November 2007

Samstag, 3. November 2007

Vollsperrung umgangen

Mittlerweile fahre ich nachmittags ungern über den Südschnellweg nach Hause, denn oft staut es sich dort zwischen Hildesheimer Straße und Landwehrkreisel. Meistens habe ich dann noch das Pech, dass es erst nach der Ausfahrt Hildesheimer Straße zähflüssig wird und ich dann keine Chance mehr habe, zu entkommen. Heute Nachmittag hatte ich allerdings riesiges Glück. Zwar geriet ich direkt am Seelhorster Kreuz in einen nicht vorhersehbaren Stau, aber immerhin ging es im Schritttempo vorwärts. Nach zwanzig Minuten hatte ich es geschafft und konnte auf die Hildesheimer Straße entfliehen. Ich bemerkte noch, dass ab da alle Autos auf dem Schnellweg standen und sich keinen Meter mehr vorwärts bewegten. Abends las ich im Polizeibericht, dass sich zwei Auffahrunfälle auf dem Schnellweg ereignet hatten und er einige Zeit voll gesperrt war. Na prima, da hätte ich am Freitag früh Feierabend gemacht, weil ich mich nicht so wohl fühlte und hätte dann den Nachmittag im Auto statt auf dem Sofa verbracht. Daran war ich haarscharf vorbeigeschrammt, denn nur wenige Minuten später hätte ich nicht einmal mehr die Ausfahrt erreichen können. Ich war froh, dass ich das nicht noch einmal erleben musste, denn schon im August 2005 hatte ich eineinhalb Stunden stehend auf dem Südschnellweg verbracht. Ab sofort werde ich vor der Heimfahrt immer einen Blick auf die Kamerabilder der Verkehrsmanagementzentrale werfen!

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Dienstag, 6. November 2007

Möbelhäuser und Designerleuchten

An den letzten beiden Wochenenden sind wir durch mehrere Möbelhäuser spaziert, einmal auf der Suche nach einer Leuchte für den Esstisch und einer Jalousie und außerdem, um uns über Schlafzimmermöbel zu informieren. Leuchten haben wir viele gesehen, aber es hat uns keine so richtig gut gefallen. Ja, ganz nett, so etwas Ähnliches sollte es schon sein, aber na ja, nichts Besonderes … Das Besondere habe ich schon seit langer, langer Zeit im Visier, aber es ist halt eine Designerleuchte und sehr teuer. Nach der erfolglosen Suche war ich schon zu dem Kompromiss bereit, jetzt eine günstige Leuchte für 50 oder 70 Euro zu kaufen und in ein, zwei Jahren das teure Ding anzuschaffen. Ich bin eben meistens so sparsam und denke, solange das Auto (alternativ: das Haus) noch nicht bezahlt ist, kaufe ich erst mal nichts anderes. Wir haben uns dann zu Hause noch einmal die Designerleuchte im Internet angesehen und entschieden, dass wir diese haben wollen. Und nun wird es auch nicht ganz so teuer wie ursprünglich gedacht. Ich hatte immer die vierflammige Variante im Kopf ohne je nachzumessen. Doch die wäre für unseren maximal 160 cm langen Tisch zu groß. Also nehmen wir die kleinste Leuchte mit drei Lampen. Ich habe noch einmal gründlich im Internet gesucht und bin dann tatsächlich auf einen Laden gestoßen, der diese Leuchtenserie gerade als Sonderangebot verkauft. Außerdem gab es noch 5 % Rabatt bei Vorauskasse. Gestern habe ich also bestellt und bezahlt, jetzt müssen wir nur noch drei Wochen abwarten (Lieferzeit) und haben dann – hoffentlich! – schönes Licht über dem Tisch.
Auch mit unserem zweiten Anliegen, einer Jalousie, sind wir noch nicht so richtig fündig geworden. Das liegt daran, dass sie 150 cm breit sein muss und dieses Maß gibt es im Standardangebot so gut wie nicht. Am Sonntag waren wir beim verkaufsoffenen Sonntag Gewerbegebiet von Laatzen-Rethen und auch im dortigen Baumarkt. Überraschenderweise entdeckten wir dort immerhin 150 cm breite Jalousien in Weiß und Silber für 45 Euro. Gekauft haben wir noch nicht, ich will noch einmal in zwei anderen Läden schauen, ob es dort etwas gibt. Ansonsten hat man ja nur die Möglichkeit einer Maßanfertigung und die kostet mindestens 80 bis 100 Euro.
Schlafzimmermöbel haben wir uns auch angeschaut, denn in nicht allzu ferner Zukunft wollen wir die alten, schwarzen Möbel ins Gästezimmer umziehen lassen und etwas Neues hinstellen. Ein, zwei Modelle haben wir in die engere Auswahl aufnehmen können, der Rest war nur ganz nett. Enttäuscht haben mich ein wenig die Möbel der Markenhersteller, da gab es so gar nichts richtig Schickes – jedenfalls nicht für meinen Geschmack. Und schade fand ich es vor allem, dass jeder Schrank, den ich öffnete, lediglich einen Regalboden und eine Kleiderstange als Innenleben besaß. Bei den Schweden hatten wir so tolle Schrankinneneinrichtungen gesehen, ich dachte, die gäbe es auch in anderen Möbelhäusern. Jedenfalls war nichts davon ausgestellt, wahrscheinlich muss man da den Schlafzimmermöbelberater zu Rate ziehen. Das wird noch lustig werden, wenn wir ernsthaft losziehen und neue Möbel kaufen. Vor allem bei der Matratzenauswahl kann einem ja schwindlig werden!

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Samstag, 10. November 2007

Härtezuschlag für Paketzusteller

Erhalten Paketzusteller eigentlich einen Härtezuschlag? Ich fände einen solchen angemessen, müssen sie doch bestimmt oft genug merkwürdigen Gestalten gegenüberstehen, die sie gerade aus dem Bett geklingelt haben oder die vielleicht sogar direkt unter der Dusche hervorgesprungen kommen. Wenn ich mir etwas nach Hause liefern lasse und vermute, es könnte an diesem Tag eintreffen, stehe ich spätestens um acht Uhr auf, denn ich will solche Situationen vermeiden. Nun hatte der Mann am Donnerstagabend etwas bestellt, was bei schneller Lieferung eventuell am heutigen Samstag eintreffen würde. Nun weilte der Mann selbst von Freitag bis Samstag in Hamburg zu einer Firmenveranstaltung und ich hatte beim Schlafengehen den Gedanken an ein Paket erfolgreich verdrängt. Als es jedoch heute Morgen um 08:38 Uhr „Ding-Dong“ machte, war ich schlagartig wach – nun, was man in so einem Fall „wach“ nennen kann – und sofort aus dem Bett gesprungen. Ein Blick die Treppe hinunter ließ mich die blau-gelbe Uniform erkennen. Jetzt aber fix! Erst mal schnell Fenster auf und Rollladen hoch, denn falls er schon wieder auf dem Weg zum Auto sein sollte, könnte ich noch hinterher rufen, dass ich gleich öffne. Nein, da war keiner zu sehen. Und jetzt? Zurückspringen zum Flur, Licht einschalten! So würde er erkennen, dass jemand reagiert hat. Dann schnell in die Klamotten springen: Jogginghose und den erstbesten greifbaren Pulli von der Kommode über das Schlafshirt werfen, Treppe runter und mit verschlafenen Augen und ungekämmten Haaren die Tür aufschließen. Der Paketzusteller grüßte freundlich und ließ sich nichts anmerken, woraus ich schloss, dass solche Begegnungen vermutlich nichts so Außergewöhnliches sind.

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Sonntag, 11. November 2007

Matten Meeren

Das „Matten Meeren (oder Mähren?)“-Singen am gestrigen Samstag haben wir nun auch überstanden. Schon nachmittags um 15 Uhr ging es los, immer wieder standen Kindergrüppchen vor der Tür und ich reichte ihnen das Körbchen mit Süßigkeiten. Kurz vor 18 Uhr stand ich gerade in der Küche und bereitete die Gänsekeulen für das Abendessen vor, als wieder eine Gruppe vorbeirannte und ein Mädchen rief: „Da ist ja jemand!“ Also wieder alles fallenlassen und zur Tür gehen! Um 18 Uhr machten wir dicht, das war dann genug und wir wollten im weiteren Verlauf des Abends nicht mehr gestört werden. Immerhin waren die meisten so höflich und fragten, wie viele Teile sie nehmen dürften und bedankten sich auch noch schnell beim Weiterrennen zum Nachbarhaus. Ich habe schon überlegt, im nächsten Jahr die Süßigkeiten vor die Tür zu stellen und ein Schild mit der Aufschrift „Bitte nicht klingeln und singen! – Jeder nur EIN Teil!“ daneben zu stellen. Wäre mal interessant zu beobachten, ob das funktioniert.
Mehr zu diesem Brauch hatte ich bereits im letzten Jahr geschrieben: Matten matten meeren.

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Montag, 12. November 2007

Mitten durchs Hochwasser

Seit Freitag hatte es viel geregnet und ich hatte mir wieder einmal keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Heute Morgen war die B3 in Hemmingen völlig überfüllt und ich dachte da nur, es sei das typische Montag-Regen-Phänomen: Alle fahren mit dem Auto, mehr als sonst fahren mit dem Auto, weil es regnet, und noch viel mehr als sonst fahren mit dem Auto, weil die Kinderchen bei so einem Wetter nicht mit dem Bus zur Schule fahren können. Biste wieder mal schlau, dachte ich mir, fährste über die Berliner Straße und Döhren. Auch dort staute es sich. Und als ich nahe genug an der Kreuzung zur Döhrener Straße war, sah ich die Absperrung: Hochwasser! Was nun? Nach rechts ist zurzeit Einbahnstraße wegen einer Baustelle, wenden geht auf der schmalen Straße kaum. Außerdem bogen alle Autos vor mir links ab. Von links kamen auch immer wieder einmal Autos. Also erst einmal links abbiegen und schauen, wie weit man kommt. Schlimmstenfalls kamen von links die Autos zurück, die beim Hochwasser wenden mussten. Der erste Teil der Strecke war wasserfrei und ich dachte schon, es wäre geschafft, denn kurz vor Döhren geht es ein wenig bergauf über die Leinebrücke. Aber dann sah ich das Hochwasser: Es hatte an einer Stelle ein paar Meter der Straße überflutet. Zum Glück stand das Wasser auf der Gegenfahrbahn nicht so hoch und man konnte dorthin ausweichen, weil sowieso keiner entgegenkam. Dann war es geschafft, wassertechnisch gesehen jedenfalls. Die Straßen waren nach wie vor überfüllt und so brauchte ich heute wieder einmal fast eine Stunde bis zu meinem Arbeitsplatz.

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Dienstag, 13. November 2007

Geheimtipp

Heute Morgen war die Strecke, auf der ich gestern noch an einer Stelle das Wasser durchqueren musste, ein echter Geheimtipp. Das Wasser war seit gestern Nachmittag schon wieder weg, trotzdem war außer mir fast kein Auto unterwegs. Ich hatte gar nicht vor, dort entlang zu fahren, aber die B3 war auch heute verstopft. Später im Büro las ich von einem liegengebliebenen Fahrzeug auf dem Südschnellweg. Ja, das ist auch immer wieder eine unerfreuliche Sache, denn wenn auf so einem Schnellweg ohne Standstreifen eine Fahrbahn blockiert ist, staut es sich gleich ins Endlose. Ich hasse den Schnellweg, ich glaube, zukünftig fahr ich nur noch übers Land.

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Frau Schlau ist reingefallen …

… aber nicht in das schon wieder gestiegene Wasser. Nah dran war ich allerdings, denn da ich den Schnellweg meiden wollte, fuhr ich auf dem Heimweg über Döhren. Doch was steht dort am Ortsausgang? Eine Hochwasserabsperrung! Nun, zwei Autos vor mir hatten sich ebenfalls auf der Geradeausspur eingeordnet, mal abwarten, was die machen würden, schließlich lässt man sich von so einer banalen Absperrung nicht so leicht abschrecken. Aha, sie fuhren drumherum. Ich ließ die Linksabbieger vom Gegenverkehr passieren und umschiffte ebenfalls die Absperrung. Es kamen auch einige Autos entgegen, sodass die Straße bestimmt noch nicht überflutet war. Hatte ich doch heute Morgen erst in der Zeitung gelesen, dass viele Autofahrer irritiert gewesen seien, weil die Absperrungen trotz nicht mehr vorhandenen Hochwassers noch da standen. Wie ich heute Morgen schon befürchtet hatte, war der Kiesteich neben der Straße tatsächlich wieder übers Ufer getreten. Wie kann man auch zulassen, dass der Kiesabbau bis 200 Meter an die Straße heran reichen darf? Wenn dann noch etwas Leinewasser oder Regen dazukommt, läuft der See doch bei jeder Gelegenheit über. Jedenfalls hatte man auf der Gegenfahrbahn schon ein paar Absperrbaken aufgestellt, um die man aber locker herumfahren konnte. Ich sah schon das Ortseingangsschild von Hemmingen, dann ging nichts mehr. Die Autos vor mir standen. Irgendwann fuhr aus der Gegenrichtung ein Auto um die Absperrung herum, blieb dort stehen und machte das Licht aus. Hm. Erkennen konnte ich nicht, was sich dort vorn abspielte. So wie es aussah, kam man aber nicht mehr nach Hemmingen rein, obwohl dort vorn ja nun wirklich kein Wasser mehr stand. Also wenden und zurückfahren. Mir kamen jede Menge Autos entgegen, die dasselbe Schicksal ereilen würde. Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, bin ich dann doch über Umwege über den Schnellweg nach Hause gefahren. So viel zu den schlauen Schleichwegen …

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Mittwoch, 14. November 2007

Eine Farbe namens Taupe

Jeden Tag landen mindestens zehn Besucher durch den Suchbegriff „taupe“ in meinem Tagebuch. Am 14. Juli 2006 hatte ich über den Ursprung dieser Farbbezeichnung geschrieben, denn ich war an diesem Tag durch Zufall darauf gestoßen.
Da das Interesse so groß ist und offensichtlich so viele Leute nicht wissen, was sich hinter diesem Namen verbirgt, habe ich noch ein paar Informationen herausgesucht.
In der englischen Wikipedia gibt es eine ausführliche Erklärung – auf Englisch natürlich.

Das Wesentliche daraus habe ich mal übersetzt:

„Taupe ist die Bezeichnung für eine dunkle, gräuliche Farbe. Der Wort ‚taupe‘ stammt vom französischen Namen des europäischen Maulwurfs, Talpa europaea, ab. Ursprünglich gebrauchte man diesen Namen nur für die Farbe des gewöhnlichen Maulwurfes, aber wie bei den Farben Rosa und Lavendel weitete sich die Farbbezeichnung aus. Im Fall von ‚taupe‘ begann dies in den 1940er-Jahren; mittlerweile umfasst der Name eine breite Palette unterschiedlicher Schattierungen. Offenbar ist dies darauf zurückzuführen, dass auch der Maulwurfpelz eine Fülle von Schattierungen von Grau über Gelblich und Bräunlich bis hin zu purpurähnlichen Farbtönen zeigen kann.
Taupe ist ein unklarer, unwissenschaftlicher Farbbegriff, der für fast alle graubraunen, bräunlich-grauen oder warmen grauen Farben benutzt werden kann.
Er überschneidet sich oft mit der Farbe ‚tan‘, die ein helles, warmes Braun mit einer leichten gelblichen Nuance bezeichnet. Sogar Leute, die beruflich mit Farben zu tun haben wie Designer und Künstler, haben häufig unterschiedliche Auffassungen von der Bezeichnung ‚taupe‘, denn es gibt keine allgemein anerkannte Institution, die solche Begriffe definiert.“

Es ist also Vorsicht geboten, denn da es keine festgelegte Definition für diese Farbe gibt, interpretiert sie jeder anders!
Beispiele für Farbvarianten:

Und nun zur Aussprache:
Da es sich um einen französischen Begriff handelt, wird er auch französisch ausgesprochen, also nicht „taupe“ wie geschrieben, sondern „top“ oder „tooop“ mit mehr oder weniger langem „o“.
Anhören: Beispiel 1 und Beispiel 2

Ergänzung am 03.12.2012:
Mittlerweile findet man auch in der deutschsprachigen Wikipedia eine Erläuterung zu Taupe, die im Wesentlichen mit dem oben Geschriebenen übereinstimmt.

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Dienstag, 20. November 2007

Neu bereift

Heute hat mein fast neues Auto ganz neue Winterreifen bekommen. Man soll es nicht glauben, zum ersten Mal in meinem Leben fahre ich ein Auto mit Winterreifen! Ich habe noch nie in Regionen gewohnt, in denen mit viel Schnee zu rechnen ist. Genauso wie im Rhein-Main-Gebiet haben wir auch hier um Hannover vielleicht mal ein bisschen Schnee, der sich meistens schnell in Schneematsch verwandelt. Für den Kadett wollte ich nichts mehr investieren, aber bei diesem Auto stand für mich fest, dass es Winterräder bekommen sollte. Da ich ja glücklicherweise zum Geburtstag die tollen Alufelgen bekam, waren die ursprünglichen Stahlfelgen frei für die Winterreifen. Praktisch einerseits, teuer andererseits. Denn ich hatte nun keine andere Wahl als 185er-Reifen zu nehmen, und da ich nicht die allerbilligsten wollte, kosten mich diese um die 100 Euro pro Stück. Nun ja, sie werden auch einige Jahre halten, denn ich fahre wirklich nicht viele Kilometer.
Im Moment sieht es noch recht hässlich aus, denn die Radabdeckungen liegen noch im Keller. Wenn ich mir das so anschaue, verstehe ich gar nicht, warum so viele Leute die Hälfte des Jahres mit unansehnlichen schwarzen Stahlfelgen durch die Gegend fahren. Schließlich kosten solche Abdeckungen nur ein paar Euro!
Übrigens heiße ich jetzt Frau Name. Denn als der Mann im Sommer die Reifen auf Alufelgen ziehen ließ, hieß es (vom besten Freund, der die Werkstatt betreibt): „Schreib doch mal ’n Namen drauf!“ Und was macht der Mann? Er schreibt „Name“ auf die Felgen. Heute hat dann ein Mitarbeiter die Räder getauscht und auf die Sommerreifen „Name“ geschrieben. Angeblich hätte er noch angemerkt, „Name“ sei ja ein merkwürdiger Name. Ob diese Geschichte wirklich so stimmt, habe ich nicht versucht zu hinterfragen, denn von den Männern kriegt man manchmal keine vernünftige Auskunft ;-).

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Krem Frösch

Gerade habe ich nebenbei eine Kochsendung gesehen oder vielmehr eher gehört, die vor dem „Perfekten Dinner“ läuft. Was auch immer da zubereitet wurde, ich habe es nicht so recht verfolgt und horchte erst auf, als der Koch „Krem Frösch“ dazufügte. Nein, es war kein Verhörer, er sagte noch ein zweites Mal „Krem Frösch“ und ich erinnerte mich, dass er das in einer früheren Sendung auch schon einmal getan hatte. Der Mann hatte mitgehört und fragte mich, ob die Crème fraîche denn aus Fröschen gewonnen würde. Klar, antwortete ich, ist dir denn noch nie aufgefallen, dass die so ähnlich wie „Quaaak“ aussieht?

Dienstag, 27. November 2007

Teil-Digitalisierung

Nachdem unsere Videorekorder immer wieder einmal schlapp machten, hatte ich mich schon vor längerer Zeit über DVD-Festplattenrekorder informiert. Dann kam allerdings der Mann des Hauses mit dem Vorschlag, unsere Sat-Anlage zu modernisieren und gleichzeitig einen digitalen Sat-Receiver mit Festplatte zu kaufen. Ein Teil wurde am letzten Sonntag schon umgesetzt und nun sitzt ein neues Speisesystem auf dem Dach. Testweise hatten wir auch kurzfristig einen Digitalreceiver angeschlossen und konnten uns davon überzeugen, dass wir nun knapp vierhundert Programme empfangen können. Ob man das braucht oder nicht, ist eine andere Frage, aber das eine oder andere Programm ist sicherlich interessant. Jetzt fehlt noch der zweite, für mich wesentlichere Teil des Ganzen, denn so merke ich im Grunde nix von der Modernisierung: ein neuer Sat-Receiver. Ausgesucht ist er schon, und sobald das Weihnachtsgeld da ist, wird er bestellt. Das wird bestimmt eine tolle Sache: Endlich Aufnehmen ohne ständig freie Kassetten suchen zu müssen oder sich dann später über Streifen und Flimmern bei abgenutzten Bändern ärgern zu müssen.

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Buchbehandlung

Ich behandle meine Bücher immer sehr gut und sie haben garantiert keine Flecken oder Eselsohren. Vorgestern stellte ich allerdings überrascht fest, dass so manches Buch aussieht, als hätte ich es noch nie in der Hand gehabt. Ich suchte mir eins aus dem Regal, von dem ich überzeugt war, es noch nicht gelesen zu haben. „Das kommt mir bekannt vor“, dachte ich, als ich anfing zu lesen. Aber das kam bestimmt daher, dass ich natürlich den Klappentext oder auch eine Inhaltsangabe gelesen hatte. Nach ungefähr drei Seiten schwante mir, dass ich das Buch doch schon kenne. Mutig schlug ich die letzte Seite auf und wusste beim Lesen des letzten Satzes, dass dieses Buch nicht auf meinen Stapel der ungelesenen Bücher gehört.

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