Juli 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015

Kurzer Stadtbesuch mit Promi-Sichtung

Für einen längeren Stadtbesuch mit Einkaufsbummel war der heutige Tag mit knapp dreißig Grad nicht geeignet. Der Mann benötigte aber ein paar T-Shirts und schließlich sind sowohl Auto als auch Kaufhäuser klimatisiert, so ließ ich mich dazu überreden. Doch allein der Weg vom Parkhaus zum Kaufhaus reicht dann schon, um ins Schwitzen zu kommen. Immerhin konnten wir den Einkauf in einem einzigen Geschäft erledigen. Wir gingen noch eine Runde durch die Damenbekleidungsetage, aber ich hatte keine rechte Lust, mich näher umzusehen. In diesem Kaufhaus war die Damenbekleidung nicht nach Kategorien, sondern nach Marken aufgeteilt. Auf der Suche nach einem T-Shirt zum Beispiel hätte ich nicht einfach die T-Shirt-Abteilung ansteuern können, sondern hätte auf der gesamten Etage jeden Markenshop abklappern müssen – sehr mühsam!
Auf dem Rückweg zum Parkhaus gingen wir durch die Luisenstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite saßen vor dem Hotel Luisenhof eine Frau und ein Mann an einem kleinen Tisch. Der Mann war schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Hut. Ich sagte im Vorbeigehen zum Mann an meiner Seite: „Der da drüben sieht aus wie Lindenberg.“ Mann guckt kurz zurück und meint: „Das ist er auch.“ Zu Hause schaute ich erst einmal nach und las, dass Udo Lindenberg in der nächsten Woche in der HDI-Arena auftritt, und in der Zeitung stand, dass er und seine Crew sich bereits in der Stadt aufhalten.

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Samstag, 4. Juli 2015

Hitzerekord

In den letzten Tagen fielen Ausflüge und außerhäusliche Aktivitäten den ansteigenden Temperaturen zum Opfer. Heute hatten wir den heißesten Tag mit einer Nachmittagstemperatur von 38,5 °C. Dadurch hatte ich viel mehr Zeit zum Lesen als sonst und habe ein Buch zu Ende gelesen (Rico, Oskar und das Herzgebreche – einfach köstlich, ich freue mich schon auf den Film) und das nächste auch bald durch (Ich darf nicht schlafen – die Verfilmung werden wir uns demnächst anschauen).

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Sonntag, 5. Juli 2015

Phantom der Oper

Das „Phantom der Oper“ wollte ich seit über zehn Jahren schon sehen und heute war es endlich soweit. Nach dem gestrigen Hitzerekord würde es heute kaum kühler werden – ich habe in der Nacht sogar einige Stunden im Keller geschlafen, weil mir oben im Schlafzimmer der Schweiß nur so vom Gesicht lief.
Auf der Fahrt nach Hamburg war es im klimatisierten Auto sehr angenehm, aber irgendwann muss man ja aussteigen. Wir waren um zehn Uhr losgefahren, die Vorstellung begann um 14 Uhr, Einlass eine Stunde früher. Gemütlich gefahren kamen wir gegen 12 in Altona an. Vorher wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, und wir hielten einfach bei einem goldenen M an, das sowieso auf unserem Weg lag. Leider war es dort nicht klimatisiert, sodass wir uns trotz der Hitze nach draußen setzten, weil dort hin und wieder wenigstens ein laues Lüftchen wehte..
Nach einer guten halben Stunde fuhren wir zur Neuen Flora. Wie gut, dass ich mich vorher ausführlich über die Örtlichkeiten informiert hatte. Unter anderem hatte ich gelesen, das Parkhaus der Flora sei recht schnell voll, und tatsächlich erblickten wir ein „Besetzt“-Schild über der Einfahrt. Wir parkten schließen in einer Straße neben der Holsten-Brauerei und mussten nur ein kleines Stück zu Fuß gehen.

Das Musical war ein tolles Erlebnis, und ich hatte gute Plätze gebucht, Reihe 8 in der Mitte mit optimaler Sicht auf die Bühne. Wir hatten sogar das Glück, dass jeweils zwei Plätze links und rechts von uns frei blieben.
Ich war beeindruckt vom Bühnenbild, von den schönen Kostümen, und natürlich auch von den Darstellern. Ein bisschen Angst hat mir lediglich der Kronleuchter gemacht, der kurz nach Beginn nach oben über den Zuschauerraum gezogen wird und dann fast die gesamte Zeit über mir hing. Besonders schön und gänsehauterzeugend fand ich übrigens die Szene, als das Phantom Christine im Boot über den türkisblauen See im Nebel entführt.

Hier gibt es Einblicke und Interviews:
Kulturblick.TV trifft… Das Phantom der Oper – Das Musical

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Donnerstag, 16. Juli 2015

Treppenviertel Blankenese

Vor knapp fünf Jahren wollten wir bei einem Hamburg-Besuch (Tagesausflug) auch das Treppenviertel in Blankenese anschauen, aber das hat damals nicht geklappt. Seitdem stand es weiterhin auf meiner Ausflugsliste, und tatsächlich ist ein bisschen Vorbereitung sinnvoll, wenn man viel Schönes sehen will. In diesem Urlaub war es endlich soweit, gestern sind wir zu einem Spaziergang dorthin aufgebrochen.
Ich hatte schon vor längerer Zeit Rundgangsbeschreibungen im Internet gefunden, leider waren diese aber ohne Karte, eben nur schriftlich mit Straßen-, Wegen- und Treppennamen beschrieben. Ich bastelte mir daraus eine Route, die ich auch auf meinem Smartphone anschauen und darin auch navigieren konnte. So weit war ich schon mal gut vorbereitet. Die Anreise führte uns dieses Mal über ein Stück der Elbchaussee, was selbst vom Auto aus schon sehenswert ist. Wir folgten der Empfehlung mit dem Parken im Mühlenberger Weg neben dem Baurs Park. Allzu viele Parkplätze am Straßenrand gab es zwar nicht, aber vier bis fünf waren doch noch frei. Die Navigation mit der Karte probierte ich anfangs aus, gab sie aber relativ schnell wieder auf. Man möchte ja auch etwas sehen und nicht ständig nur auf den Bildschirm des Smartphones schauen. Und vor allem wollte ich fotografieren! So nutzte ich sie nur als Standortanzeige, um hin und wieder zu schauen, wo wir uns auf der eigentlich geplanten Route befanden. Die angekündigten 21 Grad mit ein wenig Wolken stellten sich dann als 25–26 Grad heraus und es war ziemlich warm. Dazu kamen ja noch die unendlich vielen Stufen, die wir auf und ab liefen. Längst haben wir nicht alles gesehen, aber das, was wir gesehen haben, war einen Besuch wert. Überwältigt hat mich unter anderem die Stockrosenpracht, diese Blumen wachsen dort überall, und selbst aus Pflasterritzen in einem Vorgarten!
Neben unendlich vielen Treppenstufen, wunderschönen Häuschen mit idyllischen Gärten gibt es natürlich auch den Elbstrand, in unserem Fall mit einer Fischbrötchenpause und Schiffegucken.

Hier sind einige Eindrücke von gestern:

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Dienstag, 28. Juli 2015

55

Aus gegebenem Anlass gab es heute Abend ein Essen beim Griechen:

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Freitag, 31. Juli 2015

Suppenhuhn

Du darfst mich jetzt „Suppenhuhn“ nennen, sagte ich zum Mann des Hauses. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich vor wenigen Tagen vergleichsweise das Alter eines Huhns erreicht habe, in dem es nur noch als Suppenhuhn taugt. Nein, es geht um Fotografie.
Im Jahr 2008 hatte ich mir nach einigen Jahren des teilweise sogar erfolgreichen Geknipses mit Digital-Kompaktkameras meine erste – und bisher einzige – digitale Spiegelreflexkamera, die Nikon D40X, geleistet. Ein gutes Jahr später kam ein 18–105-mm-Objektiv dazu, weil mir das bisherige nicht ausreichte. Seit einigen Monaten überlegte ich, die Ausstattung zu erweitern und hatte das neue 18–300-mm-Objektiv auf meiner Merkliste. Es ist natürlich ein kleiner Kompromiss, aber ich mag keine Riesentaschen mit Wechselobjektiven herumschleppen, und außerdem bin ich nach wie vor nur eine Hobbyknipserin, der mal ab und zu eine gute Aufnahme gelingt.
Vor einem eventuellen Kauf hatte ich unter anderem ein wenig in einem Fotografie-Forum gelesen, und dort werden solche Superzoom-Objektive von ambitionierten Hobby-Fotografen hin und wieder als „Suppenhuhn“ bezeichnet: Superzoom = Suppenhuhn (professionelle Fotografen werden sich vermutlich nicht einmal mit dem Thema beschäftigen, vermute ich).
Trotzdem ließ ich mich davon nicht abhalten und habe mir das Nikkor AF-S DX 18-300 mm 1:3,5-6,3G ED VR-Objektiv gekauft, teils finanziert von meinen Fotoverkäufen und unterstützt vom Geburtstagsgeschenkegeld.
Es ist kaum größer als das bisherige 18–105er, allerdings etwas schwerer, aber selbst für mich noch gut tragbar 😉
Jetzt muss ich nur noch Fotos machen, um zu sehen, ob es sich bewährt.

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