamen mehr und mehr Fragmente dazu. Zu Hause suchte ich die Bücherreihen ab, aber da befand sich nichts, was zu den Erinnerungen in meinem Kopf passte. Natürlich kann es auch ein Buch gewesen sein, das ich von meiner Mutter oder Schwester geliehen hatte. Immer wieder gab ich neue Kombinationen von Suchbegriffen ein, von dem, was zur wesentlichen Handlung gehörte: Frau betrügt Mann – einsames Waldhaus – Tochter – geistig behinderter Sohn – Italien – Mord – Vergangenheit: junges Paar, erfolgloser Künstler, Schwangerschaft … Ich musste und wollte das herausfinden! Oder bildete ich mir all das nur ein und ich hatte es nie gelesen? Dann müsste ich dieses Buch am Ende noch selbst schreiben!
Schließlich traf ich durch eine richtige Suchbegriffkombination auf eine passende Kurzbeschreibung und endlich auf dieses bruchstückhaft in meinem Kopf herumgeisternde Buch: “Hexenkind” von Sabine Thiesler. Das sitzt jetzt auf meiner Liste der Bücher für meinen Kindle, und da befindet sich auch schon eine ganze Reihe von Büchern der Kategorie “Möchte ich gern noch ein zweites Mal lesen”.

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Dienstag, 4. Juni 2013

Clematis mit klangvollen Namen

Ich kenne die Namen aller meiner Clematispflanzen. Falsch, ich kannte sie bis zum letzten Jahr. Da kaufte ich nämlich zwei neue Pflanzen und konnte mich jetzt nicht mehr an deren Namen erinnern. Leider hatten sie im letzten Jahr auch noch keine Blüten gezeigt, sodass ich überhaupt keinen Anhaltspunkt hatte. Es blieb mir also nichts anderes übrig als auf die diesjährige Blüte zu warten. Eine der Pflanzen zeigte schon recht früh Knospen und hatte Mitte Mai schon mehrere große, cremefarbene Blüten. Anhand der Kategorie “Clematis-Hybride” (das sind die Sorten mit den großen Blättern und Blüten) und der Farbe fand ich meine Pflanze: Guernsey Cream.

Die zweite Clematis muss wohl eine Montana- oder Viticella-Sorte sein, denn sie hat kleine Blätter und auch die ersten Knospen waren klein. Heute blühten sie endlich auf und siehe da, sie sind klein und zartrosafarben. Zuerst dachte ich, es handle sich um die “Marjorie”, aber die Blütenfarbe passt nicht, meine sieht eher aus wie die “Pink Fantasy”, bei der es sich aber um eine Hybride handelt. Mal abwarten, wie sie sich weiter entwickelt.

Meine anderen Clematis heißen übrigens Jackmanii, Madame Le Coultre, Capitaine Thuilleaux, Madame Julia Correvon und Rouge Cardinal.

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Sonntag, 2. Juni 2013

Aktueller Hochwasserstand

Heute haben wir einen kleinen Ausflug gemacht und uns die Hochwasserstände an den Straßen nach Wülfel und Döhren hin angeschaut. Zumindest die Döhrener-/Brückstraße ist mit Vorsicht wieder befahrbar, wenn natürlich auch nicht offiziell. Ich hoffe, dass spätestens Mitte der Woche wieder alle Straßen frei sein werden. Anschließend waren wir noch am Leinewehr in Döhren, wo enorme Wassermassen entlangfließen und wo auch ein großer Baumstamm angeschwemmt wurde.

Ich habe an allen Stellen ein wenig gefilmt:

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Donnerstag, 30. Mai 2013

Hochwasser

Nun ist es da: das Hochwasser. Das hatten wir ja schon lange nicht mehr gehabt, im letzten Jahr blieb es völlig aus, zuletzt waren im Januar 2011 Straßen überflutet gewesen. Am Dienstag war die Straße zwischen Döhren und Hemmingen noch passierbar, obwohl an einer Stelle der See schon etwas übers Ufer getreten war. Später am Abend las ich in den Verkehrsmeldungen über die Sperrung der Straße. Es hat immer fatale Auswirkungen, wenn die zwei Straßen in diesem Gebiet, die Ost-West-Verbindungen über die Leine, überflutet sind. Dann muss sich nämlich der gesamte Verkehr auf der B3 durch Hemmingen hindurch quälen. Es gibt auch keine rechten Ausweichmöglichkeiten, außer man ist bereit, eine halbe Weltreise anzutreten. Ich muss auf jeden Fall morgens Richtung Osten fahren, da gibt es kaum Alternativen. Es hilft nur sehr frühes Aufstehen. Also habe ich die Weckzeiten auf 5:30 und 5:45 Uhr umgestellt. Leider habe ich mich doch noch das eine oder andere Mal im Bett umgedreht, sodass ich schließlich erst um Viertel vor sieben losgefahren bin. Und da war es schon so voll, dass ich für die ersten zwei Kilometer fünfzehn Minuten brauchte. Da ich dann stadtauswärts die restlichen zehn Kilometer ebenfalls in einer Viertelstunde zurücklegte, war die Gesamtfahrzeit doch noch akzeptabel. Auf dem Rückweg wollte ich mich nicht in den Stau auf dem Schnellweg stellen und fuhr durch die Stadt. Diese Route ist erstaunlicherweise genauso lange wie meine übliche Strecke, jedoch zog es sich durch ziemlich dichten Verkehr und viele Ampeln länger hin als gedacht. Nun, es störte mich nicht weiter, ich betrachtete es als kleine Spazierfahrt und machte sogar an der Lodemannbrücke einen kleinen Zwischenstopp, um ein paar Fotos von der Ihme zu machen.

Heute Morgen stand ich gleich nach dem Weckerläuten auf, fuhr um Viertel nach sechs los, kam gut durch und war zwanzig Minuten später an meinem Arbeitsplatz. Das war zwar erfreulich, aber ich befürchte, morgen und vielleicht auch nächste Woche noch wird das nicht so gut klappen. Heute Mittag hat man nämlich entgegen der Ankündigung schon begonnen, die Südschnellwegbrücke über der Hildesheimer Straße zum Nadelöhr umzubauen. Die Brücke ist marode und bevor sie Ende 2014 (!) provisorische Verstärkungen erhält, dürfen nur noch die inneren Spuren befahren werden. Ursprünglich las man, die Absperrarbeiten sollen am Wochenende nachts vonstattengehen, aber dass man nun tagsüber damit beginnt und zu Hochwasserzeiten die damit einzige Ost-West-Verbindung im Süden Hannovers verengt, ist absolut unverständlich.
Trotz dieser Verkehrsärgernisse will ich mich aber nicht allzu sehr beschweren. Haus und Keller sind trocken und es ist nichts zu Schaden gekommen. Richtig schlimm hat es vor allem das Städtchen Sarstedt getroffen, dort ist sogar die gesamte Innenstadt für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

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Sonntag, 26. Mai 2013

Saftiges Grün

Es regnet. Den ganzen Tag. Immerhin sieht der Garten richtig frisch und saftig grün aus. Und da dies kein Wetter für Außenaktivitäten ist, machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich und schauen das Formel-1-Rennen in Monaco an. Dort ist es wenigstens sonnig.

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Sonntag, 19. Mai 2013

Erdbeer-Poster

An meinem Arbeitsplatz hängt auch das eine oder andere eigene Foto oder eine Collage aus eigenen Aufnahmen. Hin und wieder muss ich die Motive jedoch wechseln, dann mag ich die alten einfach nicht mehr sehen. Nach Bildern in Grautönen soll jetzt wieder einmal Farbe an die Wand, und daher mussten letzte Woche die Erdbeeren zur Fotosession antreten. Kombiniert mit älteren Erdbeerfotos habe ich nun ein Poster gebastelt, das in der Größe 50 x 70 cm in den Rahmen kommt.

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Samstag, 18. Mai 2013

Pollen-Notiz

Die Zeit des Birkenpollenflugs ist jetzt vorüber. Am Freitag habe ich die letzte Tablette genommen und bis jetzt bin ich beschwerdefrei. Es wundert mich nur, dass ich in diesem Jahr schon vor Beginn jeglichen Pollenflugs brennende und tränende Augen hatte.

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Sonntag, 12. Mai 2013

Alle meine Kleider

Sind sie nicht schön bunt, meine wundervollen, bald ehemaligen Kleidungsstücke? Was schon lange auf meiner Liste der zu erledigenden Dinge stand, habe ich mir heute vorgenommen: den Kleiderschrank im Gästezimmer auszumisten. Nachdem wir unser Schlafzimmer vor knapp drei Jahren neu eingerichtet haben, räumte ich nur die Kleidungsstücke in den Schrank, die ich tatsächlich regelmäßig trug. Alles andere wanderte in den alten Schrank, der im Gästezimmer seinen neuen Platz fand. Seitdem wartete dieser auf eine Aufräumaktion. Einige wenige Stücke sind im Müll gelandet, denn wenn ein Gummizug nach vielen Jahren beim Anfassen zerbröselt, ist es um den restlichen Stoff nicht viel besser bestellt. Von einigen Dingen konnte ich mich leichten Herzens trennen, denn ich bin mir sicher, dass ich nie mehr großgeblümte Röcke, wild gemusterte Oberteile oder mehrfarbige Hosen tragen werde, selbst wenn all dies wieder in Mode kommen sollte. Im Bild musste ich sie allerdings doch festhalten, das ist eine schöne Erinnerung.

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Fotobearbeitung

Ich bin ja der Meinung, gute Fotos müssen (nahezu) perfekt aus der Kamera kommen. Muss ich nachbearbeiten, dann habe ich beim Fotografieren etwas falsch gemacht (künstlerische Bearbeitungen einmal ausgenommen). Nun habe ich an anderer Stelle immer wieder wunderschöne Naturfotos gesehen und fragte mich, mit welcher hochwertigen Ausrüstung der Fotograf wohl arbeitet oder sagte mir eher, derjenige könne wohl richtig gut mit seiner Kamera umgehen. Doch dann musste ich lesen, dass die Fotos am Rechner nachbearbeitet wurden. Ach so. Nicht dass ich die Foto jetzt schlechter fände, aber damit hatte ich nicht gerechnet.
Einige nachträgliche Korrekturen erlaube ich mir jedoch auch, und selbst in Fotografie-Lehrbüchern wird das eine oder andere in dieser Richtung beschrieben.

Die Nana hier macht sich ohne die störenden Hintergrundelemente viel besser:

Und bei diesem Foto, das ich garantiert nie mehr so aufnehmen kann, störte mich die abgeschnittene rechte Ecke der Bank. In einem Versuch habe ich die Ecke wieder drangebaut:

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