Juli 2012

Montag, 9. Juli 2012

B wie …

… Beule, blau oder beides
Vor über einer Woche habe ich mir beim Ausstieg aus der Dusche den linken Fuß angehauen. Es schmerzte ein wenig, aber nicht außergewöhnlich stark. Da kann ein Zusammenprall eines Fußzehs mit einem Möbelstück durchaus schmerzhafter sein, bis hin zu dem Verdacht, man habe sich etwas gebrochen.
Eine halbe Stunde später wollte ich in den Garten gehen und schlüpfte zu diesem Zweck in meine Freizeit-Haus-Leinenschuhe. Merkwürdig, irgendetwas piekste da am linken Fuß, und als ich nachschaute, entdeckte ich eine große Beule.
Die Beule hatte ich schnell mit einer Salbe im Griff (das nächste Mal solle ich einen Quarkumschlag machen, riet die Mutter einige Tage später), aber die Nachwirkungen spüre ich bis heute noch. Welche Schuhe zieht man an, wenn der Fuß in so gut wie keinen der normalen Schuhe passen will? Letzte Woche, als es noch wärmer war, versuchte ich mich mit Ballerinas über den Tag zu retten, aber die drücken an den Seiten ganz schön ins Fleisch. Heute ist der erste Tag, an dem es dem Fuß besser ging. Es war kühler und er wurde in Schnürschuhe gewandet, die ich damals (zum Glück) eine Nummer zu groß gekauft hatte. Die Stelle des Anstoßes ist nach wie vor noch etwas schmerzhaft, aber bald habe ich wieder einen schlanken Fuß.

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Samstag, 14. Juli 2012

Ruhig im Katzenhaus

Mit nur noch zwei Katzen oder vielmehr Katern ist es recht ruhig geworden. Oft liegen sie in irgendwelchen Ecken oder auf der Terrasse, wenn wir nach Hause kommen und lassen sich nicht unbedingt sofort blicken. Der deckenhohe Kratzbaum wird im Augenblick gar nicht benutzt, wobei die Kater sowieso höchstens hin und wieder die Schlafhöhle belegten.
Rund um den Fressnapf ist es außerordentlich sauber, bei den alten Katzendamen ging da zuletzt doch häufig etwas daneben. Genauso wie bei den Katzentoiletten, die derzeit ungenutzt, aber betriebsbereit im Keller stehen. Bei schlechtem Wetter oder frostigen Temperaturen werden die beiden Herren aber bestimmt gern Gebrauch davon machen. Und noch etwas hat sich verändert: Wir können jetzt alle Türen offen lassen und im Badezimmer liegen seit langer Zeit wieder Badezimmerteppiche.

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Dienstag, 17. Juli 2012

Zweitkamera

Ziemlich genau vier Jahren besitze ich eine digitale Spiegelreflexkamera, mit der ich auch das eine oder andere schöne Foto gemacht habe. Hin und wieder war ich allerdings nicht ganz zufrieden, weil ich damit noch viel besser fotografieren könnte, wenn ich die Kamera richtig beherrschen würde. Es fehlt mir allerdings immer wieder die Zeit oder nehme sie mir nicht oder ich habe gerade keine Lust oder ich finde nicht die passenden Motive (den eigenen Garten habe ich schon zur Genüge abfotografiert). Was also tun? Die gesamte Ausrüstung verkaufen und eine kleine Kamera kaufen? Warten, bis Zeit und Lust wiederkommen? Das Fotografieren ganz aufgeben? Mit meiner Coolpix, die ich vorher besaß, hatte ich doch auch ausreichend gute Fotos gemacht, wozu brauchte ich eigentlich eine solch „große“ Kamera, mit der ich nicht viel bessere Bilder produzierte? Vor zwei Wochen entdeckte ich in einem Angebotsprospekt eine kompakte Coolpix mit 16 Megapixeln und 18-fach optischem Zoom. Das wär’s doch, dachte ich mir, vielleicht sollte ich mir diese Kamera zulegen. Ich informierte mich noch einmal genauer über diese und vergleichbare Modelle und entschloss mich dann zum Kauf. Daher bin ich seit einer Woche Besitzerin einer Zweitkamera, mit der ich bisher sehr zufrieden bin. Auf die 4-GB-Speicherkarte, die ich schon besaß, passen bei höchster Auflösung „nur“ zwischen 300 und 400 Fotos, aber das ist für meinen normalen Bedarf absolut ausreichend. Wie es sich mit der Akkuleistung verhält, werde ich noch herausfinden müssen, nach dem ersten Aufladen hatte ich den Eindruck, ein zweiter Akku könne nicht schaden.
Ach ja, übrigens kann ich damit auch filmen, und die Aufnahmen in HD-Qualität können sich wirklich sehen lassen.

Hier sind einige der ersten Fotos:

Eigentlich nichts Besonderes, aber ein schönes Motiv und schöne Farben:

Nahaufnahme von Kugeldisteln:

Eine Meise, mit dem 18-Fach-Zoom eingefangen: Nicht so ganz einfach, so ein Foto noch richtig scharf hinzukriegen (und dies ist übrigens eine Ausschnittsvergrößerung):

Das Programm „Tierporträt“ löst automatisch aus, wenn es ein Tiergesicht erkennt:

Spielerei mit selektiver Farbe:

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Donnerstag, 19. Juli 2012

Politisch korrekt: Karotte

Kürzlich bearbeitete ich ein Mathematikbuch für die Grundschule. Im Kapitel „Dividieren“ sollten verschiedene Dinge an Kinder verteilt werden, unter anderem waren dort Mohrenköpfe aufgeführt. Ich erlaubte mir die Freiheit, diese in Schokoküsse umzubenennen, damit sich niemand an dem veralteten und heutzutage als diskriminierend geltenden Begriff stört.
Beim nächsten Buch stieß ich in der Wörterliste wieder auf das Wort „Mohr“ und kam ins Grübeln. Darf die Mohrrübe – um diese handelte es sich nämlich – überhaupt noch so genannt werden?
Immerhin hat die Eischneezuckerkuppel auf Waffel mit Schokoladenüberzug eine Namensänderung durchgemacht und der Sarotti-Mohr wurde zum hellhäutigen Magier umgefärbt, aber die Mohrrübe darf immer noch unbehelligt unter diesem Namen auftreten? Vielleicht liegt es daran, dass dieses Gemüse sich bei Gefahr schnell unter einem seiner Decknamen verstehen kann: Möhre, gelbe Rübe, Wurzel oder – meine bevorzugte Variante – Karotte!

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Sonntag, 22. Juli 2012

Früher Winteranfang

In der letzten Zeit haben sich allzu viele Leute über den hierzulande nicht vorhandenen Sommer beklagt. Die Lebensmittelindustrie hat prompt darauf reagiert und eine dazu passende Produktvariante herausgebracht:

Dies ist kein Witz, ich entdeckte den Schmelzkäse am Freitag beim Einkaufen. Offensichtlich hat die Drohung der Winterausgabe dem Sommer klar gemacht, dass er sich für dieses Jahr noch nicht verabschieden kann.
Andernorts wurde für die Rückkehr des Sommer ein herbstliches Eintopfgericht verantwortlich gemacht, und bei uns gab es gestern noch Rouladen mit Kartoffelgratin.

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Mittwoch, 25. Juli 2012

Grüner Hüpfer

Zum Glück war dem Tier gerade gar nicht nach Hüpfen zumute, als ich es in einer Kübelpflanze entdeckte:

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Samstag, 28. Juli 2012

Abkühlung

Nach dem Winterkäsekauf und den herbstlichen Gerichten vor einer Woche wurde es im Laufe der Woche wärmer und wärmer. Gestern stiegen die Temperaturen auf 34 Grad! Das brauche ich wirklich nicht, 25 maximal reichen mir durchaus. Am Abend kam dann der Regen und es kühlte sich glücklicherweise ab.
Leider sieht es heute bisher nicht so gut aus, es ist grau, bedeckt, es könnten ein paar Regentropfen kommen. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem ich Schwester-Neffen-Besuch aus dem „fernen“ Hessen erwarte!

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Sonntag, 29. Juli 2012

Ruinen und lange Nacht

Mit meinem Geburtstagsbesuch haben wir gestern Nachmittag einen kleinen Ausflug gemacht. Es ging erneut zum alten Hanomag-Gelände in Linden-Süd, wo ich in diesem Jahr nun zum dritten Mal war. Verbunden damit haben wir eine Probefahrt von Schwester und Neffen im Waldauto, dem Lada Niva. Da die Rückbank für die Holzarbeiten, also den Materialtransport ausgebaut ist, gibt es nur zwei Sitzplätze und wir sind deshalb mit zwei Autos gefahren. Auf jeder Strecke durfte einer der beiden im Lada mitfahren.

Ich habe wieder einmal Fotos von der alten Fabrikantenvilla gemacht, die demnächst restauriert und in Büros und Wohnungen umgebaut wird. Außerdem haben wir einen Blick in das momentan ausgehöhlte Gebäude am Deisterplatzkreisel gemacht.

Anschließend statteten wir Stadler, dem „größten Zweirad-Center Deutschlands“ einen Besuch ab. Schöne Fahrräder gibt es dort und man kann sich direkt im Laden ein Fahrrad schnappen und probefahren. Dafür gibt es eine Teststrecke in einer Ecke, doch die Leute fuhren auch – obwohl es nicht erlaubt ist – durch die Gänge, und man musste als Fußgänger und Fahrradbegucker schon aufpassen, nicht von einem angefahren zu werden.
Sonnig wurde es leider nicht (wahrscheinlich hatte ich mir zu oft kühleres Wetter gewünscht), aber gegen Abend war es immer noch so mild, dass wir auf der Terrasse sitzen und grillen konnten. Und lange haben wir gesessen, bis drei Uhr nachts!
Nach spätem Aufstehen, Frühstück und Fotos anschauen sind sie gegen 15 Uhr wieder Richtung Heimat abgefahren.

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