Fotografie

Sonntag, 6. September 2015

Buntes Linden

Angeregt durch eine NDR-Reportage am Freitagabend machten wir heute Nachmittag mit dem Elternbesuch auf der Durchreise an die Ostsee einen Spaziergang in Linden: Ihme-Zentrum und Limmerstraße.
Hier sind ein paar bunte Eindrücke:

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Halt am ehemaligen Hanomag-Gelände, um die restaurierte Direktorenvilla anzuschauen. Im alten Zustand hatte ich sie ja schon einige Male fotografiert, im neuen bisher noch nicht gesehen.

Ein Teil der alten Fabrikgebäude ist bereits Wohnungen umgebaut worden (links im Bild), nun wird auch das ehemalige Verwaltungsgebäude (rechts) entkernt und es werden dort Wohnungen entstehen.

Sonntag, 2. August 2015

Fliegende Tiere im Garten

Und weiter geht’s mit Fotos mit dem neuen Objektiv. Heute waren Tiere im Garten an der Reihe:

Vollmond

Bisher konnte ich noch nie den Mond so fotografieren, dass mehr als eine helle Scheibe zu sehen war. Nun, ich habe es auch nicht ernsthaft versucht, denn für meine Objektive war er einfach zu weit weg. Und die kleine Coolpix hat zwar ein Superzoom-Objektiv, aber voll ausgefahren ist die kleine Kamera ziemlich wacklig, und außerdem gibt es keine Möglichkeiten, die Belichtungszeit manuell einzustellen.
Aber nun besitze ich ja ein neues „Suppenhuhn“-Objektiv für meine D40X, und so habe ich in der letzten Nacht mal auf die Schnelle und frei aus der Hand den Vollmond fotografiert:

Freitag, 31. Juli 2015

Suppenhuhn

Du darfst mich jetzt „Suppenhuhn“ nennen, sagte ich zum Mann des Hauses. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich vor wenigen Tagen vergleichsweise das Alter eines Huhns erreicht habe, in dem es nur noch als Suppenhuhn taugt. Nein, es geht um Fotografie.
Im Jahr 2008 hatte ich mir nach einigen Jahren des teilweise sogar erfolgreichen Geknipses mit Digital-Kompaktkameras meine erste – und bisher einzige – digitale Spiegelreflexkamera, die Nikon D40X, geleistet. Ein gutes Jahr später kam ein 18–105-mm-Objektiv dazu, weil mir das bisherige nicht ausreichte. Seit einigen Monaten überlegte ich, die Ausstattung zu erweitern und hatte das neue 18–300-mm-Objektiv auf meiner Merkliste. Es ist natürlich ein kleiner Kompromiss, aber ich mag keine Riesentaschen mit Wechselobjektiven herumschleppen, und außerdem bin ich nach wie vor nur eine Hobbyknipserin, der mal ab und zu eine gute Aufnahme gelingt.
Vor einem eventuellen Kauf hatte ich unter anderem ein wenig in einem Fotografie-Forum gelesen, und dort werden solche Superzoom-Objektive von ambitionierten Hobby-Fotografen hin und wieder als „Suppenhuhn“ bezeichnet: Superzoom = Suppenhuhn (professionelle Fotografen werden sich vermutlich nicht einmal mit dem Thema beschäftigen, vermute ich).
Trotzdem ließ ich mich davon nicht abhalten und habe mir das Nikkor AF-S DX 18-300 mm 1:3,5-6,3G ED VR-Objektiv gekauft, teils finanziert von meinen Fotoverkäufen und unterstützt vom Geburtstagsgeschenkegeld.
Es ist kaum größer als das bisherige 18–105er, allerdings etwas schwerer, aber selbst für mich noch gut tragbar 😉
Jetzt muss ich nur noch Fotos machen, um zu sehen, ob es sich bewährt.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Treppenviertel Blankenese

Vor knapp fünf Jahren wollten wir bei einem Hamburg-Besuch (Tagesausflug) auch das Treppenviertel in Blankenese anschauen, aber das hat damals nicht geklappt. Seitdem stand es weiterhin auf meiner Ausflugsliste, und tatsächlich ist ein bisschen Vorbereitung sinnvoll, wenn man viel Schönes sehen will. In diesem Urlaub war es endlich soweit, gestern sind wir zu einem Spaziergang dorthin aufgebrochen.
Ich hatte schon vor längerer Zeit Rundgangsbeschreibungen im Internet gefunden, leider waren diese aber ohne Karte, eben nur schriftlich mit Straßen-, Wegen- und Treppennamen beschrieben. Ich bastelte mir daraus eine Route, die ich auch auf meinem Smartphone anschauen und darin auch navigieren konnte. So weit war ich schon mal gut vorbereitet. Die Anreise führte uns dieses Mal über ein Stück der Elbchaussee, was selbst vom Auto aus schon sehenswert ist. Wir folgten der Empfehlung mit dem Parken im Mühlenberger Weg neben dem Baurs Park. Allzu viele Parkplätze am Straßenrand gab es zwar nicht, aber vier bis fünf waren doch noch frei. Die Navigation mit der Karte probierte ich anfangs aus, gab sie aber relativ schnell wieder auf. Man möchte ja auch etwas sehen und nicht ständig nur auf den Bildschirm des Smartphones schauen. Und vor allem wollte ich fotografieren! So nutzte ich sie nur als Standortanzeige, um hin und wieder zu schauen, wo wir uns auf der eigentlich geplanten Route befanden. Die angekündigten 21 Grad mit ein wenig Wolken stellten sich dann als 25–26 Grad heraus und es war ziemlich warm. Dazu kamen ja noch die unendlich vielen Stufen, die wir auf und ab liefen. Längst haben wir nicht alles gesehen, aber das, was wir gesehen haben, war einen Besuch wert. Überwältigt hat mich unter anderem die Stockrosenpracht, diese Blumen wachsen dort überall, und selbst aus Pflasterritzen in einem Vorgarten!
Neben unendlich vielen Treppenstufen, wunderschönen Häuschen mit idyllischen Gärten gibt es natürlich auch den Elbstrand, in unserem Fall mit einer Fischbrötchenpause und Schiffegucken.

Hier sind einige Eindrücke von gestern:

Dienstag, 30. Juni 2015

Mein „Fotostudio“

Seit Monaten schon möchte ich einen variablen Tisch kaufen, um darauf das Fotozelt und die Lampen aufbauen zu können. Da der Fotozeltwürfel eine Grundfläche von 80 x 80 cm hat, muss der Tisch ebenfalls 80 cm tief sein. Das Ganze sollte außerdem variabel sein, damit ich es bei Bedarf schnell aufbauen und bei Nichtgebrauch in eine Ecke stellen kann. Die erste Idee war ein Klapptisch, aber da habe ich hauptsächlich Angebote im Camping-/Gartenbereich gefunden, die nicht die richtige Größe hatten oder qualitativ gut aussehende Tische, die viel zu teuer waren. Schließlich fand ich beim Möbelschweden doch noch die ideale Kombination: zwei Tischböcke (sogar höhenverstellbar!) und eine Tischplatte in der Größe 80 x 120 cm. Und dank der beiden Kunststoffnoppen auf jedem der Böcke kann die Platte nicht verrutschen.
Übrigens hatten wir heute fast so hohe Temperaturen beim Einkauf im blau-gelben Möbelhaus wie vor fünf Jahren, aber zum Glück war unser Einkauf nicht so umfangreich.

Hier sieht man das Ganze aufgebaut im Gästezimmer, allerdings ohne Fotozelt, und auch die Testaufnahmen habe ich nur auf dem Tisch gemacht. Es war eine gute Wahl, die weiße Tischplatte zu nehmen, für solche Fotos bietet sie schon einmal einen guten Hintergrund.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Gewässer in Misburg

Heute, am Himmelfahrtstag, war es bedeckt und kühl. Eigentlich nicht das optimale Wetter, um wieder einmal ein paar schöne Fotos zu machen. Aber auf einen kleinen Ausflug in der Umgebung hatte ich schon Lust. Vor einiger Zeit hatte ich wunderschöne Fotos von einer stillgelegten Mergelgrube in Misburg oder Anderten gesehen. Türkisblaues Wasser und weißes Gestein bei strahlendem Sonnenschein – einfach traumhaft. Solche Fotos würde ich heute nicht machen können, aber wir könnten einen kleinen Spaziergang damit verbinden, um herauszufinden, welche der Gruben es ist und ob und wie man dorthin gelangt. Dann kam di erste Enttäuschung: eine hohe Böschung, die vom Feldweg aus keinen Blick auf die Grube erlaubte. Es gab diverse Trampelpfade, die ersten jedoch so steil, dass ich dort nicht hoch und erst recht nicht mehr herunterklettern mochte. Den ersten für mich gehbaren Pfad erklomm ich freudig, doch es folgte die nächste Enttäuschung: eine Grube, aber kein Wasser! Das konnte doch nicht sein, die Satellitenaufnahmen zeigen eindeutig Wasser! War die Grube in der Zwischenzeit etwa ausgetrocknet? Wir gingen den Weg weiter und ich fotografierte verblühten Löwenzahn am Wegesrand. Blümchen gehen ja immer!

Und während ich da so hockte und fotografierte, entdeckte der Mann einen Weg, der endlich den ersehnten Wasserblick bot:

Und ich sag es jetzt gleich, dieses Foto habe ich hemmungslos nachbearbeitet. Es darf ruhig ein bisschen schöner aussehen und muss nicht die blasse und farblose Realität dieses bedeckten Tages widerspiegeln.

Zum Schluss machten wir noch einen Abstecker zum kleinen Yachthafen in Misburg. Hier ist eine Aufnahme von der Brücke aus, viel zu sehen gibt es da nicht und der Zugang ist auch nur für Mitglieder erlaubt.

Wieder zu Hause, recherchierte ich noch einmal genauer, und fand heraus dass die Aufnahmen mit dem türkisfarbenen Wasser von einer anderen Mergelgrube stammen, die etwas weiter südlich in Anderten liegt. Die wird also eines der nächsten Ziele bei gutem Wetter sein.

Sonntag, 10. August 2014

Eisfabrik

Ab und zu bereite ich Eis selbst zu. Dann gibt es Kreationen wie Mon-Chérie-Eis im letzten Jahr, After-Eight-Eis oder Haselnusskrokant-Eis, beide in diesem Jahr. Die Masse ist recht einfach zuzubereiten (ich muss dringend einmal die Rezepte aufschreiben), und dank Eismaschine wird es schön cremig. Besonders gut gelungen ist das Haselnusskrokant-Eis.
In diesem Zusammenhang konnte ich dann auch gleich die neuen Fotoleuchten ausprobieren, die eigentlich zum Fotozelt gehören, aber natürlich auch unabhängig davon einsetzbar sind.

Mittwoch, 30. April 2014

Die zweite Aprilhälfte

In einer Mittagspause habe ich schöne Tulpen entdeckt und natürlich fotografiert:

Mitte des Monats war Ostern, und zu diesem Anlass habe ich Biskuiteier gebacken. Dieses Mal nach einem anderen Rezept, was mich nicht zufriedengestellt hat. Beim nächsten Mal gibt es wieder den richtigen Biskuitteig! Im Internet habe ich zwei Zeitungsartikel über diese Spezialität Treburer Ursprungs gefunden:
Das Vermächtnis der Hasenmutter / Biskuiteier – seit 60 Jahren eine Treburer Spezialität

Am Ostermontag habe ich zunächst bei Sonnenschein Blümchen fotografiert, am späteren Nachmittag hat es gehagelt:

Wir haben keinen Ostermarkt und kein Osterfeuer besucht. Statt Osterfeuer waren wir am Ostersamstagabend bei Nachbarn gegenüber eingeladen.
Der Rest des Monats verlief unspektakulär mit alltäglichen Dingen.

Freitag, 14. März 2014

Bremen

Gestern haben wir einen kleinen Ausflug nach Bremen gemacht. Immerhin liegt unser letzter Besuch schon fast sechs Jahre zurück.
Ich habe versucht, einige schöne Fotos zu machen, aber so recht ist mir das nicht gelungen – lag bestimmt an der grellen Märzsonne, einer muss ja schuld sein …

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