Katzen

Mittwoch, 11. April 2012

Abschied von Lizzy

Heute Morgen, an einem 11. April, der trüb und regnerisch begann, mussten wir Abschied von unserer Katze Lizzy nehmen. Knapp 16 Jahre alt ist sie geworden, das genaue Geburtsdatum war nie bekannt, vermutlich war es Ende April oder Anfang Mai 1996. Ich habe Lizzy im September 1997 kennengelernt und lebte nun auch schon ziemlich lange mit dieser außergewöhnlich gesprächigen Katze zusammen. Manche Katzen machen ab und zu “Mau” oder geben ähnliche Geräusche von sich, manche sprechen so gut wie gar nicht. Aber diese Tigerkatze sprach fast ununterbrochen, wenn sie nicht schlief. Selbst in den letzten Tagen, als es ihr körperlich nicht mehr besonders gut ging, sprach sie noch. Und bekam prompt auch auf jedes Bitten ein Stückchen Schinken vom Frühstückstisch …
Nachdem sie schon längere Zeit mit wiederkehrendem Erkältungsschnupfen und einer möglichen Niereninsuffizienz zu kämpfen hatte, war klar, dass sie mit größter Wahrscheinlichkeit nicht mehr viele Jahre bei uns sein würde; schon im September letzten Jahres hatte die Tierärztin größte Bedenken, dass sie es noch lange schaffen würde. Es wurden dann doch noch einmal sieben Monate.
Heute war also dieser Tag, an dem sie uns verlassen hat. Nun ruht die fast 80 Jahre alt gewordene Omi in unserem Garten und ich werde in den nächsten Tagen ein schönes Blümchen aussuchen, das auf ihrem Grab wachsen darf.

Mittwoch, 21. März 2012

Kätzchen

Heute Vormittag kam eine Kollegin zu uns ins Büro und berichtete, dass im benachbarten Heizungsraum eine Katze ihre Jungen zur Welt gebracht hat. Jemand hatte das Muttertier beobachtet, wie es durch das gekippte Fenster in den Raum gesprungen war, ist ihm wohl gefolgt und hat dann die Kleinen entdeckt. Es handelt sich offenbar um eine wild lebende Katze und nun wird man sich gemeinsam mit dem Tierschutz um das Einfangen und die Unterbringung der Katzen kümmern.
Ich war gerade eben in der Mittagspause nebenan und habe nach den Kätzchen geschaut. Sie waren gerade recht munter und haben sich ein wenig gebalgt. Die drei dürften ungefähr drei bis vier Wochen alt sein und machen einen gesunden Eindruck.
Fotografiert habe ich natürlich auch:

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Update 22.03.:
Gestern Nachmittag fuhr der Tierschutz-Einsatzwagen “Struppi 1″ vor und wir nahmen an, sie hätten die Kätzchen mitgenommen oder vielleicht eine Box aufgestellt, um die Katzenmutter einzufangen. Beim neugierigen Blick heute in den Schacht entdeckte ich die drei munter herumwuselnden Kätzchen. Da haben wohl die Tierschützer keinen Handlungsbedarf gesehen und schließlich kann man die Kleinen auch nicht einfach so der Mutter wegnehmen. Ich vermute mal, es wurde jemand beauftragt, regelmäßig zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Ich werde bestimmt hin und wieder nachschauen, was die drei dort so treiben.

Montag, 12. März 2012

Kater-Begegnung

Heute hatte ich das Glück, zum richtigen Zeitpunkt einen Blick aus dem richtigen Fenster zu werfen. Es sprang nämlich gerade ein fremder Kater auf das Dach unseres Holzlagers. Ich konnte noch nicht ahnen, ob es interessant werden würde, aber nach dem Motto “lieber einmal zu viel die Kamera in der Hand als eine einmalige Aufnahme verpasst”, flitzte ich nach unten und holte das Gerät. Wieder am Fenster, erwischte ich in der Eile den Gast mit dem aparten Halstüchlein erst einmal ein wenig unscharf beim Umherspazieren auf dem Dach. Dann wurde es spannend: Sammy war von der Regentonne auf das Dach der Gartenhütte gesprungen, und die beiden Kater starrten sich nun an. Dann marschierte der Fremde ganz forsch auf Sammy zu.

Mit dem dabei üblichen jaulenden Singsang begann das verbale Kräftemessen. Der Gefleckte zeigte Mut und sprang auf das Hüttendach neben Sammy. Ob es jetzt wohl zu einer Prügelei kommen würde? Aber siehe da, Sammy verlagerte seinen Körper ein wenig in Richtung des Eindringlings und vermutlich muss er auch bedrohlich geguckt haben. Jedenfalls drehte sich der andere weg, wagte noch einen letzten Blick zurück auf den Hausherrn und zog dann geschlagen von dannen.

Montag, 19. September 2011

Katzenminze

Heute habe ich ein klein wenig im Garten gearbeitet, nur hier und da einiges entfernt, was dort eigentlich nicht wachsen soll. Somit hatte ich offensichtlich die Katzenminze wieder so weit freigelegt, dass sie die Katzen anlockte. Vor allem die Herren Kater waren interessiert:

Freitag, 9. September 2011

Katze mit Schnupfen: nicht schön

Seit dem Frühjahr letzten Jahres hat unsere 15-jährige Katzenoma Lizzy immer wieder einmal mit Erkältungen zu tun. Dieses Mal war es besonders schlimm und die Nase fing richtig an zu laufen. Eine Katze mit laufender Nase ist – wie man sich vorstellen kann – nicht gerade erfreulich. Einerseits, wenn man das Wohlbefinden des Tieres betrachtet und andererseits, wenn man die dabei entstehenden Flecken anschaut. Ich versuchte es einige Zeit mit Hausmitteln, die auch vom Tierarzt empfohlen werden, aber es brachte keinen Erfolg. Also habe ich schließlich am Montag mit der Katze die Ärztin aufgesucht. Diese war sogleich überbesorgt, denn obwohl Lizzy die ganze Zeit gut gefressen hatte, sobald die Nase einigermaßen frei war, sah sie sehr dünn aus. Ein Nierenproblem könne es neben der Erkältung sei, mutmaßte die Tierärztin. Die Katzendame bekam also ein Antibiotikum und ein homöopathisches Mittel für die Nieren, und wir wurden mit der Auflage entlassen, am heutigen Freitag über den aktuellen Stand zu berichten. Meine bisherige unterstützende Behandlung mit ASS-Pulver und Schüsslersalzen wurde übrigens als gut und weiterhin empfehlenswert beurteilt.
Zu Hause angekommen, stellte sich noch am selben Abend eine spürbare Besserung ein, und so konnte ich heute berichten, dass die Nase nicht mehr lief und das aktuelle Gewicht bei 3 Kilogramm liegt (am Montag waren es bestimmt noch 200 bis 300 Gramm weniger).
Jetzt hoffen wir, dass die Genesung noch weiter fortschreitet und die Omi noch lange gesund bleibt. Die am Montag geäußerte Prognose der Tierärztin, man müsse die Katze von ihrem Leiden erlösen, war vielleicht ein bisschen übertrieben oder voreilig. Abwarten, ob die Behandlung wirkt, ist da erst einmal angesagt, bevor man an das Schlimmste denkt.
Der Teppichboden hat es übrigens dank meines genialen Dampfbesens auch gut überstanden, aber das ist bei einem zehn Jahre alten Bodenbelag sowieso nur Nebensache.

Dienstag, 5. Juli 2011

Furchtlos

Vor kurzem stöberte der Kater eine Maus auf, die sich zwischen zwei leeren Blumenkästen versteckt hatte. Als sie herausgekrabbelt war, zeigte sie sich als eine von der Rasse der Furchtlosen. Maus und Kater saßen sich im Garten gegenüber und schauten sich an. Der Kater ist kein großer Fänger, zeigte zwar ein wenig Neugier, aber kein großes Interesse am Fangen des Nagetiers. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Maus wurde noch mutiger und lehnte sich gegen den Kater auf. “Verschwinde und lass mich gefälligst in Frieden!”, scheint sie ihm mit hoch erhobenen Pfoten ins Gesicht zu brüllen. Gehört habe ich nichts, doch es hat gewirkt. Vielleicht hat sie ihn auch verhext, denn der Kater zeigte keine Gegenwehr und die Maus entschwand anschließend unversehrt hinter einem Holzstapel.

Samstag, 7. Mai 2011

Bisswunde

Irgendwas ist ja (fast) immer, wenn man Katzen hat. Lizzy ist immer noch oder immer wieder von Schnupfen befallen, der beinahe schon chronisch ist. Mit Aspirin-Pülverchen, das bei Bedarf ins Futter gemischt wird, haben wir das aber ganz gut im Griff.
Nun zeigte sich bei Sammy eine kleine Hautverletzung. Aufgefallen ist sie erst, nachdem er sich die Haare an der Stelle weggeleckt hatte. Ich bin also vorsichtshalber gestern mit ihm zum Tierarzt gefahren, um das Anschauen zu lassen. Tja, es handelt sich um eine typische Bissverletzung. “Der hat sich geprügelt”, waren die Worte der Tierärztin. Na sowas, ausgerechnet der friedliche Sammy, der hat sich doch noch nie Schlägereien mit anderen Katern geliefert! So gab es eben eine Spritze und die Empfehlung, ihn ein bis zwei Tage drinnen zu lassen. Es blieb dann bei einem Tag, denn die Mädels fingen schon an, aus Protest irgendwohin zu pinkeln.

Samstag, 16. April 2011

Entdeckungsreise

Bei dem schönen Wetter haben wir jetzt natürlich immer häufiger die Terrassentür geöffnet, und so kann der mittlerweile einjährige Rocky den Garten entdecken.

Bis jetzt bleibt er immer in der Nähe des Hauses, am liebsten liegt er in einer Ecke zwischen Buchsbaumhecke und Nachbarszaun, um die Vögel zu beobachten. Er scheint sehr hausgebunden zu sein, nur einmal haben wir ihn im Garten des Nachbarn auf der anderen Straßenseite gesehen. So war es bisher auch kein Problem, das Katerchen abends wieder nach drinnen zu bekommen, denn die Katzenklappen im Keller kennt er noch nicht.

Samstag, 2. April 2011

Erste Schritte

Heute Nachmittag, als wir unsere Arbeiten in Haus und Garten erledigt hatten, öffneten wir zum ersten Mal die Terrassentür und ließen sie auch geöffnet.
Katerchen Rocky sollte zum ersten Mal in den Garten schnuppern. Wie würde er sich verhalten, gleich lossprinten und den gesamten Garten und mehr erkunden oder vielleicht auch nicht?
Es zeigte sich, dass er recht zurückhaltend ist. Nachdem er die ersten Schritte auf die Terrasse gewagt hatte, rannte er anfangs bei jedem unbekannten Geräusch oder Windstoß wieder in das sichere Zuhause.
Später wagte er sich ein wenig weiter nach draußen und erkundete ein paar Beete. Doch als ich später die Markise einfahren ließ, war er sofort wieder drinnen.

Sonntag, 13. Februar 2011

Gewichtiges

Heute kamen wieder einmal zwei unserer Katzen auf die Waage. Zuerst “Frau Mohn” (= Moni), die Anfang Dezember nur noch 2,5 Kilogramm wog. All die Untersuchungen beim Tierarzt und im Labor hatten keinen rechten Befund ergeben, doch nach der Gabe von Aufbaupaste über einen längeren Zeitraum und weitgehenden Verzicht auf Supermarktfutter hat sie nun wieder 3,2 Kilogramm erreicht. Gut so!
Rocky hingegen hat kein Problem mit der Gewichtzunahme; er ist jetzt zehn Monate alt und wiegt stolze 5,2 Kilogramm. Aus Spaß nannte ich ihn nach der Wiegeaktion “Moppel the Whale”, frei nach dem dicken Widder aus dem Schafskrimi “Glennkill”. Ich glaube, bei ihm müssen wir ein wenig aufpassen, dass er nicht tatsächlich ein Moppelchen wird.

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