Februar 2011

Freitag, 11. Februar 2011

Umgeräumt

Schon seit einiger Zeit dachte ich darüber nach, mein Arbeitszimmer umzuräumen. Vor allem wollte ich den Schreibtisch anders stellen, damit der Zugang zum Fenster frei ist. (Dabei muss ich unweigerlich an die ersten Interessenten denken, die unsere damalige Wohnung besichtigten und den fehlenden – da mit einem Unterschrank verbauten – freien Zugang zum Küchenfenster bemängelten.)
Jedenfalls war es einerseits beim Fensterputzen recht unpraktisch (ich musste immer auf den Schreibtisch klettern), andererseits möchte ich durchaus hin und wieder einmal ungehindert aus dem Fenster schauen. Ich weiß gar nicht mehr, warum wir den Schreibtisch damals in die rechte Ecke gestellt haben. Vermutlich, weil es mit dem Regal an der einen Seite die einfachere Lösung war. Dieser Regalaufsatz ist nämlich ein Teil des Schreibtisches und passt besser an die gerade Wand als unter die Schräge. Zum Glück ist der Regalaufsatz höhenverstellbar, und nach genauem Ausmessen stellten wir fest, dass die Eckkombination mit heruntergesetztem Regal nach links unter die Dachschräge passen müsste. Am Samstag hatte ich bereits alles freigeräumt, und so konnten wir am Sonntag den Tisch herumschieben, ohne alles auseinanderbauen zu müssen. Und was soll ich sagen: Er passt auf den Zentimeter genau in die linke Ecke! Jetzt musste ich nur noch eine Halterung für den Rechner besorgen, denn der soll zukünftig nicht mehr auf dem Boden stehen, sondern möglichst unter der Schreibtischplatte hängen. Gestern waren wir beim Möbelschweden und haben die dort verfügbare Halterung gekauft. Jetzt muss der Mann des Hauses sie noch ein wenig anpassen, denn die mitgelieferten Halterungen sind speziell für das aktuelle Schreibtischgestell gemacht. Aber das stellt kein Problem dar, und dann ist endlich Schluss mit dem Kabelgewirr auf dem Fußboden, was beim Staubsaugen immer recht hinderlich ist.
Die beiden oberen Fotos zeigen die alte Einrichtung, das untere ist die neue Variante (aufgeräumt habe ich allerdings noch nicht).

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Samstag, 12. Februar 2011

Der Beweis

Da hatte ich im Hannover-Tatort vor zwei Jahren spontan einen Drehort lokalisiert, weil dieser auf meinem Weg von der Arbeit nach Hause liegt. Und dann meinte doch ein schlauer Besucher, mich eines Besseren belehren zu müssen. Vor kurzem wurde der Tatort wiederholt und nun habe ich den Beweis, dass ich Recht hatte. Extra deswegen habe ich den Film aufgenommen, nur um diese eine Stelle noch einmal zu sehen. Dank Tante Guhgels Straßenansicht kann man es problemlos mit dem „Original“ vergleichen.

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Sonntag, 13. Februar 2011

Gewichtiges

Heute kamen wieder einmal zwei unserer Katzen auf die Waage. Zuerst „Frau Mohn“ (= Moni), die Anfang Dezember nur noch 2,5 Kilogramm wog. All die Untersuchungen beim Tierarzt und im Labor hatten keinen rechten Befund ergeben, doch nach der Gabe von Aufbaupaste über einen längeren Zeitraum und weitgehenden Verzicht auf Supermarktfutter hat sie nun wieder 3,2 Kilogramm erreicht. Gut so!
Rocky hingegen hat kein Problem mit der Gewichtzunahme; er ist jetzt zehn Monate alt und wiegt stolze 5,2 Kilogramm. Aus Spaß nannte ich ihn nach der Wiegeaktion „Moppel the Whale“, frei nach dem dicken Widder aus dem Schafskrimi „Glennkill“. Ich glaube, bei ihm müssen wir ein wenig aufpassen, dass er nicht tatsächlich ein Moppelchen wird.

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Montag, 14. Februar 2011

Eingeräumt

Am Wochenende habe ich alle Gerätschaften in meinem Büro wieder aufgebaut und angeschlossen. Der Rechner sitzt nun auf der Halterung unter dem Schreibtisch und es liegen keine Kabel mehr auf dem Boden. Ein Regal aus dem Keller ist nach oben gewandert und nun kann ich endlich all das, was nicht mehr in den Schrank passte, dort aufbewahren. Demnächst könnte ich noch ein wenig ausmisten, denn ich glaube nicht, dass ich mehrere Jahre alte Wohnzeitschriften noch benötige. Vielleicht mache ich es wie mit den Brigitte- und Freundin-Zeitschriften. Früher habe ich sie mir regelmäßig gekauft, aber natürlich wollte ich diese Unmengen Papier nicht bis in alle Ewigkeit aufbewahren. Ich habe daher jeweils ein Exemplar eines Jahres behalten, denn es ist doch ganz interessant, irgendwann eine zwanzig oder dreißig Jahre alte Zeitschrift durchzublättern.

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Montag, 21. Februar 2011

Pergel

In dem Buch, das ich im Moment bearbeite, befindet sich bei einer Aufgabe ein ähnliches Bild wie dieses:

Bei der Buchübertragung für die blinden Schüler werden immer – soweit nötig und möglich – Bildbeschreibungen gemacht. Auch bei dieser Aufgabe müssen sie wissen, was dort abgebildet ist. Dabei kam ich ins Grübeln. Weintrauben, soweit war das klar, aber wie nennt man das ganze Ding? Mir fiel spontan nur „Pergel“ ein, so sagt man in meiner ursprünglichen hessischen Heimat dazu. Die Fundstellen im Internet ordneten „Pergel“ zwar dem Weinbau zu, beschrieben es aber als Rankgestell für die Weinreben, verwandt mit der italienischen Pergola. Die hessische Verwendung dieses Begriffs war also vermutlich eine regional beschränkte. Wie aber sagt man dann offiziell dazu? „Weintrauben“ war mir zu allgemein, vielleicht „Bund“ oder „Bündel“? Das vom befragten Kollegen in den Raum geworfene „Weinrebe“ konnte ich gleich aussortieren. „Traube“ würde da eher passen, aber „Weintraubentraube“ klingt ja auch ziemlich merkwürdig. Oder aber: „eine Traube mit Weinbeeren“? Nein, ich glaube, das führt dann zu endgültiger Verwirrung. Nach nochmaliger Suche fand ich schließlich heraus, dass die botanisch richtige Bezeichnung „Rispe“ ist. Völlig ungewöhnlich, das hatte ich noch nie in Zusammenhang mit Weintrauben gehört. Isch kenn nur Pergel, aber des kennt hier in der Gegend koaner.

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