Donnerstag, 29. Juli 2010

Vorgartenbank

Und nun endlich die Fotos von meinem größten Geburtstagsgeschenk:

Den ersten Regenguss hat die Bank schon überstanden, aber wie man an dem Schild sieht, ist sie dafür präpariert, denn sie kommt aus England.
Vorläufig steht sie vor dem Holzlager, aber wenn das Apfelbäumchen umgepflanzt ist, wird sie ihren neuen Platz am Zaun erhalten. Trotzdem sitze ich schon sehr gut auf der Bank und der schon recht gut gewachsene Kastanienbaum spendet auch ein wenig Schatten.
Für die oberen Fotos habe ich die Bank nur mal auf die Schnelle unter den Baum gehievt, auf den unteren steht sie am Übergangsplatz. Und wie man sieht, gibt es auch schöne Armlehnen mit praktischen Getränkeabstellplätzen!

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Bremerhaven

Das Regengebiet war bis zum Mittag nach Osten gezogen und auf der Autobahn wurde es schon vor Bremen trocken und zunehmend sonniger.
In Bremerhaven hielten wir uns dann tatsächlich nur draußen auf, weil es dermaßen warm und sonnig geworden war, dass wir keine Lust auf einen Museumsbesuch hatten.

Ich hatte wieder einmal nicht mit der intensiven Sonne gerechnet, schließlich waren wir nur auf einigermaßen trockenes und trübes Wetter eingestellt gewesen. Am Abend hatte sich mein Gesicht rosa verfärbt und ich litt auch etwas unter Kopfschmerzen, weil ich vermutlich zu wenig getrunken hatte.
Trotzdem war es ein schöner Tag am Wasser gewesen, mit Blick auf viele Schiffe von unten und von der ungefähr 90 Meter hohen Aussichtsplattform von ganz oben.

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Mittwoch, 28. Juli 2010

Ich könnte ja mal behaupten, dass …

… ich an meinem Geburtstag immer Ferien hatte. Und das war auch bestimmt so, jedenfalls solange ich selbst zur Schule ging.
… an meinem Geburtstag immer gutes Wetter war, schließlich kann man das für Ende Juli erwarten.
Bei der zweiten Behauptung bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ich meine, es hätte in den letzten Jahren einen 28.07. gegeben, an dem es zumindest trüb und grau war.
Heute Vormittag schüttete es jedoch aus riesengroßen Kübeln. So eine Unverschämtheit! Ich wäre ja gern nach Hamburg gefahren, doch auch dort war Regen angesagt. Wir hatten uns schon vorher als Alternative einen Ausflug nach Bremerhaven überlegt, denn dort könnten wir in den so genannten Havenwelten zum Beispiel das Klimahaus oder das Schifffahrtsmuseum besuchen.

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Samstag, 24. Juli 2010

Gestern, nach dem Regen

Nachdem uns gestern Abend ein kurzes Regengebiet überquert hatte, zeigten sich wenige Zeit danach diese schöne Farben am Himmel:

Leider hatte ich von unserem Haus aus nicht den optimalen Blick auf diesen Sonnenuntergang. Nachbarshäuser und Bäume sind leider im Weg. Bei solchen Anlässen sprintet der ambitionierte Fotograf sicherlich in sein Auto und eilt zum idealen Aussichtspunkt. So weit ist es bei mir noch nicht :-)

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Überdehnt

Gestern Abend wollte ich kurz vor dem Einschlafen nur mal schnell das Betttuch an einer Seite richten. Ich ging also mit den Fingern der linken Hand zwischen Matzratze und Bettrahmen – da rutschte ich ab und der Finger knickte um. Es schmerzte es kurz, aber nicht besonders heftig. Doch nun ist der Mittelfinger etwas gekrümmt. Was war das nun? Verstauchung, Zerrung, …? Aufgrund des Aussehens tippte ich dann ganz richtig auf eine Sehnenüberdehnung.
Und was finde ich da im Internet? Es handele sich um eine typische Hausfrauenverletzung …

Bei Sehnen, die durch Verschleiß vorgeschädigt sind, reichen manchmal schon heftige Fingerbewegungen, um einen Riss (Sehnenruptur) oder einen Ausriss von kleinen Knochenstücken (knöcherner Sehnenausriss) zu provozieren. Betroffen ist dabei häufig die Strecksehne des Fingerendglieds, etwa im Rahmen einer typischen Hausfrauenverletzung, die beim Einstopfen des Betttuchs zwischen Matratze und Bettrahmen entsteht.
Sehnenrisse am Fingerendglied heilen üblicherweise gut unter alleiniger konservativer Therapie mit mehrwöchiger Schienung in Streckstellung.
(Quelle: www.gesundheit-heute.de)

Ich habe den Finger jetzt erst einmal konservativ bandagiert und spüre schon eine deutliche Verbesserung. Aber mehrere Wochen soll das so bleiben? Mal abwarten, ob das nicht schneller heilt.

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Freitag, 23. Juli 2010

Die verschwundene Leineinsel

Kürzlich haben wir uns die Dokumentation “Puppenjungs – Der Fall Haarmann” angesehen, die ich Anfang des Jahres aufgenommen hatte.
An einer Stelle des Films mit der Schilderung der Wohnsituation des Serienmörders, wurde ich hellhörig: Es handelte sich um eine Insel in der Leine in Hannovers Altstadt.

Hier ein Zitat aus der Dokumentation:

Haarmann ist ein Bewohner von Hannovers Altstadt – dort, wo ein Seitenarm des Leineflusses eine Lagune bildet. Diese verrufene Gegend wird auch die „Insel“ genannt. Sie ist das Elendsviertel von Hannover. Die Häuser dicht an dicht, wenig Tageslicht fällt in die dunklen Gassen. Die Treppenhäuser waren zum Teil eng und dunkel, weil es keine Fenster in den Treppenhäusern gab. Die Wohnungen feucht und dreckig, bis zu acht Familien teilen sich eine Toilette. Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und bitterste Armut bestimmen hier den Alltag. Die hohe Wohndichte und mangelnde Hygiene führen zu einer Ungezieferplage. Ratten, Wanzen und Läuse übertragen Krankheiten wie Tuberkulose und Typhus. Die Altstadt – Brutstätte krimineller Energie, ein Schmelztiegel der verkommensten menschlichen Gelüste und Triebe.

Ich lebe nun seit mehr als zehn Jahren in Hannover, und auf diversen Spaziergängen in der Stadt und allem, was ich davor und danach gelesen habe, ist mir eine Insel in der Leine nie begegnet.
Ich machte mich auf die Suche im Internet und fand zunächst einmal recht wenig darüber. Es bedurfte schon einiger Suche, aber als ich vor allem in diesem Forum fündig wurde, wusste ich mehr:
Südwestlich des Leineschlosses und des Hohen Ufers gab es tatsächlich eine Insel im Fluss. Sie war entstanden durch einen Seitenarm der Leine, den Mühlenarm, entstanden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, in den 1950er-Jahren, wurde der Mühlenarm zugeschüttet, damit an dieser Stelle der mehrspurige Cityring gebaut werden konnte.

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Samstag, 17. Juli 2010

Fisch im Ganzen

Gestern, am Freitag, gab es keinen Fisch, aber heute kam dieser auf den Grill:

Eine Lachsforelle von 800 g, eigenhändig gefangen von einem Arbeitskollegen des Mannes. Den Fisch haben wir bereits fix und fertig ausgenommen bekommen, und so war er schnell zubereitet. Ins Innere kamen Gewürz und Kräutermischung, dann verpackte ich ihn in Alufolie und er landete auf dem Grill. Zusammen mit Senf-Honig-Dill-Soße und Kartoffeln war das sehr, sehr lecker!

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Donnerstag, 15. Juli 2010

Abgebrannt

Carola (im Internet auch als Melody bekannt) und ihre Familie brauchen dringend Hilfe, denn ihre Wohnung ist vor knapp einer Woche komplett ausgebrannt. Man stelle sich nur einmal vor: So gut wie alles, was man besessen hat, ist weg oder unbrauchbar geworden.
Also, wer helfen möchte, findet mehr Infos auf der Seite
http://www.abgebrannt-wir-helfen.de

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Samstag, 10. Juli 2010

Heute: 36,4 °C

Die Arbeitswoche verlief trotz der Hitze beim mir noch einigermaßen erträglich. Das liegt daran, dass wir in unserem Altbau-Erdgeschoss am Vormittag Schatten haben und es sich erst nach dem Mittag leicht aufheizt.
Auch gestern, als wir beim Möbelschweden noch die Ergänzung fürs Schlafzimmer (zwei Kommmoden, Spiegel und Schrankbeleuchtung) holten, ließ es sich noch aushalten.
Heute jedoch war es definitiv zu warm, um sich nach draußen zu begeben. Ich habe Gardinen gebügelt – im Keller, dort war es richtig schön kühl. Immerhin habe ich es dann noch geschafft, mit dem Staubsauger das Erdgeschoss zu reinigen. Dank des laufenden Ventilators war es nicht ganz so schlimm.
Das Thermometer zeigte heute als Rekordtemperatur 36,4 °C an, und selbst am Abend wollte es nicht so recht kühl werden.

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Freitag, 9. Juli 2010

Doofer Elko C2

Vor vier Monaten fiel unser SAT-Receiver aus und wie sich herausstellte, war ein defekter Elektrolytkondensator schuld daran.
Gestern bemerkte ich zwar so nebenbei ein etwas lauteres Lüftergeräusch, aber die Anzeige sah (von weitem) normal aus. Erst beim Versuch, das Gerät einzuschalten, stellte ich fest, dass es sich nicht mehr einschalten ließ. Und Datum und Uhrzeit stimmten auch nicht mehr. So ein Ärger! Wir schlossen schnell den Ersatzreceiver aus dem Keller an, so konnte ich wenigstens meine Vorabendserie gucken. Aber aufnehmen konnte ich nichts und ich glaubte wieder einmal, alle noch vorhanden Aufnahmen verloren zu haben.
Der Mann schraubte das Gerät auf und identifizierte gleich den erneut aufgeblähten Elko als Schuldigen. Also fuhr er heute zum Elektronikladen und kaufte gleich zwei (!) dieser Teile für insgesamt 2 Euro und ein bisschen. Wenn man bedenkt, dass so manche Leute mit Einschicken des Geräts 80 bis 100 Euro für eine Reparatur gezahlt haben, ist das doch ein Schnäppchenpreis. Nun gut, man muss auch ein Lötgerät zum Aus- und wieder Einlöten besitzen und wissen, wie man so etwas macht. Aber der Mann des Hauses ist ja vom Fach, auch wenn diese praktischen Tätigkeiten schon lange zurückliegen.
Jetzt haben wir also einen Ersatz-Elko im Haus und zusätzlich wird das Gerät am Netzschalter komplett ausgeschaltet. Normalerweise lassen wir keine Geräte auf Bereitschaft stehen, aber mir war gar nicht bewusst, dass der Receiver einen solchen Schalter an der Rückseite besitzt. Der Nachteil ist allerdings, dass man dran denken muss, das Gerät nicht auszuschalten, wenn man etwas programmiert hat, aber das sollte schon klappen.

Nachtrag 17.07.:
Natürlich war das Gerät am Samstagvormittag ordentlich ausgeschaltet und hat deswegen die programmierte Aufnahme verschlafen. Wahrscheinlich muss ich mir jetzt Zettelchen schreiben, damit ich daran erinnert werde.

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