Februar 2010

Montag, 1. Februar 2010

Schneeliegedauer

Wer heute Radio gehört hat, konnte ein neues Wort lernen: Schneeliegedauer. Wir haben in diesem Winter nämlich die längste Schneeliegedauer seit dreißig Jahren hier im Norden. Auch wenn es stellenweise lästig ist mit den mittlerweile vereisten Schneeresten, finde ich es bis jetzt nicht schlimm. Es ist eben Winter. Natürlich verstehe ich all die Leute, die – weil zum Beispiel blind oder gehbehindert – durch Schnee und Eis noch mehr eingeschränkt werden und deswegen auf ein schnelles Ende der kalten Jahreszeit hoffen. Aber es mehren sich jetzt schon wieder die Klagen an vielen Stellen, man habe genug vom Winter. Klar, zu Weihnachten, im Urlaub oder am Wochenende hat man gerne einmal Schnee, aber der soll pünktlich zum Arbeitsbeginn bitteschön wieder verschwunden sein. Aber wir haben eben vier Jahreszeiten, und jetzt ist der Winter mit Eis und Schnee dran.
Morgen soll es übrigens wieder heftig schneien (es fing heute Nachmittag schon vorsichtig an) und außerdem ist Sturm vorausgesagt.

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Blitzlicht

Mir war von Anfang an klar, dass ich mit dem eingebauten Blitz meiner D40X keine besonders tollen Fotos machen werde. Präzise gesagt werden sie in der Regel ziemlich schauerlich und ich habe bisher – wann immer es sich machen ließ – auf den Einsatz des Blitzes verzichtet. Doch oft genug ärgerte ich mich über Aufnahmen, die mangels Licht nicht gelingen konnten und wollten. Im letzten Jahr gönnte ich mir oder vielmehr meiner Kamera erst einmal ein kleines Telezoom-Objektiv. Jetzt wurde es Zeit für ein Blitzgerät. Gerne hätte ich eines der Marke Nikon gekauft, aber das war mir doch zu teuer und so oft kommt es voraussichtlich nicht zum Einsatz. Ich bin dann schließlich beim Nissin Di622 gelandet, was auch ganz vernünftig sein soll und vor allem preislich erschwinglich ist. Endlich also hatte ich mich entschieden und dann war das Gerät nicht auf Lager! Jedenfalls nicht dort, wo ich kaufen wollte, sondern nur in einigen Läden zu einem viel höheren Preis. Ich musste mich gedulden, aber die Wartezeit dauerte nicht allzu lange und am Samstag konnte ich meine Bestellung abschicken. Morgen wird das Paket ankommen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Fotos dann aussehen werden.

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Rutschbahn

Der Niederschlag, der gestern und bis in die Nacht hinein auf uns herunterfiel, war mehr Regen als Schnee. Was das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bedeutet, kann man sich leicht ausmalen: Er gefriert auf dem Boden und bereitet morgendliche Rutschbahnen auf dem Weg zur Arbeit. Demzufolge fiel der Schulunterricht in weiten Teilen Niedersachsens aus. Zum Glück war auf den Straßen recht wenig los, man musste zwar aufpassen, weil es hier und da etwas glitschig war, aber man konnte einigermaßen fahren.
Zum Glück war es heute den ganzen Tag über leicht sonnig, sodass die Straßen mittlerweile wieder eisfrei und streckenweise sogar trocken sind. Eisige Rutschbahnpartien muss ich nun wirklich nicht haben.

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Sonntag, 7. Februar 2010

Foto-Licht

So ein Blitzgerät ist schon eine feine Sache und ich lerne wieder mehr beim Fotografieren. Denn lässt man der Kamera mit irgendwelchen Programmen zu viel Freiheit, dann werden die Aufnahmen unter Umständen nichts, obwohl man genug Licht und den zusätzlichen Blitz hatte.
Das Gerät ist übrigens nach oben und zur Seite schwenkbar, sodass man auch indirekt blitzen kann; außerdem kann man es im „Sklavenmodus“ betreiben, also unabhängig von der Kamera irgendwo im Raum aufstellen.

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Montag, 8. Februar 2010

Blechlawine

Für heute war eine riesige Blechlawine angekündigt, die auf Grund des Warnstreiks, bei dem auch die öffentlichen Verkehrsmittel betroffen waren, auf Hannover zurollen sollte.
Stellenweise ist dies auch eingetroffen, wie zu lesen und zu hören war. Ich wäre allerdings ganz normal zur Arbeit gekommen – auf meiner Strecke war nicht viel mehr los als sonst – wenn nicht ausgerechnet heute Morgen ein Auto auf dem Südschnellweg in Brand geraten wäre. Ich hatte den Schnellweg vorsichtshalber sowieso gemieden, aber das nützte mir nichts, denn natürlich mussten nun auch alle anderen die alternativen Wege nutzen. Eine Stunde brauchte ich für die zwölf Kilometer zur Arbeit, und streckenweise wäre ich zu Fuß schneller gewesen.
Viel härter allerdings hatte es den Mann getroffen, denn wegen des Streiks wollte er eine Kollegin aus der Südstadt mit dem Auto abholen. Er fuhr extra früh los, kurz nach sieben schon, und stand dann zwei Stunden lang auf dem Schnellweg. Das ist ärgerlich!

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Dienstag, 9. Februar 2010

Schnee am Abend

Es schneit wieder einmal:

Auf dem Foto unten rechts im Schnee zu sehen: Katzenspuren. Lange wurde das weiße Zeug gemieden, jetzt wagt man doch mal einen Gang hindurch zu den Nachbarsgärten.

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Mittwoch, 10. Februar 2010

Aussetzer

Gestern früh zog ich mir die Schuhe an, und da tat sich ohne besonderen Grund etwas Unangenehmes im rechten unteren Rückenbereich. Ich probierte dann erst einmal vorsichtig, ob ich mich noch einigermaßen normal bewegen konnte. Doch, es ging noch, wenn auch nicht ganz beschwerdefrei. Wieder einmal der Ischiasnerv, das hatte ich im Mai 2007 schon einmal erlebt.
Ich fuhr also ganz brav zur Arbeit und kam auch einigermaßen zurecht. In der letzten Nacht war es allerdings sehr unangenehm, denn ich kann nicht stundenlang platt auf dem Rücken liegen und muss mich öfters einmal auf die Seiten legen. Das ging nur mit Überwindung und Schmerzen. Heute Morgen war ich noch recht bewegungsunfähig und musste daher zu Hause bleiben. Als ich mich telefonisch krank meldete und erfuhr, dass sowohl der Kollege (hatte gestern schon heftig geniest) als auch die Kollegin (leider ein Trauerfall) ebenfalls nicht anwesend sein würden, hatte ich beinahe schon ein schlechtes Gewissen und überlegte einen Moment, ob ich mich nicht doch ins Auto quäle. Realistisch betrachtet war es aber kaum möglich und es wäre auch nicht gesundheitsförderlich gewesen, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen, das weiß ich mittlerweile sicher.
Nachdem ich noch einmal nachgeforscht hatte, was am besten gegen solche Beschwerden zu tun sei und zu keinem rechten Ergebnis kam, testete ich einfach meine Körperreaktionen. Einige Zeit sitzen und dann wieder aufstehen: Die bucklige, alte Hexe lässt grüßen! Liegen wäre noch schlimmer gewesen, denn ich war nur mit großer Mühe aus dem Bett gekommen. Also habe ich mich den ganzen Tag immer wieder hin und her bewegt und war sogar heute Nachmittag zehn bis fünfzehn Minuten auf dem Crosstrainer.
Ich hatte bisher in meinem Leben noch keine ernsthaften oder länger anhaltenden Rückenbeschwerden, aber selbst diese kurzfristigen Unannehmlichkeiten möchte ich nicht öfters haben. Deswegen habe ich beschlossen, das Gerät im Keller wieder einmal in Anspruch zu nehmen. Vielleicht hilft es ja.
Im Moment geht es meinem Rücken-Hüfte-Bein-Bereich sehr viel besser, ich kann sogar eine Weile am PC sitzen und danach fast normal wieder aufstehen.

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Dienstag, 16. Februar 2010

Eingerenkt

Mein Rücken-Bein-Nerven-Problem hat sich mittlerweile weitgehend erledigt. Am Samstag habe ich brav eine 45-minütige Trainingsrunde auf dem Crosstrainer absolviert, danach ging es schon sehr viel besser. Leider hielt das nicht über Nacht bis Sonntag an, und da hatte ich keine Lust, schon wieder im Keller zu laufen.
Aber wundersamerweise konnte ich gestern Morgen beinahe wie ein junges Reh (ähem, man schaue jetzt bitte nicht auf meine Figur) aus dem Bett springen. Ab und zu zieht es noch einmal, aber immer seltener. Morgen werde ich wieder im Keller meine Trainingsstrecke gehen und ich werde mich bemühen, das Programm zweimal wöchentlich zu absolvieren. Ein wenig motivieren kann ich mich dem Unterhaltungsprogramm, das ich nebenbei laufen lassen kann. Ohne Fernseher wäre es mir wirklich zu öde, ich will ja nicht scheinbar endlose Zeit auf die Wand starren.

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Montag, 22. Februar 2010

Der Pfeil hat getroffen

Neulich trat bei DSDS eine Kandidatin mit dem Titel „I Love Rock ‚N‘ Roll“ auf. Angekündigt wurde er als Lied von Britney Spears. Wahrscheinlich weiß heutzutage keiner mehr, dass dies schon in den 1980er-Jahren von Joan Jett gesungen wurde. Der Mann behauptete allerdings, auch das sein schon nachgesungen gewesen. Ich weiß nicht, ob er’s wirklich wusste, aber er lag ganz richtig damit: Das Original stammt von der britischen Pop-Band „The Arrows“ und erschien 1975.
Niedlich sahen die Jungs aus, der Sänger hätte mir auch gefallen – damals, als ich 15 war.
Über eine ähnliche Geschichte mit mehrmals nachgesungenen Lieder hatte ich schon einmal geschrieben: Aus Brandy wurde Mandy.

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