Dies & das

Dienstag, 1. September 2015

Herbst!

An den beiden Tagen vor dem meteorologischen Herbstbeginn war es noch einmal richtig heiß, gestern wieder über dreißig Grad. Heute regnete es ab Mittag ohne Unterbrechung bis zu Abend und es kühlte dadurch deutlich ab. Dauerregen muss es ja nicht unbedingt sein, aber es ist Herbst – wie schön! Meine Lieblingsjahreszeit, denn Temperaturen über 25 Grad kann ich nicht viel abgewinnen. Trotzdem muss ich sagen, dass dieser Sommer gar nicht so schlecht war. Es war zwar einige Male sehr heiß und ich traute mich erst abends auf die Terrasse, aber ich sagte mir, es ist eben Sommer und es ist mal heiß, darüber muss ich mich nicht beschweren. Doch ab sofort wird es besser: angenehme Temperaturen und vor allem das schöne Herbstlicht lassen mich aufatmen.

Sonntag, 2. August 2015

Vollmond

Bisher konnte ich noch nie den Mond so fotografieren, dass mehr als eine helle Scheibe zu sehen war. Nun, ich habe es auch nicht ernsthaft versucht, denn für meine Objektive war er einfach zu weit weg. Und die kleine Coolpix hat zwar ein Superzoom-Objektiv, aber voll ausgefahren ist die kleine Kamera ziemlich wacklig, und außerdem gibt es keine Möglichkeiten, die Belichtungszeit manuell einzustellen.
Aber nun besitze ich ja ein neues „Suppenhuhn“-Objektiv für meine D40X, und so habe ich in der letzten Nacht mal auf die Schnelle und frei aus der Hand den Vollmond fotografiert:

Samstag, 4. Juli 2015

Hitzerekord

In den letzten Tagen fielen Ausflüge und außerhäusliche Aktivitäten den ansteigenden Temperaturen zum Opfer. Heute hatten wir den heißesten Tag mit einer Nachmittagstemperatur von 38,5 °C. Dadurch hatte ich viel mehr Zeit zum Lesen als sonst und habe ein Buch zu Ende gelesen (Rico, Oskar und das Herzgebreche – einfach köstlich, ich freue mich schon auf den Film) und das nächste auch bald durch (Ich darf nicht schlafen – die Verfilmung werden wir uns demnächst anschauen).

Mittwoch, 1. Juli 2015

Kurzer Stadtbesuch mit Promi-Sichtung

Für einen längeren Stadtbesuch mit Einkaufsbummel war der heutige Tag mit knapp dreißig Grad nicht geeignet. Der Mann benötigte aber ein paar T-Shirts und schließlich sind sowohl Auto als auch Kaufhäuser klimatisiert, so ließ ich mich dazu überreden. Doch allein der Weg vom Parkhaus zum Kaufhaus reicht dann schon, um ins Schwitzen zu kommen. Immerhin konnten wir den Einkauf in einem einzigen Geschäft erledigen. Wir gingen noch eine Runde durch die Damenbekleidungsetage, aber ich hatte keine rechte Lust, mich näher umzusehen. In diesem Kaufhaus war die Damenbekleidung nicht nach Kategorien, sondern nach Marken aufgeteilt. Auf der Suche nach einem T-Shirt zum Beispiel hätte ich nicht einfach die T-Shirt-Abteilung ansteuern können, sondern hätte auf der gesamten Etage jeden Markenshop abklappern müssen – sehr mühsam!
Auf dem Rückweg zum Parkhaus gingen wir durch die Luisenstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite saßen vor dem Hotel Luisenhof eine Frau und ein Mann an einem kleinen Tisch. Der Mann war schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Hut. Ich sagte im Vorbeigehen zum Mann an meiner Seite: „Der da drüben sieht aus wie Lindenberg.“ Mann guckt kurz zurück und meint: „Das ist er auch.“ Zu Hause schaute ich erst einmal nach und las, dass Udo Lindenberg in der nächsten Woche in der HDI-Arena auftritt, und in der Zeitung stand, dass er und seine Crew sich bereits in der Stadt aufhalten.

Freitag, 26. Juni 2015

Ab jetzt: Urlaub!

Der letzte Arbeitstag liegt hinter uns, nun folgen drei Wochen Urlaub. So lange hatte ich im Sommer schon ewig nicht mehr frei, das letzte Mal war es im Jahr 2007. Das liegt zum einen daran, dass möglichst viele Bücher zu Schulbeginn fertig sein sollen, und da bin ich so pflichtbewusst und nehme eben nicht dann frei, wenn am meisten zu tun ist. Zum anderen muss man ja als Kinderloser nicht gerade während der Ferienzeit Urlaub machen, wenn es an allen Ausflugszielen voll ist. Und ein Pluspunkt kommt noch dazu: Während der Ferien sind die Straßen schön leer, die Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück ist also wesentlich entspannter als sonst, und an meinem Arbeitsplatz ist es rundherum sehr ruhig, weil der Schulbetrieb ruht und auch niemand anruft.
Wir werden den Urlaub zu Hause verbringen und nach Lust und Laune einige Ausflüge machen. Fest gebucht ist das „Phantom der Oper“ in Hamburg an einem Sonntag, ansonsten möchte ich gern das Treppenviertel in Blankenese besuchen und auch wieder einmal in den Zoo gehen.

Samstag, 6. Juni 2015

Sommerhitze

Nach einem angenehmen Arbeitstag im kühlen Büro verließ ich dieses eine Stunde früher als üblich, um nicht in den großen Einkaufsandrang zu kommen. Bei gleitender Arbeitszeit bin ich ja recht flexibel und außerdem hatte ich gestern ein Stündchen länger gearbeitet. Mein Auto hatte ich am Morgen auf einem der wenigen schattigen Parkplätze abgestellt, und so war es tatsächlich relativ kühl im Innenraum. Zu Hause hielt ich mich erst einmal drinnen auf, denn mittlerweile hatten wir knapp über dreißig Grad und das ist mir selbst im Schatten zu heiß.

Freitag, 5. Juni 2015

Freitagsgefühl

Heute war es am Abend immerhin noch so warm, dass man ein wenig länger draußen sitzen konnte. Das zweite Mal in diesem Jahr, wenn ich mich recht erinnere. Ich war so entspannt, dass ich irgendwann sagte: „Wir könnten doch morgen mal im Baumarkt nach einem Sonnensegel schauen.“ „Morgen?“, fragte der Mann erstaunt. Da fiel es mir ein: „Ach, heute ist ja erst Donnerstag, ich habe schon so ein Freitagsgefühl!“ Okay, dann liegt eben noch ein Arbeitstag vor uns. Und es soll über dreißig Grad heiß werden!

Samstag, 4. April 2015

Ostern

Damit es ein bisschen österlich aussieht, habe ich eine Packung gefärbte Eier gekauft. So haben wir Osterdekoration und Frühstückszubehör gleichzeitig auf dem Küchentisch stehen. Ich hatte noch überlegt, Biskuiteier zu backen, die Zutaten wären auch alle im Haus gewesen. Aber ich habe mich wegen des Aufwandes dieses Mal dagegen entschieden. Vielleicht backe ich sie mal zwischendurch, so ein Biskuitgebäck kann man schließlich auch außerhalb der Osterzeit essen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Abiturprüfungen

Neben den Schulbüchern bearbeite ich mit Kollegen auch die Übertragung der Vergleichsarbeiten und Abschlussprüfungen für die blinden Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen. Und dazu gehören eben auch die Abiturprüfungen. Dieses Mal haben wir eine blinde Schülerin und sind zusätzlich beauftragt worden, die Prüfungen für vier sehbehinderte Schüler nach deren Bedürfnissen anzupassen. Und da jeder vier schriftliche Prüfungsfächer hat, kommt man auf zwanzig Arbeiten, die übertragen werden müssen. Es ist also im März viel zu tun und vor allem erfordert das höchste Konzentration und absolut fehlerfreies Arbeiten. Ich bin froh, wenn dies in hoffentlich vier Wochen geschafft ist.

Montag, 2. Februar 2015

Vor 25 Jahren

Heute per Zufall bei Wikipedia entdeckt:
S-Bahn-Unglück in Rüsselsheim
Die Wahrscheinlichkeit, dass ich damals auch in der aus Frankfurt kommenden S-Bahn gesessen hätte, war gar nicht mal so gering. Mein eigentlicher Arbeitsplatz lag zu der Zeit in der Mainzer Landstraße im Gallusviertel und ich fuhr damals meistens mit dem Auto, weil die Bahnfahrt doch um einiges länger dauerte: Parken in Rüsselheim in Bahnhofsnähe, Fußweg zum Bahnhof, S-Bahn-Fahrt nach Frankfurt, Umsteigen in die Straßenbahn. Doch gerade in der Woche Ende Januar/Anfang Februar saßen ein Kollege und ich abwechselnd als Vertretung für ein paar Tage am Flughafen. Wir arbeiteten bei START und Amadeus betrieb noch eine eigene kleine Hotline; wenig später wurde alles eins und heißt mittlerweile Amadeus Germany, aber das nur am Rande. Jedenfalls waren die drei Mitarbeiter dort, soweit ich mich erinnere bei einer Schulung und wir „durften“ die ungeliebte Vertretung übernehmen. Normalerweise wäre es sinnvoll und vernünftig gewesen, mit der S-Bahn zum Flughafen zu fahren, aber es siegte die Bequemlichkeit und ich nahm das Auto, obwohl ich für das Parkhaus zahlen musste. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich Feierabend hatte, aber es war zu einer Zeit, dass ich durchaus um 16:42 Uhr in der verunglückten S-Bahn gesessen haben könnte.

Top