September 2012

Freitag, 7. September 2012

Vorweihnachtszeit

Man kennt es zwar aus vergangenen Jahren, aber ich bin doch jedesmal wieder überrascht, wenn ich bei sommerlichen Temperaturen auf Weihnachtsgebäck stoße. So auch am heutigen Freitag:

Und dabei ist noch nicht einmal Mon Chéri aus der Sommerpause zurückgekehrt! Das wiederum stellte ich fest, weil ich spontan die Idee hatte, neben dem geplanten After-Eight-Eis ein Mon-Chéri-Eis zu zaubern. Nun gut, dann muss das eben warten. Auf Lebkucheneis habe ich nämlich im Moment noch keine Lust!

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Sonntag, 9. September 2012

Stacheliger Gartenbewohner

Schon seit einigen Jahren wohnen immer wieder Igel in unserem Garten. Auch in diesem Jahr haben wir bei Dunkelheit hin und wieder einen Igel über die Terrasse und durch die Beete laufen sehen.
Als wir gestern am späten Abend draußen saßen, tauchte plötzlich ein Igelkind an der Terrassenecke auf.

Neugierig schaut es uns an und hat hoffentlich keine Angst vor den großen Menschen.

Und jetzt ist es fast ganz eingeigelt:

Danach verschwand das Igelchen unter dem Holzstapel, der auf Holzbalken vor der Hauswand liegt und daher unten einige Zentimeter Abstand zum Boden hat – eine ideale Igelbehausung.

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Entdeckertag 2012

Am alljährlichen Entdeckertag kann man in Hannover und Umland immer wieder viel Interessantes kennen lernen. In diesem Jahr hatte ich keine besonderen Favoriten, doch der Mann des Hauses schlug vor, den Klosterstollen in Barsinghausen zu besuchen. Dort gab es die Möglichkeit, in das ehemalige Bergwerk hineinzufahren. Am frühen Nachmittag trafen wir dort ein, und wie schon geahnt, war es sehr gut besucht. Kein Wunder, war doch erst wenige Tage zuvor ein ganzseitiger Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erschienen. Bei den Bergwerksbesichtigungen gab es nur Plätze für die beiden letzten Termine um 16 und 17 Uhr, und da war uns die Wartezeit dann doch zu lange. Vielleicht ergibt sich ein anderes Mal die Gelegenheit dazu.

Also ging es weiter zu unserem zweiten Ziel: das Rittergut Bettensen in Ihme-Roloven (ach ja, das war doch ein Wunsch von mir gewesen). Das Gut gehört einer Linie der Münchhausens und kann zu anderen Zeiten kann nicht besichtigt werden. Besonders idyllisch ist es auf der Rückseite des Gebäudes, wo hinter dem Garten ein Gewässer vorbeifließt. Ich nahm zunächst an, es handle sich um die Ihme, aber ein Blick auf die Karte verriet mir, dass es Wassergräben sind, die wohl von dem kleinen Fluss abgezweigt wurden und das Rittergut rundum einschließen.

Zuletzt machten wir noch einen Abstecher nach Wennigsen, dort waren beim Stadtfest historische Kutschen und Oldtimer-Traktoren ausgestellt. Das als ebenfalls historische beschriebene Kinderkarussell erwies sich allerdings als ein sehr nach Selbstbau aussehendem Gestell mit zwei Schaukeln …

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Pfefferminz nach acht

Das After-Eight-Eis ist gelungen, es schmeckt eindeutig nach mehr! Allerdings handelt es sich nicht um ein rein selbstgemachtes Eis, denn als Grundlage habe ich das Eiszauber-Pulver von Diamant verwendet. Davon hatte ich vor einigen Wochen zum Ausprobieren die drei Sorten für Joghurt-, Frucht- und Milcheis gekauft. Der erste Versuch mit einem Buttermilch-Nektarinen-Eis war bereits sehr gut, der zweite mit Buttermilch und Waldbeeren auch. Für das After-Eight-Eis wollte ich zunächst nur die kleingehackten Pfefferminz-Schoko-Tafeln verwenden, doch dann dachte ich mir, dass da vermutlich zu wenig Pfefferminzgeschmack drin wäre. Ich suchte also nach Pfefferminzsirup. In kleinen Fläschchen gab es den nicht, nur in großen 0,7-Liter-Flaschen. Damit hätte ich wahrscheinlich meinen Pfefferminzbedarf für die nächsten zwanzig Jahre gedeckt. Beim Likör entdeckte ich dann noch 0,5-Liter-Flaschen, sogar günstiger als der Sirup. Zur Eismasse mischte ich also ungefähr drei Esslöffel Likör und eine halbe Packung After-Eight-Tafeln. Damit hatte ich es (für meinen Geschmack) genau getroffen!
Das Eis wird mit dieser Mischung übrigens ohne Eismaschine tatsächlich schön cremig. Ein Nachteil sind natürlich die Zusatzstoffe in dem Pulver, aber da müsste man einmal mit gekauftem Eis vergleichen, das kommt ja auch nicht ohne daher. Beim nächsten Mal werde ich aber dieses Eis komplett selbst anrühren und dann wird es auch ein richtiges Rezept dafür geben.

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Samstag, 15. September 2012

Apfelernte

Am letzten Wochenende und heute habe ich viele Äpfel von unseren kleinen Apfelbäumchen geerntet. Im letzten Jahr hatten wir den Baum umgepflanzt und er trug dann tatsächlich drei ganze Äpfel. In diesem Jahr waren es bestimmt achtzig an der Zahl, wovon einige abgefallen sind und dann gern von den Amseln angepickt wurden. Es blieben noch ungefähr sechzig übrig, von denen ich demnächst einen Teil zu einem Apfelkuchen verarbeiten werde.

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Sonntag, 16. September 2012

Zooviertel und Maschsee

Bei schönem Spätsommerwetter haben wir einen kleinen Ausflug in die Stadt gemacht. Es gibt ja immer noch einige Ecken, die ich noch nicht kenne, und eine auf meiner Liste war das Zooviertel. Virtuelle Spaziergänge mit Guhgels Straßenansichten hatte ich bereits gemacht, da kann man ja vorab schauen, welche Straßen sehenswert sind. Wie auch anderenorts bin ich dort an vielen Stellen auf unsichtbar gemachte Objekte gestoßen. Es geht also nichts über den echten Besuch an Ort und Stelle und so konnte ich ein imposantes Gebäude (im Bild rechts unten) ablichten, das im Internet nicht zu sehen ist, jedenfalls nicht in der Straßenansicht. Ansonsten sieht man viele schöne Bauwerke mit teilweise auffällig dekorierten Fassaden. Es gibt dort ganz sicher noch eine Menge mehr bei weiteren Spaziergängen zu entdecken.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Maschsee. Es war sehr voll dort, kein Wunder bei diesem herrlichen Wetter. Zum Glück hatte der Aufbau für das Oktoberfest noch nicht begonnen und der Schützenplatz war zum Parken frei.

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Sonntag, 23. September 2012

Schloss Marienburg

Auf dem Rückweg von unserem Ausflug zum alten Bahnhof in Nordstemmen im August hatte ich ja den einmaligen Blick auf Schloss Marienburg entdeckt. Jetzt bot sich endlich die Gelegenheit, dies in Ruhe abzulichten.

Tatsächlich ist die Straße größtenteils mit Leitplanken versehen, lediglich auf dem letzten Stück vor der Leinebrücke gäbe es die Möglichkeit, am Rand zu parken, jedoch stünde man dort auf dem Radweg. Ich hatte vorher aber schon herausgefunden, dass es viel bessere Autoabstellmöglichkeiten zu beiden Seiten des Kreisels gibt, einmal in der Marienbergstraße und auf der anderen Seite an der Einfahrt zu Kieswerk. Von beiden Stellen aus führen Feldwege direkt auf den Marienberg zu, und auf der linken Seite der Straße gibt es unter einer Baumgruppe eine Bank, von der aus man den direkten Blick auf das Schloss hat.
Leider war das Licht nicht optimal, es kam zwar immer wieder die Sonne durch, aber es gab recht viele Wolken und daher haben meine Fotos alle einen grauen Himmel.

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Freitag, 28. September 2012

Kein gutes Karma

Es gab selten Bücher, die ich in die Hand nahm und nach wenigen Seiten wieder weglegte. Genau genommen erinnere ich mich nur an zwei: ein Buch von Stephen King, das mein damaliger Freund gelesen hatte und von dem ich nicht einmal mehr den Titel weiß und dann der so berühmte „Herr der Ringe“ (im Original). Beim ersten Buch fand ich bestimmte Beschreibungen am Anfang von irgendeinem alten König so widerlich, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Den „Herrn der Ringe“ hatte ich mir, nachdem ich die Filme gesehen hatte und auch schon die bis damals erschienenen „Harry-Potter“-Bände auf Englisch gelesen hatte, als passende Fortsetzung für meine englische Lektüre vorgestellt. Es ist sicherlich interessant, was Tolkien alles über das Fantasiereich Mittelerde schrieb, aber für diese ganzen Details fehlen mir bei Feierabend-, Terrassen- oder Einschlaflektüre leider die dafür notwendigen Gehirnzellen. Ach ja, Englisch wäre auch noch dazu gekommen … Das hätte ich lieber einmal mit Anfang/Mitte zwanzig lesen sollen. Immerhin habe ich mich aber vor einigen Jahren durch das Buch „Der Name der Rose“ gekämpft, und das, ohne eine einzige (!) Seite auszulassen. Es fiel durchaus schwer bei den endlosen Beschreibungen der Kirchengeschichte, aber ich gab nicht auf wie so manch andere Leser(innen) (Gruß an Schwester, ich weiß gar nicht, ob sie sich daran noch erinnern kann!)
Nun habe ich aber weit hergeholt. Dabei wollte ich doch nur berichten, dass mir „Mieses Karma“ von David Safier ganz und gar nicht gefallen hat. Der Klappentext klingt recht vielversprechend (egoistische Moderatorin wird von Weltraummüll erschlagen und als Ameise wiedergeboren). Ich fand die Beschreibung witzig und erinnerte mich an einige Folgen der Vorabendserie „Berlin, Berlin“, für die der Autor die Dialoge geschrieben hatte. Auf den ersten Seiten des Buches erkannte ich auch sofort diesen Stil und war noch ganz erheitert. Spätestens bei der dritten Wiedergeburt nervte dieses ewig ähnliche Ritual und irgendwann wurde die Geschichte ziemlich absurd. Ich hielt nur bis zur letzten Seite durch, weil ich wissen wollte, welches vermutlich völlig unrealistische Ende der Autor seiner Geschichte verpasst hatte. Zwischendurch wünschte ich mir mehrfach, er würde seine Hauptdarstellerin einfach aus einem Albtraum aufwachen lassen, das wäre meiner Meinung nach noch die beste Lösung gewesen. Aber nein, es kommt schlimmer … Für mich absolut nicht lesenswert, aber das ist nur meine Meinung!

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Sonntag, 30. September 2012

Großmutters Apfelkuchen

Gestern habe ich nach langer Zeit wieder einmal gebacken, und zwar einen Apfelkuchen nach Großmutters Art. Nicht nach einem Rezept meiner Großmütter, sondern auf Empfehlung meiner Mutter aus dem Kochbuch der Reichelsheimer Landfrauen, an dem sie mitgearbeitet hat.
Ein schlichter Rührteig, unter den fein geschnittene Apfelscheiben gegeben werden … Der Kuchen an sich ist leicht zu machen, aber die Form bereitete mir Probleme. Da ich nicht genügend Mehl im Haus hatte (der Kuchen wird normalerweise auf dem Blech gebacken), entschied ich mich, die Hälfte des Rezeptes in einer runden Silikonbackform zu backen. Trotz Einölens der Form wollte sich der Kuchen nicht komplett lösen, und so musste ich einige Bodenstücke wieder anpappen. Silikonbackformen sind also auch nicht die Lösung aller Probleme!
Was man hier also sieht, ist quasi der umgedrehte Kuchen mit angeklebten Bodenteilen und mit Zuckerguss garniert. Er sieht sehr rustikal aus, aber geschmacklich ist er einwandfrei, also wirklich sehr köstlich.

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