Essen und trinken

Samstag, 20. August 2011

Gemüseernte

Ein Großteil der Tomaten wird jetzt reif, und im Moment haben wir einen reichlichen Vorrat. Gespannt war ich auf die riesigen Ochsenherztomaten, die als die ideale Sorte für Caprese, die Tomaten-Mozzarella-Basilikum-Vorspeise, beschrieben werden.
Tatsächlich schmecken sie sehr gut und da ich diese Kombination liebe, nehme ich mir auch zum Mittagessen ab und zu etwas davon mit.
Die Sorte hatte ich allerdings eher zufällig und wegen des außergewöhnlichen Namens ausgewählt, ohne Näheres darüber zu wissen. Übrigens klingen sie auf Italienisch oder Französisch noch viel schöner: “cuore di bue” oder “cœur de bœuf”.

Nach den Tomaten habe ich dann noch ein Schüssel Chilischoten geerntet. Im letzten Jahr hatten wir eine Pflanze mit sehr großen, mittelscharfen Früchten, diese kleinen hier sind wesentlich schärfer. Ich werde sie wohl wieder entkernen und dann einfrieren, dann haben wir sie immer “frisch” griffbereit. Das Trocknen an der Luft wage ich nicht, denn ich habe Angst, dass sie unter Umständen verschimmeln.

Sonntag, 7. August 2011

Fruchtige Torte

Gestern bekam ich beim Einkaufen plötzlich Lust auf Heidelbeeren. In einem Kuchen. Als zweite Zutat fiel mir Mascarpone ein. Also kaufte ich beides ein – und hatte anschließend das Problem, ein passendes Backrezept zu finden, das nicht allzu aufwändig war. Ich backe nur selten und deshalb konnte ich auch nicht selbst ein Rezept aus dem Ärmel schütteln. Schließlich fand ich doch verschiedene Anregungen, die ich zu dieser sehr leckeren Torte kombinierte:

Drei Viertel habe ich eingefroren, wir haben also für kommende Wochenenden noch einen köstlichen Vorrat.
Ach ja, Rezept folgt in Kürze … also in ein paar Tagen …
Da ist sie endlich: Heidelbeertorte

Freitag, 29. Juli 2011

Geburtstagsessen

Gestern Abend waren wir beim Griechen und so sah das Geburtstagsmenü aus:

Die Appetitanreger haben trotz des Schreibfehlers geschmeckt – kein Wunder, das habe ich erst viel später auf der Rechnung entdeckt – und meine Calamari mit einer leichten, zitronigen Knoblauchsoße waren richtig lecker. Denn es handelte sich nicht um die häufig auftretende Variante der Ringe im Backteig, sondern um die kleinen Tintenfischtuben mit nur einer leichten Panierung. Das sah ungefähr so aus wie auf diesem Foto.
Und heute hatten wir verdientermaßen frei nach viel Arbeit in der letzten Zeit. Bei mir dauert die “Hochsaison” noch an, denn vor Schulbeginn muss so viel wie möglich von den Büchern fertig werden. Urlaub gibt es dann wahrscheinlich im September.

Sonntag, 12. Juni 2011

Erdbeerkuchen für zwei

Am Freitag kam ich beim Einkauf an köstlich aussehenden Erdbeeren vorbei. Ach, warum nicht, so ein paar Erdbeeren zum Eis an Pfingsten wären doch lecker, dachte ich mir. Ich könnte aber auch einen Erdbeerkuchen mit Sahne servieren, war mein nächster Gedanke. Selbst backen wollte ich nicht, also schaute ich ins Regal zu den fertigen Tortenböden. Ein großer ist für zwei Personen eher zu viel, ich tendierte also mehr zu den Torteletts. Doch dann entdeckte ich den perfekten Tortenboden mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern. Daraus bastelte ich ein wunderschönes kleines Erdbeerküchlein:

Und nun die Portion mit Sahne:

Samstag, 28. Mai 2011

Verfilmtes Eis oder geeister Film?

Im April las ich in einem Weblog vom Doktor-Schiwago-Eis (“Jetzt mit Happy End”) und dachte mir, jetzt reicht schon nicht mehr eine normale Bezeichnung wie “Mascarpone-Zitroneneis”, nein, da müssen Filme herhalten (“Vom Winde verweht” gibt es nämlich auch).

Gestern habe ich es tatsächlich gekauft, aber nicht wegen des Titels, sondern wegen des Inhalts. Egal wie es heißt, es schmeckt sehr lecker!

Samstag, 23. April 2011

Gut gegessen

Dieses Mal ist mir der Kuchen gut gelungen, beim letzten Backversuch hatte ich irgendwie Pech und konnte alles wegwerfen. Tja, das kommt davon, wenn man ein Rezept leicht abwandelt, da waren die Muffins außen schon ziemlich braun und innen noch matschig. Das ist mir allerdings schon ewig nicht mehr passiert, dass etwas dermaßen misslungen ist und in der Mülltonne landete.
Abends ließen wir uns beim Griechen im Ort bekochen, der hat eine schöne Speisekarte und es war alles ganz köstlich. Beim nächsten Mal werde ich bestimmt wieder einmal einen panierten Schafskäse und kretanische Kartoffeln essen. Dieses Mal aß keiner von uns eine Vorspeise, weil der Kuchen doch gut gesättigt hatte.

Freitag, 31. Dezember 2010

Käsig

Mit viel Käse klingt das alte Jahr aus. Gestern Abend speisten wir diverse Käsesorten mit Feigen-Senf-Soße und Apfel-Calvados-Senf-Soße, Rillettes und zwei Sorten Brot, begleitet von einem Côtes du Rhône.

Vorher war ich noch mit Katze Lizzy beim Tierarzt. Sie hat seit einiger Zeit einen Erkältungsschnupfen, so wie im Frühjahr. Damals meinte die Tierärztin, da müsse man nicht unbedingt gleich spritzen, und tatsächlich ging er auch so weg. Dieses Mal nicht, und heute hatte sie eine erschwerte Atmung und sie hat nichts gefressen. Normalerweise hätte ich vielleicht bis zum nächsten Tag abgewartet, aber bei den bevorstehenden drei Tagen ohne regulär erreichbaren Tierarzt war mir das zu unsicher. Also schleppte ich das Lieschen zum Doc, dort gab es eine Spritze und ein ASS-Pülverchen, das in den nächsten Tagen ins Futter gemischt werden soll. Heute Morgen hatte sie schon wieder Appetit und so können wir geruhsam und beruhigt unseren Silvesterabend starten.
Heute Abend gibt es Raclette, die Idee hatte ich vor drei oder vier Wochen, denn das haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Prompt las ich wenige Tage später in der Tageszeitung einen Artikel über den Silvester-Renner “Raclette” mit Empfehlungen diverser Käsespezialisten. Daher wunderte ich mich gestern nicht, als ich vor dem Käseregal nach Raclettekäse suchte. Ach ja, dort, wo nun eine Lücke klaffte, hatte er vorher gelegen. Aber ich hatte Glück und fand an anderer Stelle noch ausreichend davon. Dazu gibt es ganz fein geschnittenes Rindersteak, Champignons, Zwiebeln, Gürkchen und natürlich Baguette. Ich freu mich schon sehr auf das Essen!

Samstag, 14. August 2010

Tomatenernte

Nachdem nach und nach schon ein paar Cocktailtomaten reif geworden waren, gab es heute die erste größere Tomatenernte. Die gelbe Tomatenpflanze trägt die meisten Früchte, einige rote sind auch schon dabei, und natürlich viele aromatische Cocktailtomaten. Die Flaschentomate gedeiht leider nicht gut. Sie trägt nur wenige kleine Früchte.

Auf der Suche nach Tomatenrezepten stieß ich auf einen leckeren Auflauf mit Tomaten, Zucchini und Auberginen, der mit einer Parmesan-Semmelbröselmischung überbacken wird. Im Original enthielt er noch Mozzarellascheiben zwischen den Gemüseschichten. Darauf haben wir allerdings verzichtet, weil es den Auflauf als Beilage zum Putenschnitzel gab.

Freitag, 13. August 2010

Neues Kaffeemaschinchen

Über Nacht gab unsere Tassimo, die jetzt gerade etwas mehr als zwei Jahre alt ist, den Geist auf. Es zeigte sich keinerlei Reaktion mehr nach dem Einschalten. Ein Ersatz musste her, aber welcher? Der Mann des Hauses wollte spontan im Supermarkt nebenan eine neue besorgen, doch ich schlug vor, ein paar Tage zu überlegen und zu schauen, welche Alternativen es gäbe. Allzu dringend war es schließlich nicht, denn für die größeren Kaffeemengen haben wir immer eine normale Kaffeemaschine benutzt und für den Espresso stand in der Ecke immer noch eine kleine Maschine.
Sollte es statt einer Kapsel- oder Pad-Maschine vielleicht ein Vollautomat werden? Ein schwieriges Thema, denn zunächst ist man angesichts der Vielzahl von Geräten ziemlich überfordert. Und wenn man erst einmal anfängt, in Internetforen die Diskussionen zu den verschiedenen Herstellern und Geräten zu lesen, weiß man gar nicht mehr, was tatsächlich empfehlenswert ist. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass man sich überlegen muss, was das Gerät können soll, sich einen Preisrahmen setzt und einige Bewertungen durchliest. Einzelfälle mit schlechten Erfahrungen kann man vermutlich ruhigen Gewissens ignorieren, denn die wird man beinahe überall finden. Ich hatte auch einmal ein “Montagsauto”, an dem alle naslang etwas defekt war und habe mir anschließend dasselbe Modell wieder gekauft, was dann keine Probleme machte.
Am Mittwochmittag rief mich der Mann bei der Arbeit an, weil er zufälligerweise entdeckt hatte, dass der Nicht-blöd-Markt den letzten Aktionstag hatte, bei dem man die Mehrwertsteuer auf alles über 300 Euro spart, also satte 19 % Rabatt bekommt. Ich kaufe eigentlich nicht gern in diesem Laden, weil ich die Werbung blöd finde und weil sie meistens recht teuer sind. Aber in diesem Fall könnte man ja einen Blick wagen …
Erstaunt hat mich die große Auswahl an Kaffeevollautomaten, die dort aufgebaut waren. Da fällt die Entscheidung erneut schwer.
Um es kurz zu machen: Es ist eine Jura Impressa C5 geworden. Der erste Kaffee schmeckte schon mal sehr lecker, und auch der Espresso am Abend ist gelungen. Das Gerät ist erstaunlich schnell betriebsbereit und einfach zu bedienen. Nun können vier andere Maschinen weggeräumt werden und wir haben viel mehr Platz in der Küche.
Erfreulich fand ich es auch, dass ich das Gerät im Internet lediglich bei einem Versandhaus zu dem Preis gefunden habe, den es eigentlich hätte kosten sollen. Und mit 120 Euro Rabatt haben wir einen unschlagbar guten Preis bezahlt.

Heute habe ich den ersten Cappuccino aus dem Automaten getrunken, und er macht einen ausgezeichneten, stabilen Milchschaum. Besonders praktisch ist, dass man mit dem Schlauch die Milch direkt aus der Packung zapfen kann.

Mittwoch, 4. August 2010

Obstkorb

Zum Geburtstag bekam ich von meinen Eltern zum Vorgartenbankdrittel noch einen großen Obstkorb mit exotischen Früchten und dazu passendem Kochbuch:

Die zunächst als Kaki identifizierte Frucht (im Foto die beiden orangefarbenen Früchte rechts unten) entpuppte sich beim genaueren Studieren des Buchs als Sharonfrucht. Natürlich mit der Kaki verwandt, das war eindeutig zu erkennen. Laut Buch soll sie aber viel besser schmecken, und so landeten die beiden Früchte als erste aus dem Korb in einem leckeren Quark.
Selbst geschenkt habe ich mir noch einen Ananasschneider, daran kam ich zufälligerweise im Supermarkt vorbei. Der muss in den nächsten Tagen getestet werden, denn die Ananas ist auch schon reif.

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