Juni 2011

Mittwoch, 1. Juni 2011

Babyflaschenbürste für Weizenbiergläser

Wenn sich die Frau des Hauses in der Babyartikelabteilung des Supermarktes wiederfindet, dann möchte sie mitnichten etwas für ihr eigenes Kleinkind kaufen (es sei denn, es handle sich bei dieser Frau im mittleren Alter um eine italienische Rocksängerin). Auch für die Enkel ist es nicht gedacht, denn solche gibt es in Ermangelung eigener Kinder ebenfalls nicht. Nein, in diesem Falle soll es dem Mann des Hauses oder vielmehr seinen Trinkgefäßen zugutekommen.
Der Mann trinkt im Sommer gern einmal ein Weizenbier, und die hohen Gläser passen nur schlecht in die Spülmaschine – also werden sie immer per Hand gereinigt. Nun begab es sich vor einiger Zeit, dass das Bier plötzlich unschöne Sprudeleigenschaften an den Tag legte. Die Kohlensäure verflüchtigte sich im Nu und das Bier schmeckte schal. Als mögliche Ursache wurden Ablagerungen oder Beschädigungen am Glasboden vermutet. Eine Einweichaktion mit Gebissreiniger brachte Abhilfe sowie die Erkenntnis, dass die Gläser selbst sich in einwandfreiem Zustand befanden.
Um in Zukunft besser gewappnet zu sein, forschte die Frau des Hauses nach, wie andere Menschen mit solchen Schwierigkeiten umgingen. Handarbeit alleine genügte jedenfalls nicht – welche Hand passt schon in ein Weizenbierglas? Auch mit einem handelsüblichen Flaschenreiniger würde nicht das gewünschte Ergebnis erzielt werden, er säubert zwar gut die Wände, aber die Problemzone „Boden“ bleibt nahezu unberührt.
In den Tiefen des weltweiten Netzes stieß die Frau schließlich auf einen Erfolg versprechenden Hinweis: Man nehme eine Babyflaschenbürste! Diese besitzt nämlich am unteren Ende einen Schwamm, mit dem man ausgezeichnet den Glasboden abwischen kann. Das ist die Lösung! Lediglich ein kleiner Fehler ist der Frau beim Kauf unterlaufen: Vor lauter Begeisterung ergriff sie die erste rosarote Bürste und unterließ es, nach einer in einem männlichen Babyblau zu schauen …

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Sonntag, 5. Juni 2011

Cuxhaven

Spontaner Kurzausflug am Samstag:

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Samstag, 11. Juni 2011

Young Lycidas

Meine neue Rose, vor zwei Wochen eingepflanzt, blüht seit einigen Tagen.

Es ist eine englische Rose von David Austin mit dem Namen „Young Lycidas„. Sie hat wunderschöne, große gefüllte Blüten in einem kräftigen Rosarot, auch als Magenta bezeichnet. Leider ist das eine Blütenfarbe, die sich – vor allem bei Sonnenschein – nur schwierig fotografieren lässt, weil sie sehr schnell mehr als grell wirkt. Der Duft ist genauso schön wie Blüten und soll sich im Laufe der Jahre verändern. Das werden aber mit Sicherheit nur die Rosenduftexperten bemerken.

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Sonntag, 12. Juni 2011

Erdbeerkuchen für zwei

Am Freitag kam ich beim Einkauf an köstlich aussehenden Erdbeeren vorbei. Ach, warum nicht, so ein paar Erdbeeren zum Eis an Pfingsten wären doch lecker, dachte ich mir. Ich könnte aber auch einen Erdbeerkuchen mit Sahne servieren, war mein nächster Gedanke. Selbst backen wollte ich nicht, also schaute ich ins Regal zu den fertigen Tortenböden. Ein großer ist für zwei Personen eher zu viel, ich tendierte also mehr zu den Torteletts. Doch dann entdeckte ich den perfekten Tortenboden mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern. Daraus bastelte ich ein wunderschönes kleines Erdbeerküchlein:

Und nun die Portion mit Sahne:

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Mittwoch, 15. Juni 2011

Blutmond

Heute Abend werden wir mit etwas Glück eine totale Mondfinsternis sehen können, bei der der Mond rötlich-braun am Himmel erscheinen soll. Deshalb wird er in den Medien überall als „Blutmond“ bezeichnet. Leider ist es eine ungünstige Jahreszeit, weil es nun gerade im Moment sehr lange hell ist. Außerdem steht der Mond hier in unseren Breiten sehr tief am Horizont. Gestern Abend war er immerhin zwischen elf und halb zwölf doch so hoch am Himmel zu sehen, dass er nicht mehr von den Nachbarhäusern verdeckt wurde. Ich warte mal ab, wie es sich heute entwickelt und werde bei sehenswerten Anblicken Stativ und Kamera auf der Terrasse postieren.

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Donnerstag, 16. Juni 2011

Nullmond

Vom „Blutmond“ war gestern Abend nichts zu sehen, kein winziges Stückchen. Die Bewölkung war so stark, dass selbst der Vollmond nach Ende der Mondfinsternis nur schwach durchschimmerte. Pech gehabt. Jetzt müssen wir wieder ein paar Jahre warten.

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Montag, 20. Juni 2011

Hilfsmittelausstellung

Am Freitag und Samstag fand nach einigen Jahren Pause in der Schule wieder einmal eine Hilfsmittelausstellung statt. Vorgestellt wurden allgemeine und elektronische Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen.
Ich war am Donnerstag schon etwas länger da, weil zwei Aussteller bereits ihr Material gebracht haben, und hatte dann den gesamten Freitag „Dienst“, also von 10 bis 17 Uhr. Anstrengend dabei ist vor allem das lange Stehen, aber ab und zu kann man sich doch einmal setzen. Natürlich hatte ich meine Kamera dabei, um ein paar Fotos zu machen. Dies hier habe ich zur Mittagszeit von der Empore aufgenommen, es war gerade nicht viel los in der Aula:

Dort oben steht übrigens auch eine Orgel:

Und daneben im Regal mit den Notenbüchern hat jemand ein altes Telefon abgestellt:

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Mittwoch, 22. Juni 2011

Tootsie

Fast dreißig Jahre alt ist dieser Film, der gestern Abend im Fernsehen lief. Auf ZDFneo, lasen wir in der Fernsehzeitung. Es stellte sich die Frage, ob wir dieses Programm überhaupt empfangen. Eine Suche nach dem Film brachte die Bestätigung, dass dem so ist. Allerdings hat es der Receiver noch als ZDF Dokukanal oder Ähnliches gespeichert, ein dezenter Hinweis darauf, dass die Daten wieder einmal aktualisiert werden sollten.
Wie dem auch sei, wir kamen in den Genuss, diesen Film nach langer Zeit wieder einmal sehen zu können. Ich habe ihn schon oft gesehen, ich müsste jetzt raten, ob es zwanzig- oder dreißigmal war. Hunderte Mal jedenfalls nicht, und trotzdem habe ich das Gefühl, beinahe alles mitsprechen zu können. Wie lautet noch einmal einer der letzten Sätze des Films: „Ich war bei dir als Frau ein besserer Mann, als ich es jemals als Mann bei anderen Frauen war.“?

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Dienstag, 28. Juni 2011

Kurznotizen

Die letzte Woche war recht ereignislos, jedenfalls was die Themen betrifft, über die ich hier so schreibe. Am Wochenende war es kühl, ich habe unter anderem ein Beet von Gras und anderem befreit. Am Wochenanfang wurde es richtig warm und noch können wir uns über ein recht kühles Büro freuen, aber morgen soll es sich ja auch draußen wieder abkühlen. Damit liegen drei Abende mit Grillen und auf der Terrasse sitzen hinter uns und die Tendenz scheint in den nächsten Tagen zu kühlen Nächten zu gehen. Auch das ist ganz erfreulich, denn man kann besser schlafen und den Mann freut es durchaus, wenn er den Kaminofen hin und wieder in Betrieb nehmen kann.

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