April 2010

Donnerstag, 1. April 2010

Räumen und Steuern

Die Osterfeiertage würden kein Erholungsurlaub werden, das war klar. In weiser Voraussicht und weil es sich kurzfristig einrichten ließe, hatte ich mir deswegen den heutigen Donnerstag und den nächsten Dienstag freigenommen.
Heute habe ich damit begonnen, das Gästezimmer auszuräumen, weil es gestrichen werden soll. Decke und drei Wände werden wieder weiß, eine Wand soll – passend zum blaugrauen Teppichboden – blau werden. Die Farbe stand schon seit Monaten im Keller, aber über den Winter hatte ich keine Lust und Energie, um die Renovierung zu beginnen. Beim Ausräumen blieb es dann heute auch; es war nicht viel Arbeit, denn außer einem fahrbaren Kleiderständer, einem kleinen Regal, einem Tischchen und dem Bügelbrett befand sich nichts in dem Raum.
Zunächst wollte ich nur in einer Pause etwas am PC erledigen, aber dann dachte ich mir, fang einfach schon mal mit der Steuererklärung an. Immerhin war ich dann so fleißig und habe die Steuer komplett fertig gemacht. Prima, das war schon einmal ein gutes Tagesergebnis.

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Freitag, 2. April 2010

Im Garten

Heute sollte das Wetter recht gut werden, und daher war natürlich Garten- und Holzarbeit angesagt.

Hier ist ein Teil des schon gespalteten, neues Brennholzes zu sehen, das nun aufgestapelt werden konnte. Die Spaltarbeiten ruhten am Feiertag natürlich, morgen würde es weitergehen.

Ich kümmerte mich währenddessen um die Beete, schnitt hier und da noch etwas zurück und hackte an einigen Stellen diverse wildwachsende Kräuter heraus. Sogar Brennesseln hatten sich in einer Ecke angesiedelt, das muss nun wirklich nicht sein. Natürlich bin ich noch längst nicht fertig, aber alles ist an einem Tag auch nicht zu schaffen.

Auf der Terrasse liegen übrigens die abgesägten Stücke der Traubenkirsche, sie haben schon einen beachtlichen Umfang.

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Samstag, 3. April 2010

Gästezimmer

Gestern Abend taten mir nach der Gartenarbeit alle Muskeln weh, und ich war so erledigt, dass ich kurz vor elf und vor Ende des Films (den wir sowieso schon kannten) ins Bett ging.
Heute war endlich das Gästezimmer an der Reihe. Hier sieht man es im noch ungestrichenen Zustand. Auf den Fotos kann man nicht erkennen, dass es einen neuen Anstrich benötigte, das sah man nur im Original.

Der Weißanstrich ist fertig, und mit der blauen Wand habe ich angefangen. Da ich mich erst nach dem Kauf der Farbe entschied, welche Wand in derselben gestrichen werden sollte – und ich entschied mich für die lange Seite mit der Dachschräge – zeigte sich schnell, dass der 1-Liter-Behälter nicht ausreichen würde. Außerdem überkamen mich nach dem Streichen des ersten Teils Zweifel, ob es so bleiben könnte. Es sah ziemlich fürchterlich aus, denn ich hatte, da die Kanten noch nicht abgeklebt waren, zunächst nur den mittleren Bereich der Wand gestrichen. Ich brach meine Streicharbeiten ab, um das Ganze erst einmal wirken zu lassen.

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Sonntag, 4. April 2010

Die neue Spüle

Dies war unsere bisherige, weiße Spüle. Eine schöne Form, aber das Weiß passte eben nicht zu den Edelstahlfronten der Küchengeräte. Ursprünglich hatten wir damals alles in Weiß haben wollen, weil wir einen großen, weißen Kühlschrank hatten und auch heute noch haben. Aber das Versandhaus, bei dem ich Herd und Geschirrspüler bestellt hatte, wollte nicht ohne irgendwelche Sicherheiten liefern – dabei hatte ich nicht einmal vor, eine gesamte Küche dort zu kaufen, sondern lediglich zwei Geräte. Vermutlich war ich eine B- oder C-Kundin und nicht kreditwürdig, weil ich nur ab und zu mal ein paar Kleidungsstücke für einen geringen Betrag gekauft hatte. Also disponierten wir kurzfristig um und kauften beim örtlichen Küchenladen, wo wir auch danach noch gute Einkäufe tätigten. Die Geräte wurden also dann Edelstahl anstelle von Weiß, worüber ich aber sehr froh bin, denn es sieht viel schöner aus. Nur die Spüle und die Armatur waren in Weiß schon vorhanden und wurden auch so eingebaut.
Nach acht Jahren guter Benutzung sah die weiße Spüle nicht mehr so schick aus und irgendwann kriegt man die Beläge und Ablagerungen gar nicht mehr weg. Wie gut, dass wir dasselbe Modell in Edelstahl gefunden haben.
Dann hieß es noch auf die Armatur warten. Die hatte eine Lieferzeit von ungefähr 15 Werktagen, aber na ja, auf gute Qualität vom namhaften Hersteller wartet man doch gern einmal. Und welch ein Glück, am Ostersamstag war die Armatur endlich da, sodass der Mann und Allroundhandwerker des Hauses beides einbauen konnte.
Mir blieben die niederen Putztätigkeiten wie Schrank innen auswischen und unter den Schränken wischen. Es ist nicht schön, welcher Schmutz sich dort ansammelt, obwohl doch alles vorn mit einer Blende verschlossen ist.

Die neue Kombination sieht sehr schick aus und die Spüle ist tatsächlich durch die Leinenstruktur sehr pflegeleicht. Allein das Wegwischen des Wassers mit einem feuchten Lappen genügt schon, um Wasserflecken zu verhindern.

Hier noch eine Detailansicht:

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Montag, 5. April 2010

Teichschafe

Vor ein paar Tagen fiel mir ein, dass ich mir gern die Teichschafe auf dem Maschteich hinter dem Neuen Rathaus anschauen wollte, bevor sie wieder verschwinden. Beinahe wäre es zu spät gewesen, denn die Schäfchen „grasen“ nur noch bis zum 6. April dort. Also machten wir heute eine kleine Pause und einen Ausflug dorthin. Leider war es recht bewölkt und ziemlich kühl, sodass wir lediglich eine Runde um den Teich machten und dann wieder nach Hause fuhren.

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Dienstag, 6. April 2010

Frühlingsfest

Heute hatte ich noch frei und machte mich, nachdem ich die restliche blaue Farbe im Gästezimmer verbraucht hatte, gegen Mittag auf den Weg in den Baumarkt. Ich wusste nicht mehr, wo ich damals die Farbe gekauft hatte, war mir aber ziemlich sicher, dass sie zum Standardprogramm eines jeden Baumarktes gehörte. Doch da wurde ich enttäuscht: Farben dieses Herstellers gab es zwar in den beiden Läden, die ich aufsuchte, doch nicht genau dieses Produkt. Ich hatte keine Lust mehr, noch ein weiteres Geschäft anzufahren und entschied mich für ein bisschen Freizeitvergnügen: auf zum Frühlingsfest. Das öffnete um 14 Uhr seine Pforten und die halbe Stunde bis dahin machte ich noch einmal Rathaus-Fotos mit Sonne. Ja, die Kamera hatte ich eingepackt, denn die Idee mit dem Frühlingsfest hatte ich schon zu Hause gehabt. Viel Geld ausgeben wollte ich dort nicht, sondern vor allem ein paar hoffentlich schöne Fotos machen. Das richtige Wetter dazu hatte ich, viel Sonne mit frühlingshaften Temperaturen.

Als ich nach meinem Rundgang zum zweiten Mal vor dem Riesenrad stand, dachte ich mir auf einmal: „Mensch, da stehst du jetzt vor diesem Riesenrad und schaust nur hinauf. Warum fährst du nicht auch einmal damit?“ Ja, warum nicht? Ich kratzte mein letztes Kleingeld zusammen und drehte mit ganz wenigen anderen Passagieren zusammen einigen Runden in luftige Höhen. Die Fotos von oben sind nicht besonders sehenswert geworden. Die kleinen, offenen Gondeln haben sehr niedrige Sitzbänke und aufstehen darf man natürlich nicht. Das sollte man auch nicht wagen, denn die Reling ist sehr niedrig und sichert nur im Sitzen ausreichend. Dafür aber ist sie oft genug im Sichtfeld, sofern man nicht die Kamera „blind“ in die Gegend halten will. Egal, die Fahrt war trotzdem ein Vergnügen und die Fotos mit dem Riesenrad von unten sind allemal ganz gut gelungen.

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Montag, 12. April 2010

Holzspalter

Gestern hatte die Baumarktkette mit den drei Buchstaben geöffnet, und passend dazu gab es am Samstag bei den Werbeblättchen Rabattgutscheine. Der Mann des Hauses hatte Interesse an einem Holzspalter und wollte sich einmal umschauen. Ich suchte noch nach Vorhängen für das Gästezimmer, also machten wir uns auf in den Markt nach Laatzen-Rethen. Dort war es allerdings total überfüllt, denn auch die benachbarten Möbelhäuser hatten geöffnet. Wir mussten ein Stück entfernt parken, Einkaufswagen gab es schon nicht mehr und an der Kasse hätte man bestimmt eine Stunde lang in der Schlange gestanden. Davon abgesehen waren zwar Holzspaltgeräte ausgestellt, aber es standen nirgendwo verpackte herum. Nun ja, man hätte ein solch schweres Paket sowieso nicht transportieren können, und ein Baumarktmitarbeiter hätte es bestimmt auch nicht bis zum Auto drei Straßen weiter gefahren. Also ging es wieder zurück, aber vorbei am Zuhause und nach Hannover-Linden. Tatsächlich war es dort längst nicht so voll, denn nebenan gibt es dort keine anderen Läden, die Kunden anziehen könnten. Holzspalter waren sogar in verpackter Version vorhanden, aber der Mann war sich noch nicht ganz sicher, ob er ein solches Gerät kaufen sollte. Unverrichteter Dinge fuhren wir wieder nach Hause, denn bei den Gardinen war ich auch nicht fündig geworden. Kaum im Heim angekommen, stand der Entschluss es Mannes fest: ein Holzspalter musste her, am diesem Tag noch, denn 15 % Ersparnis konnte man sich nicht entgehen lassen. Er fuhr also erneut zum Baumarkt, musste auch gar nicht lange warten und kam mit einem Riesenpaket zurück. Am gestrigen Tag blieb es beim Zusammenbau des Geräts, heute durfte es zum ersten Mal Holz bearbeiten.

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Sonntag, 25. April 2010

Aus alt mach neu

Am letzten Wochenende haben wir ein neues Rankgestell für eine der Clematispflanzen gekauft. Bisher rankten sie sich an einem preiswerten grünen Obelisken empor, den ich zusammen mit einem anderen vor einigen Jahren bei einem Discounter gekauft hatte. Er sah nicht mehr schön aus und stand mittlerweile auf etwas wackeligen Beinen. Der zweite Obelisk steht in einem großen Blumenkasten an der Hauswand; immer noch sehr stabil, aber leider genauso hässlich grün und ausgeblichen. Da hatte ich die Idee, ein Döschen Metallschutzlack zu kaufen (die Sorte, die man direkt auf Rost streichen kann), um auf diesem Weg dem Rankgerüst ein schöneres Aussehen zu geben. Es ist tatsächlich gelungen, und deshalb musste der andere Obelisk auch noch dran glauben. Die Schrauben ließen sich bis auf eine tatsächlich wieder festziehen, sodass er wieder ganz stabil ist, und jetzt strahlt auch er in neuem Silbergrau.


links: alt, Mitte: neu gestrichen, rechts: neu gekauft

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Donnerstag, 29. April 2010

Die Tages- wird zur Abendmüdigkeit

Vor zwei Jahren stellte ich bereits fest, dass mich das Allergiemedikament sehr müde macht. Lästig ist das vor allem, wenn die Müdigkeit tagsüber auftritt und mir die Konzentration bei der Arbeit schwerfällt. Ich recherchierte dieses Mal intensiver im Internet. Zunächst erfuhr ich, diese Antihistaminika der zweiten Generation würden weitaus seltener müde machen als die der ersten Generation und über derartige Nebenwirkungen klagten nur ungefähr 1 % der Patienten. In einer Gesundheits-Community schrieben allerdings 66 % der Leute, die einen Erfahrungsbericht verfasst hatten, über mehr oder weniger starke Müdigkeit.
Bisher hatte ich immer – wie in der Packungsbeilage empfohlen – abends eine Tablette genommen. Der Zufall wollte es, dass ich vor ungefähr zwei Wochen die abendliche Einnahme vergaß und sie am nächsten Morgen nachholte. Und siehe da, die Müdigkeit reduzierte sich immens. Tagsüber habe ich nur noch hin und wieder ein Tief, mir scheint jedoch, die müde Phase hat sich auf den Abend verschoben. Immer öfter kommt es vor, dass ich vor dem Fernseher sehr, sehr müde werde und gelegentlich fallen mir auch die Augen zu. Aber was soll’s, das ist immer noch besser als mit dem Kopf auf die Tastatur zu knallen. (Okay, das ist jetzt ein wenig übertrieben, denn so stark war die Müdigkeit dann doch nicht.)

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Gedankenleserin

Manchmal könnte man glauben, Katzen können Gedanken lesen. Vor allem dann, wenn ein Besuch beim Tierarzt geplant ist. Mir ist es schon passiert, dass ich nur daran GEDACHT habe, die Transportkörbe vom Dachboden zu holen, und schon waren die Katzen für längere Zeit verschwunden. Fünf Minuten vor Ende der Sprechstunde tauchten sie wieder auf, womit sich natürlich der Arztbesuch – zumindest für diesen Tag – erledigt hatte. Wenn die Katze allerdings tagsüber meine Gedanken liest, meine Pläne erkennt und daraufhin spontan beschließt zu genesen, bin ich hocherfreut.

Die Leserin war dieses Mal Lizzy:

Am letzten Wochenende fing sie plötzlich an zu niesen. Bis auf das Niesen und eine leicht erschwerte Atmung machte sie ansonsten einen gesunden Eindruck und aß und trank wie immmer gut. Aufgrund der Symptome steckte wohl eine „normale“ Erkältung dahinter, die auch Katzen befallen kann. Wir beobachteten. Es veränderte sich nicht. Ich hoffte auf Besserung, schließlich dauert ein Schnupfen ein paar Tage und Nasentropfen für Katzen gibt es meines Wissens nicht. Gestern hatte der Tierarzt geschlossen. Leider nieste Lizzy immer noch. Nicht häufig, aber immer wieder einmal. Ich beschloss also, das Büro heute früher als geplant zu verlassen, um rechtzeitig bei Sprechstundenbeginn beim Tierarzt zu sein. Zu Hause angekommen, unterhielt ich mich zuerst ein wenig mit Lizzy, erkundigte mich nach ihrem Befinden, kämmte und bürstete sie. Nichts. Also kein Niesen. Kein Schnaufen. Lediglich hin und wieder ein etwas heftigeres Schlucken. Die Katze legte sich auf die Sofalehne und ich setzte mich am Tisch daneben ans Notebook. Erst einmal beobachten. Nichts. Katze lag und döste. Nach einer Stunde sagte ich gedanklich den Tierarztbesuch ab. Die Katze ist wieder gesund.

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