April 2004

Freitag, 2. April 2004

So geht das nicht …

… dachte ich mir kurz nach dem letzten Eintrag und habe alles wieder so hergestellt, wie es bis vor kurzem noch war. So! Jetzt bin ich zufrieden und kann mich aufs Sofa legen.
Gestört hat es nicht, dass ich heute so lange am PC gesessen habe, denn Jörg ist bei der großen Firmenparty. Ich darf also heute so lange aufbleiben wie ich möchte *ggg*.

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Pfusch

Wegen (schlecht geplanter) Umbauarbeiten hier gibt’s vorübergehend nur die aktuellen Einträge. Alles andere ist zwar da, aber im Moment nicht zugänglich. Egal, die Welt wird sich auch eine Weile ohne meine Tagebücher weiter drehen.

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Samstag, 3. April 2004

Umbauarbeiten

Und was habe ich gestern Abend getan? Ich habe tatsächlich meinen alten, lange nicht benutzten Blogger-Account aktiviert und mein Tagebuch umgestellt. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt, aber es gab anfangs ein Durcheinander mit den Pfaden und Ordnern. Ich habe es nicht hingekriegt, die Archive dorthin speichern zu lassen, wo ich sie gern haben wollte. Also habe ich erst einmal eine Subdomain für die Tagebücher eingerichtet, damit die Struktur übersichtlicher wird. Heute musste ich auch noch ein wenig basteln, bis alles hundertprozentig gepasst hat. Das heißt, ich hoffe es passt alles und ich habe nichts übersehen.

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Montag, 5. April 2004

Frühling

Nach dem milden Winter wächst mittlerweile schon sehr viel in unserem Garten und natürlich blühen auch die ersten Sträucher schon. Ich muss mich sehr zurückhalten, wenn ich in einem Geschäft an Pflanzen vorbeikomme. Heute konnte ich wieder einmal nicht widerstehen und habe im Supermarkt ein kleines Pampasgras mitgenommen. Hat ja auch nur 99 Cent gekostet.
Hier ist ein aktuelles Foto aus dem Garten:
Blühende Frühlingssträucher

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Absolut

Natürlich hat nicht alles gepasst. Ich habe ziemlich auf dem Schlauch gestanden, weil die Links nicht alle funktionieren wollten. Manchmal hilft es, in solchen Situationen den PC auszuschalten. Denn kaum war er aus, fiel mir prompt die Lösung ein. Wenn’s nicht relativ geht, dann muss es eben absolut sein! So war es dann auch. Leider fiel mir erst gestern Nachmittag auf, dass meine automatische Umleitung auf die falsche Seite ging. Peinlich, peinlich. Mir kam aber erst gegen Ende der Umbauarbeiten die Idee, meine aktuelle Seite index.htm statt tagebuch.htm zu nennen. Kein Wunder, dass die Abrufe der Fehler-Seite enorm in die Höhe geschnellt sind. Aber damit wäre das Thema jetzt endgültig erledigt und ich werde wieder zur Schreib-Normalität übergehen.

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Dienstag, 6. April 2004

Noch ein Tag

Morgen muss ich noch arbeiten, dann habe ich bis zum 16. April Urlaub. Hach, wie schön! Diese Woche war auch das Arbeiten ganz ungewohnt, denn alle anderen sind schon weg und ich sitze allein im Büro. Für meine momentane Arbeit war das ideal, denn das Korrekturlesen englischer Lektüre ist doch um einiges einfacher, wenn man absolute Ruhe hat.

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Hatschi

Es geht schon wieder los: die Birkenpollen fangen an zu fliegen und mir kribbelt es in der Nase. Schon seit einigen Tagen bemerkte ich öfters ein Brennen in den Augen, schob es aber auf das konzentrierte Korrekturlesen am PC. Heute Morgen musste ich mehrmals heftig niesen und da war mir klar, dass die kleinen Biester wieder im Anmarsch sind.

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Mittwoch, 7. April 2004

Elefantenkarawane

Merke: Nie an einem Freitagnachmittag bei schönem Frühlingswetter zum Gartencenter fahren! Doch letzte Woche gab es dort Katzenfutter im Angebot und ich wollte unbedingt einen günstigen Vorrat für die Haustiger anlegen. Der Parkplatz war sehr voll, aber es musste eben sein. Drinnen war es nicht ganz so voll und ich hatte meine Einkäufe schnell in den Wagen geladen. Ich habe es tatsächlich geschafft, dieses Mal keine Pflanze zu kaufen, lediglich zwei Samentütchen, das eine mit Schönranke, das andere mit Feuerbohnen, erlaubte ich mir mitzunehmen. Auf dem Weg zur Kasse wurde ich allerdings durch eine Elefantenkarawane gebremst: ein Ehepaar mit zwei kleinen Kindern im Alter zwischen zwei und vier Jahren. Die Eltern waren stattliche Erscheinungen, groß und kräftig gebaut. Und was sie gemächlich vor sich herschoben, passte wie angegossen zu ihrer Statur. Schon die normalen Transportwagen in einem Gartencenter sind größer als die Einkaufswagen im Supermarkt. Als Kinderattraktion stehen spezielle Modelle bereit: Bei diesen ist an der Front ein Kunststoff-Lkw-Führerhaus befestigt, in dem das Kind sitzen kann. Mutter vorneweg mit kleiner Tochter in einem solchen Gefährt, Vater hinterher mit dem etwas größeren Sohn. Glücklicherweise ließ man mich passieren, aber während ich kurz vor der Kasse noch ein Dufttütchen aussuchte, schoben sie sich wieder an mir vorbei, Mutter an die rechte Kasse, Vater – mit leerem Wagen – an die linke Kasse. Ich stand rechts hinter der Mutter und durfte beobachten, dass das Kind offensichtlich von der so klug ausgedachten Erfindung gar nicht beeindruckt war. Anstatt fröhlich und vergnügt in dem Autochen zu sitzen, wollte es nur quengeln. Kind raus, Kind läuft weg, Mutter holt es zurück, Mutter setzt es wieder ins Auto, Kind quengelt, Mutter holt es raus, Mutter nimmt es auf den Arm, Kind will runter, jetzt doch wieder ins Auto … Der große Bruder in der anderen Schlange nölte zwar nicht ganz so laut wie seine Schwester, war aber auch nicht zufrieden mit dieser Einkaufstour und dem Gefährt, was man ihm angeboten hatte. Immerhin ging keines der Kinder so weit, sich brüllend auf den Boden zu werfe. Um solche Situationen beneide ich keine Eltern. Diese blieben aber ruhig und gelassen, die Mutter zahlte und schob dann – mit der Tochter irgendwo zwischen Auto, Transportwagen und Mutters Arm – das monumentale Gefährt nach draußen. Ich dachte mir, dass die „Kinderattraktion“ in diesem Fall in ihren Zweck nicht erfüllt hatte. Sie hatte die Kinder nicht begeistert und für den Transport von zwei kleinen Topfpflanzen war sie reichlich überdimensioniert.

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Gutes Timing

Vor meinem Urlaub wollte (musste) ich noch die englische Lektüre fertigstellen, denn der Schüler braucht das Buch nach den Osterferien. Und es hat wirklich perfekt geklappt. Seit einigen Stunden läuft das Endlospapier aus dem Punktschriftdrucker und es wird in Kürze fertig gedruckt sein. Aus dem 218-seitigen Taschenbuch sind 412 DIN A4-Seiten in Punktschrift geworden, und das ist immerhin schon Kurzschrift! Gleich muss ich noch die Seiten auseinanderrupfen, den Lochrand entfernen und dann das Ganze in 3 Ordner abheften.

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Donnerstag, 8. April 2004

Schiffe versenken

Heute Abend gibt es „Titanic“ im Fernsehen. Klar werden wir uns das angucken. Zumal wir den Film damals auch im Kino gesehen haben, es war im Kinopolis im Main-Taunus-Zentrum. Und wenn ich mich recht erinnere, war es das letzte Mal, dass ich im Kino war. 1998.

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Kein Schaf

Angeregt durch eine Kochsendung, wollte ich eigentlich zu Ostern einen Lammbraten machen. Wie gut, dass der hiesige Supermarkt in dieser Woche sogar neuseeländische Lammkeule im Angebot hatte. Beim heutigen Einkauf stand ich dann vor spärlichen vier Packungen Lamm, die zudem noch den Aufdruck „Uruguay“ trugen. Das kam mir schon spanisch vor, aber vor allem sah es nicht besonders appetitlich aus. Im Tiefkühlfach gab es nur Lammvorderviertel und ein paar magere Koteletts. Nein, das war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich griff also zum preiswerten Schweinefilet – der Geldbeutel wird es mir danken. Und lecker wird es trotzdem, es gibt dann am Sonntag Schweinefilet im Blätterteig. Und das Lamm … ach ja, am nächsten Mittwoch haben wir etwas vierjähriges zu feiern und wollen zum Griechen gehen. Dort gibt es leckeres Lamm!

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Dienstag, 13. April 2004

Typisches Osterwetter …

… hatten wir in diesem Jahr wieder einmal. Das ist immer schnell gesagt, doch ich habe mal in meine Tagebücher geschaut, und wir hatten tatsächlich 2002 und 2003 gutes Osterwetter. In beiden Jahren haben wir sogar die ersten Würstchen auf der Terrasse gegrillt. Beschweren kann man sich also nicht so richtig, wenn es in diesem Jahr einmal nicht so gut war. Schön wäre es trotzdem gewesen, denn im Garten gibt es noch einiges zu tun. Aber ich habe diese Woche noch Urlaub und es soll wärmer werden. Warten wir’s ab.

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Erhöhter Blutdruck am Vormittag

Zu hoher Blutdruck ist ungesund, aber ich hab mich vorhin dermaßen aufgeregt. Da war ich heute so früh wach und dachte mir, gehst halt auch mal früh einkaufen. Gegen zehn schloss ich die Haustür ab, drehe mich um in Richtung Carport – und dachte, ich sehe nicht richtig: Da hat doch irgendein Idiot die frisch gesetzten Kantensteine an der Hausecke niedergefahren. Auf dem Stein an der Ecke sind überdeutliche Spuren zu sehen, nicht nur Farbspuren, es sind auch Stücke abgebrochen. Dass die Kanten aus ihrem Betonfundament herausgehebelt wurden, bräuchte ich eigentlich nicht zu erwähnen. Ich möchte mal wissen, wer zwischen gestern Abend und heute Vormittag dermaßen rücksichtslos mit dem Auto auf unserem Grundstück herumgekurvt ist. Es ist zum K…!!!
Die gebrochenen Kantensteine

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Aufgeklärt

Heute Nachmittag klingelte unser Nachbar Ralf, der meinen Tagebuch-Eintrag gelesen hatte. Er berichtete, dass die Betonkanten schon gestern Morgen so schief gestanden haben und er erzählte, dass am Sonntagabend der Pizzabringdienst bei ihnen gewesen sei. Er hatte auch gleich die Rechnung mitgebracht, damit wir die Telefonnummer haben. Wir waren recht sicher gewesen, dass das Ganze erst einen Tag später passiert sein konnte, denn Jörg war gestern noch draußen gewesen und hatte die Carport-Verkleidung gestrichen. Aber da hatte er wohl nicht um die Ecke geschaut. Auf jeden Fall rief er heute gleich beim Pizzadienst an und vereinbarte mit dem Chef, dass er am frühen Abend vorbeikommen sollte. So wie es aussieht, wird der Schaden über eine Versicherung des Pizzamanns beglichen werden. Pech eben, wenn der Fahrer beim Zurücksetzen etwas gehört, aber im Rück- oder Außenspiegel angeblich nichts gesehen hat. Eigentlich hätte er da mal aussteigen müssen … Streng genommen ist es Fahrerflucht und das könnte schon recht unangenehm werden. Aber warum sollten wir die Polizei einschalten, Hauptsache, der Schaden wird beglichen. Und wie schön, dass es solche Nachbarn wie Ralf gibt.
P.S.
Ich muss unseren Katzen unbedingt einschärfen, dass sie nicht in den Blumenbeeten anderer Nachbarn ihre Hinterlassenschaften verscharren dürfen.

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Mittwoch, 14. April 2004

Grünzeug

Heute ist es soweit, der erste Tag, an dem das Wetter tatsächlich so gut wird wie schon lange versprochen. Auf die Gefahr hin, dass ich langweile: Ich gehe jetzt gleich in den Garten und werde dort ein wenig werkeln.

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Donnerstag, 15. April 2004

Früh

Seit halb fünf bin ich schon mehr oder weniger wach – die fliegenden Birkenpollen bringen vor allem morgens meine Nasenschleimhaut zum Anschwellen und verhindern so den Schlaf. Also bin ich um halb sieben aufgestanden und habe Kaffee gekocht. Danach habe ich mich an den PC gesetzt und bin ein wenig herumgesurft. Und habe gewartet. Auf die Post. Denn ich wusste, dass heute ein kleines Päckchen für mich kommen würde. Ja, sie haben mich mal wieder geködert. Eine kleine Umfrage, dafür gab’s einen 5-Euro-Büchergutschein, und ich habe mir drei Bücher bestellt. Drei waren es, damit ich über die 20-Euro-Grenze komme und die Versandkosten spare. Nun ja, wenn ich mir sonst schon nichts leiste, Lesestoff muss sein! Zum Glück kam die Post heute recht früh – manchmal trudelt sie erst gegen elf ein – und ich kann mich jetzt, kurz nach halb zehn, auf den Weg zum Einkaufen machen und danach wieder im Garten arbeiten. Heute ist Pflanzzeit!

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Sonntag, 18. April 2004

90 % weniger Spam

Sind die Spammer alle noch in Osterurlaub oder wirkt meine Verschlüsselung tatsächlich? Fakt ist jedenfalls, dass ich im Augenblick – oder vielmehr schon seit ungefähr einer Woche – nur noch hin und wieder Müll in meinem Briefkasten finde. Richtige Massen an Spam-Mails hatte ich sowieso nie, aber schon genug, um mich über das Löschen-Müssen zu ärgern. Also habe ich sämtliche E-Mail-Adressen auf meinen Web-Seiten per Javascript verschlüsselt und zusätzlich noch ein Kontaktformular eingebaut. Es könnte ja sein, dass jemand Javascript ausgeschaltet hat und deshalb keine E-Mail-Adresse sieht – der kann das Formular benutzen. Ich werde das mal beobachten und hoffe, es funktioniert wirklich.

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Ich will Regen!

In der Nacht von Freitag auf Samstag ging es mir nicht gut. Meine Allergie auf die Birkenpollen ist in diesem Jahr sehr viel schlimmer als in den letzten Jahren. Eigentlich hätte ich mich deswegen besser drinnen aufhalten sollen. Doch ich konnte es nicht lassen und habe in den letzten Tagen viel im Garten gemacht. Am Freitagnachmittag trafen meine Eltern auf Zwischenstation in ihren Ostseeurlaub bei uns ein. Es war so schön warm, dass wir natürlich den ganzen Nachmittag auf der Terrasse gesessen haben. Tja, und dann konnte ich nicht einschlafen, weil zu der verstopften Nase und den brennenden Augen auch Atembeschwerden kamen. Bis drei Uhr war ich wach und danach schlief ich mehr schlecht als recht. Obwohl ich nicht bei der kleinsten Kleinigkeit Medikamente einwerfe, bin ich gestern dann doch zur Apotheke gefahren und habe mir ein Mittel besorgt. Nach der ersten Tablette ging es mir so gut, dass ich schon wieder leichtsinnig wurde und meine Pflanzaktion im Garten fortsetzte. Am späten Nachmittag zeigte sich, dass das nicht gut gewesen war, denn trotz Medikament ging es mir wieder schlechter. Um halb zehn lag ich gestern Abend im Bett, denn neben der Allergie setzte mir auch der fehlende Schlaf zu. Heute gehe ich jedenfalls nicht raus, egal wie das Wetter ist.

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Dienstag, 20. April 2004

Allergiewelle

Ich befinde mich auf dem Weg zur Besserung, auch wenn ich vor allem nachts noch Probleme mit dem Atmen habe. Letzte Nacht hatte ich anfangs das Gefühl, höchstens noch die Hälfte der gewöhnlichen Luftmenge einatmen zu können. Zum Morgen hin besserte es sich, und im Moment macht’s auch keine Geräusche mehr beim Atmen. Insgesamt scheinen die Allergien in diesem Jahr zugenommen oder sich verstärkt zu haben. Woran liegt’s? Zu wenig Regen? Klimakatastrophe? Oder vielleicht zu wenig Luftverschmutzung? Das Letztere fällt mir ein, weil ich erst seit meinem Umzug nach Hannover Probleme mit Pollenallergien habe. In den 38 Jahren vorher im Rhein-Main-Gebiet hatte ich damit absolut nichts zu tun. Vielleicht gab es dort keine Pollen, weil die Luft so verschmutzt ist?

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Mittwoch, 21. April 2004

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen ist nicht nur etwas für Senioren, nein, wie ich gestern lernte, nehmen auch manche junge Menschen solche Angebote gern an. Auf Vox gab es eine Dokumentation über Hausmeister, und dort wurde unter anderem der Doorman des Luxus-Wohn-Wolkenkratzers „Skylight“ in Frankfurt gezeigt. „Facility Management“ nennt man das Konzept der Rundumbetreuung. Für die einen mag es luxuriöse Bequemlichkeit sein, wenn alles vom Einkauf über Autowäsche bis hin zum Hund ausführen von professionellen Dienstleistern übernommen wird. Aber grenzt es nicht schon ein wenig an Lebensunfähigkeit oder Fantasielosigkeit, wenn der Jungunternehmer keine Ahnung hat, was er für ein romantisches Essen bei Kerzenlicht benötigt und dies fremden Leuten überlässt? Wäre ich die Eingeladene, dann könnte er mich auf jeden Fall mehr beeindrucken, wenn er sich selbst in die Küche stellen würde. Häppchen aus dem Feinkostladen kann ich mir auch selbst kaufen.

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Angemessen?

Mitte März waren die Vermesser da und eigentlich hatte ich es so verstanden, dass es die endgültige und letzte Vermessung sein sollte. Und damit auch die letzten Kosten, die aus dieser Ecke auf uns zukommen. Falsch gedacht. Bei der aktuellen Rechnung könnte man sowieso wieder einmal den Eindruck bekommen, dass diejenigen, die das Geringste zum Bau eines Hauses beitragen, die höchsten Rechnungen stellen – 460 Euro müssen wir zahlen! Und es wird nicht die letzte Rechnung sein, denn wie schreiben sie so schön: „… Außerdem wird Ihnen das Katasteramt die Übernahmegebühren in Rechnung stellen. …“ (okay, dafür können die Vermesser nichts, aber es geht weiter) „… Die Kosten der Schlussabmarkung werden zu gegebener Zeit gesondert in Rechnung gestellt. …“ Ob dann wirklich Schluss damit ist?

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Donnerstag, 22. April 2004

Selten so gegrinst …

… habe ich beim Lesen eines Eintrags in meinem Gästebuch. Es geht hier um den Eintrag Nr. 172 von Lars, der auch das „Vergnügen“ hatte, im Kaufhaus Brinkmann in Hannover zu arbeiten. Auf unergründlichen Wegen ist er auf meiner Website gelandet und hat gelesen, was ich über mein Arbeitsleben als Zeitarbeitskraft bei eben jener Firma geschrieben habe. Und mit meinen Einschätzungen und Schilderungen gewisser Mitarbeiterinnen scheine ich da wohl nicht so falsch gelegen zu haben, vor allem, weil er sie ohne Nennung des Namens erkannte! *ggg*

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Kommunikationsstörung

Der Mensch lebt nicht als Einzelgänger, sondern mit anderen zusammen. Er sollte also mit anderen kommunizieren, damit das Zusammenleben oder -arbeiten klappt. Oft müssen auch Entscheidungen gemeinsam mit anderen getroffen werden. Wenn es da aber eine Funkstörung gibt oder jemand – offensichtlich mit Absicht – das Verbindungskabel abgestöpselt hat, kann es zu nicht gewollten, eigenwilligen Ergebnissen kommen. Lassen wir uns also überraschen, was das Leben noch bringen wird!

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Samstag, 24. April 2004

Nicht schon wieder Garten!

Das wird hier wahrscheinlich die Mehrzahl der Leserinnen und Leser denken, wenn ich schon wieder einmal das Wort „Garten“ erwähne. Ja, ich habe es gewagt und heute im Garten gearbeitet. Ein ganzes Feld von Gelenkblumen habe ich ausgegraben, einen Teil davon in der Ecke hinter der Felsenbirne eingepflanzt und der Rest wanderte in den Kompost. Auch ein paar der Staudensonnenblumen, die sich enorm vermehrt hatten, haben einen neuen Platz gefunden. Zuletzt habe ich noch einen kleinen Sommerflieder aus dem Garten meiner Eltern ins Beet gepflanzt. Erstaunlicherweise ist mir die Arbeit im Freien gut bekommen, obwohl die Birkenpollenflugzeit noch nicht ganz beendet ist. Doch ich nehme seit Donnerstag keine Tabletten mehr und habe außer ein klein wenig verstopfter Nase und ein paar Hustenanfällen keine Beschwerden mehr. Ab Dienstag soll alles vorbei sein, da ist nur noch schwacher Birkenpollenflug angesagt.

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Montag, 26. April 2004

Sorgenkinder

Gestern Morgen saß Sammy mit blutiger Pfote vor der Haustür. Ich war noch gar nicht richtig wach, als ich die Nummer des Tierarztes wählte, dort vom Band erfuhr, wer Notdienst hatte und diese Ärztin anrief. Transportkiste vom Dachboden holen, schnell ein wenig Wasser ins Gesicht schütten, anziehen und los! Ungewaschen und mit fettigen Haaren saß ich im Auto, aber das war mir egal. Die Tierärztin kam kurz nach uns im Porsche-Cabrio zur Praxis gedüst. Ihr erster Kommentar: „Das ist ja ganz übel!“ Dann Röntgenaufnahme – warten auf das Foto – Erleichterung – nichts gebrochen, alle Sehnen heil. Aber genäht werden musste die Wunde. Sammy bekam eine Narkose und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Am Nachmittag, wenn er wieder ganz wach war, würden wir ihn abholen können. Zu Hause habe ich erst einmal Haustür und Keller von den Blutspuren befreit. Auch im Wäschekorb hatte Sammy mit der zu dem Zeitpunkt stark blutenden Pfote gelegen, die Wäsche musste gleich in die Maschine. Ansonsten habe ich den ganzen Tag nichts gemacht, außer herumgelaufen, herumgesessen und gewartet. Kein Appetit, zwischendurch nur schnell mal ein Croissant gegessen. Kurz nach drei kam endlich der Anruf und wir konnten den nun blaubestrumpften Kater abholen. Und 190 Euro dort lassen. Nun gut. Sammy war zwar noch ein wenig müde, aber ansonsten fit. Der Verband begeisterte ihn zwar nicht – er schüttelte immer wieder das Bein – aber er nahm ihn doch recht gelassen hin. Aufatmen, Brötchen essen, Kater kraulen und ein wenig kämmen, entspannen, fernsehen … Denkste! „Kommst du mal bitte!“ Oh nein, ich hörte schon an Jörgs Stimme, dass etwas nicht in Ordnung war. Mika lag draußen und sonnte sich und es war deutlich die etwa ein Zentimeter lange, klaffende Wunde an seinem rechten Vorderbein zu sehen. Zum Glück nicht tief und auch nicht blutend, aber doch ein Loch in den oberen Hautschichten. Das konnte doch nicht wahr sein! Ich rief sofort wieder bei der Notdienst-Tierärtzin an, die als erstes fragte, ob dies ein Scherz sei. Weil es aber keiner war, machten wir uns gleich wieder auf den Weg zu ihr und sie musste zum wiederholten Male ihre Fahrt nach Hause verschieben. Sie war ganz entsetzt über die Wunde und war nun überzeugt, dass die Verletzungen der Kater kein Zufall seien. Die Haut wurde dreifach geklammert und in zehn Tagen sollten diese Klammern entfernt werden. Zu Hause schlossen wir erst einmal alle Türen und erteilten den Katzen Hausarrest bis auf weiteres. Dann stellte ich fest, dass sich bei Mika die mittlere Klammer schon aus der einen Seite gelöst hatte. Da ich mit Sammy sowieso heute zum Tierarzt musste, um den Verband wechseln zu lassen, entschied ich, mit Mika so lange zu warten. Dann entschloss ich mich spontan, heute einen Gleittag zu nehmen, um möglichst früh zum Tierarzt fahren zu können. Sammy bekam einen neuen Verband, die Tierärztin dort fragte spontan, ob eine Scherbe diese Verletzung verursacht hatte – also nicht unbedingt der Verdacht auf Fremdeinwirkung. Bei Mika hatten sich mittlerweile alle drei Klammern gelöst und sie haben ihn gleich dort behalten, weil die Wunde genäht werden muss. Natürlich hatte er heute Morgen etwas gefressen und so kann die OP erst heute Nachmittag gemacht werden. Gestern Abend habe ich in Gedanken schon unseren Garten eingezäunt, damit die Katzen zwar raus, aber nicht mehr von unserem Grundstück weg gehen können. Ich weiß auch nicht, was wir machen, wenn im Sommer die Terrassentür auf ist, laufen sie sowieso wieder raus …

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Mittwoch, 28. April 2004

Fotos aus dem Katzenkrankenhaus

Danke erst einmal an euch alle, die mit unseren Katern mitfühlen und Besserungswünsche hinterlassen haben. Hier sind ein paar Fotos von den gebeutelten Jungs:

Sammy mit dem ersten Verband
Sammy mit blauem Verband

Sammy ohne Verband, dafür mit Halskragen – es liegt sich nicht allzu bequem
Sammy mit Halskragen

Mika nimmt’s erstaunlich gelassen, dass er nicht raus darf und hängt auf dem Sofa ab
Mika mit Halskragen

Natürlich denkt man nach solchen Ereignissen verstärkt darüber nach, ob es gut und richtig ist, Katzen Freilauf zu gewähren. Angeblich soll der Freilauf die Lebenserwartung gewaltig mindern. Doch ich hatte einen Kater – Tommi – der immer nach draußen durfte und oft mehr draußen als drinnen lebte – mal abgesehen von den zweieinhalb Jahren, die er mit uns in Hannover in der zweiten Etage verbrachte. Er ist 19 Jahre alt geworden und an Altersschwäche gestorben. Und auch bei Wohnungshaltung kann man leider nicht sicher sein, ein Tier so lange bei sich haben zu können. Am Montag kam eine schlechte Nachricht von Sammys Züchterin, sein Vater ist im Alter von sechseinhalb Jahren an Nierenversagen gestorben …

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Brave Kater – zickige Katzen

Mika trägt den Halskragen erstaunlich gelassen und Sammy kam mit seinem Verband gut zurecht. Die beiden und Lizzy nehmen auch den unfreiwilligen Hausarrest recht gelassen hin, allerdings ist mir Lizzy gestern Abend mal kurz nach draußen entwischt. Sie hat hinter der Haustür gelauert und war so schnell an mir vorbei … Moni protestierte jedoch sehr energisch. Ausgerechnet Moni, die immer so scheu und zurückhaltend tut! Laut brüllend lief sie durchs Haus, aber es hat ihr nichts genützt. Wenigstens war sie letzte Nacht ruhig. Heute musste ich mit den Katern wieder zum Tierarzt. Da der mittwochs nur vormittags geöffnet hat, habe ich also von halb acht bis neun gearbeitet, habe dann die Kater zu Hause eingepackt, bin mit ihnen zum Doc gefahren und anschließend wieder zur Arbeit. Beide bekamen ein Antibiotikum und Sammy hat den Verband gegen einen Halskragen eingetauscht. Der Fuß muss unbedingt an der Luft heilen, unter dem Verband könnte nämlich die Wunde anfangen zu eitern. Ich fragte den Arzt nach seiner Meinung zu Mikas Verletzung. Er vermutet, dass Mika sich an etwas Scharfkantigem geschnitten haben muss und sagte, es sähe nach einer Zaunverletzung aus. Bei Sammy allerdings ist es allen ein Rätsel, wie seine Verletzung zustande gekommen ist. Nachdem die Tierärztin am Sonntag ziemlich viel Unruhe verbreitet hat mit ihren Mutmaßungen, könnte es vielleicht doch sein, dass es nur „natürliche“ Ursachen waren. Das macht die Sache zwar nicht besser, aber es wäre beruhigender. Trotzdem ist die Sache mit dem Zaun bzw. Freigehege noch nicht zu Ende diskutiert. Und da heute so schönes Wetter ist, werden wir wohl unbedingt die Terrassentür aufmachen müssen. Gestern war’s schon reichlich muffig in der Wohnung, man kann ja nicht einmal ein Fenster kippen – Moni versuchte gestern aus lauter Verzweiflung schon, durchs gekippte Fenster nach draußen zu kommen. Keine Angst, ich stand direkt daneben, hatte aber ziemliche Mühe, sie da wieder raus zu bekommen, weil sie sich mit aller Kraft festgehalten hat. Also wie gesagt, Terrassentür auf, Lizzy und Moni raus, Sammy bekommt einen Strumpf übergezogen, ich lege ihm und Mika die Katzengeschirre an und dann werden sie an der Leine angepflockt. Mal sehen, ob das so funktioniert. Der Arzt sagte heute, dass Sammys Fuß viel frische Luft brauche, und die ist doch draußen viel besser als drinnen.

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