September 2010

Sonntag, 5. September 2010

Rocky

Seit vorgestern wohnt dieser Halbwüchsige bei uns:

Er ist fünf Monate alt, ein Perser-Mischling und – natürlich – männlich, denn es fehlte doch der Katerkumpel für Sammy.
Es geht erstaunlich friedlich zu, Sammy ist schon sehr interessiert und lieferte sich heute eine erste kleine, freundschaftliche Balgerei mit dem kleinen Kerl.

Wie nicht anders zu erwarten, faucht und knurrt Lizzy immer wieder einmal, aber das ist eben ihre Natur. Der Kleine nimmt es gelassen und fühlt sich hier offensichtlich schon recht wohl.
Er macht auch keinerlei Anstalten, rausgehen zu wollen, obwohl er aus einem sehr ländlichen Gebiet bei Neustadt am Rübenberge stammt und dort Freilauf hatte.

Eigentlich hieß er Jack, aber wir fanden den Namen nicht so passend. Mein Favorit „Mizio“ wurde vom Mann des Hauses abgelehnt, und auch Leo oder Paddy fanden keinen Gefallen. Wir gelangten dann über Lenny, Kenny, Ronny und Nino schließlich zu Rocky. Vielleicht nicht besonders einfallsreich, aber eine Katze will im Grunde keinen komplizierten Namen haben. Daher schieden Kreationen wie Orlando oder Florentino aus. Es endet ja dann doch damit, dass man abkürzt und die Katze dann zum Beispiel nur noch „Flori“ ruft.
Nun also Rocky – ich hoffe, es gefällt ihm!

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Dienstag, 7. September 2010

Ein Rocky-Schlager?

Nachdem wir uns für den Namen Rocky für den kleinen Kater entschieden hatten, ging mir immer wieder ein Bruchstück eines Liedes durch den Kopf. Es musste älter sein, ein Schlager, und dort hieß es: „Kopf hoch, Baby, lehn dich an mich, es wird schon irgendwie gehn …“ Aber warum fiel mit das in Zusammenhang mit „Rocky“ ein? Kam darin ein Rocky vor?
Mit Hilfe der Textzeile war es leicht, das gesuchte Lied im Internet zu finden:
Rocky“ von Frank Farian aus dem Jahr 1976.

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Donnerstag, 9. September 2010

Rocky beim Tierarzt

Klein-Rocky wurde bisher nur entwurmt, aber noch nicht geimpft. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung plante ich deshalb einen Besuch beim Tierarzt. Dort bekam er das volle Programm: erste Impfung, Anti-Floh-Mittel und Wurmkur. In vier Wochen geht es zur zweiten Impfung, danach muss noch die unerlässliche Operation durchgeführt werden und bevor es rausgeht (voraussichtlich erst nach dem Winter), bekommt er einen Mikrochip.

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Sonntag, 12. September 2010

Entdeckertag: Auf nach Leinhausen

Beim Frühstückskaffee schaute ich auf die Hannover-Website und las dort zunächst vom Tag des offenen Denkmals. Unter anderem war die Hindenburgschleuse zur Besichtigung geöffnet. Das wäre doch ganz interessant für einen kleinen Sonntagsausflug, dachte ich mir. Beim weiteren Stöbern stellte ich fest, dass am heutigen Tag auch der Entdeckertag in der Region Hannover stattfand. Unter anderem konnte man zum 10-jährigen Jubiläum der S-Bahn in der Region Hannover die Werkstatt in Leinhausen besichtigen. Da fiel mir sofort ein, dass ich vor etwas zwei Wochen diesen Artikel in der Zeitung gelesen hatte: Stadtteil im Nordwesten Hannovers zu verkaufen. Diese alten Häuser wollte ich mir auf jeden Fall irgendwann anschauen, und nun war die Gelegenheit, das mit dem Entdeckertag zu verbinden.
Der Werkstattbesuch war sehr interessant und danach schauten wir uns noch das in unmittelbarer Nähe liegende Kraftwerk Herrenhausen an, das ebenfalls seine Türen geöffnet hatte.

Zum Schluss besichtigten wir noch die alten Gebäude des Ausbesserungswerks, denn wir hatten praktischerweise direkt davor geparkt.

Nachtrag 13.09.2010:
Die denkmalgeschützten Gebäude haben am Wochenende einen neuen Besitzer gefunden (Artikel in der HAZ).

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Dienstag, 14. September 2010

Er macht sich gut

Anfangs war Rocky noch ein wenig scheu, flüchtete, sobald ein Mensch mit großen Füßen auf ihn zukam. Das kommt jetzt nur noch selten vor, und heute Morgen kam er sofort von seinem Schlafplatz hinter dem Sofa hervor, als ich ihn rief.
Man kann sich das Katerchen auf den Schoß legen, und es bleibt dort liegen. Jedenfalls so lange, bis ihm zu warm wird oder er wieder fressen oder spielen will. Auch das Kämmen und Bürsten lässt er sich gefallen, mehr noch, er genießt es. Das ist gut so und will auch von klein auf geübt sein, wenn die Katze etwas langhaariger werden möchte.
Der Ring mit dem Ball ist derzeit das beliebteste Spielzeug und damit kann das Tier auch alleine spielen und braucht keinen Menschen, der zum Beispiel die Federangel hält.

Er frisst viel und bisher alles. Auch Katzenleberwurst mit Wurmtablette. Sehr praktisch. Außerdem macht er fast keinen Blödsinn, lediglich das Kratzen am Sofa ist seine große Leidenschaft. Die Sofas sind allerdings oder vielmehr zum Glück schon fünfzehn Jahre alt und haben schon einige Katzen miterlebt.
Jetzt müsste nur noch Lizzy ihre Zickereien einstellen oder wenigstens etwas zurückschrauben, dann wäre alles in bester Ordnung.

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Donnerstag, 16. September 2010

Am Fressnapf

Heute hat sich Rocky schon ganz nah hingetraut, als Moni gefressen hat. Sie ist aber auch sehr friedlich, guckt nur und zeigt sonst noch keine Reaktion auf den neuen Mitbewohner.

Mit Sammy kann man dann schon einmal nebeneinander fressen. Beeindruckend ist da vor allem der Größenunterschied. Das aktuelle Gewicht von Rocky beträgt übrigens 2,7 Kilogramm.

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Mittwoch, 22. September 2010

Vogel am Stiel

Bei der letzten Katzenfutterbestellung hatte ich es vergessen, doch dieses Mal war das Spielzeug mit dabei. Der beliebte Vogel am Stiel, der erfahrungsgemäß nur ein paar Wochen überlebt, dann die Federn verliert und nicht mehr zu gebrauchen ist:

Dieser hier hat bisher nur eine einzige Feder verloren, und das hat er Lizzy zu verdanken.

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Donnerstag, 23. September 2010

Naturfotos

Nachdem es gestern schon so schön sonnig und (herbstlich) warm war, ergriff ich heute die Gelegenheit, nahm meine Kamera mit zur Arbeit und machte in der Mittagspause einen Fotospaziergang.
Allzu viele Motive finde ich auf dem Gelände nicht mehr, im Laufe der Jahre habe ich schon fast alles „abfotografiert“.
Es gab aber ein neues Beet mit Chrysanthemen und auch die Blätter im Brunnenwasser fand ich recht hübsch.

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Freitag, 24. September 2010

Eigenwillige Fensterbehänge

Das kleine Katerchen war bisher ganz artig, hat nur hier und da mal am Sofa gekratzt. Doch plötzlich meinte er, sich in den aktiven Phasen an den Gardinen lang machen zu müssen.
„Nein, nein, bitte nicht, die sind von Quelle, und die Quelle gibt es nicht mehr, ich kann die nicht nachkaufen!“ Meine Hinweisrufe beeindruckten ihn nicht. „Qualle? Welche Qualle? Die gibt’s doch nur im Meer!“, wird er gedacht haben, als er erneut die Krallen in den Stoff ausfuhr.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Gardinen vorübergehen „dekorativ“ hochzubinden. Schadet ja nicht, und spätestens nach dem Winter können sie wohl wieder wie gewohnt hängen.

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Samstag, 25. September 2010

Näharbeiten

Heute war es an der Zeit, wieder einmal die Nähmaschine auszupacken. Ich musste nämlich Bettwäsche enger nähen. Diese schöne Bettwäsche mit den Tulpen, die perfekt in das neue Schlafzimmer passt, gab es beim Dänen nur in der Breite von 155 cm.

Es war zwar nicht ganz so schlimm, dass die Überzüge ein Stück breiter als die Bettdecken waren, aber da das Innenleben mit 140 cm Breite doch ein wenig hin- und herrutschte, entschloss ich mich, meine Änderungsschneiderei in Betrieb zu nehmen. Außerdem musste ich die Verschlüsse ändern. Leider hatte diese Bettwäsche Knopfverschlüsse. Und das geht bei mir gar nicht. (Warum? Darum: „Hornallergie“ oder „Ich bin nicht allein„) Es hilft auch nichts, wenn diese Verschlussdinger verdeckt sind, denn ich weiß ja, dass sie sich dort befinden. Ich hatte sie also schon vor einiger Zeit abgeschnitten und musste jetzt nur noch die Öffnung an beiden Seiten ein Stück zunähen.
Da bin ich sehr froh, für solche Arbeiten ein – wenn auch schon älteres – Nähmaschinchen „geerbt“ zu haben. Sonst hätte ich mir mit Sicherheit schon solch ein Gerät angeschafft, denn hin und wieder braucht man’s doch. Teuer sind die einfachen Nähmaschinen auch nicht, gerade gibt es eine beim Discounter. Aber solange die alte Dame ihren Dienst tut, habe ich noch keinen Bedarf.

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Der kleine Rocker

Er ist ja so lieb und kuschelig – aber wenn die Spiel- und Tobezeit kommt, wird er richtig wild. Eine Nacht hatten wir den Fehler gemacht und ihn mit ins Schlafzimmer genommen. Am frühen, genauer gesagt, am sehr frühen Morgen, bereuten wir dies. Das Katerchen raste wie ein Wilder durchs Zimmer, sprang auf die Kommode, kratzte am Spiegel, sprang an der Tapete hoch (wie gut, dass ich noch reichlich rote Farbe habe), raste weiter … Einfangen ging auch nicht, weil er viel zu schnell wegflitzte.
Wenn er etwas älter und ruhiger geworden ist, darf er gern wieder hereinkommen, aber die nächste Zeit bleibt die Tür verschlossen, soweit das geht. Ich bin nämlich morgens nicht ganz so ausgeschlafen, wenn ab fünf Uhr alle zehn Minuten das Licht eingeschaltet werden muss, um nach dem Unfug treibenden Katertier zu schauen. 😉

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Sonntag, 26. September 2010

Geschoppt

Ich brauchte dringend ein bis zwei neue Hosen, weil zwei meiner bisherigen nach der letzten Wäsche endgültig zu schlabberig geworden waren.
Anstatt im Internet zu kaufen, wollte ich dieses Mal wieder ein „richtiges“ Geschäft aufsuchen. Ich fuhr nach Isernhagen zum Lagerverkauf von Ulla Popken. Natürlich bekomme ich auch in anderen Geschäften passende Kleidung, aber gerade bei den Oberteilen finde ich bei Ulla häufig schöne Teile, die nicht zu eng und zu kurz sind. Und dort muss ich sogar die kleinste verfügbare Größe nehmen ;-).
Beim Betreten machte der Laden einen sehr guten Eindruck, und die Bezeichnung „Lagerverkauf“ darf man da nicht wörtlich nehmen. Allerdings ist das Angebot im Vergleich zur gesamten Kollektion doch recht eingeschränkt. Bei den Hosen fand ich zwei, die mir von Stil und Farbe gefielen, leider nur noch in Größe 42, und die ist mir doch definitiv zu klein. Ein bis zwei Nummern mehr müssen es schon sein. Bei den Oberteilen gab es eine Menge gruseliger Muster und leider auch viele Farben, die mir absolut nicht gefallen oder stehen. Viel zu viel Türkis, Orange, Rosa oder Lila. Ein Shirt in Braun wäre nach meinem Geschmack gewesen, aber es hat mich nicht hundertprozentig überzeugt. Ein klein wenig enttäuscht verließ ich das Geschäft, denn ich hätte gern Hosen für je 20 bis 30 Euro und Shirts für einen ähnlich günstigen Preis mitgenommen.
Zu Hause setzte ich mich also an den PC und kaufte im Online-Shop ein.
Die Ausbeute: Zwei perfekt passende Hosen und drei sehr schöne Oberteile, die am Donnerstag hier eintrafen.

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