Januar 2010

Freitag, 1. Januar 2010

Silvester mit Grappacreme

So, nun hat das neue Jahr endlich angefangen und die Feiertage sind vorüber. Vielen Dank für die Neujahrswünsche und -grüße hier in den Kommentaren.

Am Silvesterabend sind wir knappe zwei Kilometer durch den Schnee nach Arnum gestapft, um dort zu viert den Start ins neue Jahr mit leckerem Essen und einem Gesellschaftspiel (wieder einmal: Tabu) zu verbringen.
Ich steuerte das Dessert bei: Grappacreme aus dem Kochbuch der Landfrauen Reichelsheim, bei denen meine Mutter aktiv ist:

Ich wollte das fertige Dessert unbedingt fotografieren, musste aber bei den missglückten Versuchen in der Küche wieder einmal die schlechte Beleuchtung verfluchen. Aber die Fotografin ist einfallsreich und so zog mein Fotostudio kurzerhand vorübergehen auf den eingeschneiten Terrassentisch um. Jedenfalls brauchte ich keine Bedenken zu haben, dass die Creme während ihres Aufenthalts außerhalb des Kühlschranks Schaden nehmen würde.

Übrigens ist diese mächtige, mit Grappa getränkte Creme sehr, sehr lecker! Das Rezept darf ich hier leider nicht verraten, weil es den Landfrauen gehört, aber man findet es an diversen Stellen im Internet.

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Sonntag, 3. Januar 2010

Zwanzig Zentimeter

Ich will ja nicht langweilen, aber es schneit weiter und weiter und mittlerweile liegen ungefähr zwanzig Zentimeter Schnee (vorhin gemessen). Eigentlich sollte es heute etwas sonnig werden, dann hätte ich wenigstens ein paar schöne Schneefotos in der Umgebung machen können. Bei dem trüben Wetter wird das allerdings nichts, und daher gibt es nur ein paar Eindrücke vom Schnee rund ums Haus.

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Montag, 4. Januar 2010

Springe im Schnee

Heute war es zwar immer noch kalt, aber recht sonnig. Deshalb wollten wir die Zeit für einen kleinen Ausflug nutzen. Die Wahl fiel auf Springe, das ich bisher so gut wie gar nicht kannte. Lediglich der Rand des Industriegebiets mit einem Direktmarketingunternehmen war mir bekannt. Es sind keine guten Erinnerungen, doch das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls zog es mich deswegen bisher nie nach Springe, aber das Städtchen kann ja schließlich nichts dafür, und so statteten wir ihm heute einen Besuch ab.
Auf der Hinfahrt bewunderte ich immer wieder die mit Eis überzogenen Bäume an den Straßenrändern. Es glitzerte und funkelte wunderschön in der Sonne, aber es gab keine Gelegenheit, Fotos zu machen. In Springe gab es keine Eisbäume, dafür aber sehr hübsche Fachwerkhäuser. Schnee auf Gehwegen und Straßen sowie die eisige Kälte forderten nicht gerade zu einem längeren Aufenthalt auf, zudem verzog sich die Sonne schon wieder und es wurde noch ungemütlicher. Aber die Stadt ist auf jeden Fall einen weiteren Besuch wert.

Auf dem Rückweg machte ich noch ein paar Schneelandschaftsfotos aus dem fahrenden Auto, hier einmal als Schwarzweißfotos zusammengestellt:

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Freitag, 8. Januar 2010

Kunst umsonst

Heute Nachmittag haben wir das Sprengel-Museum besucht. Ich hatte vor kurzem per Zufall entdeckt, dass dort freitags der Eintritt frei ist, und da das Wetter nicht zu Spaziergängen ermunterte, bot sich ein Museumsbesuch an.
Es war schon ganz interessant, und wenn man sich für Kunst interessiert und sich damit beschäftigt, ist es natürlich noch interessanter. Ich habe keine Ahnung von Kunst und Malerei und beurteile Bilder erst einmal danach, ob sie mir gefallen. Gänzlich neu waren für mich unter anderem die Werke von Kurt Schwitters. Immerhin ist ja der Platz vor dem Museum nach diesem hannoveraner Künstler benannt, aber ich hatte bislang keine Ahnung, wie seine Werke aussehen.

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Montag, 11. Januar 2010

Alltag

Der Arbeitsalltag ist zurückgekehrt. Die letzte Nacht war kurz, da man nach drei Wochen Erholung nicht schon um zehn Uhr abends ins Bett gehen kann. Ich fand es aber nicht schlimm, sondern war heute morgen trotzdem ausgeschlafen (obwohl ich problemlos noch ein bis zwei Stündchen hätte liegenbleiben können).
Das Autofahren verlief auch reibungslos, nur die Beschäftigung mit dem Mathebuch (Stochastik) und den Formeln konnte mich noch nicht recht begeistern. Morgen geht das wieder viel flotter!

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Sonntag, 17. Januar 2010

Hurra, das Netzwerk ist da!

Nach dem Kauf meines Notebooks im Dezember 2008 versuchte ich vergeblich, dieses in das häusliche Netzwerk einzubinden. Von anderen PCs aus konnte man es zwar sehen, aber das war’s dann auch schon. Ich gab irgendwann auf, denn offensichtlich konnte man mit einer Vista Home-Version nicht Teil eines Netzwerks werden. Es war auch nicht so schlimm, ich benutzte eben meine externe Festplatte, wenn ich größere Datenmengen zu transportieren hatte.
Seit gestern läuft Windows 7 auf dem Notebook. Die Installation gestaltete sich äußerst problemlos, es verlangte lediglich am Anfang, ich müsse einen Install Manager für die Grafikkarte deinstallieren. Nun denn, wenn es so sein soll … Nach ungefähr zwei Stunden war alles fertig und wie es aussieht, funktioniert auch fast alles einwandfrei. Meine große Freude war ja, dass dieser Rechner nun Teil unseres Netzwerks ist. Endlich kann ich auch Aufnahmen von unseren Sat-Receiver – der auch an das Netzwerk angeschlossen ist – aufs Notebook überspielen.
Weil’s aber zu schön wäre, wenn alles perfekt klappen würde, läuft die Software zum kürzlich gekauften Videograbber nur unter XP oder Vista. Vielleicht hätte ich das vorher überprüfen sollen, aber man kann ja auch nicht an alles denken. Darum habe ich jetzt das VHS-Digitalisierstudio in meinem Büro am XP-Rechner installiert. Leider ist der „schon“ dreieinhalb Jahre alt und nicht so leistungsfähig wie das Notebook. Mal sehen, wie ich die Aufnahmen am besten und ohne große Verluste rüberkriege.

Nachtrag 18.01., abends:
Die Videograbber-Software läuft jetzt auch unter W7. Man kann nämlich für eine Installations- oder Programmdatei – exe eben – die Kompatibiliät einstellen. Einfach festlegen, unter welcher Windows-Version das Programm vorher lief, und schon geht es auch unter W7. Gab’s das vorher auch schon oder ist das neu bei W7? Einfach genial, nun kann ich meine verbleibenden VHS-Videos doch noch am leistungsfähigsten Rechner bearbeiten.

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Montag, 18. Januar 2010

Es taut

Die Schneemengen der beiden letzten Wochen waren ja recht ungewöhnlich für unsere Region, jedenfalls gab es hier schon lange nicht mehr so viel Schnee und vor allem nicht so langanhaltend. Wenn auch die Autofahrten über nicht geräumte Nebenstraßen teilweise etwas abenteuerlich waren und es vielerorts recht beengt zuging, hätte der Schnee von mir aus noch ein wenig liegenbleiben können. Hätte ich es mir aussuchen können, dann hätte ich trockenes, sonniges Wetter gewählt, bei dem der Schnee nach und nach unter strahlender Wintersonne hinwegschmilzt.
Doch nun taut es. Der für gestern angesagte Schnee oder Schneeregen kam als Nieselregen nieder, die Eiszapfen tauten und immer wieder lösten sich Schneelawinen von den Dächern. Jetzt ist es eklig feucht und schneematschig. Nicht schön. Aber man kann sich das Wetter eben nicht aussuchen.

Immerhin haben wir schon wieder einen schnee- und eisfreien Weg auf der Terrasse, am Samstag war es dort noch total vereist. Die Schneeberge auf der Straße werden uns noch eine Weile erhalten bleiben.

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Bitte nicht machen!

Es erfreut mich immer, wenn ich einen Film sehe, in dem man noch ein für mein Empfinden korrektes Deutsch spricht. Man sagt dort nämlich: „Das ergibt keinen Sinn.“ Und nicht: „Es macht …“ Danke, ihr Drehbuchautoren, danke, ihr Synchrondialogschreiber! Es tut mir nämlich in den Ohren weh, wenn Sinn immer nur „gemacht“ wird und man mehr und mehr vergisst, dass etwas sinnvoll sein kann, einen Sinn haben oder ergeben kann.
Gestern Abend lief wieder einmal ein solcher Film, aber da übertrieben sie es schon beinahe mit dem „Sinn ergeben“. Man hätte es hier und da durchaus anders formulieren können. Vermutlich benutzte der Übersetzer ein Programm, das alle „make sense“ durch „Sinn ergeben“ ersetzte. Muss wohl so gewesen sein.
Übrigens musste ich wegen des „Machens“ auch immer ganz schnell wegschalten, wenn eine bestimmte Vorabendserie begann, denn dort sang man das Unsägliche immer zu Anfang.
Beim „von daher“ stöhne ich mittlerweile höchstens noch leise auf, man stumpft ja mit der Zeit dermaßen ab; doch beim „Sinn machen“ stellen sich mir nach wie vor alle Nackenhaare hoch, und ich hoffe, es wird nie, nie, nie als korrekte Redewendung in den Duden aufgenommen!

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Mittwoch, 20. Januar 2010

Kulinarisches

Drei Listen rund ums Essen und Trinken, die ich vor einiger Zeit bei der Kaltmamsell entdeckt habe:

Vorräte: 10 Dinge, die immer im Haus sein sollten

Was sind die wichtigsten Lebensmittel, die bei mir im Schrank stehen müssen? Gar nicht so einfach, denn ich würde natürlich auch ohne das eine oder andere über kürzere oder längere Zeit auskommen.

  1. Milch
    Frische Milch sollte immer im Kühlschrank stehen, denn ohne Milch kann ich keinen Kaffee trinken; im Notfall kann es auch mal H-Milch sein.
  2. Olivenöl
    Das ist bei mir das meistgenutzte zum Kochen und Braten. Für Kurzgebratenes oder wenn es geschmacklich nicht passt, nehme ich Butterschmalz oder Pflanzencreme.
  3. Kaffee
    Die Woche über gibt es morgens einen Kaffee aus der Tassimo, am Wochenende mahlen wir die Bohnen jeweils frisch für eine ganze Kanne Kaffee.
  4. Pasta
    Eine Auswahl verschiedener Pastasorten steht immer im Vorratsschrank. Vor allem müssen immer Spaghetti im Haus sein, es wäre ja peinlich, wenn der Mann Spaghetti Carbonara essen möchte und ich müsste gestehen, dass dies leider nicht geht.
  5. Eier
    Ob Frühstücksei (am Wochenende), Spiegelei auf Brot, Zutat für Spaghetti Carbonara, oder oder oder … Eier sind vielseitig verwendbar und befinden sich deshalb immer im Kühlschrank.
  6. Kochschinken
    Abgepackter Schinken liegt immer im Tiefkühlfach. Bei Bedarf ist er schnell aufgetaut und kommt in die Pastasoße, in einen Auflauf oder auf einen überbackenen Toast.
  7. Salz und Pfeffer
    Ich fasse die beiden einfach einmal als Basisgewürze zusammen, die nicht fehlen sollten. Pfeffer gibt es ausschließlich aus der Mühle, Salz haben wir sowohl in der Mühle als auch im Streuer.
  8. Brot
    Brot in irgendeiner Form ist so gut wie immer in Portionen eingefroren. Da ich mittags nicht in der Kantine esse, nehme ich mir entweder belegtes Brot, Salat oder Ähnliches mit.
  9. Tomaten
    Ich liebe Tomaten über alles, deshalb kaufe ich sie das ganze Jahr über. Ich bevorzuge deutsche, italienische und spanische Tomaten, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sie tatsächlich immer besser schmecken als holländische.
  10. Parmesan
    Parmesan oder Grana Padano kaufe ich am Stück, zerkleinere ihn grob und werfe ihn dann in die Küchenmaschine, bis er den gewünschten Mahlgrad hat. Dann friere ich ihn portionsweise ein und habe so immer „frischen“ geriebenen Parmesan für Pasta oder anderes zur Hand.
Peinlichkeiten: 10 Dinge, die man eigentlich nicht zu sich nehmen sollte

Was sind wirklich schlimme Dinge, die man lieber nicht essen und trinken sollte? Ich habe in Listen anderer Leute einiges entdeckt, was ich gar nicht als „schlimm“ einordnen würde. Trotzdem habe ich hier einmal versucht, meine ärgsten „Sünden“ aufzulisten.

  1. Tiefkühlpizza
    Es gibt solche und solche, und ich habe auch schon ganz schlechte Pizza vom italienischen Pizzabringdienst gegessen. Da sind viele Tiefkühlprodukte um einiges besser.
  2. Backofen-Pommes frites
    Im Idealfall sollte man seine Pommes selbst aus Kartoffeln schnitzen, aber das ist mir doch zu viel Aufwand. Und wenn selbst Restaurants auf vorgefertigte Convenience-Ware zurückgreifen, schiebe ich guten Gewissens das tiefgekühlte Produkt in den Ofen.
  3. Mayonnaise
    Zu manchen Dingen gehört Mayonnaise, und auch gern die aus der Tube oder dem Glas. Ich kann aber sehr wohl Mayo oder Aioli selbst herstellen. Bis jetzt ist sie mir immer gelungen und nie „umgekippt“, obwohl ich nie das Öl nur tröpfchenweise hinzugebe, sondern eher löffelweise.
  4. Dosenthunfisch
    Auf die Pizza, in den Salat, in die Pastasoße … ich mag diesen Dosenfisch, obwohl er ja wegen seines hohen Quecksilbergehalts gar nicht gesund sein soll (aber ich esse auch nicht jede Woche Thunfisch). Früher kannte man ja nur Thunfisch aus der Dose, und vielleicht hat sich deshalb der Geschmack so eingeprägt, dass ich ihn lieber mag als den frischen.
  5. Scheiblettenkäse
    Auf (manchen) überbackenen Toast und selbstgemachte Hamburger gehört einfach Scheiblettenkäse. Oder zwischendurch mal eine Scheibe pur, die muss ich mir dann immer mit Katze Lizzy teilen. Jemand wollte mir einmal weismachen, Schmelzkäse würde aus Abfällen hergestellt und hat das so geschildert, als ob man dafür die Käsereste vom Fabrikboden zusammenkehre.
  6. Hamburger, Cheeseburger & Co.
    Hin und wieder muss das einfach sein, kommt bei mir auch nur drei- bis viermal im Jahr vor. Aber dann bitte einen richtigen Burger mit weichem Brötchen und Rindergehacktem, bloß kein anderes Brötchen und erst recht kein Geflügel oder Fisch darin!
  7. Instantbrühe
    Ohne schlechtes Gewissen greife ich zum fertigen Brühepulver aus dem Glas oder der Packung. Benötige ich in unserem Zwei-Personen-Haushalt nur ein wenig Würze zum Beispiel für eine Suppe, dann koche vorher nicht ein ganzes Huhn im Topf.
  8. Soßen aus dem Tetrapak
    Reine Bequemlichkeit, denn zum Beispiel kann man eine Hollandaise auch schnell selbst herstellen. Aber eben nicht ganz so schnell wie mit der Packung-aufschneiden-Methode.
  9. Soßenbinder
    Für den Normalgebrauch verwende ich Soßenbinder, wenn nichts anderes zum Binden da ist. Das heißt: Schmore ich ein Stück Fleisch mit Gemüse an, dann lässt sich mit diesem Gemüse wunderbar die Soße binden. Der ambitionierte Hobbykoch hat natürlich immer eine Beurre manié zur Hand.
  10. Fertiges Salatdressing
    Ist daran etwas Verwerfliches? Für richtige Köche wohl schon. Aber wenn ich mir morgens für die Arbeit fix einen Salat zusammenschnipple, kommt da eben ein Schuss Fertigdressing drüber. French Dressing ist mein liebstes, mit diesem Dressing und anderen Zutaten kann man sogar selbst eine ziemlich gute BigMac-Soße zusammenrühren.
Verweigerung: 10 Dinge, die ich niemals zu mir nehmen würde

Lassen wir einmal Würmer, Heuschrecken und Ähnliches außer Acht, so würde ich, wenn es gar nicht anders ginge, auch die folgenden Lebensmittel zu mir nehmen. Ansonsten verzichte ich gern auf den zweifelhaften Genuss.

  1. Graupensuppe
    Graupensuppe, Gerstensuppe und ähnliche Schleimsuppen erzeugen mir schon beim Lesen und Hören ein Würgegefühl. Sehen muss ich sie erst gar nicht. Ich erinnere mich, dass wir im Kochunterricht in der Schule als erstes eine geröstete Grießsuppe zubereiten mussten und ich weiß auch noch, dass ich sie überhaupt nicht mochte.
  2. Süße Hauptgerichte
    In meiner Kindheit und Jugend gab es ungefähr einmal in der Woche ein süßes Mittagessen wie Grießschnitten, Quarkkeulchen, süße Pfannkuchen … Ich konnte mich lediglich mit der Ebbelwoisupp anfreunden und mit halbsüßen Gerichten wie Kartoffelpuffer mit Apfelmus.
  3. Fenchel und Staudensellerie
    Beide Gemüse verbinde ich mit einem unangenehmen, unter Umständen auch scharfen, anisartigen Geschmack. Beides habe ich irgendwann einmal in einem Salat gegessen oder vielmehr nicht gegessen. Seitdem lasse ich die Finger von beidem, obwohl es in gegartem Zustand vielleicht ganz anders und besser schmeckt. Sellerie kommt bei mir nur als Knolle und in der Suppengemüsemischung in die Küche.
  4. Grießbrei
    Ich hasse Grießbrei und im Grunde alles, was aus Grieß gemacht ist (siehe oben: Grießschnitten). Vor Jahren versuchte ich mein Glück mit Polenta, es blieb bei einem Versuch und der Rest der Tüte wanderte später in den Abfall.
  5. Sushi
    Ja, man glaubt es kaum, ich verschmähe diese Delikatesse. Nichts gegen rohen Fisch – na ja, bei Austern würde ich mich auch weigern – aber mich stört vor allem das Saure mit dem pappigen Reis.
  6. Sülze
    Glibbergelee, nein, bitte nicht! Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich weiß, dass eine richtig gute Sülze auch lecker schmecken kann und probiere durchaus einmal, wenn mir jemand versichert, dass es gut schmeckt. In der Regel schreckt mich aber das durchsichtige Drumherum ab.
  7. Asti Spumante
    Das sind Jugenderinnerungen! Wie konnten wir nur diesen süßen Schaumwein trinken? Später folgte eine Phase mit lieblichem kalifornischen Wein, bevor ich endgültig auf trockenen Wein umstieg. Heute bekomme ich beinahe Kopfschmerzen, wenn ich einen lieblichen Wein nur anschaue.
  8. Sahne-Ersatz
    Beinahe hätte ich diese Kunst-Sahne auch einmal gekauft, als sie recht neu auf dem Markt war. Aber rechtzeitig setzte der Verstand ein und ich stellte das Fläschchen voller Chemie wieder ins Regal. Fett einsparen muss anders gehen, jedenfalls nicht, indem man gute Kuhsahne durch eine künstliche Kopie mit vielen Zusatzstoffen ersetzt.
  9. Tofu
    In den 1980er-Jahren versuchte ich hin und wieder, vollwertig zu kochen. Dazu gehörte neben Vollkornreis und Getreidebratling auch der Tofu. Aber es gibt Dinge, die muss man einfach nicht essen. Weder Getreide in Frikadellenform noch gepresster Sojabohnenquark.
  10. Nudelsalat aus dem Supermarkt
    Manchmal erliegt man beim schnellen Einkauf in der Mittagspause der Versuchung, an der Kühltheke zu einem Produkt zu greifen, das in der Verpackung ganz lecker aussieht. Hinterher bereut man es, besonders bei Nudelsalat: Mayonnaise pur wäre kein großer Unterschied gewesen. Seither mache ich einen großen Bogen um derart in fettiger Soße ertränkte Salate.
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Donnerstag, 21. Januar 2010

Mathematik mit Humor

Zurzeit bearbeite ich ein Mathematikbuch zum Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das ist natürlich keine amüsante und leicht verdauliche Lektüre und wegen der Formeln, die „umgeschrieben“ werden müssen, auch streckenweise anstrengend.
Hin und wieder jedoch gibt es auch in solchen Büchern erheiternde Aufgabenstellungen.
Ich zitiere:

Kluger Umzug
Im Bundesland A beträgt der Durchschnitt der Abiturgesamtnoten 2,2, im Bundesland B beträgt dieser Schnitt 2,4. Klaus, der im Bundesland A wohnt, wird nächstes Jahr Abitur machen. Er hofft auf die Gesamtnote 2,3. Nun muss er aber in das Bundesland B umziehen. Erhält er tatsächlich die von ihm erhoffte Abiturgesamtnote, dann wird sich durch seinen Umzug die Durchschnittsabiturnote im Bundesland A geringfügig verbessern, da er schlechter als der dortige Schnitt abschneidet. Ebenso wird sich auch die Durchschnittsnote im Bundesland B geringfügig verbessern, da seine Gesamtnote besser als die Durchschnittsnote im Land B ist. Nun erwägen die deutschen Kultusminister, die Durchschnittsabiturnote deutschlandweit durch gezielte Umzugsbeihilfen zu verbessern.

Eine köstliche Idee, die man den Kultusministern da unterschieben möchte. Natürlich kann man ernsthaft ausrechnen, ob so etwas funktionieren würde. Das behaupte ich jetzt einfach, denn ich bin dazu nicht in der Lage und im Buch gibt es keine Lösungen.

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Freitag, 22. Januar 2010

Schneereste

Nachdem in den letzten Tagen etwas vom Schnee weggetaut ist, bleiben doch noch einige Reste liegen, vor allem die Schneehaufen und -berge, die an den Straßenrändern zusammengeschoben wurden.

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Mittwoch, 27. Januar 2010

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Eigentlich hätte ich mich schon vor ein paar Jahren von einer Winterjacke trennen müssen. Sie muss mittlerweile über fünfzehn Jahre alt sein, ich vermute sogar, dass ich sie Anfang der 1990er-Jahre gekauft habe. Sie gefällt mir immer noch und ich finde, sie sieht nicht altmodisch aus. Außerdem ist sie leicht und trotzdem warm genug für einen durchschnittlichen Winter. Aber das Futter ist an mehreren Stellen verschlissen. Ich hatte sogar darüber nachgedacht, ein neues Futter einzunähen oder besser nähen zu lassen. Der Kauf eines adäquaten Ersatzes war mir in den vergangenen Jahren auch nicht gelungen, es hat mir einfach nichts gefallen. Okay, wahrscheinlich habe ich mich auch nicht richtig bemüht und hatte daher immer einen Grund, die alte, geliebte Jacke zu behalten.
Als wir Ende Dezember in der Stadt waren, weil der Mann dringend eine neue Winterjacke brauchte (seine alte war nun wirklich defekt), entschloss ich mich spontan zu einem Besuch in der Damenoberbekleidungsabteilung. Im ersten Geschäft fand ich wieder einmal an keinem der Modelle Gefallen. Doch im zweiten Laden hatte ich tatsächlich Glück und konnte mich mit einem schwarzen Daunenmantel anfreunden. Nachdem der Winter in diesem Jahr so lange anhält, bin ich richtig froh über meinen Kauf, denn die „Bettdecke“ hält schön warm.
Ein Abschiedsfoto von mir und meiner alten Jacke musste aber unbedingt gemacht werden, denn es gibt kein einziges Bild, auf dem ich damit zu sehen bin. Und der neue Daunenmantel ist natürlich auch mit drauf.

Wenn ich mir jetzt das Foto anschaue, tut es mir beinahe schon wieder ein wenig leid, dass ich mich von dem schönen Stück getrennt habe …

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Sonntag, 31. Januar 2010

Teichrunde

Heute Nachmittag wurde es überraschenderweise ein wenig sonnig. Endlich wieder einmal das passende Wetter für einen Spaziergang und Schneefotos. Wir fuhren an den nordöstlichen Stadtrand und spazierten eine Runde um einen der Teiche. Die Teiche präsentieren sich zurzeit alle als schneebedeckte Eisflächen. Nur an wenigen Stellen wie unter einer Brücke war die Oberfläche nicht komplett zugefroren und wir begegneten ein paar Wasservögeln.

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