Februar 2009

Mittwoch, 4. Februar 2009

Da kann ich ja lange warten …

… wenn ich immer in die falsche Filiale gehe!
Ich habe nämlich vor zehn Tagen bei einem Drogeriemarkt Poster per Internet bestellt und an eine Filiale liefern lassen. Am vorletzten Montag erhielt ich die Mitteilung, die Lieferung könne in zwei bis vier Tagen abgeholt werden. Frohen Mutes suchte ich den Laden am Mittwoch auf und musste enttäuscht feststellen, dass noch nichts angekommen war. Na ja, selbst schuld, ich hätte eben die vier Tage abwarten sollen, um ganz sicher zu gehen.
Gestern fuhr ich nach Feierabend also erneut zu dem Geschäft in der Meinung, die Fotos müssten jetzt aber schon längst dort liegen. Aber wieder Fehlanzeige. Ärgerlich, aber nicht ganz zu schlimm, sagte ich mir. Schließlich musste ich ja auch erst bei Abholung zahlen. Ich wollte noch bis Freitag oder Samstag warten und dann reklamieren, wenn die Bestellung immer noch nicht geliefert sein sollte.
Doch heute Morgen dämmerte mir etwas: Könnte es vielleicht sein, dass es eine weitere Filiale in der Hildesheimer Straße gab? Bei der Bestellung war ich mir absolut sicher gewesen, dass es diesen Drogeriemarkt in der Gegend nur einmal gibt und klickte deswegen einfach die angezeigte Filiale in der Hildesheimer Straße an. Und wer weiß bei dieser langen Straße schon, ob das Einkaufszentrum die Hausnummer 200, 300 oder 400 hat?
Ich schaute also heute Vormittag nach – und siehe da: Seit Oktober gibt es ein zweites, ähnliches Einkaufszentrum in der Hildesheimer Straße direkt am Südschnellweg, und diese Adresse hatte ich bei meiner Bestellung ausgewählt.
Also habe ich heute beim dritten Versuch dieses Geschäft angesteuert und bin nun endlich im Besitz meiner Poster.

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Mittwoch, 11. Februar 2009

Wenig Licht

Gestern musste ich mit wenig Beleuchtung am Auto nach Hause fahren. Zuerst bemerkte ich es gar nicht, denn es war erst später Nachmittag und nur dämmrig. Die Autos vor mir waren meisten sehr schmutzig, sodass sie das Licht nicht richtig reflektierten. Ich erkannte immerhin, dass vorn noch etwas leuchtete, aber mit zunehmender Dämmerung kam es mir merkwürdig wenig vor. Unterwegs hielt ich an und stellte fest, dass tatsächlich nur noch das Standlicht brannte. Zum Glück besitzt mein Autochen Nebelscheinwerfer, und so schaltete ich diese zusätzlich ein. Normalerweise darf man die Nebelscheinwerfer nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schnee benutzen. Ich beschloss, dass mich der – nicht allzu heftige – Regen erheblich behinderte und es allemal besser war, die Nebelscheinwerfer zusätzlich einzuschalten als kaum beleuchtet durch die Gegend zu fahren.
Ich machte mir schon ein klein wenig Sorgen wegen eines größeren Defekts, denn es ist doch sehr ungewöhnlich, wenn beide Scheinwerfer gleichzeitig ausfallen. Heute Morgen stellte sich in der Werkstatt heraus, dass es tatsächlich nur die Lampen waren. Leider ist es so, dass in meinem Auto noch die teuren H7-Lampen sitzen, die außerdem noch eine kurze Lebensdauer haben sollen. Doch für 25 Euro ist nun alles wieder in Ordnung mit der Beleuchtung.

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Donnerstag, 12. Februar 2009

Nur örtlich Schnee

Gestern Nachmittag wünschte ich mir noch etwas Schnee, und am Abend kam er dann. Dick verschneit präsentierte sich unser Garten wieder in der weißen Pracht.

Auch heute Morgen war der Schnee noch nicht weggetaut und ich packte gleich einmal meine Kamera ein in der Hoffnung, in der Mittagspause einige schöne Schneefotos machen zu können. Doch falsch gedacht, denn in Kirchrode, nur zwölf Kilometer entfernt, fand ich lediglich eine ganz dünne Schneeschicht vor, die wirklich nicht sehenswert war.

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Sonntag, 15. Februar 2009

Operation am offenen Herzen

Gestern habe ich das Innerste meiner Kamera kennen gelernt. Ich musste nämlich eine Sensorreinigung durchführen. Dass solch eine Putzaktion nötig ist, zeigen Flecken oder Punkte auf Fotos, die sich immer an denselben Stellen befinden.
Im Januar, als wir auf dem zugefrorenen Maschsee spazieren gegangen sind und ich natürlich auch bei strahlendem Sonnenschein fotografiert habe, sind mir diese Flecken zum ersten Mal aufgefallen. Sie fallen vor allem bei gleichmäßig gefärbten Flächen wie zum Beispiel einem wolkenlosen Himmel auf, und es kommt auch darauf an, mit welcher Blende man fotografiert. Zuerst dachte ich an Schmutz auf dem Objektiv, aber leider war das nicht der Fall. Das Problem saß tiefer. Man liest ja immer wieder, dass häufige Objektivwechsel ein Verschmutzen fördern, doch ich besitze nur dieses eine Objektiv und habe es nie abgenommen. Leider soll es aber auch so sein, dass Zoomobjektive Staub ins Innere saugen. Jedenfalls saß er nun dort, auf dem Sensor.

So sieht das auf einem Foto aus, ich habe die Stellen hier markiert:

Ich machte mich im Internet schlau, habe viele Anleitungen, Tipps und Erfahrungsberichte gelesen und mir dann erst einmal einen Blasebalg bestellt.
Gestern holte ich im übertragenen Sinne tief Luft, stellte die Kamera auf „Inspektion“, nahm das Objektiv ab und pustete. Also mit dem Blasebalg, versteht sich. Da man diese winzigen Verschmutzungen mit bloßem Auge nicht erkennen kann, musste ich nun ein Testfoto machen. Helle Fläche, Blende 22, Karte in den PC, anschauen … Hm, da hatte sich noch nicht viel getan. Ich wiederholte das Ganze. Mehrmals. Irgendwann waren die drei Flecken weg, dafür aber neue da. Aufgeben wollte ich noch nicht. Leider hatte ich aber nichts zum Nassreinigen da, daher griff ich mutig zum (trockenen) Wattestäbchen. Schließlich „schrubbelt“ man ja nicht auf dem Sensor direkt herum, sondern auf der Glasplatte, die davor liegt. Außerdem ging ich selbstverständlich äußerst vorsichtig vor. Es kostete einige Zeit, schließlich musste ich immer wieder ein Testfoto machen. Ein neuer, dicker Staubbrocken in einer Ecke, dann wieder kleinere irgendwo in der Mitte … Jedes Mal sagte ich mir, wenn es jetzt einigermaßen gut ist, mache ich Schluss. Nun befinden sich noch zwei ganz kleine Punkte im mittleren Bereich, aber ich bin erst einmal zufrieden und habe keine Angst mehr vor dieser „Operation“. Für das nächste Mal werde ich aber etwas zum Nassreinigen bereithalten, falls der Blasebalg nicht ausreichen sollte.

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Montag, 16. Februar 2009

Tatort aus Süd(?)hessen

Als ich gestern die Fernsehzeitung durchblätterte, sagte ich zum Mann: „Den Tatort heute Abend müssen wir unbedingt ansehen, der spielt in Südhessen!“
Denn ich hatte in der Kurzbeschreibung zum Frankfurter Tatort unter anderem Folgendes gelesen:

So versammelt sich in Südhessen das ganze Personal des klassischen Western.

Der Tatort war spannend und mal ein wenig anders als sonst (wo war nur Frau Sänger, in Urlaub oder arbeitet sie nicht mehr dort, ist mir da etwas entgangen?), aber von Südhessen konnte da meiner Meinung nach nicht die Rede sein. Ich hätte den Bauernhof eines Riedbauersches südlich des Mains erwartet, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass sich die Schauplätze rund um Friedberg und Bad Vilbel befanden. Leute! Südhessen! Für einen richtigen Südhessen endet der Süden am Main. Alles nördlich davon ist ja schon Nordhessen, auch wenn es geografisch nicht stimmt.

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Samstag, 21. Februar 2009

Feng Shui-Brunnen

Die Katzen trinken nicht nur aus ihrem Napf, sondern auch gern aus anderen Quellen. In den wärmeren Jahreszeiten steht auf der Terrasse immer ein Trinknapf (umfunktionierter Blumenübertopf), außerdem mögen sie Wasser aus dem Zahnputzbecher und gern auch direkt ein dünnes Rinnsal aus dem Wasserhahn. Daher kam ich auf die Idee, einen Trinkbrunnen anzuschaffen. Die meisten speziell für Tiere angebotenen Trinkbrunnen sind aus Kunststoff und sehen nun gar nicht dekorativ aus. So etwas würde ich eventuell in die Küche neben den Fressnapf stellen, aber dort haben sie ja schon ihren normalen Wassernapf. Ich suchte also nach Zimmerbrunnen und fand schließlich auch ein sehr schönes Modell aus Schiefer und Kupfer, sogar mit Beleuchtung.

Die Katzen schauen den Brunnen zwar hin und wieder neugierig an, aber getrunken hat bisher keine von ihnen daraus. Nun gut, dann erfreuen wir Menschen uns wenigstens daran. Es handelt sich sogar um einen Feng Shui-Brunnen, der – richtig platziert – für Erfolg und Reichtum sorgen soll. Allerdings gab es keine Anleitung dazu, wo man ihn „richtig“ platziert, sodass wir nur vermuten können, ob er funktioniert oder nicht. Man muss sicher auch daran glauben, und da bin ich noch nicht soweit 😉

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Dienstag, 24. Februar 2009

Frühmorgens durch die Stadt

Heute Morgen sind wird sehr früh aufgestanden und losgefahren, weil ich den Mann um sieben Uhr in der Nordstadt abliefern musste. Man kommt ja zu diesen Zeiten sehr schnell voran und eigentlich sollte ich immer so früh aufstehen. Wenn da nicht immer der innere Schweinehund wäre, der sich noch einmal herumdreht und die Decke über den Kopf zieht.
Gegen sieben wurde es hell, und da es ein sonniger Tag werden sollte, war das Licht wunderschön. Das wäre wieder einmal ein Tag gewesen, um ein paar schöne Fotos zu machen. Aber die Kamera hatte ich nicht dabei und außerdem rief die Arbeit schon ganz laut nach mir. Ich sollte mir vielleicht einmal vornehmen, am Wochenende oder einem freien Tag so früh aufzustehen. Aber ob daraus jemals etwas wird?

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Mittwoch, 25. Februar 2009

Krankenhaus ist doof …

… auch wenn es nichts Schlimmes, sondern etwas Geplantes ist und auch nur 24 Stunden dauert. Erstaunlich sind die heutigen Methoden der Vollnarkose, da ist man schon nach kurzer Zeit wieder fit. Meine Knieoperation liegt nun schon beinahe fünfzehn Jahre zurück, ich hatte damals nur eine Regionalanästhesie, von der ich bis heute annahm, sie sei verträglicher als eine Vollnarkose. Mir ging es allerdings nach der OP nicht besonders gut, ich hatte offensichtlich Kreislaufprobleme, denn ich fror fürchterlich, als ich im Aufwachraum lag und danach war mir auch noch einige Zeit recht elend, sodass ich nicht einmal etwas trinken wollte. Wie gesagt, das liegt allerdings schon einige Jahre zurück und die Methoden sind heutzutage mit Sicherheit besser geworden. Jedenfalls war Jörg am frühen Nachmittag schon wieder ziemlich fit und musste nur noch zusehen, wie er den restlichen Tag und die Nacht herumkriegte. In einer Augenklinik gibt es ja nicht einmal einen Fernsehraum, damit die frisch Operierten sich nicht gleich wieder alles kaputtmachen.
Nun habe ich also als Besucherin einen Einblick in das Nordstadtkrankenhaus erhalten, das über hundert Jahre alt ist. Die alten Gebäude auf dem Gelände sind denkmalgeschützt und dürfen nicht umgebaut werden, was zum Beispiel zur Folge hat, dass die Patienten vom Aufwachraum durchs Freie wieder in das Gebäude mit ihrer Station geschoben werden müssen. Zum Wärmen gibt es eine Wolldecke und bei Regen – der zum Glück gestern nicht fiel – werden spezielle Hauben auf die Betten gesetzt.
Ich fand es auch nicht so schön, alleine zu Hause zu sitzen, obwohl es nur der eine Abend war. Jedenfalls bin ich froh, dass er nun wieder daheim und ganz glücklich über das Ergebnis ist (auch wenn’s im Moment noch nicht so richtig schick aussieht).

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