Mai 2008

Donnerstag, 1. Mai 2008

Kracks

Heute habe ich angefangen, das Rosen- und Kräuterbeet von wildem Zeug und Gras zu befreien. Am Nachmittag kam spontan noch Kurzbesuch vorbei und konnte gleich die neue Markise bewundern. Abends haben wir gegrillt, obwohl es schon ein bisschen frisch wurde. Ein kleiner Wind wehte außerdem. Ich war hatte das erste Stück Fleisch noch nicht aufgegessen, als es „kracks“ machte und die Markise auf der einen Seite ein klein wenig nach unten hing. Mein erster Gedanke war ein abgeknickter Arm, aber nach dem Einfahren und genaueren Hinsehen zeigte es sich, dass die obere Schraube der linken Halterung ein Stück herausgerutscht war. Der Appetit war mir nun vergangen. War ich nun daran schuld durch meine schlechten Gedanken, dass die Markise viel zu schwer für das Haus sein würde? Ich weiß, es war nichts wirklich Schlimmes passiert, aber ich fand es sehr, sehr ärgerlich.

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Samstag, 3. Mai 2008

Starke Männer, Bohrer und Kran

Die Markise musste also wieder runter, damit die Halterung neu und besser befestigt werden konnte. Der erste Plan war ein Verschieben der Markise in den Haltungsschlitten gewesen, was sich jedoch auf Grund des Gewichts als unmöglich herausstellte. Die zweite Idee war, einen Werkstattkran zu benutzen, wobei mir die Vorgehensweise bei dieser Variante nicht ganz deutlich geworden war. Während auf der Terrasse hin und her probiert und überlegt wurde, tigerte ich etwas unruhig durchs Haus und erledigte nebenbei Putzarbeiten. Schließlich hieß es dann: „Wir brauchen ein paar kräftige Leute!“, denn selbst für Männer war die Markise zu schwer. Da so manch einer für solch eine kurzfristige Aktion zu weit entfernt wohnt, wurden noch zwei Nachbarn gefragt, die auch gern zur Hilfestellung anrückten.
Jetzt kommt die Markise erst einmal wieder runter.
fünf Männer auf Leitern lassen die Markise hinunter

Die Schrauben der äußeren Halterungen wurden durch noch längere und dickere ersetzt, dann wurden wieder alle zusammengerufen zur erneuten Montage.
fünf Männer befestigen die Markise

Nun hängt sie wieder. Vorübergehend. Denn es sind jetzt zusätzliche Halterungen bestellt, um ganz auf Nummer Sicher zu gehen. Wenn die eingetroffen sind, wird die ganze Aktion noch einmal wiederholt und zuletzt sollte die Markise an acht Halterungen mit 300 mm langen Schrauben hängen und auch hängen bleiben.

Es folgte die nächste samstägliche Aktion: Löcher in den Rasen gebohren. Wir haben sehr lehmigen Boden, der das Wasser so gut speichert, dass der Rasen an einer Stelle schon vermoost ist und sich bereits Sumpfdotterblumen in einem Beet angesiedelt haben. So kam also der Mann gestern mit Drainagerohr nach Hause, das dann in die Löcher gesteckt und mit Kies befüllt werden soll. Die oberen zehn bis fünfzehn Zentimeter werden mit Erde aufgefüllt, damit dort wieder Rasen wachsen kann. Danach soll die böse Staunässe schneller in die tieferen Bodenschichten versickern.

Zunächst einmal kam der motorbetriebene Erdbohrer zum Einsatz, der einen höllischen Lärm macht und auch etwas Gestank verbreitet.
zwei Männer halten Erdbohrer

Noch tiefer und noch tiefer musste das Loch werden, bis schließlich der Bohrer in voller Länge im der Erde steckte. In sehr nasser, lehmiger Erde. Mit Muskelkraft ließ er sich nicht mehr aus derselben entfernen. Also kam endlich doch noch der Werkstattkran zum Einsatz. Der Bohrer wurde angekettet und Stück für Stück herausgezogen.
Werkstattkran zieht Erdbohrer aus der Erde

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Samstag, 10. Mai 2008

Starke Leistung

Die zusätzlichen Halterungen für die Markise waren rechtzeitig gestern eingetroffen, sodass heute Teil 2 der Markisenbefestigungsaktion stattfinden konnte. Wieder zu fünft – dieses Mal mit zwei Arbeitskollegen – wurde die Markise abgebaut, was noch der leichteste Teil der Übung war.
fünf Männer bauen die Markise ab

Danach erfolgte das Anbringen der vier zusätzlichen Halterungen, die so präzise wie nur möglich ausgerichtet werden mussten, damit anschließend die Markise in alle acht Halterungen passte.
drei Männer schrauben Halterungen an

Nun folgte der schwerste Teil des Ganzen, das erneute Anbringen der Markise. Der erste Versuch schlug fehl, denn bei einer oder zwei Halterungen wollte es absolut nicht passen. Ich konnte nicht ruhig zuschauen oder an meinem PC sitzen, sondern lief nervös immer wieder von oben nach unten und umgekehrt.
Beim zweiten Versuch sah es schon besser aus, aber hier und da fehlten wenige Millimeter. Es musste heftig gedrückt werden, schließlich war die eine Seite befestigt und zu dritt wurde dann an der linken Seite gedrückt. Ich drückte innerlich mit und war ganz angespannt.
drei Männer drücken Markise in Halterung

Endlich war es geschafft und alles konnte ordentlich festgeschraubt werden. So sieht dann die eingefahrene Markise von der Seite mit ihren acht Halterungen an insgesamt sechzehn 30 cm langen Schrauben aus. Nun muss ich mir eher Gedanken machen, dass die Hauswand umfällt als dass die Markise abbricht.
eingefahrene Markise von der Seite gesehen

Die Markise hat bei mindestens vier Männern einen Eindruck hinterlassen, der ein paar Tage bleiben wird: streifenförmige Blutergüsse auf der Schulter, mit der die Markise nach oben gedrückt wurde.

Und nun endlich ein Foto vom neuen Terrassenidyll:
ausgefahrene Markise über der Terrasse

Katerchen Rico liegt auf der Bank unter der Markise, die man hier natürlich nicht sieht:
weiß-graugetigerter kleiner Kater auf Gartenbank

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Montag, 12. Mai 2008

Extreme Tagesmüdigkeit

In der letzten Woche litt ich unter extremer Müdigkeit, die auch am Nachmittag schon auftrat. Nun könnte man dies ja unter allgemeiner Frühjahrsmüdigkeit verbuchen oder sich sagen, man müsse einfach einmal früher schlafen gehen. Am Donnerstagabend war ich so müde, dass ich mich um 21:30 Uhr nach oben verzog, um mich „nur mal kurz“ hinzulegen. Das Resultat war, dass ich gegen Mitternacht in derselben Stellung auf dem Bett kurz aufwachte und am nächsten Morgen trotz des langen Schlafes nicht ausgeschlafen war. Schon in den vergangenen Jahren hatte ich mein Allergiemedikament im Verdacht, eine gewisse Müdigkeit hervorzurufen. Bisher war diese aber nicht so extrem gewesen, dass ich mich darum gekümmert habe. Der Beipackzettel von Cetirizin sagt lediglich aus, dass unter anderem in seltenen Fällen Müdigkeit auftreten kann. Eine Recherche im Internet mit den Suchbegriffen „Cetirizin“ und „Müdigkeit“ ergab als Ergebnis, dass sich doch einige Menschen mit demselben Symptom herumplagen. Da bin ich ja beruhigt, dass ich die richtige Vermutung hatte und dass das Problem hoffentlich bald erledigt sein wird. Denn lästig ist es auf jeden Fall, wenn man zwar keine tränenden Augen, triefende Nase und Atemwegsprobleme hat, aber wegen des Medikaments beinahe während der Arbeit einschläft.

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Samstag, 17. Mai 2008

Hessisch mit Badesalz

Gestern Abend waren wir wieder einmal außer Haus, im Theater am Aegi bei „Badesalz“.
Badesalz – Hessisch Comedy – und das in Hannover, man glaubt es kaum. Wie fast zu erwarten war der Saal nicht ausverkauft, die oberen Ränge waren nahezu leer. So rischtisch hessisch wars ja net, mir wars ja ä bissje zu „hochhessisch“, aber die wolle nadürlisch auch von de Hannoveranner verstanne wern. Drodsdem hads uns gud gefalle, endlisch mol e rischtisch Bühnebild noch all den Uffdridde vun dem Nuhr unn dem Sick, wo nur ä Mikrofon oder maximal en Disch uff de Bühne stand.
Schad, dass koaner gefracht hat, ob jemand aus Hesse kommt, sonst het isch beschtimmt de Finger gehobe. Ei Jungs, ich bin e gebürtische Rüsselsheimerin und den Gerd hab isch schon mit Flatsch! Anfang von de achtsischer in Trewwer in der Turnhall gesehe unn der Henni is emol hinner mir im Audo uff de Meenzer Landstraß in Frankfort gefahrn … aber gut, des wollt jo koaner wisse …
Aber: Gutes Programm, keine unnötige Pause!, und wenn die Jungs (ähem – älteren Herren) zum dritten Mal nach Hannover kommen, sollen sie mir Bescheid geben, damit ich Karten reservieren kann.

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Montag, 26. Mai 2008

Eurovision Song Contest 2008

Das Grauen nimmt von Jahr zu Jahr zu – muss man sich das überhaupt noch antun? Wir waren am Samstag zum Grillen eingeladen und hätten diesen Wettbewerb gar nicht sehen müssen. Aber wir waren halt doch neugierig, hatten ihn aufgezeichnet und haben gestern Abend reingeschaut.

Dies waren meine Eindrücke:

  1. Rumänien
    Operngesang im Duett – lalala – wenn ich Opern hören will, gehe ich ins Opernhaus, an dieser Stelle fand ich es nicht passend.
  2. Großbritannien
    Farbiger Sänger präsentiert souligen Sound inmitten von bunten Farbfeldern – wenn man’s mag, ganz nett, aber nichts Bemerkenswertes.
  3. Albanien
    Die sehr junge Sängerin kommt im bauchfreien Frack daher, da sieht der Bauch doch gleich dreimal so dick aus; ansonsten eine sehr gequält wirkende Ballade im osteuropäischen Stil.
  4. Deutschland
    Oh wei, was ist mit den „No Angels“ passiert? Die konnten doch schon einmal besser singen. Ein sehr stimmblasser Auftritt mit einer Lucy, der man offensichtlich die extreme Naturkrause noch zusätzlich toupiert hat und sehr kurzen und hautengen Kleider, die sich während des Auftritts noch weiter nach oben arbeiteten, sodass am Ende schnell man daran gezuppelt werden musste.
  5. Armenien
    Männer liegen der Sängerin zu Füßen, während sie im vierreihigen Fadengardinenkleidchen ihr Lied trällert. Der Gesang erinnert mich sehr an den Siegertitel der Türkei vor einigen Jahren.
  6. Bosnien-Herzegowina
    Hilfe, strickende Bräute, Wäsche auf der Leine und ein Sänger mit froschiger Quakstimme! Man bezeichnet es als Musiktheater, ohne den Gesang wäre es vielleicht ganz nett anzuschauen gewesen.
  7. Israel
    Die „Nachtigall“ hätte der Stimme nach eine Frau sein können, aber beim Hinsehen entpuppt sie sich als Mann, der seine Männlichkeit auch noch durch die ärmelfreien Muskeln unter Beweis stellt. Eigentlich ganz schön gesungen.
  8. Finnland
    Hu – ha – Stahlbeton singt. Heavy Metal auf finnisch, natürlich mit langhaarigem Sänger. Mir gefällt diese Musik, aber das ist für den ESC mindestens eine Nummer zu heftig.
  9. Kroatien
    75 Cent heißt der Sänger dieser Straßenmusikanten, ist aber mit der US-Münze 50 Cent nicht verwandt. Herren mit Hüten singen, Damen in roten Kleider zeigen Tanzakrobatik – das wäre besser auf der Straße als auf der Bühne angesiedelt.
  10. Polen
    Eine eingeheiratete amerikanische Polin in Blond trägt uns eine Ballade vor, die nicht im Ohr hängenbleibt. Viel einprägsamer sind ihr Kleid mit dem viel zu tiefen Ausschnitt bis zum Bauchnabel und die Zähne, die nur an der Front schön weiß sind, die Seiten hat man vernachlässigt.
  11. Island
    Ein Duo männlich/weiblich in schwarz-rosa möchte mit einem flotten und sehr fröhlichen Lied überzeugen. Mich interessieren viel mehr ihre rosafarbenen Pumps (meine Barbie früher hatte auch solche Schuhe) und ich frage mich, warum diese Schuhe so dick aussehen.
  12. Türkei
    Aha, nun tritt eine für uns recht untypische türkische Rockband auf, die angeblich kritisch-politische Texte singt. Mir ist es zu viel Gebrüll mit zu viel Gitarre.
  13. Portugal
    Eine schwarz-gold gekleidete Walküre besingt eine Dame aus dem Meer; wenigstens ein bisschen Abwechslung zum Gehüpfe im Minikleid, leider ist es nicht mein Musikgeschmack.
  14. Lettland
    Hei – hei – ho … Oh nein, bitte nicht so etwas! Piraten der See besingen Wölfe der See, wie originell. Bestenfalls kann man das als Partylied laufen lassen, aber bitte nicht auf Partys, bei denen ich eingeladen bin.
  15. Schweden
    Ein Alien! Wann sind denn diese Wesen mit den großen, schräg stehenden Augen in Skandinavien gelandet? Das Gesicht der Sängerin versetzt mir einen solchen Schock, dass ich vom Lied nicht so viel mitbekomme. Na ja, war auch nur ein typisches ESC-Träller-Liedchen, präsentiert im silberen Fadengardinenkleidchen.
  16. Dänemark
    Ein Sänger mit Kappe und Hosenträgern tritt auf. Eigenartigerweise habe ich vom Lied überhaupt nichts behalten, selbst bei den Schnelldurchläufen ist in meinem Ohr nichts hängengeblieben.
  17. Georgien
    Eine blinde Sängerin präsentiert uns etwas zum Thema Frieden. Präsent ist vor allem die riesige Brille.
  18. Ukraine
    Eine Pop-Diva wird ins Rennen geschickt, und schon wieder ein Kleid mit Fransenvorhang, das scheint in diesem Jahr topmodern zu sein.
  19. Frankreich
    Englischsprachiger Elektropop – und alle treten mit Vollbärten und Sonnenbrillen auf, auch die Frauen. Ba-ba-ba-ba-hm-ba-ba-ba-ba – äh, wie blöd!
  20. Aserbaidschan
    Ein Engel und ein Teufel im Duett oder vielmehr musikalischen Zweikampf; das hat mir ganz gut gefallen, aber warum war der Teufel zum Schluss auch weiß gekleidet, oder habe ich mich da verguckt?
  21. Griechenland
    Och nö, schon wieder eine Hüpfdohle im Baströckchen – diese Mal in rosa. Beim Namen Kalomira denke ich jedes mal an „Kalimera“, viel mehr griechisches gibt es da nicht, es ist eben ein englischer Popsong.
  22. Spanien
    Schlimmer geht’s nimmer! Mach das weg! Als erstes kommt ein Typ mit Betonfrisur und Kindergitarre ins Bild, ich halte das noch für einen Witz und denke, der richtige Sänger taucht gleich hinter ihm auf. Aber nein – „el chici chici“ soll tatsächlich für Spanien überzeugen, das ist doch keine Musik!
  23. Serbien
    Eine Sängerin im langen Gewand singt ein sehr, sehr trauriges Lied. Stimmt das wirklich, was der Moderator erzählt, man singe dies, wenn man seinen Ehemann beerdigt. Will irgendjemand solch ein Lied als Siegertitel haben? Bitte melden …
  24. Russland
    Vom Produzenten über den Starviolinisten bis hin zum Weltklasse-Eiskunstläufer hat Russland alles bezahlbare aufgefahren, um seinem Künstler zum Sieg zu verhelfen. War der nicht schon einmal bei diesem Wettbewerb aufgetreten? Kommt mir bekannt vor, aber alles in allem kann mich der Auftritt nicht überzeugen.
  25. Norwegen
    Aufatmen, eine Sängerin in erfreulich schlichtem, blau glänzenden Kleid. Das Lied ist auch nicht schlecht, aber ich könnte mich nicht entscheiden, es zum Favoriten zu küren.

Ingesamt gesehen hat mir nichts so richtig gut gefallen bis auf die Heavy-Metal-Rocker aus Finnland.
Bei der Abstimmung wunderte mich auch nichts mehr, und mit der Zeit verfiel ich in eine Ironie, nach beinahe jeder Stimmvergabe den deutschen Kommentator zu imitieren, der doch so häufig sagte: „Kein Wunder, denn viele Auswanderer/ehemalige Bürger aus Land X leben mittlerweile in Land Z.“ Nun ja, in ein paar Jahren oder Jahrzehnten kann man sich einen solchen Ausspruch auch sparen, weil sowieso jede Menge Europäer wild vermischt in irgendwelchen europäischen Länder leben.
Kein Wunder war auch das Abschneiden „unserer“ Engel, nach diesem blassen Auftritt haben sie wahrlich keinen Punkt verdient.

Der Mann hat anschließend verkündet, er würde sich diesen Musikwettbewerb nie mehr anschauen. Ich bin noch recht entspannt und unentschieden und warte bis zum nächsten Mal ab.

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Dienstag, 27. Mai 2008

Die neue Sehhilfe

Seit vier Wochen habe ich nun meine neue Brille und ich möchte hier nun doch einmal den Vorher-Nachher-Vergleich zeigen.
Das ist die neue, man sieht hier allerdings nicht so deutlich, dass die Fassung dunkelbraun ist.
Sabine mit neuer, rechteckiger Brille mit brauner Metallfassung

Und hier die alte, die allerdings über zwanzig Jahre lang nur im Auto mitgefahren ist und nicht mehr auf meiner Nase saß. Schrecklich, diese riesigen Gläser! Aber damals trug man eben solche Brillen, das war nichts Ungewöhnliches.
Sabine mit alter, großer Brille mit goldener Metallfassung

Die Gleitsichtgläser waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile ist es okay, obwohl ich die Brille zurzeit fast nur beim Autofahren trage. Hin und wieder lasse ich sie auch beim Einkaufen auf, und zum Fernsehen wäre es auch nicht schlecht, aber zu Hause vergesse ich meistens, dass ich eine Brille besitze.
Am PC kann ich ohne Brille besser sehen, ich weiß gar nicht, was die da im letzten Jahr bei diesem Sehtest festgestellt haben wollen. Und das normale Lesen geht auch (noch) problemlos ohne, nur beim ganz, ganz Kleingedruckten muss ich die Brille aufsetzen.
Wenn man mir nicht im letzten Jahr mit den Bedenken und der Arbeitsplatzüberprüfung Angst gemacht hätten, würde ich heute noch ohne Brille durch die Gegend laufen (und hätte mir für das Geld eine neue Kamera kaufen können). Aber ich geb’s zu, beim Autofahren ist es wirklich nicht schlecht, richtig deutlich zu sehen und vielleicht kommt noch der Tag, von dem an ich die Brille häufiger tragen werde.
Und noch eins fiel mir kürzlich ein: In der ärztlichen Bescheinigung wurde im letzten Jahr eingetragen, es müsse eine vorzeitige Nachuntersuchung im Mai 2008 stattfinden. Nun frage ich mich allerdings, ob der arbeitsmedizinische Dienst hier wegen zwei Leutchen anrückt, bei denen sie Bedenken hatten. Womöglich findet diese vorgezogene Untersuchung gar nicht statt. Aber wenn man mich erneut testen wird, werde ich garantiert mit 120%iger Sehleistung glänzen können.

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