Januar 2013

Dienstag, 1. Januar 2013

Alles Käse

Im dritten Jahr in Folge bestand unser Silvesteressen aus viel Käse, und zwar im Raclette-Pfännchen mit köstlichen Zutaten. Das letzte Pfännchen war mir dann sogar zuviel, ich hatte es versehentlich so mächtig beladen, dass ich gar nicht alles schaffte und dem Mann des Hauses etwas abgeben musste. Danach war mir so käsig im Magen, dass ich mich eine Weile kaum bewegen konnte.
Um Mitternacht war auf der Straße nicht viel los, einige Nachbarn trafen wir, links und rechts wurden einige Raketen und Böller abgefeuert, bei manchen trat ich vorsichtshalber den Rückzug an, weil mir das zu unheimlich ist.
Am Himmel war mehr Feuerwerk als in manch anderem Jahr zu beobachten, ich hatte mich im Vorfeld schon über die extrem umfangreichen Werbeprospekte gewundert. Wurde in diesem Jahr so viel mehr angeboten, weil der Weltuntergang nun doch nicht stattgefunden hat und wir das über alle Maßen feiern sollen? Darüber kann ich nur spekulieren, ich selbst habe aber noch nie eine einzige Silvesterrakete gekauft und selbst die ach so harmlosen Wunderkerzen sind mir etwas suspekt.

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Dienstag, 8. Januar 2013

Trödelig

Man kann sich ja im Urlaub viel vornehmen und viele Dinge erledigen, für die man sonst keine Zeit hat. Man kann sich aber auch sagen, ich mache einfach mal nichts. Wobei das „Nichts“ natürlich auch ein „Etwas“ ist, sei es nun lange schlafen, gemütlich Kaffee trinken, im Internet surfen, viele Bücher lesen, lange aufgenommene Kochsendungen anschauen …
Unterbrochen wurde meine Trödelzeit von den alltäglichen Ritualen wie Einkaufen, Staubsaugen etc. Ein bisschen schlechtes Gewissen hatte ich, weil der Mann an den beiden Tagen „zwischen den Jahren“ ins Büro musste und auch pünktlich zu Jahresbeginn am 2. Januar die Arbeit wieder aufgenommen hat. Immerhin bin ich morgens mit aufgestanden und habe Brote geschmiert, aber dann habe ich mich durchaus das eine oder andere Mal wieder ins Bett gekuschelt. Mit einem Schmusekaterbröckchen oder gar zwei Katern nebendran kann es schnell passieren, dass man noch einmal ungewollt einschläft.
Immerhin habe ich es geschafft, den Inhalt eines Wohnzimmerschrankteils auszumisten. Dort hatte ich im Laufe der Jahre zum Beispiel immer wieder Dekozeug hineingestopft, was von Geschenkverpackungen übrig blieb und noch gut verwendet werden kann. Vorher hatte ich schon viele Jahre alte lose Tees, die garantiert keiner mehr trinken will, in den Müll geschüttet. Es bleibt noch die eine oder andere Ecke, in der ich ausmisten möchte, aber ein Teil ist schon mal weg. Dann überlege ich, was ich mit den hier überflüssigen Dingen tue. Könnte man ein großes Paket mit Deko-Mix (Figürchen, Duftlämpchen, Tüten, Schleifen und Ähnlichem) versteigern oder verschenken?

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Freitag, 11. Januar 2013

Nächster Räumtag

Heute habe ich wieder einige Dinge aus dem Wohnzimmer aufgeräumt und das meiste in einen Karton verpackt. Man sieht es leider gar nicht, dass ich das getan habe, und ich bin ein klein wenig enttäuscht. Aber wir werden es merken, wenn wir voraussichtlich in diesem Jahr das Wohnzimmer renovieren werden. Der Bodenbelag muss dringend erneuert werden, nach elf Jahren und mehreren Katzen neben den Menschen ist der Teppichboden reichlich abgenutzt und fleckig. Man schiebt’s ja aber dann doch gern vor sich hin, schließlich ist es nicht die reine Freude, ein 40 Quadratmeter großes Zimmer mit Schrankwand, Kaminofen, sonstigen Möbeln und allen Inhalten ausräumen zu müssen.

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Sonntag, 13. Januar 2013

PC-Trainer mit Adlon-Imitation

Als wir letzte Woche den Fernsehdreiteiler über das Hotel Adlon angeschaut haben, fiel mir mein vorletztes Projekt ein, an dem ich bei meiner Tätigkeit für START Amadeus in Frankfurt mitarbeitete. Als Vorlage für die Kulisse des PC-Trainers „Amadeus Hotels“, der 1998 erschien, diente das 1997 neu aufgebaute Adlon.
Ich habe noch einige dieser PC-Trainer im Büro stehen und mich interessierte, ob sie überhaupt noch auf einem neuen PC laufen würden. Erstaunlicherweise ließ sich das Programm sowohl auf meinen sechs Jahre alten Büro-Rechner als auch auf meinem wenige Monate alten Notebook starten, wenn auch auf dem Büro-PC nur ohne Ton. Das Bild ist allerdings sehr klein, selbst auf dem Notebook, aber welche Bildschirmgröße hatte man damals? 15 Zoll waren vermutlich damals riesig, es wird wohl eher weniger gewesen sein. Jedenfalls war als Mindestauflösung 640 x 480 notwendig.

Aber nun drei Bilder vom Hotelbuchungsübungsprogramm (die Frau Böhm im letzten Bildschirm bin übrigens ich):

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Samstag, 19. Januar 2013

Neue Schokolade und andere Produktideen

Frühling und Sommer sind noch längst nicht in Sicht, aber ich darf heute schon mal einen exklusiven Ausblick auf die Sommerschokoladensorte des Jahres 2013 geben:

Das wird doch bestimmt köstlich schmecken, oder ;-)?
Nein, im Ernst, diese Schokoladensorte ist (noch) nicht in Planung. Ich bin heute per Zufall über ein anderes Thema auf eine Internetseite gestoßen, wo außergewöhnliche Ritter Sport-Schokoladensorten gezeigt werden. Alles Fälschungen natürlich, die Schokolade mit den Füllungen „Leberwurst“, „Calamari-Jogurt“ oder „Currywurst-Pommes“ würde wahrscheinlich in den Regalen versauern. Witzig sind diese Ideen aber allemal, und die beste Übersicht habe ich dort gefunden: Ritter Sport Fakes.
Man muss sich da einfach mal durchklicken, es ist köstlich – also zum amüsieren, nicht zum Appetit holen. Andererseits könnte ich mir bei der Ebbelwoi-Schokolade sowie bei zwei, drei anderen wie zum Beispiel der Donauwellenfüllung durchaus vorstellen, dass sie gut schmecken.
Mir fiel in diesem Zusammenhang ein, dass ich vor einigen Monaten per Zufall auf eine Seite mit Produktideen gestoßen war, die zum Teil auch etwas abenteuerlich anmuteten. Leider konnte ich mich gar nicht mehr genau erinnern, ich wusste nur noch, dass es sich um Lebensmittel handelte und irgendetwas mit Brausepulver oder ähnlich Prickelndem vorkam. Als ich beim Staubsaugen war, hatte ich die richtige Idee und wurde dann auch fündig: Es handelt sich um „innovative Produktideen“ von Kunden auf dem Nestlé-Marktplatz. Dort findet man auch den Vorschlag für ein prickelndes Eis-Sandwich.

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Montag, 21. Januar 2013

Eingeschneit

Letzte Nacht hat es schon geschneit und heute fiel den ganzen Tag über feiner, trockener Schnee. Die Heimfahrt zog sich dementsprechend etwas länger hin, auf meiner Strecke staute es sich auf den Schnellwegen, so fuhr ich durch die Stadt und hatte leider das Pech, auf der Landstraße hinter 30-Stundenkilometer-Schnecken kriechen zu müssen, obwohl die Straße ziemlich schneefrei war.

So sah es heute Abend rund ums Haus aus:

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Mittwoch, 23. Januar 2013

Schneeslalom

Sobald einen Tag nach solchen Schneefällen die Hauptstraßen geräumt sind, ist weitgehend normales Autofahren wieder möglich. So war zum Beispiel der Südschnellweg gestern am Spätnachmittag frei von Schnee und ziemlich frei von Autos und konnte tatsächlich zurecht „Schnellweg“ genannt werden.
Mehr Spaß aber macht mir das Fahren auf den nicht geräumten Nebenstraßen. In unserem Wohngebiet werden die Straßen nicht vom Schnee befreit, und so sieht es auch in den Seitenstraßen Kirchrodes in der Nähe meines Arbeitsplatzes aus. Weil nun jeder ordentlich auf seiner Seite fährt, bilden sich dort schnell Fahrspuren mit „Schneebergen“ dazwischen. Ich sorge dann gern für ein wenig Ausgleich. Wenn also weit und breit keine anderen Fahrzeuge in Sicht sind und auch keine parkenden Autos stören, fahre ich slalomartig diese Schneeanhäufungen platt. Da kann das Autochen ab und zu ganz ungefährdet Schlitten fahren! Ich mach das natürlich nur, wenn mich keiner sieht, sonst hält man mich womöglich noch für einen betrunkenen Autofahrer.

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Donnerstag, 24. Januar 2013

Krankenlager

Heute haben wir in unserem Haus das Krankenlager eröffnet. Der Mann des Hauses lag bereits am Dienstag im Bett, als ich nach Hause kam, und empfing mich mit der Nachricht: „Ich bin krank!“ Pflichtbewusst ist er am Mittwoch wieder zur Arbeit gegangen, doch am Mittag ging es ihm schlechter und beim Nachhausekommen erlebte ich dasselbe wie am Vortag. Ich musste lediglich an diesem Abend ein wenig husten, dachte mir aber nichts dabei, denn beim Holz nachlegen hatte es aus dem Ofen gequalmt und ich hatte dies eingeatmet.
In der Nacht wachte ich jedoch mit stechenden Hals- und Kopfschmerzen auf und mir war klar, dass es mich nun auch erwischt hatte.
Nach vielen Stunden Schlaf fühlte ich mich tatsächlich besser, verkündete, ich hätte die Krankheit weggeschlafen und ging duschen. Kurz darauf entstand dieses Foto, leider ohne Sonne, die hatte sich schon wieder verdeckt, aber wenigstens einmal Garten im Schnee bei Tageslicht.

Und nicht lange Zeit darauf fühlte ich mich wieder so elend, dass nur noch Liegen auf dem Sofa in Frage kam.

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Freitag, 25. Januar 2013

Tag Zwei im Krankenlager

Nahezu unverändert ging es heute weiter, jedoch musste ich heute das Haus verlassen und einen Arzt aufsuchen. Obwohl nur zwei Tage krank, wird automatisch das Wochenende mitgerechnet, und schon sind es vier Tage und man braucht eine Bescheinigung. Immerhin hatte ich Glück, war tatsächlich die erste Patientin bei Öffnung um 13 Uhr und traf eine halbe Stunde später wieder zu Hause ein. „Wenn es Sie so richtig erwischt hat“, hatte der Doc gesagt, „mit Sofagefängnis und Gar-nicht-mehr-aufstellen-wollen, dann haben Sie auf jeden Fall eine Woche lang damit zu tun.“ Nachdem ich mich für kurze Zeit ein wenig besser gefühlt hatte, musste ich mich zu Hause dann doch wieder für zwei Stündchen ins Bett legen.
Die Kater fanden diese Zeit jedenfalls gut, meistens lagen sie an den Fußenden oder in anderen freien Zwischenräumen und über den Köpfen schwebten dann vermutlich vier Sprechblasen mit „Zzzzzz…“ wie im Comic.

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Sonntag, 27. Januar 2013

Gesundung

Offiziell war die Krankheit am Freitagabend beendet, aber zum Glück blieb noch das Wochenende zur weiteren Genesung. Gestern mussten wir ein paar Kleinigkeiten einkaufen, und selbst das war irgendwie anstrengend. Na ja. Heute habe ich immerhin am Nachmittag ein Buch zu Ende gelesen, selbst das war mir in den Tagen davor zu mühsam gewesen. Morgen geht’s dann wieder „frisch und ausgeruht“ zur Arbeit.

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Montag, 28. Januar 2013

Asphaltbrocken

Ärgerlich, aber nicht zu ändern: Heute habe ich die Tür meines Autos beschädigt. Ich konnte aber wirklich nichts dafür, denn ich habe diesen großen Asphaltbrocken am Straßenrand in der Dunkelheit nicht gesehen. Gehört aber wohl: ein schabendes, kratzendes Geräusch, das nichts Gutes verhieß. Nach längerem Betrachten der Fotos bin ich der Meinung, dass dieser Brocken vorher anders gelegen haben muss, vielleicht noch etwas hochkant am Schlagloch, aus dem er gerissen worden war, sonst hätte er die Autotür nicht getroffen. Tja, dann werde ich in den nächsten Tagen mal den Reparaturservice für solche Fälle aufsuchen müssen.

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Mittwoch, 30. Januar 2013

Krümelmonster stiehlt goldenen Leibniz-Keks

Letzte Woche berichteten die Zeitungen vom Diebstahl des goldenen Leibniz-Kekses, der zwischen zwei Keksträgern an der Fassade des Bahlsen-Gebäudes in der Podbielskistraße hing.

Nun ging ein Bekennerschreiben ein, wobei man noch nicht weiß, ob es tatsächlich vom Dieb selbst stammt oder ob sich jemand einen Spaß mit dieser Erpressung macht. Gefordert werden Kekse für die Kinder in einem Kinderkrankenhaus und eine Spende für das Tierheim. Die Meinungen sind gespalten, einige vermuten nach wie vor noch eine Bahlsen-Werbestrategie dahinter, obwohl das Unternehmen dies bestreitet und auch nicht zur geforderten Spende bereit ist. Jedenfalls nicht, solange der Keks verschwunden bleibt.

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Donnerstag, 31. Januar 2013

Buchverfilmungen

Mit der Verfilmung von Büchern ist das ja so eine Sache: Bei mehrere hundert Seiten dicken Romanen mit vielen Charakteren muss zwangsläufig gekürzt werden. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn die Geschichte nicht auch noch in wesentlichen Punkten abgewandelt würde. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Film, der außer dem Titel und dem Grundgedanken nichts mit dem Buch zu tun hatte. Das fand ich schon ziemlich ärgerlich.
Umso erfreulicher ist es, wenn dann doch einmal gelungene Verfilmungen auf den Bildschirm kommen. Ein sehr gutes Beispiel ist der Fernseh-Zweiteiler „Das andere Kind“ nach dem Roman von Charlotte Link, der Anfang Januar zu sehen war. Bis auf die Geschichte mit der pakistanischen Frau, die etwas angepasst wurde, spielte sich alles genauso ab, wie ich es aus dem Buch in Erinnerung hatte.
Jetzt warte ich gespannt auf die Verfilmungen der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus. Die erste in der Reihe, „Schneewittchen muss sterben“, wird am 25. Februar im ZDF laufen. Aber als Buchfan sollte man sich nicht allzu sehr darauf freuen: Die Autorin äußerte bei Facebook deutlich ihre Enttäuschung über das wohl stark geänderte Drehbuch. So liest man auch hier und da in der Ankündigung des Films: „Nach Motiven des gleichnamigen Romans“. Ein Lichtblick scheint jedoch der nächste Film aus dieser Krimibuchreihe zu sein. Es wird „Eine unbeliebte Frau“ folgen, die Dreharbeiten dazu fanden bereits im September statt. Frau Neuhaus hat sich sehr positiv geäußert, nachdem sie die Rohfassung des Films sehen durfte. Einen Sendetermin gibt es für diesen Film bisher noch nicht, aber allzu lange werden wir wohl nicht mehr warten müssen.

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