März 2013

Sonntag, 3. März 2013

Erste Gartenarbeit 2013

Heute war es schon richtig warm in der Sonne, also musste ich raus in den Garten und anfangen, ein paar Sträucher zurückzuschneiden. Vielleicht sollte ich das demnächst doch eher im Herbst machen, denn den ganzen Winter über gab es keine Gelegenheit. Außerhalb des Urlaubs bleibt ja sowieso nur das Wochenende, und wenn es dann regnet, schneit, eisig kalt ist oder der Boden einfach noch nass ist wie ein Schwamm, muss die Gartenarbeit liegen bleiben.
Immerhin habe ich heute schon mal einiges abgeschnitten und der Rest kommt eben nach und nach dran.

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Sonntag, 10. März 2013

Gestern Regen, heute wieder Schnee

Temperatursturz und erneuter Wintereinbruch nach den wenigen frühlingshaften Tagen:

Gestern regnete es den ganzen Tag, daher hatten die Männer die Waldarbeit schon auf den Freitagnachmittag gelegt. Es waren ja schon für den Samstag Schneeregen und Schnee angesagt worden. Der Schnee kam erst heute Morgen an, und wie es aussieht, wird der feine Schneefall mindestens noch bis heute Abend anhalten.

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Bunte Vogelwelt

Als ich anfangs unseren gefiederten Freunden Futter im Garten anbot, zeigten sich die üblichen Besucher, die man am häufigsten sieht: Meisen. Irgendwann gesellten sich Sperlinge und Amseln dazu.

Mittlerweile ist die Vogelwelt in unserem Garten recht vielfältig geworden. Ich habe schon Grünfinken und Rotkehlchen gesehen und es waren recht „exotische“ Besucher da wie ein Buntspecht und ein Sperber. Eine Taube landet hin und wieder im Garten (und hoffentlich nicht mehr im Schornstein, dort würde sie zurzeit gegrillt werden), und auch Elstern habe ich häufig gesehen. Die sind allerdings so scheu, dass sie schon wegfliegen, wenn ich im Wohnzimmer hin- und hergehe.
Heute habe ich wieder einmal ein paar Vogelfotos gemacht, im Schnee sind sie ja besonders gut zu sehen. Und siehe da, bei diesen beiden handelt es sich wohl um Buchfink (links) und Stieglitz (rechts).
Dank des Online-Vogelführers vom NABU lässt sich so etwas auch für den Nichtvogelkenner in den meisten Fällen recht schnell herausfinden.

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Montag, 11. März 2013

Resteverwertung: Laugen-Serviettenknödel

Semmelknödel habe ich ja schon öfters zubereitet – also die Böhmischen Semmelknödel, bei denen aus der Masse ein großer, brotlaibförmiger Kloß geformt wird, den man nachher in Scheiben schneidet.
Kürzlich blätterte ich durch eines meiner Kochbücher und stieß dort auf der letzten Seite auf die Rubrik „Köstliches aus Brotresten“. Dort entdeckte ich ein Rezept für Laugenbrötchenknödel, und da fielen mir die Laugenstangen ein, die im Tiefkühlschrank ruhten. Sie waren leider nicht mehr ganz frisch gewesen, als ich sie eingefroren hatte, aber nun stellten sie die ideale Grundlage für dieses Rezept dar. Ich formte die Masse in Abwandlung des Rezepts zu zwei Würsten, und da der Teig recht weich war, bot es sich an, sie als „Servietten“-Knödel zuzubereiten. Ich wickelte sie fest in Frischhaltefolie und anschließend in Alufolie ein. Zwanzig Minuten in siedendem Wasser ziehen lassen, dann in Scheiben schneiden und wir hatten die perfekte, würzige Beilage zu Schweinebraten und Weißkraut. Farblich war dieses Gericht zwar nicht der Renner, aber geschmacklich war es ausgezeichnet.

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Mittwoch, 13. März 2013

Minus 12,7

Nach frühlingshaften plus 15 Grad Mitte letzter Woche sank die Temperatur heute Nacht auf minus 12,7 Grad.
Heute war es aber schön sonnig und ich habe in der Mittagspause ein paar nette Fotos gemacht.

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Sonntag, 17. März 2013

Backkunst

Bevor ich auswandere und in Norwegen oder Kanada eine deutsche Konditorei eröffne, muss ich noch viel üben!
Früher, also ganz früher, ungefähr vor zwanzig bis dreißig Jahren, habe ich schöne Kuchen und Torten gebacken. Zwar nicht regelmäßig und oft, aber ich habe es besser hingekriegt. Die beste der Torten, an die ich mich erinnere, war eine Ananas-Sahne-Torte. Sie sah exakt so aus wie in der Zeitschrift:

In den letzten Jahren habe ich wenig Kuchen gebacken und wenn, dann meist etwas einfaches oder habe auch mal eine Backmischung verwendet.
Zum Geburtstag des Mannes wollte ich nun unbedingt einen Frankfurter Kranz backen. Ich habe noch nie einen Frankfurter Kranz gebacken und stellte mir die Zubereitung etwas komplizierter vor. Im Grunde aber ist er ganz einfach herzustellen – wenn man eine einigermaßen geübte Bäckerin und Süßspeisenproduzentin ist. Da ich keine Kranzform besitze, benannte ich mein Backprojekt zunächst einmal in „Frankfurter-Kranz-Schnitten“ um. Gebacken werden sollte in der Kastenform. Ein schönes Exemplar dieser Art hatte ich im Küchenlatein-Blog gefunden, allerdings wollte ich ein anderes Rezept verwenden.
Ich entschied mich für einen schlichten Rührteig. Das Zubereiten und Backen desselben gestaltete sich problemlos. Nach dem Abkühlen musste ich ihn zweimal längs durchschneiden. Leider geriet der untere Schnitt etwas schief und der Boden ist an einer Ecke recht dünn geworden. Nun ja. Als nächstes sollte die Buttercreme zubereitet werden. Den Vanillepudding hatte ich bereits am Vortag gekocht. Ich holte ihn aus dem Keller und stellte fest, dass er ziemlich flüssig geworden war. Warum nur? Direkt nach dem Kochen hatte er doch die optimale Konsistenz gehabt. War er noch zu retten? Ich recherchierte im Internet, fand einige Tipps und kam schließlich zu der (berechtigten) Vermutung, dass ich den Pudding nach Einrühren des Pulvers in die heiße Milch nicht noch einmal aufgekocht hatte. Hm. Ich koch ja sonst nie Pudding, könnte ich nun zu meiner Entschuldigung vorbringen. Allerdings sollte ich dann in der Lage sein, die Packungsanweisung genau zu lesen. Immerhin kann man einen derart missglückten Pudding durch erneutes Aufkochen und wenn nötig durch Hinzufügen von etwas Speisestärke in die richtige Form bringen. Alleiniges Aufkochen zeigte jedoch keine Veränderung. Ich fügte einen Löffel Stärke hinzu und rührte weiter. Nach wie vor blieb das Ganze eine Vanillesuppe. Mutig gab ich noch etwas Stärke hinein, und sofort verwandelte sich die Suppe in einen sehr kompakten Brei. Viel zu fest für einen Pudding! Ich tröstete mich mit der Tatsache, dass dies ja kein Pudding bleiben sollte, sondern nur ein Bestandteil der zukünftigen Buttercreme war. Das Fett würde es schon richten.
Immerhin gelang der Zusammenbau des Kuchens – auf jeden Boden eine Schicht Buttercreme und eine Lage Johannisbeerkonfitüre – ohne weitere Zwischenfälle. Sogar der Krokant ließ sich relativ widerspruchslos an den Seiten des Kuchens anbringen.
Im fertigen Zustand sah er von außen schon recht gut aus. Ich bin gespannt auf das Anschneiden und dann vor allem auf den Geschmack.

So, nach dem Genuss des ersten Stückes kann ich festhalten, dass der Kuchen trotz aller Zubereitungswidrigkeiten geschmacklich überzeugt. Vor allem die Johannisbeerkonfitüre (Odenwald, 2012!) setzt einen guten Akzent zur Buttercreme. Sollte ich diesen Kuchen irgendwann wieder einmal zubereiten (die restlichen neunzig Prozent habe ich gerade eingefroren), dann probiere ich es vielleicht mit einem Biskuitteig, damit er etwas leichter wird.

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Schnee weg, Schnee da

Gerade war der restliche Schnee so gut wie verschwunden, da fing es heute Mittag wieder an zu schneien:

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Montag, 25. März 2013

A, B, C, die Katze lief im Schnee

Und hier noch einmal die Katze oder vielmehr Kater Rocky im Schnee im Großformat:

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Donnerstag, 28. März 2013

Ostern kommt überraschend

Irgendwie kommt Ostern in diesem Jahr für mich überraschend. Gestern fiel mir ein, dass ich ja noch bis spätestens heute etwas einkaufen müsste. Deswegen entschloss ich mich kurzfristig, die Gleitzeitregelung zu nutzen und schon um zwölf Uhr Feierabend zu machen. So konnte ich alle Einkäufe in Ruhe erledigen und muss am Samstag auf keinen Fall mehr ein Geschäft betreten.

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Freitag, 29. März 2013

Karfreitag, nicht Heiliger Abend

Der Winter will nicht weichen, trotzdem ist das für mich kein Grund zu jammern. Ich finde das gar nicht so schlimm und ich werde erst wieder Beschwerdebriefe an den Wettergott schicken, wenn es über 30 Grad warm wird.

Am heutigen Karfreitag sah es vormittags so aus, also eher nach Weihnachten als nach Ostern:

Ganz so ungewöhnlich ist Schnee Ende März jedoch nicht, dieses Erlebnis hatten wir auch in den Jahren 2008 und 2007, jedoch war es damals nicht so anhaltend kalt gewesen.

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