März 2015

Montag, 9. März 2015

Amerikanische Verwandtschaft

Meine 25-jährige Nichte, die vor drei Jahren nach USA ausgewandert ist, traf am Donnerstag in der alten Heimat Hessen ein. Am Wochenende würde sie dann mit meiner Schwester und meinem Neffen bei meinen Eltern im Odenwald sein. Daher kündigten wir kurzfristig ebenfalls unseren Besuch an, um alle zusammen wieder einmal zu sehen. Es war zum Glück nicht viel los auf den Straßen, und so hatten wir an beiden Tagen eine entspannte Fahrt. Es war ein volles Haus in Reichelsheim, denn der neue Freund meiner Schwester war am Samstag auch da, und drei Hunde waren ebenfalls anwesend. Es war ein schönes Wochenende und die „kleine“ Amerikanerin meistert ihr Leben dort mit College und Arbeit sehr gut.

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Freitag, 20. März 2015

Partielle Sonnenfinsternis

Ich erinnere mich noch gut an die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999. Einige Monate zuvor war ich nach Hannover umgezogen und arbeitet nach meinem letzten Wochen mit Telearbeitsplatz dann anfänglich bei einer Zeitarbeitsfirma. Mein erster Einsatz war bei der Flughafenfeuerwehr im Büro. Die Sonnenfinsternis selbst habe ich nicht beobachtet, schließlich musste ich arbeiten, aber ich erinnere mich noch genau an das eigentümlich graue Licht, als die Sonne verdeckt war. Bei der heutigen partiellen Finsternis versuchte ich aus Spaß, Fotos davon zu machen. Mit dem Mobiltelefon ging es schon mal gar nicht, dort ist die Sonne schlicht als heller Ball zu sehen, der Mond davor wird einfach überstrahlt. Auch mit der kleinen Coolpix konnte ich kein „Mond-vor-Sonne“-Ergebnis erzielen, aber es gab lustige Effekte:

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Holz

Dies sind die letzten Reste des Holzes, die noch im Wald lagerten. Es war leider noch sehr matschig wie man an Handschuhen, Schuhen und vielleicht auch der Schubkarre erkennen kann. Die Holzstücke lagern nun erst einmal an der Hauswand und werden demnächst mit dem Holzspalter in ofengerechte Stücke gespaltet.

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Samstag, 28. März 2015

Ohne Netz

Als ich am Mittwochabend zu Hause das Notebook einschaltete, zeigte es mit keine Internetverbindung an. Ich dachte mir erst nichts dabei und versuchte es mit einem Neustart. Erfolglos. Dann stellte der Mann des Hauses fest, dass wir einen Totalausfall hatten, das Telefon ging nämlich auch nicht. Der Verdacht kam auf, dass die Arbeiten an einem Schaltkasten am nächstgelegenen Kreisel die Ursache sein könnten. Ein Anruf beim Nachbarn gegenüber brachte die Erkenntnis, dass auch er eine Störung hatte. Nächster Schritt: Telekom anrufen, dort müsste man ja wissen, was dort umgebaut wird und ob die Ausfälle damit zusammenhängen. Wir hatten doch einen Zettel mit der Telefonnummer der Störungsstelle an der Pinnwand? Öh, ja, hatten … Frau hat diesen vor einiger Zeit entsorgt, da wir ja vor geraumer Zeit zum regionalen Anbieter gewechselt haben. Wie gut, dass man heutzutage mit Smartphones ins Internet gehen kann, wie sonst findet man auf die Schnelle eine Telefonnummer, wenn man weder Telefon- noch Internetanschluss hat? Die Nummer war also gefunden, der Mann rief an. Nach ungefähr einer halben Stunde in der Warteschleife hatten wir das unbefriedigende Ergebnis, dass man nichts wusste und sowieso nicht überprüfen könne, weil wir keine Telekom-Kunden sind. Da müsse schon ein Telekom-Kunde eine Störung melden. Also erneuter Anruf bei unserem Anbieter. Der Hotline-Mitarbeiter konnte aber auch nicht helfen und behauptete, er könne keine Störung sehen, da müsse wohl der Splitter defekt sein. Am nächsten Tag telefonierte der Mann des Hauses mehrfach mit einer offensichtlich kompetenteren Person, die schließlich den Besuch eines Technikers für Samstagvormittag zusagte. Am Donnerstag- und Freitagabend wollte ich dann doch mal kurz ins Internet schauen und probierte zum ersten Mal mein Smartphone als mobilen WLAN-Hotspot aus. Das war einfacher als gedacht, ich musste dies nur aktivieren und mir den Schlüssel anzeigen lassen, um ihn dann beim Notebook einzugeben. Und da ich keine großen Datenmengen übertragen habe, kam ich sogar mit meinem begrenzten Tarif zurecht. Tolle Sache! Am Samstag schraubte der Techniker am Schaltkasten und baute dann bei uns im Keller noch eine Dose ein (warum auch immer), dann funktionierte alles wieder. Von einigen Nachbarn hörten wir, dass auch dort die Störung behoben war, bei manchen schon am Donnerstag oder Freitag. Nachdem der Techniker weg war, fuhr der Mann des Hauses zum Reifenwechsel in die Werkstatt um die Ecke – und traf dort den Techniker wieder. Es ist kaum zu glauben, auch dort hatte man seit Mittwoch kein Telefon gehabt!

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Sonntag, 29. März 2015

Stare

Ich freue mich immer, wenn neben den altbekannten Sperlingen, Meisen und Amseln andere Vögel die Futterstellen in unserem Garten besuchen. Hin und wieder habe ich in diesem Frühjahr zwei Stare beobachtet. Hier sitzt einer von ihnen neben einem Sperling im Baum:

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Dienstag, 31. März 2015

Stürmisch

Bald ist Ostern, aber es ist kalt und jetzt auch sehr stürmisch. Bei den aktuellen Unwetterwarnungen hatte ich gestern schon etwas Angst vor möglichen Schäden, aber bis zum Nachmittag wehte es hier „nur“ kräftig. Erst am späten Nachmittag wurden die Böen ziemlich heftig und die Mitteilungen über umgestürzte Bäume nahmen zu. Bevor ich mich auf den Heimweg machte, prüfte ich die Verkehrslage und überlegte tatsächlich, auf welcher Strecke sich die wenigsten Bäume befinden. Mir ist während der Autofahrt erst einmal so richtig aufgefallen, wie viele Bäume überall stehen. Jedenfalls kam ich unbeschadet zu Hause an und betrat das Haus, als gerade ein heftiger Hagelschauer einsetzte. Sturmschäden haben wir keine, das neue Dach der Gartenhütte ist sehr stabil und den Terrassentisch, der schon einmal auf dem Rasen gelandet war, hatten wir vorsichtshalber festgebunden.

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