Freitag, 5. August 2016

Zwei Tage Berlin

Am Dienstagvormittag fuhren wir los nach Berlin. Zwei Übernachtungen und Musicalbesuch „Hinterm Horizont“, das war mein Geburtstagsgeschenk für den Mann zu seinem halben Jahrhundert in diesem Jahr.
Nach der Ankunft am Nachmittag und dem Einchecken im Hotel haben wir nur einen kleinen Spaziergang rund um den Potsdamer Platz und durch das Einkaufszentrum gemacht, in dem sich auch das Hotel befand. Abends waren wir im Musical, und es war schon toll, dass ich dieses zentral gelegene Hotel gebucht hatte, so waren wir in zehn Minuten zu Fuß dort.
Am Mittwoch ging es dann auf Besichtigungstour. Es war sehr interessant, die neue – und historische – Mitte Berlins zu entdecken, auch wenn wir nur einen kleinen Teil gesehen haben. Etwa zehn Kilometer sind wir insgesamt an diesem Tag zu Fuß gegangen, und so viel Stadt ist schon anstrengend. Am Donnerstag sind wir nach Frühstück und Auschecken schon mal ein kleines Stück Richtung Westen gefahren, ich hatte vorgeschlagen, den Ku’damm entlang zu spazieren. Den kannte ich im Wesentlichen von den Messebesuchen Mitte der 80er- bis Anfang der 90er-Jahre, aber dann auch nur abends, wenn man noch etwas essen ging oder ich auch mal allein zur Entspannung nach dem anstrengenden Messetag dort unterwegs war. Ich fand es allerdings dieses Mal recht enttäuschend, auch wenn ich hier und da nette Fotos gemacht habe. Aber vermutlich hat sich die Gegend nach dem Mauerfall verändert. Insgesamt wird aber noch viel gebaut und stellenweise ist es fast unmöglich, Fotos ohne Baukräne und Gerüste zu machen.
Zudem hatten wir an allen drei Tagen Pech und die Sonne kam gar nicht durch. Deswegen habe ich keine richtig schönen Fotos mitgebracht.
Eine kleine Foto-Auswahl habe ich trotzdem zusammengestellt.

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Freitag, 29. Juli 2016

Früh aufstehen und Kreislauf

Heute hieß es schon wieder früh aufstehen, denn wir hatten einen Termin für die Heizthermenwartung bekommen. Arbeitsbeginn 7:30 Uhr, also bedeutete das, wirklich vorher aufstehen, und da stimmen auch die Angaben, um viertel vor acht war der Techniker da. Ich hatte dann tatsächlich „Kreislauf“ wegen des frühen Aufstehens, mir war so unwohl, dass ich mich noch mal kurz hinlegte, als der Handwerker weg war. Aus „kurz“ wurden dann zwei Stunden … Ich verstehe das gar nicht, wenn ich arbeiten muss, stehe ich ja auch ungefähr um die Zeit auf und habe keine Probleme.

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Donnerstag, 28. Juli 2016

Neue Badezimmermöbel

Ausgerechnet an meinem Geburtstag musste ich mir leider sehr früh den Wecker stellen: Die neuen Badezimmermöbel wurden geliefert. Und wie das bei Möbellieferungen meisten so ist, kündigen sie eine Lieferung zum Beispiel zwischen 7 und 18 Uhr an.
Ich hatte schon seit längerer Zeit immer wieder einmal nach Badezimmerschränken geschaut. Der bisherige Hochschrank stammt aus dem Jahr 1999, als wir in die Wohnung in der Pfarrstraße gezogen sind, und ein Unterschrank und ein verchromtes Rollregal, beides vom Discounter, kamen im Haus noch dazu. Spiegelschrank natürlich auch. Es war eben etwas zusammengestückelt, aber nach dem Hausbau ging es nicht anders. Der Hochschrank war mittlerweile cremeweiß, so was dunkelt ja immer ein bisschen nach, und auch gar nicht mehr so schick. Also schaute ich mich nach neuen Möbeln um. Aber es ist heutzutage gar nicht so einfach, etwas zu finden, das zu buchefarbenen Fenstern und Türen passt, auch die Holzjalousie hatten wir bei Ikea damals in dieser Farbe gekauft. Im Moment hat man im Wesentlichen die Wahl zwischen weiß, dunkelbraun, schwarzbraun, graubraun und grau. Ikea bietet auch wieder Kiefer an – nein danke! Ich tendierte schon zu einer Kombination aus dunkelbraun und weiß von Ikea, und wir standen schon kurz vor dem Kauf, entschieden uns dann aber doch dagegen. Ich guckte weiter im Internet und fand schöne Massivholzmöbel. Zu schönen Preisen. Und natürlich war die Serie, die mir auf Anhieb gefiel, vorübergehend oder vermutlich eher gar nicht mehr verfügbar. Dann waren wir Anfang des Jahres an einem verkaufsoffenen Sonntag im A2-Center, dort hatte Möbel Höffner neu eröffnet. Und siehe da – es gab dort eine Serie mit sehr schönen Möbeln in Weiß mit Buche. Tja, wie es dann so ist, sagt man, ja ist schön, müssen wir im Kopf behalten. Dann guckt man zu Hause und entdeckt, dass man auch online bestellen kann. Gut, wir überlegen noch mal … Dann schaut man einige Zeit später und die Serie ist nicht mehr im Programm. Schade, hätte gut gepasst, na ja, suchen wir weiter … Und dann schaut man Wochen später wieder einmal und sie ist wieder da! Und es gibt gerade 20 % auf alles und zusätzlich 11 % Fußball-EM-Rabatt und die Lieferung kostet nur 29 statt 79 Euro. Bestellen! Also Lieferung am 28. Juli. Ich war ab sechs Uhr zwar halbwegs wach, bin aber noch nicht aufgestanden. Erstens sollte die Lieferung eine Stunde vorher telefonisch angekündigt werden und zweitens würde man einen Lkw auf der Straße hören. Man rief dann um zehn vor elf an und war eine halbe Stunde später da. Wunderbar! Dann durfte sich der Mann des Hauses mit dem Aufbau beschäftigen. Beim ersten Schrank hat es eine Weile gedauert, die beiden anderen gingen dann schneller. Aber fertig war alles erst gegen halb acht, und ich hatte erst mit meinen Eltern und dann eine Stunde mit meiner Schwester telefoniert, wir waren noch verschwitzt und verzichteten deshalb auf einen Restaurantbesuch beim Griechen. Das war mir ganz recht so!

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Montag, 6. Juni 2016

Drei Rätsel gelöst

  • Betonbauwerke zwischen Nierstein und Oppenheim:
    Ich hatte ja im Mai die seltsamen Betonteile erwähnt, die wir auf der anderen Rheinseite gesehen hatten. Ich musste eine ganze Weile suchen und recherchieren, um hinter das Geheimnis zu kommen, aber schließlich habe ich es herausgefunden:
    Das Rätsel der Betonbauwerke zwischen Nierstein und Oppenheim
  • Sonnenuntergang und Dämmerung:
    Meine Nichte, die in Nashville/Tennessee lebt, erzählte, dass es dort schon viel früher als bei uns dunkel sei. Wir überlegten, warum dies wohl der Fall ist, kamen aber erst einmal nicht auf den Grund. Mittlerweile kann ich Folgendes berichten: Nashville liegt auf dem 36. Breitengrad, also ein ganzes Stück näher am Äquator als wir hier in Deutschland. Je näher man dem Äquator kommt, umso senkrechter geht die Sonne unter und umso kürzer ist die Dämmerung. In nördlichen Breiten geht die Sonne dagegen schräg unter und die Dämmerung dauert länger.
  • Sechszackiger Stern an Wirtshausschildern:
    In Miltenberg sahen wir immer wieder einen sechszackigen Stern an Wirtshausschildern, auch Wirtshausausleger oder Nasenschild genannt. Wieso hängt dort ein Davidstern, fragte man sich. Mitnichten handelt es sich um ein jüdisches Symbol, aber auch das musste ich zu Hause erst einmal recherchieren. Dieser Stern ist der so genannte Brauerstern, der anzeigt, dass man dort das Recht hat, Bier zu brauen oder den man als Schankzeichen aufhängt, wenn frisches Bier ausgeschenkt wird.
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Sonntag, 22. Mai 2016

Miltenberg

Am heutigen Sonntag war es richtig warm und sonnig, trotzdem wollten wir alle einen Ausflug machen. Die Entscheidung fiel auf Miltenberg, was sehr schön sein soll und wo ich bisher noch nicht gewesen war.

Wieder gab es viele Fachwerkhäuser zu sehen, gleichzeitig war es sehr voll, touristisches Ziel und Sonntag kombiniert ergeben große Menschenmengen. Wenn man die Fotos oben anschaut, glaubt man das gar nicht, aber mir ist es tatsächlich gelungen, Ausschnitte ohne Menschen zu finden.

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Samstag, 21. Mai 2016

85. Geburtstag

Nach einer Nacht im Hotel machten wir uns auf den Weg in den Odenwald. Dort fand das Geburtstagsessen mit der Familie in einem Gasthaus statt, Kaffee und Kuchen gab es dann bei meinen Eltern zu Hause. Dieses Mal hatten sie das Haus mit fünf Übernachtungsgästen plus Hund richtig voll.

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Freitag, 20. Mai 2016

Kornsand

Nach dem Fotospaziergang in Trebur fuhren wir nach Geinsheim zu meiner Schwester und Neffen, wo auch schon die ausgewanderte Nichte aus Nashville eingetroffen war. Nach dem Abendessen fuhren wir an den nur wenige Kilometer entfernten Kornsand, um dort einen Abendspaziergang zu machen. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite, oberhalb von Oppenheim, entdeckten wir merkwürdige Betonteile, und keiner wusste, worum es sich dabei handelte. Ich werde nachforschen und versuchen, das Rätsel zu lösen.

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Trebur

Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir erst einmal zum Supermarkt, um etwas zu trinken zu kaufen und eine Kleinigkeit zu essen. Dann, endlich machten wir uns auf den Weg nach Trebur. Bedauerlicherweise war es bewölkt, ich hatte ja auch Sonne gehofft, und am späten Nachmittag wäre das Licht dann sicherlich schön gewesen. Schade, aber ich wollte das Beste daraus machen. Ich hatte mir vorher schon überlegt, wohin unser kleiner Spaziergang führen sollte, denn alle sehenswersten Fachwerkhäuser konnten wir in der kurzen Zeit nicht ablaufen.
Hier ist eine kleine Auswahl:

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Taunusblick

Da es heute ja nach Groß-Gerau ging, fuhren wir über die A5 in Richtung Frankfurt. Dort gibt es bei Eschborn die Raststätte „Taunusblick“, wo ich vor einigen Jahren schon einmal Fotos vom Aussichtsturm gemacht hatte:
Wochenende in Hessen
Dieses Mal erhoffte ich mir bessere Fotos, denn nun besitze ich ein Superzoom-Objektiv für meine Kamera. Leider war aber erstens die Sicht nicht gut, es war etwas dunstig und somit kein klarer Blick auf Frankfurts Skyline möglich. Und man hatte riesige Hochspannungsmasten zwischen Aussichtsturm und Frankfurt gebaut, die einen ungehinderten Blick unmöglich machten! Ich war mir sicher, dass die im Jahr 2008 noch nicht vorhanden waren. Also gibt es nur ein paar mittelmäßige Fotos. Sehr schade!

Weiter ging es dann nach Groß-Gerau zum Hotel, was sich etwas großspurig
„Best Western Hotel Frankfurt Airport Groß-Gerau“ nennt. Nun ja, wenn man per Flugzeug aus dem Ausland anreist, liegt es vielleicht tatsächlich in gefühlter unmittelbarer Flughafennähe. Für eine ehemalige Einheimische wie mich klingt es eher witzig.
Das Zimmer war gut, muss wohl in der jüngeren Vergangenheit neu eingerichtet worden sein. Am winzigen, unmodernen Badezimmer konnte man jedoch leicht erkennen, dass dieses Hotel schon ein paar Jährchen steht. Aber für eine Nacht war’s in Ordnung.

Nachtrag:
Wieder zu Hause, konnte ich anhand meiner Fotos feststellen, dass die Hochspannungsmasten damals auch schon dort standen, das war mir in der Dunkelheit allerdings nicht so aufgefallen.

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Donnerstag, 19. Mai 2016

Wochenendreise

Morgen geht es in meine alte Heimat und anschließend weiter in den Odenwald zu meinen Eltern. Mein Vater ist Anfang Mai 85 geworden und lädt am Samstag die Familie zur Geburtstagsfeier ein. Diese findet erst jetzt statt, weil meine Nichte aus den USA morgen zum Deutschlandbesuch anreist. Es wird am Samstag ein Mittagessen im Gasthof geben, und bei einer Anreise am Samstag hätten wir sehr, sehr früh aufstehen müssen. Da ich aber auch gern an meinem alten Heimatort die schönen Fachwerkhäuser fotografieren wollte, hatte ich mir Folgendes ausgedacht: Wir nehmen den Freitag frei, reisen gemütlich nach Groß-Gerau zum Hotel, fahren dann nach Trebur, um bei einem kleinen Spaziergang zu fotografieren, besuchen dann meine Schwester, Nichte und Neffen, übernachten im Hotel und fahren am nächsten Vormittag in den Odenwald. Die Katzenversorgung ist organisiert, da habe ich über eine Internetplattform eine Dame aus dem Nachbarort gefunden.

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