Unterwegs

Sonntag, 27. Dezember 2015

Baustelle neue B3

Gestern haben wir uns eine der Baustellen angesehen, die für den Bau der Umgehungsstraße um Hemmingen entstanden sind. Diese befindet sich am südlichen Ende der Göttinger Chaussee in Hannover-Ricklingen:

Alle Gebäude, die früher auf diesen Flächen standen, sind bereits abgerissen worden und es mussten im letzten Jahr auch schon eine Menge Bäume weichen. Ein neues Stück Straße für die Anbindung an die bisherige B3 kurz vor dem Kreisel wurde bereits gebaut.
Von unserem Haus aus können wir übrigens die Entstehung eines Brückenbauwerks beobachten, denn dort wird zukünftig die Kreisstraße 221 über die neue Umgehungsstraße führen.

Samstag, 26. Dezember 2015

Frühling an Weihnachten

Zweiter Weihnachtsfeiertag mit 17 Grad am Nachmittag: Da macht der Hannoveraner (oder der in unmittelbarer Nähe wohnende Regionsbewohner) doch gern mal einen Spaziergang am Maschsee.
Ich habe vor allem wieder Maschseemöwen fotografiert:

Freitag, 27. November 2015

Devese

Zwei Tage Urlaub, mal zwischendurch, gestern und heute. Leider habe ich seit letzten Wochenende Schmerzen im Nacken-/Schulter-/Armbereich links. Keine Ahnung, woher das kommt, es ist am Wochenende über Nacht aufgetreten. Alle Behandlungsmethoden wie Wärme, Voltaren und Kinesiotape haben bisher nichts gebracht.
So dachte ich mir, ein wenig Bewegung könnte nicht schaden und machte mich bei strahlendem Sonnenschein zu einem Spaziergang in die Umgebung auf. Das war jetzt zwar kein spezielles Bewegungsprogramm für die Schulter, aber vielleicht wäre eine Ganzkörperbewegung schon mal nicht schlecht. Natürlich schleppte ich meine Kamera mit dem großen Objektiv mit, dies wiederum war nicht gerade heilungsfördernd. Aber na ja, Fotos muss ich immer machen.

Also hier ein paar Impressionen von Hemmingen-Devese:

Sonntag, 1. November 2015

Möwen am Maschsee

Bei wunderbarem Herbstwetter – wir holen im November den goldenen Oktober nach – haben wir heute einen Spaziergang am Maschsee gemacht. Dabei hatte ich die Gelegenheit, unter anderem Möwen zu fotografieren. Mittlerweile bin ich zufrieden mit dem großen Zoomobjektiv, dieses Foto (Ausschnittsvergrößerung) habe ich mit einer Brennweite von 300 mm aufgenommen und es sieht auch auf einem großen Bildschirm sehr gut aus.

Sonntag, 27. September 2015

Sonntags im Tiergarten

Wunderschönes Herbstwetter lud heute zu einem Spaziergang im Tiergarten ein:

Sonntag, 6. September 2015

Buntes Linden

Angeregt durch eine NDR-Reportage am Freitagabend machten wir heute Nachmittag mit dem Elternbesuch auf der Durchreise an die Ostsee einen Spaziergang in Linden: Ihme-Zentrum und Limmerstraße.
Hier sind ein paar bunte Eindrücke:

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Halt am ehemaligen Hanomag-Gelände, um die restaurierte Direktorenvilla anzuschauen. Im alten Zustand hatte ich sie ja schon einige Male fotografiert, im neuen bisher noch nicht gesehen.

Ein Teil der alten Fabrikgebäude ist bereits Wohnungen umgebaut worden (links im Bild), nun wird auch das ehemalige Verwaltungsgebäude (rechts) entkernt und es werden dort Wohnungen entstehen.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Treppenviertel Blankenese

Vor knapp fünf Jahren wollten wir bei einem Hamburg-Besuch (Tagesausflug) auch das Treppenviertel in Blankenese anschauen, aber das hat damals nicht geklappt. Seitdem stand es weiterhin auf meiner Ausflugsliste, und tatsächlich ist ein bisschen Vorbereitung sinnvoll, wenn man viel Schönes sehen will. In diesem Urlaub war es endlich soweit, gestern sind wir zu einem Spaziergang dorthin aufgebrochen.
Ich hatte schon vor längerer Zeit Rundgangsbeschreibungen im Internet gefunden, leider waren diese aber ohne Karte, eben nur schriftlich mit Straßen-, Wegen- und Treppennamen beschrieben. Ich bastelte mir daraus eine Route, die ich auch auf meinem Smartphone anschauen und darin auch navigieren konnte. So weit war ich schon mal gut vorbereitet. Die Anreise führte uns dieses Mal über ein Stück der Elbchaussee, was selbst vom Auto aus schon sehenswert ist. Wir folgten der Empfehlung mit dem Parken im Mühlenberger Weg neben dem Baurs Park. Allzu viele Parkplätze am Straßenrand gab es zwar nicht, aber vier bis fünf waren doch noch frei. Die Navigation mit der Karte probierte ich anfangs aus, gab sie aber relativ schnell wieder auf. Man möchte ja auch etwas sehen und nicht ständig nur auf den Bildschirm des Smartphones schauen. Und vor allem wollte ich fotografieren! So nutzte ich sie nur als Standortanzeige, um hin und wieder zu schauen, wo wir uns auf der eigentlich geplanten Route befanden. Die angekündigten 21 Grad mit ein wenig Wolken stellten sich dann als 25–26 Grad heraus und es war ziemlich warm. Dazu kamen ja noch die unendlich vielen Stufen, die wir auf und ab liefen. Längst haben wir nicht alles gesehen, aber das, was wir gesehen haben, war einen Besuch wert. Überwältigt hat mich unter anderem die Stockrosenpracht, diese Blumen wachsen dort überall, und selbst aus Pflasterritzen in einem Vorgarten!
Neben unendlich vielen Treppenstufen, wunderschönen Häuschen mit idyllischen Gärten gibt es natürlich auch den Elbstrand, in unserem Fall mit einer Fischbrötchenpause und Schiffegucken.

Hier sind einige Eindrücke von gestern:

Donnerstag, 14. Mai 2015

Gewässer in Misburg

Heute, am Himmelfahrtstag, war es bedeckt und kühl. Eigentlich nicht das optimale Wetter, um wieder einmal ein paar schöne Fotos zu machen. Aber auf einen kleinen Ausflug in der Umgebung hatte ich schon Lust. Vor einiger Zeit hatte ich wunderschöne Fotos von einer stillgelegten Mergelgrube in Misburg oder Anderten gesehen. Türkisblaues Wasser und weißes Gestein bei strahlendem Sonnenschein – einfach traumhaft. Solche Fotos würde ich heute nicht machen können, aber wir könnten einen kleinen Spaziergang damit verbinden, um herauszufinden, welche der Gruben es ist und ob und wie man dorthin gelangt. Dann kam di erste Enttäuschung: eine hohe Böschung, die vom Feldweg aus keinen Blick auf die Grube erlaubte. Es gab diverse Trampelpfade, die ersten jedoch so steil, dass ich dort nicht hoch und erst recht nicht mehr herunterklettern mochte. Den ersten für mich gehbaren Pfad erklomm ich freudig, doch es folgte die nächste Enttäuschung: eine Grube, aber kein Wasser! Das konnte doch nicht sein, die Satellitenaufnahmen zeigen eindeutig Wasser! War die Grube in der Zwischenzeit etwa ausgetrocknet? Wir gingen den Weg weiter und ich fotografierte verblühten Löwenzahn am Wegesrand. Blümchen gehen ja immer!

Und während ich da so hockte und fotografierte, entdeckte der Mann einen Weg, der endlich den ersehnten Wasserblick bot:

Und ich sag es jetzt gleich, dieses Foto habe ich hemmungslos nachbearbeitet. Es darf ruhig ein bisschen schöner aussehen und muss nicht die blasse und farblose Realität dieses bedeckten Tages widerspiegeln.

Zum Schluss machten wir noch einen Abstecker zum kleinen Yachthafen in Misburg. Hier ist eine Aufnahme von der Brücke aus, viel zu sehen gibt es da nicht und der Zugang ist auch nur für Mitglieder erlaubt.

Wieder zu Hause, recherchierte ich noch einmal genauer, und fand heraus dass die Aufnahmen mit dem türkisfarbenen Wasser von einer anderen Mergelgrube stammen, die etwas weiter südlich in Anderten liegt. Die wird also eines der nächsten Ziele bei gutem Wetter sein.

Sonntag, 5. April 2015

Ostermarkt

Heute haben wir den Ostermarkt auf dem Jagdschloss Springe besucht. Kurz nachdem wir losgefahren waren, meldete man in den Verkehrsnachrichten einen Unfall auf der B217, und gerade als wir uns der Stelle näherten, wurde die Straße komplett gesperrt. Unsere Anreise nach Springe dauerte daher ungewöhnlich lange. Der Markt war gut besucht, das zeigte sich schon an den unzähligen Autos, die bereits an den Straßenrändern abgestellt worden waren. Zum Glück hatten wir vorher schon Hinweise zu einem Shuttlebus gesehen. Also zurück dorthin, da gab es Parkplätze und der Bus kam auch schon nach ein paar Minuten. Ich glaube, ich bin vor ungefähr fünfzehn Jahres das letzte Mal mit einem Bus gefahren!
Auf dem Markt gab es wieder viel Dekoratives zu sehen, aber ich kaufe ja nie etwas. Das ist alles schön anzusehen, aber so viel Dekozeug brauche ich nicht in Haus und Garten. Auch das Museum für Natur – Jagd – Kultur konnte man kostenlos besuchen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

An der Grenze

Angeregt durch die Berichte und Dokumentationen zum Fall der Berliner Mauer und der Öffnung der innerdeutschen Grenze vor 25 Jahren machten wir heute einen Ausflug nach Osten. Es war sehr sonnig und ungewöhnlich warm für Mitte Oktober. Unser Ziel war der ehemalige Grenzübergang Helmstedt-Marienborn, der heute eine Gedenkstätte ist.
Ich habe nur ein einziges Mal diesen Grenzübergang passiert. Das war im Mai 1977, als alle elften Klassen die obligatorische Klassenfahrt nach Berlin machten. Vom Grenzübertritt habe ich nur noch in Erinnerung, als dass im Bus die Ausweise eingesammelt wurden und wir warten mussten, bis alle kontrolliert worden waren. Viel mehr bekam man als Busreisender wahrscheinlich sowieso nicht mit. Daher war die Besichtigung der Gedenkstätte eine sehr interessante Erfahrung.

Im Anschluss fuhren wir in das ungefähr zwanzig Kilometer weiter südlich liegende Hötensleben, wo als Grenzdenkmal ein Stück der ehemaligen Grenzanlagen erhalten geblieben ist.

Ich stellte nach diesem sehr interessanten Ausflug fest, dass mir viele Details der damaligen Grenze gar nicht so bewusst waren. Da stand ja nicht „nur“ eine Mauer in Berlin, die gesamten Grenzanlagen waren ja gewaltig – beinahe unvorstellbar, wie viel Aufwand betrieben wurde, um die Menschen am Verlassen eines Landes zu hindern.
Zu diesem Thema habe ich einen äußerst sehenswerten Animationsfilm entdeckt: „Eingemauert!“ Die innerdeutsche Grenze

Und nebenbei: Heute habe ich tatsächlich zum ersten Mal – abgesehen von Berlin – den Boden eines der neuen Bundesländer betreten.

(Fotos folgen)

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