Essen und trinken

Samstag, 9. April 2016

Bärlauch-Ernte

Vor ein paar Jahren kaufte ich eine kleine Bärlauchpflanze, die sich seitdem im buchsbaumumrandeten Dreiecksbeet unter der englischen Rose ausbreitet. Jetzt war es soweit und ich konnte ernten. Fünf Gefriertütchen füllte ich mit den Blättern, die ich dann bei Bedarf verwenden kann.

Mittwoch, 18. November 2015

Das Kreuz mit der Allergie

Ich weiß seit gestern: rohe Äpfel und wahrscheinlich auch Haselnüsse sollte ich zukünftig meiden. Die Vor-Vorgeschichte: Seit ungefähr fünfzehn Jahren leide ich an einer Birkenpollenallergie, die nach ein paar Jahren stark genug wurde, dass ich Medikamente nehmen musste, in den letzten zwei Jahren jedoch deutlich schwächer geworden war. Nun kann ja bei solchen Allergien irgendwann eine sogenannte Kreuzallergie auftreten. Man reagiert dann plötzlich allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel, die verwandte Allergene besitzen. Nun zur Vorgeschichte: Am Freitagvormittag aß ich ein Überbleibsel aus dem Süßigkeitenkörbchen für das Matten-Meeren-Singen, und zwar ein Mini-Haselnusstäfelchen. Später hatte ich ein eigenartiges Gefühl an der Mundschleimhaut, als wäre etwas wund, aber es sah alles ganz normal und gesund aus. Das pelzige Gefühl hielt an und später hatte ich den Eindruck, dass die Unterlippe etwas angeschwollen war. Merkwürdige Sache. Ganz weit im Hinterkopf hatte ich einen leisen Verdacht, aber ich glaubte nicht so recht daran. Am Wochenende verarbeitete ich bis auf einen kleinen Rest die restlichen Äpfel von unserem Bäumchen. Ein paar wenige blieben übrig, denn ich musste kapitulieren, weil mein tastaturgeschädigter Arm schmerzte. Am Montagabend hatte ich die gute Idee, mir für den nächsten Tag einen Salat mit Apfel, Käse, Gurke und Putenbrust zuzubereiten. Äpfel pur mag ich nicht, aber im Salat wäre das bestimmt ganz köstlich. In der Mittagspause aß ich eine Hälfte des Salates – wie erwartet geschmacklich hervorragend – und direkt danach ging es los: Kribbeln auf den Lippen und ein pelziges Gefühl im Mund. Da war mir klar, dass mich die Birkenpollen-Apfel-Haselnuss-Kreuzallergie erwischt hatte. Also gibt es für mich Äpfel nur noch im Kuchen oder in anderer Form mit Erhitzen verarbeitet zu essen. Vielleicht führe ich nächste Woche noch einmal das Haselnuss-Experiment mit einer winzigen Portion durch, um da ganz sicher zu sein.

Dienstag, 11. August 2015

Spaghetti Caprese

Und da es zwischen dem derzeit häufigen Grillen auch einmal etwas aus der (vegetarischen) Küche sein darf, servierte ich heute Spaghetti Caprese:

Ein schnelles und köstliches Sommergericht, bei dem das Spaghettikochen die längste Zeit in Anspruch nimmt. Reste kann man übrigens gut kalt als Salat essen.

Dienstag, 28. Juli 2015

55

Aus gegebenem Anlass gab es heute Abend ein Essen beim Griechen:

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Fast food

Vor ein paar Wochen stand ich in der Küche, mit frischem, weißem T-Shirt und wollte etwas in der Pfanne anbraten. Keine gute Kombination, fiel mir noch rechtzeitig ein. Ich besann mich und zog vorsichtshalber ein altes Shirt an. Während ich dann am Herd stand und briet, dachte ich über denn Sinn und Zweck von Küchenschürzen nach – die man in unserem Haushalt vergeblich sucht. Hin und wieder könnte ich aber doch eine gebrauchen, und so kam mir die Idee: Im Internet gibt es doch Läden, bei denen man T-Shirts und andere Textilien bedrucken lassen kann, vielleicht gibt es dort auch Schürzen? Das Motiv stand schon fest, das hatte ich irgendwann einmal bei einen Kochkandidaten im Fernsehen gesehen. Tatsächlich fand ich Schürzen und auch das gewünschte Motiv war unter den dort angebotenen vorhanden. Und so gab es ein kleines Weihnachtsgeschenk:

Sonntag, 10. August 2014

Eisfabrik

Ab und zu bereite ich Eis selbst zu. Dann gibt es Kreationen wie Mon-Chérie-Eis im letzten Jahr, After-Eight-Eis oder Haselnusskrokant-Eis, beide in diesem Jahr. Die Masse ist recht einfach zuzubereiten (ich muss dringend einmal die Rezepte aufschreiben), und dank Eismaschine wird es schön cremig. Besonders gut gelungen ist das Haselnusskrokant-Eis.
In diesem Zusammenhang konnte ich dann auch gleich die neuen Fotoleuchten ausprobieren, die eigentlich zum Fotozelt gehören, aber natürlich auch unabhängig davon einsetzbar sind.

Samstag, 26. Juli 2014

Auberginencreme

Vor einigen Wochen waren wir bei Nachbarn zum Grillen eingeladen. Dort gab es als Beilage zu Fleisch und Salaten eine Auberginencreme, die vorzüglich schmeckte. Natürlich hatte ich schon hin und wieder Auberginen zubereitet (Auflauf, gebraten, gefüllte Röllchen), aber in dieser Form kannte ich sie noch nicht.
Als wir im Mai Tomatenpflanzen kauften, stellte sich die Frage, welche zusätzliche Gemüsepflanze für den Kübel es in diesem Jahr sein sollte. Im letzten Jahr hatten wir eine Paprika und davor Chilis angepflanzt. Ich entdeckte ein kleines Auberginenpflänzchen. Warum nicht? Das wäre eine neue Erfahrung, ich hatte keine Ahnung wie Auberginen genau wachsen und vor allem, ob sie sich als Kübelpflanzen eignen.
Ich muss sagen, sie entwickelte sich prächtig, und wir hatten insgesamt wohl zehn Früchte im Laufe des Sommers. Die meisten waren etwa zwanzig Zentimeter lang, die letzten beiden allerdings um einiges kleiner.
Nach der ersten Ernte ging es an die Zubereitung der Auberginencreme. Das Rezept stammt aus dem Iran und heißt im Original Kashk e Bademjan.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Grillfisch

Es muss nicht immer Fleisch auf dem Grill liegen. Hier haben wir die Variante „Garnelen und Rotbarbenfilets“:

Samstag, 19. Juli 2014

Mädchen-Apfelwein

Hin und wieder kaufe ich im Sommer Ebbelwoi (= Apfelwein), wenn mir danach ist. Im nächstgelegenen Supermarkt gibt es immerhin den Possmann, in einem Getränkemarkt hatte ich vor ein paar Jahren auch einmal den Hochstädter Apfelwein entdeckt. Gestern lief mir dieser hier über den Weg und ich wollte ihn auf jeden Fall probieren:

Zum Glück habe ich nur eine Flasche gekauft, denn das ist absolut nichts für einen Ebbelwoi-Trinker. Von wegen „fruchtig-frisch“! Süß und babbisch (des is jetzt wieder hessisch!) trifft’s wohl eher. Das ist nur für rosa Mädchen, ich werde darum einen weiten Bogen machen.

Samstag, 14. Juni 2014

Oliviersalat

Vor einer Woche waren wir bei Nachbarn zu einer Geburtstagsfeier mit Grillen eingeladen. Dazu gab es unter anderem einen Salat, der dem Schlesischen Kartoffelsalat sehr ähnlich war. Auf meine Nachfrage bei der Gastgeberin, die ukrainischer Herkunft ist, erfuhr ich, dass dieses Salatrezept aus Russland stammt und dort „Oliviersalat“ genannt wird. Eine Erklärung für den Namen hatte allerdings niemand, einer wunderte sich noch, dass ja gar keine Oliven enthalten sind. Mir fiel ein russischer Salat ein, der in einem der Spanischbücher erwähnt wurde, das ich im letzten Jahr bearbeitet hatte. Dort hieß er „Ensaladilla rusa“ und setzte sich im Wesentlichen aus Kartoffeln und Tunfisch zusammen. Ich dachte später, der Name „Oliviersalat“ habe vielleicht etwas mit dem Namen des Erfinders zu tun. Und da lag ich genau richtig:

Der Oliviersalat (auch Olivje geschrieben, […] ist eine Festtagsspeise der russischen Küche. […] (Er) ist keine russische Erfindung, sondern wurde vom französischen Koch Lucien Olivier in den 1860er im zarischen Russland kreiert […].

(Quelle: Wikipedia)

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