Donnerstag, 4. März 2010

Totalausfall

Gestern Abend um kurz vor acht schaltete sich plötzlich unser SAT-Receiver aus und startete neu. Mehrmals. Immer wieder. Nach komplettem Abschalten und erneutem Einschalten leuchtete schließlich nur noch die rote Standby-Leuchte und der Lüfter lief. Gerade mal etwas über zwei Jahre alt ist das Gerät. Und es funktionierte so schön! Einen Ersatz, also einen älteren Receiver, hatten wir im Keller stehen, Fernsehen war also kein Problem. Aber ich trauerte schon um die verlorengegangenen Aufnahmen auf der Festplatte. Bestimmt würde das Gerät eingeschickt werden müssen und dann würde man feststellen, dass es nicht repariert werden könnte und alles wäre weg und es würde sowieso Wochen dauern. Der Mann des Hauses wollte heute Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen, und ich dachte mir, schaust mal im Internet, da hatte ich doch einmal ein Forum zu diesen Receivern gesehen. Siehe da, an mehreren Stellen fand ich Einträge von Leuten, denen es genauso ergangen war. Gerät gerade mal zwei Jahre alt und schon defekt. Aufschlussreich war ein aktueller Hinweis auf einen defekten “Elko C2″ und es war auch die Rede von Herstellungsfehlern. Letzter Stand der Dinge ist, dass der Hersteller ein solches Ding (Elektrolytkondensator nennt sich das übrigens unabgekürzt) zuschicken könnte. Ich bin mal gespannt, ob das tatsächlich der Fehler ist.
Inzwischen werde ich wieder einmal den Online-Videorekorder aktivieren, wenn ich etwas aufnehmen möchte. Der ist zwar in der kostenlosen Variante ziemlich nervig, weil man da ständig Werbebanner anklicken muss und beim Download auch oft recht lange Wartezeiten hat, doch für eine kurze Zeit funktioniert das auf jeden Fall.

Neues am Abend:
Er funktioniert wieder! Einen passenden, wenn auch nicht Original-Elko gabs im Elektronikladen und jetzt läuft das gute Teil wieder.

Materialkosten: ca. 1,60 Euro plus Fahrtkosten und Verzicht auf das Mittagessen
Arbeitsaufwand: unbezahlbar (ich fang schon mal an mit dem Abarbeiten und mache einen leckeren Rosenkohlauflauf)

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Dienstag, 2. März 2010

Marode Straßen

Hochwasser, CeBIT, Unfälle … manchmal macht die Fahrt zur Arbeit und zurück keinen Spaß. Nämlich immer dann, wenn man sich gefühlte Stunden auf der B3 durch Hemmingen quälen muss. Gestern waren wieder einmal die Straßen von Hemmingen nach Döhren und nach Wülfel überflutet, sodass der gesamte Verkehr über die B3 ging. Glücklicherweise entdeckte ich gestern Nachmittag keinerlei Hinweis mehr auf eine Sperrung der Brückstraße/Döhrener Straße. Ich wagte also den Heimweg über diese Strecke und tatsächlich war sie wieder freigegeben. Das Wasser des Sees stand stellenweise aber noch bis zur weißen Fahrbahnrandmarkierung.
Sowohl die Straße nach Döhren als auch die nach Wülfel sind schon seit Jahren ziemlich marode und der letzte Winter hat ihnen noch einmal richtig zugesetzt. Deshalb darf man wegen der tiefen Schlaglöcher auf der Wilkenburger Straße nur noch zehn Stundenkilometer “schnell” fahren, auf der Brückstraße ist das Tempo mittlerweile auf 30 km/h begrenzt. Und heute las ich in der Zeitung, dass die Wilkenburger Straße möglicherweise wegen der Schäden auch nach Rückgang des Hochwassers weiterhin gesperrt bleiben wird. Bei der großen Zahl von Fahrzeugen, die täglich durch Hemmingen oder daran vorbei fährt, ist es mehr als dringend notwendig, alle Straßen Richtung Hannover befahrbar zu halten. Oder sollen wir in Zukunft auf Hubschrauber umsteigen?

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Montag, 1. März 2010

Neue Spüle

Zurzeit haben wir noch eine weiße Spüle in der Küche, denn nach der ursprünglichen Planung vor etwas mehr als acht Jahren sollten alle Geräte weiß sein, passend zum schon vorhandenen Kühlschrank. Es kam dann aber anders, und so haben wir Geschirrspüler, Herd und Dunstabzugshaube in Edelstahl. Die Spüle war aber da schon gekauft.
Nach acht Jahren sieht nun eine weiße Spüle nicht mehr schön aus, denn die Oberfläche im Becken wird zwangsläufig bräunlich. Reinigungsversuche mit diversen Mitteln von Scheuermilch über Backpulver bis hin zum Gebissreiniger helfen entweder nur kurzfristig oder gar nicht mehr. Also dachten wir über die Anschaffung einer neuen Spüle nach. Ideal wäre es, wenn es dasselbe Modell noch gäbe. Hier und da schaute ich in Baumärkten, entdeckte dieses aber nicht. Im Internet fand ich zunächst die Spüle nur in Schwarz, dann vor einiger Zeit doch noch in Edelstahl. Die Ausführung mit Leinenstruktur sollte bei einem Anbieter 215, bei einem anderen 240 Euro kosten. Es war schon geplant, eine Spüle zu bestellen, doch irgendwie hatte ich es immer wieder vergessen. Zum Glück. Vorletzte Woche lag ein Werbeprospekt vom Bauhaus in einer Zeitung, und man hatte genau diese Spüle in Edelstahl “normal” im Angebot. Na, dachte ich mir, dann könnte man dort einmal nachfragen, ob die Leinenstruktur-Ausführung bestellt werden kann. Und so war es tatsächlich. In ungefähr einer Woche wird die Spüle geliefert und sie kostet dort nur 175 Euro. Teuer wird es noch einmal mit der Armatur, denn sie soll Edelstahloptik und ein Geräteabsperrventil haben. Meine Vorauswahl enthält drei Armaturen (Hansgrohe, Ideal Standard und Kludi) und unter 250 Euro werden wir dabei nicht wegkommen. Aber egal, es soll ja etwas “Gescheites” sein.

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Montag, 22. Februar 2010

Der Pfeil hat getroffen

Neulich trat bei DSDS eine Kandidatin mit dem Titel “I Love Rock ‘N’ Roll” auf. Angekündigt wurde er als Lied von Britney Spears. Wahrscheinlich weiß heutzutage keiner mehr, dass dies schon in den 1980er-Jahren von Joan Jett gesungen wurde. Der Mann behauptete allerdings, auch das sein schon nachgesungen gewesen. Ich weiß nicht, ob er’s wirklich wusste, aber er lag ganz richtig damit: Das Original stammt von der britischen Pop-Band “The Arrows” und erschien 1975.
Niedlich sahen die Jungs aus, der Sänger hätte mir auch gefallen – damals, als ich 15 war.
Über eine ähnliche Geschichte mit mehrmals nachgesungenen Lieder hatte ich schon einmal geschrieben: Aus Brandy wurde Mandy.

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Dienstag, 16. Februar 2010

Eingerenkt

Mein Rücken-Bein-Nerven-Problem hat sich mittlerweile weitgehend erledigt. Am Samstag habe ich brav eine 45-minütige Trainingsrunde auf dem Crosstrainer absolviert, danach ging es schon sehr viel besser. Leider hielt das nicht über Nacht bis Sonntag an, und da hatte ich keine Lust, schon wieder im Keller zu laufen.
Aber wundersamerweise konnte ich gestern Morgen beinahe wie ein junges Reh (ähem, man schaue jetzt bitte nicht auf meine Figur) aus dem Bett springen. Ab und zu zieht es noch einmal, aber immer seltener. Morgen werde ich wieder im Keller meine Trainingsstrecke gehen und ich werde mich bemühen, das Programm zweimal wöchentlich zu absolvieren. Ein wenig motivieren kann ich mich dem Unterhaltungsprogramm, das ich nebenbei laufen lassen kann. Ohne Fernseher wäre es mir wirklich zu öde, ich will ja nicht scheinbar endlose Zeit auf die Wand starren.

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Mittwoch, 10. Februar 2010

Aussetzer

Gestern früh zog ich mir die Schuhe an, und da tat sich ohne besonderen Grund etwas Unangenehmes im rechten unteren Rückenbereich. Ich probierte dann erst einmal vorsichtig, ob ich mich noch einigermaßen normal bewegen konnte. Doch, es ging noch, wenn auch nicht ganz beschwerdefrei. Wieder einmal der Ischiasnerv, das hatte ich im Mai 2007 schon einmal erlebt.
Ich fuhr also ganz brav zur Arbeit und kam auch einigermaßen zurecht. In der letzten Nacht war es allerdings sehr unangenehm, denn ich kann nicht stundenlang platt auf dem Rücken liegen und muss mich öfters einmal auf die Seiten legen. Das ging nur mit Überwindung und Schmerzen. Heute Morgen war ich noch recht bewegungsunfähig und musste daher zu Hause bleiben. Als ich mich telefonisch krank meldete und erfuhr, dass sowohl der Kollege (hatte gestern schon heftig geniest) als auch die Kollegin (leider ein Trauerfall) ebenfalls nicht anwesend sein würden, hatte ich beinahe schon ein schlechtes Gewissen und überlegte einen Moment, ob ich mich nicht doch ins Auto quäle. Realistisch betrachtet war es aber kaum möglich und es wäre auch nicht gesundheitsförderlich gewesen, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen, das weiß ich mittlerweile sicher.
Nachdem ich noch einmal nachgeforscht hatte, was am besten gegen solche Beschwerden zu tun sei und zu keinem rechten Ergebnis kam, testete ich einfach meine Körperreaktionen. Einige Zeit sitzen und dann wieder aufstehen: Die bucklige, alte Hexe lässt grüßen! Liegen wäre noch schlimmer gewesen, denn ich war nur mit großer Mühe aus dem Bett gekommen. Also habe ich mich den ganzen Tag immer wieder hin und her bewegt und war sogar heute Nachmittag zehn bis fünfzehn Minuten auf dem Crosstrainer.
Ich hatte bisher in meinem Leben noch keine ernsthaften oder länger anhaltenden Rückenbeschwerden, aber selbst diese kurzfristigen Unannehmlichkeiten möchte ich nicht öfters haben. Deswegen habe ich beschlossen, das Gerät im Keller wieder einmal in Anspruch zu nehmen. Vielleicht hilft es ja.
Im Moment geht es meinem Rücken-Hüfte-Bein-Bereich sehr viel besser, ich kann sogar eine Weile am PC sitzen und danach fast normal wieder aufstehen.

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Dienstag, 9. Februar 2010

Schnee am Abend

Es schneit wieder einmal:

Auf dem Foto unten rechts im Schnee zu sehen: Katzenspuren. Lange wurde das weiße Zeug gemieden, jetzt wagt man doch mal einen Gang hindurch zu den Nachbarsgärten.

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Montag, 8. Februar 2010

Blechlawine

Für heute war eine riesige Blechlawine angekündigt, die auf Grund des Warnstreiks, bei dem auch die öffentlichen Verkehrsmittel betroffen waren, auf Hannover zurollen sollte.
Stellenweise ist dies auch eingetroffen, wie zu lesen und zu hören war. Ich wäre allerdings ganz normal zur Arbeit gekommen – auf meiner Strecke war nicht viel mehr los als sonst – wenn nicht ausgerechnet heute Morgen ein Auto auf dem Südschnellweg in Brand geraten wäre. Ich hatte den Schnellweg vorsichtshalber sowieso gemieden, aber das nützte mir nichts, denn natürlich mussten nun auch alle anderen die alternativen Wege nutzen. Eine Stunde brauchte ich für die zwölf Kilometer zur Arbeit, und streckenweise wäre ich zu Fuß schneller gewesen.
Viel härter allerdings hatte es den Mann getroffen, denn wegen des Streiks wollte er eine Kollegin aus der Südstadt mit dem Auto abholen. Er fuhr extra früh los, kurz nach sieben schon, und stand dann zwei Stunden lang auf dem Schnellweg. Das ist ärgerlich!

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Sonntag, 7. Februar 2010

Foto-Licht

So ein Blitzgerät ist schon eine feine Sache und ich lerne wieder mehr beim Fotografieren. Denn lässt man der Kamera mit irgendwelchen Programmen zu viel Freiheit, dann werden die Aufnahmen unter Umständen nichts, obwohl man genug Licht und den zusätzlichen Blitz hatte.
Das Gerät ist übrigens nach oben und zur Seite schwenkbar, sodass man auch indirekt blitzen kann; außerdem kann man es im “Sklavenmodus” betreiben, also unabhängig von der Kamera irgendwo im Raum aufstellen.

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Rutschbahn

Der Niederschlag, der gestern und bis in die Nacht hinein auf uns herunterfiel, war mehr Regen als Schnee. Was das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bedeutet, kann man sich leicht ausmalen: Er gefriert auf dem Boden und bereitet morgendliche Rutschbahnen auf dem Weg zur Arbeit. Demzufolge fiel der Schulunterricht in weiten Teilen Niedersachsens aus. Zum Glück war auf den Straßen recht wenig los, man musste zwar aufpassen, weil es hier und da etwas glitschig war, aber man konnte einigermaßen fahren.
Zum Glück war es heute den ganzen Tag über leicht sonnig, sodass die Straßen mittlerweile wieder eisfrei und streckenweise sogar trocken sind. Eisige Rutschbahnpartien muss ich nun wirklich nicht haben.

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