Mai 2011

Sonntag, 1. Mai 2011

Kreiselblumen

Der nahegelegene Kreisel an der Einfahrt zum Gewerbepark ist wunderschön bepflanzt, seit Tagen schon freue ich mich derzeit über die bunten Tulpen, die dort als Ring um den Baum und die Büsche gepflanzt sind. Bevor es nun zu spät ist und sie verblüht sind, griff ich heute zur Kamera. Während der Mann des Hauses das Altpapier im Container verstaute, begab ich mich in die Mitte des Kreisels und fotografierte.

Ich hatte eigentlich gedacht, heute, am Sonntag wäre es dort recht ruhig, aber es waren unzählige Autos unterwegs. Da musste ich direkt aufpassen, dass mir nicht einer den Hintern abfuhr, denn manche Autofahrer bleiben im Kreisel nicht auf der Fahrspur, sondern benutzen auch das kopfsteingepflasterte Innere mit. Wahrscheinlich ist das eine wahnsinnig zeit- und benzinsparende Abkürzung. So schlich ich also die meiste Zeit über den Grasstreifen außerhalb der Tulpen. Schön bunt sind die Bilder jedenfalls geworden, wenn auch nichts besonders Außergewöhnliches dabei ist.

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Mittwoch, 4. Mai 2011

Ökostrom mit Bäumen

Heute kamen die Urkunden an, die uns beweisen, dass wir Besitzer zweier Bäume sind: einer in der Eifel und einer in Schleswig-Holstein in der Nähe von Oldenburg.

Bei diesem Stromtarif kommt nämlich nicht nur die Energie aus reiner Wasserkraft, sondern es wird auch fünf Jahre lang jedes Jahr ein neuer Baum gepflanzt. Interessanterweise zahlen wir im Vergleich zu dem Normalangebot des regionalen Versorgers sogar noch fünfzig Euro pro Jahr weniger.

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Samstag, 7. Mai 2011

Bisswunde

Irgendwas ist ja (fast) immer, wenn man Katzen hat. Lizzy ist immer noch oder immer wieder von Schnupfen befallen, der beinahe schon chronisch ist. Mit Aspirin-Pülverchen, das bei Bedarf ins Futter gemischt wird, haben wir das aber ganz gut im Griff.
Nun zeigte sich bei Sammy eine kleine Hautverletzung. Aufgefallen ist sie erst, nachdem er sich die Haare an der Stelle weggeleckt hatte. Ich bin also vorsichtshalber gestern mit ihm zum Tierarzt gefahren, um das Anschauen zu lassen. Tja, es handelt sich um eine typische Bissverletzung. „Der hat sich geprügelt“, waren die Worte der Tierärztin. Na sowas, ausgerechnet der friedliche Sammy, der hat sich doch noch nie Schlägereien mit anderen Katern geliefert! So gab es eben eine Spritze und die Empfehlung, ihn ein bis zwei Tage drinnen zu lassen. Es blieb dann bei einem Tag, denn die Mädels fingen schon an, aus Protest irgendwohin zu pinkeln.

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Sonntag, 8. Mai 2011

Garten, was sonst?

Auch dieses Wochenende war wieder mit Gartenarbeit gefüllt. Gestern haben wir Tomatenpflanzen gekauft, damit wir auch in diesem Jahr wieder leckere Früchte ernten können. Unsere Wahl fiel auf grüne Zebratomate, Cocktailtomate, Fleischtomate und Herztomate. Eine gelbe ist dieses Mal nicht dabei. Die hatten wir im letzten Jahr, sie war zwar sehr ertragreich und ein farblich schöne Abwechslung, aber leider ein wenig geschmacklos.

Nach dem Einpflanzen der Tomaten habe ich meinen Kampf gegen die Wildkräuter fortgesetzt. An vielen Stellen sieht es schon sehr ordentlich aus. Außerdem habe ich die eine überlebende Kletterrose vom Rankgitter vor der Nachbarsgarage an den Rankobelisken zu der rosa Clematis gepflanzt. Am Rankgitter sitzt jetzt ein immergrünes Geißblatt, das uns auch im Winter erfreuen wird. Hoffentlich! Beeren trägt es jedenfalls auch, dann freuen sich die Vögelchen in unserem Garten.

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Donnerstag, 12. Mai 2011

Betagte Raucher?

Beim Einscannen von Texten passieren bekanntlich hin und wieder Fehler. Wenn man dann nicht genau liest, kann ein Schüler ein Buch als Datei erhalten, in der die Frage zu finden ist:
„Soll es an unserer Schule eine Raucherecke für über 78-Jährige geben?“
Huch!? Warum sollen denn die älteren Herrschaften ausgerechnet in der Schule rauchen? Als gutes Vorbild für die Jugendlichen nach dem Motto: „Schaut her, ich rauche und bin trotzdem 80 Jahre alt geworden“?
Aber nein, es entpuppt sich als schlichter Fehler und musste „18-Jährige“ heißen.

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Das Ende vom Endlosen

Wie macht man das eigentlich, eine über viele Jahre laufende Fernsehserie irgendwann zu beenden? Werden alle Geschichten zum Zeitpunkt X gleichzeitig zu Ende erzählt sein? Gibt es ein großes Abschiedsfest? Lässt man die Charaktere nach und nach auswandern, wegziehen oder sterben? Geschieht ein großes Unglück, bei dem alle gleichzeitig das Zeitliche segnen? Oder hört man einfach mittendrin auf, als wäre nichts gewesen, als ob am nächsten Tag alles weiterginge?
Aus aktuellem Anlass habe ich mir darüber Gedanken gemacht: Der vor 19 Jahren bei der ARD ins Leben gerufene „Marienhof“ wird in Kürze eingestellt und wie werden die Macher wohl das Ende gestalten? Mein erster Vorschlag wäre ein Happy End, eine große Hochzeitsfeier zum Beispiel. Zum Abschied winken alle Mitwirkenden glücklich und zufrieden in die Kamera und wir Zuschauer können uns vorstellen, dass diese fiktiven Figuren ihr erfundenes Leben fortführen, nur eben ohne von der Kamera dabei beobachtet zu werden. Schließlich ist das beim Film genauso. Genauer betrachtet finde ich allerdings diese Variante ein wenig langweilig. Also überlegte ich mir Version Zwei: Nach und nach verlassen alle Leute den Ort, bis zum Schluss nur noch eine einzige Person zurückbleibt. Die könnte dann entweder gramgebeugt im Staub auf der leer gefegten Straße zwischen den schon teilweise verfallenen Gebäuden hocken, während die Nacht hereinbricht. Zum Schluss ist es stockfinster, es endet mit einem schwarzen Bild. Wollte man das Ganze ein wenig freundlicher gestalten, könnte man auch diese letzte verbleibende Person mit einem Koffer die Straße entlanggehen lassen, den Rücken zum Zuschauer gewandt. Nun ja, ganz zufrieden war ich mit diesem Ende noch nicht. Die jetzt folgende Version Drei ist meine favorisierte: Es endet mit einem großen Knall! Da die Serie in Köln spielt, ist das Geschehen naheliegend. Natürlich müsste schon vorher der U-Bahn-Bau in die Geschichten eingebaut werden: Die Bewohner sprechen darüber, manchmal hört man grummelnde Geräusche aus der Tiefe und in Einblenden werden Risse gezeigt, die aber niemand bemerkt. Am Tag X kommt es schließlich zum Unglück, das alles auslöscht. Die Erde öffnet sich und lässt sämtliche Häuser und Menschen in die Tiefe stürzen. Danach ergießen sich die Fluten des nahegelegenen Rheins in den Trümmerkrater, sodass ganz bestimmt niemand mit dem Leben davonkommt und den Zuschauern doch noch Hoffnung auf eine Fortsetzung der Serie machen könnte. So wird’s gemacht!
Nach momentanem Informationsstand ist leider eher davon auszugehen, dass es einfach so mittendrin aufhört. Schade eigentlich.

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Sonntag, 15. Mai 2011

ESC 2011

Gestern Abend war es endlich wieder soweit und 25 europäische Nationen traten zum Sangeswettstreit an. Eingangs präsentierten die Moderatoren (Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers) den Vorjahressieger „Satellite“ in einer sehr flotten Version, und Lena sang am Ende auch kurz mit.
Dann durften wir die neuen Kandidaten erleben:

  1. Finnland – Paradise Oskar: Da Da Dam
    Hier kommt der fröhliche Junge mit der Gitarre! Der Titel klingt recht einfältig, die Melodie ist ganz schön. Inhaltlich geht es nicht nur um Bla-Bla oder Da-Dam, sondern um einen Jungen, der die Erde vor Umweltproblemen retten will.
  2. Bosnien und Herzegowina – Dino Merlin: Love in Rewind
    Wieder ist der Hauptdarsteller ein Mann mit Gitarre, dieses Mal ein älterer, bärtiger Herr. Umringt von seinen Mitsingern lässt er Balkangitarrenrhythmen erklingen, die begleitet von einem Feuerwerk enden. Danke. Hat mir nicht gefallen.
  3. Dänemark – A Friend in London: New Tomorrow
    Immer wieder war der dänische Beitrag als Rocksong angekündigt worden, aber mich haben die vier Jungs mit Popsöngchen enttäuscht. Ich hatte definitiv mehr Rock erwartet, da fehlte der Pfeffer. Auch des Sängers merkwürdiges Hemd ohne Rückenteil konnte da nicht helfen.
  4. Litauen – Evelina Sašenko: C’est ma vie
    Jetzt ist eine Ballade an der Reihe. Untermalt mit getragenen Klavier- und Geigenklängen trägt die dunkelhaarige Sängerin ihr Lied vor und verstärkt die Dramatik mit ausdrucksvollen Gebärdensprachengesten. Bei der Auswahl ihres Kleides hätte sie besser den zentralen Aufbau der Bühne berücksichtigen sollen. Als die Kamera sie umkreist, springt überdeutlich der ausladende Po unter dem im mittleren Körperbereich arg figurbetonten Kleid ins Auge.
  5. Ungarn – Kati Wolf: What About My Dreams
    Nun geht es in die Disko. Die blonde „ältere“ Dame (immerhin schon Mitte 30) trägt ein Discopopliedchen mit flottem Rhythmus vor. Yeah – die ungarische Madonna? Was unten am blauglänzenden Kleid fehlt, hängt bei ihr über dem linken Arm. Insgesamt nicht schlecht, ist auf jeden Fall als Gute-Laune-Lied zum Autofahren geeignet.
  6. Irland – Jedward: Lipstick
    Die irren – ach nein, irischen Zwillinge … 80er-Jahre Synthiepop mit extremen Hochfrisuren und rote, uniformähnliche Glitzerjacken mit genauso extremen Schulterpolstern hüpfen und springen da über die Bühne, während sie immer wieder dasselbe singen. Okeee, man muss es wohl nur oft genug hören, dann findet man es plötzlich auch ganz gut. Aber es ist wahrscheinlich zu verrückt für einen Siegerplatz.
  7. Schweden – Eric Saade: Popular
    Gutaussehender Schwede mir sehr poppigem Popsong – na ja, er will ja schließlich „popular“ werden. Am Ende sperren ihn seine Mittänzer in einen Glaskasten, dessen Scheibe dann zerspringt. Hat er sie etwa zersungen? Oder zerschlagen? Nein, wir erfahren, es wurde mit technischen Hilfsmitteln ausgelöst. Wahrscheinlich wurde das Lied auch so produziert: Europopsongmaschine mit Namen und Titel gefüttert, und schon war’s da.
  8. Estland – Getter Jaani: Rockefeller Street
    Aha, Getter ist eine Frau! Im rosa Kleid bewegt sie sich zwischen Häusermodellen zum Stampfrhythmus. Ähem. Gezählt wird dabei „1, 2, 7, 3 …“ Was soll uns diese Reihenfolge sagen?
  9. Griechenland – Loukas Yiorkas feat. Stereo Mike: Watch My Dance
    Müssen griechische Sänger eigentlich immer Tempel und Säulen im Hintergrund haben? Ist das Vorschrift? Und was soll diese Kombination: Rap, altbekannter Griechenpop und dann noch ein traditioneller Tanz mit Feuersäulen und Jackenwegwurf?
  10. Russland – Alexei Vorobyov: Get You
    Lichstrahl an, es fängt russisch an. Sänger, Tänzer, und irgendwas noch soll er sein – vermutlich der russische Mädchenschwarm. Und dann lässt er sich das Lied auch noch von dem Komponisten der Lady schreiben. Trotz Salto beim Singen kann mich der Jüngling nicht überzeugen.
  11. Frankreich – Amaury Vassili: Sognu
    Oh – ein Opernsänger! Und: Ah – die moderne Version mit Mopp aufm Kopp! Ob das hier die richtige Plattform für ihn ist? Interessant: Frankreich lässt korsisch singen, was sich wie italienisch anhört und deswegen besser zur Oper passt. Das Lied passt aber nicht hier rein.
  12. Italien – Raphael Gualazzi: Madness of Love
    Canzone italiano mit Jazz und Blues – das ist überhaupt nicht mein Geschmack. Der Sänger spielt Klavier und dann kommen noch kreischende Blechinstrumente dazu. Macht, dass ihr schnell zum Ende kommt, das halten meine Ohren nicht aus!
  13. Schweiz – Anna Rossinelli: In Love for a While
    Die Sängerin tritt in Begleitung von Gitarre und Bass auf. Eine schöne Stimme hat sie ja. In der Kategorie Reggae hätte ich die Melodie jedoch nicht eingeordnet. Leider hat man ein wenig am Text gespart, viel zu oft und viel zu lange trällert sie „Nananana…“.
  14. Vereinigtes Königreich – Blue: I Can
    Großbritannien macht einen verzweifelten Versuch mit einer Ex-Boy-Band und einem Titel, der wohl den Sieg suggerieren soll. Die „Blauen“ sind zwar ganz blau gekleidet, aber in grünes Licht getaucht. Merken: Take That kann man nicht nachmachen! Und ob dieser typische Boybandsong erfolgreich sein wird, werden wir sehen.
  15. Moldau – Zdob si Zdub: So Lucky
    Zu Hilfe: die sieben Zwerge mit Spitzhüten! Ach nein, es sind nur drei, aber das macht es auch nicht besser. Ska heißt das, was sie da veranstalten, wilde Trompeten und Gepfeife. Zwischendurch rollt eine Zwergenfrau auf einem Einrad über die Bühne. Ich sehne das Ende herbei.
  16. Deutschland – Lena: Taken by a Stranger
    Auch wenn’s „unsere“ Lena ist, diese Musik trifft nicht meinen Geschmack. Das klingt zwar interessant, aber es ist irgendwie düster und „strange“. Bei den Tänzern in silberfarbenen Ganzkörperanzügen, die auf der Leinwand auch noch vervielfältigt werden, muss ich an Aliens denken. Da wäre es doch als Schlusseffekt passend gewesen, wenn ein Raumschiff aufgetaucht wäre, seine Luke geöffnet und Sängern Lena auf einem Lichtstrahl ins Innere gezogen hätte.
  17. Rumänien – Hotel FM: Change
    Der Sänger in schwarzweiß gestreifter Hose tritt mit Klavierbegleitung auf. Er präsentiert einen netten Popsong, der mir irgendwie bekannt vorkommt. Liefe das im Radio, würde ich nicht direkt wegschalten, aber es plätscherte mehr oder weniger an mir vorbei.
  18. Österreich – Nadine Beiler: The Secret Is Love
    Österreich ist auch wieder dabei: Die Sängerin mit Mireille-Mathieu-Gedächtnisfrisur und Celine-Dion-ähnlicher Stimme trägt ihr langsames Liebeslied vor, während sie relativ unbeweglich auf einem Podest steht. Gegen Ende tauchen aus dem Dunkel noch vier oder fünf schwarzgewandete Backgroundsängerinnen auf, die wie schwarze Krähen kräftig die Schlusstöne des Liedes unterstützen. Schöne Ballade, aber meiner Meinung nach keine Chance auf einen vorderen Platz.
  19. Aserbaidschan – Ell & Nikki: Running Scared
    Endlich einmal ein Duett, das fehlte bisher noch. Zuerst sehen wir eine vielarmige Frau – ach so, das war ein Trick, da standen mehrere hintereinander und bewegten ihre Arme schlangenartig. Alles in allem ein schönes Liedchen, mir gefiel es ganz gut. Und endlich wieder einmal ein Vokuhila-Kleid, das habe ich schon so vermisst!
  20. Slowenien – Maja Keuc: No One
    Die Sängerin tritt im schwarzen Kleid auf, darüber trägt sie so etwas wie eine Glitzergardine oder ein Kettenhemd. Eine schöne, kräftige Stimme und eine gut anzuhörende, rockige Pop-Ballade – das trifft meinen Geschmack auch ganz gut.
  21. Island – Sjonni’s Friends: Coming home
    Eine Sechs-Mann-Combo mit Blechbläsern im Hintergrund versucht, mit viel Lalala-Gesang zu überzeugen. Vielleicht gibt es ein paar Extrapunkte wegen der tragischen Vorgeschichte mit dem verstorbenen eigentlichen Interpreten des Liedes. Fazit: Der Moderator bezeichnet es als Kneipenmusik und mich erinnert es ein wenig an Texas Lightning.
  22. Spanien – Lucía Pérez: Que me quiten lo bailao
    Die Spanier beginnen umgehend auf der Bühne zu hüpfen und zu tanzen, die Sängerin trägt einen Netzglitzerrock am pinkfarbenen Kleid. Gibt es nichts Einfallsreicheres als spanischen Tanzgesang? Irgendwie geht es auch ums Tanzen, aber dieses Lied passt besser zur Party im spanischen Strandurlaub als in meine Ohren. Der Titel bedeutet übrigens so viel wie: „Das kann mir keiner mehr nehmen.“ Was meint sie damit, den letzten Platz vielleicht?
  23. Ukraine – Mika Newton: Angel
    Oh ja, Sandmalerei! Das finde ich klasse. Stört auch nicht, wenn jemand nebenbei singt. Auch fallen die Engelsflügelstummelärmel am Kleid nicht besonders ins Gewicht. Ich jedenfalls habe nicht auf den musikalischen Beitrag geachtet, die sandstreuende Künstlerin fand ich viel beeindruckender.
  24. Serbien – Nina: Caroban
    Jetzt geht es zurück in die bunten 60er-Jahre: Sängerin plus drei Begleiterinnen in Minikleidern mit Blümchenbordüren und buntbestrumpften Beinen performen leicht jazzigen Sound vor bunten Kreisen auf der Leinwand. Nicht mein Fall.
  25. Georgien – Eldrine: One More Day
    Aber jetzt: Es wird hardrockiger! Etwas in Richtung Lordi oder Teräsbetoni hat mir sowieso noch gefehlt. Sehr schön! Nun, es wird ein Rock-Rap, gesungen von Mann und Frau. Die Sängerin trägt schwarz mit giftgrün, und ich frage mich, warum man ihr vorn auf den Rock ein Sofakissen getackert hat.

Obwohl mir einiges ganz gut gefallen hatte, war ich nach diesen Darbietungen recht unschlüssig, wem ich meine Punkte geben würde, sofern ich welche hätte.
Es folgte die Zwischenunterhaltung. Oh nein, Jan Delay!? Ich habe ernsthaft gefragt, welche Sprache er singt, denn ich habe gar nichts verstanden. abgesehen davon, dass ich diese Art Musik überhaupt nicht mag, macht es der Gesang doppelt so schlimm. Endlich war es vorbei und es folgte die Punkteverteilung.
Da ging es ja ganz schön hin und her, drunter und drüber. Mal der vorn, dann wieder ein ganz anderer. Eben noch auf Platz 8, schon kurze Zeit auf den hintersten Rängen – so ähnlich lief es ab. Natürlich blieb es nicht aus, dass hier und da Nachbarschaftspunkte vergeben wurden, aber es war meinem Eindruck nach nicht mehr so extrem wie in einigen vergangenen Jahren. Gegen Ende wird dann klar, dass Aserbaidschan gewinnen wird. Sei’s ihnen gegönnt, ist ja auch ein nettes Lied. Es stellt sich nur die Frage, wie dieses Land einen derart teuren Wettbewerb finanzieren wird. Wir werden es erfahren. Sehr überraschend landet der italienische Beitrag auf Platz Zwei, damit hätte ich nie gerechnet. Dritter wird der „populäre“ Schwede, na, da hat der Titel doch geholfen. Und die Sandmalerin schafft es auf den vierten Platz (wohl eher nicht die Sängerin). Und „unsere“ Lena: Platz Zehn – na, immerhin, ist doch in Ordnung.

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Samstag, 21. Mai 2011

Umgestylt

Das Gäste-WC hat ein paar neue Farbtupfer erhalten:
Lila und Bleu, passend zur zartheidelbeerjogurtfarbenen Tapete.

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Montag, 23. Mai 2011

Mückenstiche

Seit ungefähr einer Woche werde ich von Mücken geplagt. Und das, obwohl im Schlafzimmer eine Mückenlampe steht. Gesehen oder gehört habe ich bisher erstaunlicherweise noch keine Mücke, normalerweise quälen sie einen ja auch mit ihrem Gesumm. Das gemeine an der Sache ist die Lage der Stiche. Bisher war es meistens so, dass sie ein Bein oder einen Arm erwischten, wenn dieser Körperteil einmal nicht bedeckt war. Mich haben sie am gesamten Oberkörper gelöchert, vorne, hinten, an den Seiten. Da sind recht große Quaddeln entstanden, die natürlich auch Juckreiz verursachen. Ich verstehe gar nicht, wie die Biester an diese Stellen gelangen konnten, denn neben dem Schlafshirt liegt da doch zu neunzig Prozent die Bettdecke drüber. Letzte Nacht ist zum Glück Ruhe gewesen, ich habe keinen neuen Stich entdeckt. Zwanzig Stück reichen auch fürs Erste.

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Samstag, 28. Mai 2011

Verfilmtes Eis oder geeister Film?

Im April las ich in einem Weblog vom Doktor-Schiwago-Eis („Jetzt mit Happy End“) und dachte mir, jetzt reicht schon nicht mehr eine normale Bezeichnung wie „Mascarpone-Zitroneneis“, nein, da müssen Filme herhalten („Vom Winde verweht“ gibt es nämlich auch).

Gestern habe ich es tatsächlich gekauft, aber nicht wegen des Titels, sondern wegen des Inhalts. Egal wie es heißt, es schmeckt sehr lecker!

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Sonntag, 29. Mai 2011

Herbstgrasmilbe

Keine Stechmücken, keine Wanzen, sondern … die Herbstgrasmilbe! Diese winzigen Biester, auch Erntegrasmilben genannt, haben die wie Mückenstiche aussehenden Quaddeln bei mir hervorgerufen. Dank des Hinweises von Silke bin ich recht schnell zu dieser Erkenntnis gelangt. Kein Wunder, dass ich zum Beispiel an den Beinen nicht befallen war, suchen sie sich doch bevorzugt warme und feuchte Stellen aus, gern auch unter (eng anliegender) Kleidung.
Da ich aber auf Nummer Sicher gehen wollte, machte ich gestern noch einmal den Test (Scherz!). Vielmehr war es so, dass ich nicht damit rechnete, erneut heimgesucht zu werden. Ich arbeitete also ein wenig im Garten und lief auch gern häufiger barfuß über den Rasen. Tja, und heute Morgen konnte ich mir aufgrund der erneuten Bisse sicher sein, dass es sich um diese lästigen Milben handelte. Es juckt wirklich langanhaltend, zum „Glück“ befinden sich die am schlimmsten juckenden Stellen an den Oberarmen und nicht am Rücken oder sonstwo.
So, und jetzt wünsche ich mir umso mehr ein wenig Regen, damit diese Plagegeister wieder verschwinden!

Mehr Informationen gibt es unter anderem bei „Mein schöner Garten„, und im Gärtner-Blog berichten auch viele Betroffene von ihren Erfahrungen.

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Montag, 30. Mai 2011

Gartenimpressionen vom Wochenende

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Dienstag, 31. Mai 2011

Stuhlkissen, jetzt in Grün

Die Stuhlkissen auf den Küchenstühlen (kleines Foto) waren in die Jahre gekommen und auch nicht mehr besonders hübsch. Kann man das so sagen? Waren sie früher hübsch und jetzt nicht mehr? Das Muster hat sich schließlich nicht verändert, vielleicht waren die Farben ein wenig verblasst. Nun gab es diese Woche zufälligerweise ein Stuhlkissenangebot im benachbarten Supermarkt. Wir hatten Glück und fanden gerade noch vier in Grün, die perfekt zur Wandfarbe passen.

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