November 2012

Donnerstag, 1. November 2012

Gruseliger Fund im Maschsee

Vor vier Jahren habe ich den Kriminalroman „Der Tote vom Maschsee“ gelesen. Gestern lautete der Titel der aktuellen Nachricht „Die Tote im Maschsee“, denn dort wurde eine zerstückelte Frauenleiche gefunden.
Als ich die Mitteilung im Radio hörte, dachte ich einen kurzen Moment: „Jetzt haben sie endlich die Leiche von Karen Gaucke gefunden!“ Aber nein, nach sechs Jahren im Wasser gäbe es wohl nicht mehr viel zu finden.
Bericht in der HAZ: Nächtliche Spurensuche nach Leichenfund am Maschsee

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Mittwoch, 7. November 2012

Warten aufs neue Gerät

Das eine oder andere Gerät muss ich irgendwann schon haben. So bin ich zum Beispiel froh über das Smartphone, das ich mir Anfang des Jahres nach doch längerer Überlegung geleistet habe. Für einen E-Book-Reader habe ich mich bis vor kurzem überhaupt nicht interessiert. An einem Wochenende Mitte Oktober sagte ich noch, ich möchte meine Bücher lieber ins Bücherregal stellen als in einem Gerät speichern.
Zwei Tage später habe ich den neuen Kindle Paperwhite vorbestellt.
Und der Grund? Mein Kopf ist rund, könnte ich jetzt sagen und mich auf dieses Zitat beziehen: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia).
Tatsächlich ausschlaggebend war aber der nicht zu vernachlässigende Faktor „Alter“. Die Augen sind nicht mehr so gut wie früher, ich werde zunehmend altersweitsichtig und bei etwas schlechterem Licht kann ich die kleine Schrift in den Büchern nicht mehr so gut erkennen.
In meiner Sofaecke habe ich keine Möglichkeit, eine Leselampe aufzustellen ohne ein Kabel quer durch den Raum legen zu müssen. Und dass ich beim Lesen im Bett nicht sitze, sondern liege, macht den Umgang mit einem dicken Wälzer nicht gerade einfach.
Also warte ich jetzt auf die Lieferung, die in ungefähr vier Wochen erfolgen soll. Ungeduldig bin ich noch nicht, genügend Lesestoff in Papierform ist noch vorhanden. Aber ich bin wirklich gespannt auf das Gerät!

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Freitag, 9. November 2012

30 Jahre „coasty rain“

Gestern schauten wir wieder einmal bei „The Voice of Germany“ rein, konnten einige richtig schöne Gesangsduette hören – und dabei einen meiner Verhörer aufklären.
Ich weiß nicht, wann ich „Wish you were here“ von Pink Floyd zum ersten Mal gehört habe, aber es kann durchaus fast dreißig Jahre her sein. Ich kannte den Text nur vom Hören, gelesen hatte ich ihn nie. Und ich muss gestehen, meine passive Sprachkompetenz im Englischen ist zwar recht gut, aber beschränkt sich eben doch eher auf Schulkenntnisse. Feinheiten oder besondere Redewendungen sind mir also nicht geläufig. Und dann kommt noch der Verhörer dazu, ich habe das wohl einmal falsch verstanden und dann immer nur diese Worte gehört.

Meine Textzeilen lauteten also bis zu diesem Zeitpunkt:
„Can you tell a green field
From a coasty rain?“

Und meine Übersetzung:
„Kannst du einem grünen Feld
Von einem Küstenregen erzählen?“

Der Zusammenhang zwischen dem grünen Feld und dem Regen erschien mir ganz logisch, und da ich mir beim Hören nie Gedanken über den gesamten Text gemacht hatte, stieß ich auch nie auf Unstimmigkeiten.
Der Mann des Hauses machte mich darauf aufmerksam, dass es sich keineswegs um Regen handele, sondern um Stahlschienen („cold steel rail“). Und „tell“ in Kombination mit „from“ heißt auch nicht „erzählen“, sondern „unterscheiden“. Das Wort „coasty“ gibt es übrigens auch nicht. Ein wenig peinlich, oder? Na ja, ich finde es eher witzig, was ich da verstanden habe und wie sich dieser Verhörer nach dreißig Jahren aufgeklärt hat.

Hier noch ein Auszug mit der richtigen Übersetzung:

So, so you think you can tell
Heaven from Hell,
Blue skys from pain.
Can you tell a green field
From a cold steel rail?
A smile from a veil?
Do you think you can tell?

So, Du denkst also,
Du könntest Himmel und Hölle unterscheiden,
blaue Weiten und Schmerz.
Kannst Du ein grünes Feld
und eine kalte Stahlschiene auseinanderhalten?
Ein Lächeln von einem Schleier unterscheiden?
Glaubst du, dass du das kannst?

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Dienstag, 27. November 2012

Neuer Liefertermin

Wenn bei einer Bestellung mitgeteilt wird, der Liefertermin habe sich geändert, bedeutet das in den meisten Fällen, dass erst später geliefert werden kann.
Nicht so bei meiner Vorbestellung: Schon letzte Woche erhielt ich die Nachricht, das Gerät werde eine Woche früher als bisher vorausgesagt versandt. Und gestern erreichte mich eine erneute Mitteilung, die den Versand für heute oder morgen ankündigte. Also wenn sie jetzt ganz flott wären und das Päckchen noch heute auf die Reise schickten, könnte es sogar morgen schon da sein … Ich stelle mich aber eher auf den Donnerstag ein …
Oh … ja …! Versandbestätigung um 13:12 Uhr! Dann sollte es doch morgen in der Packstation landen!

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Mittwoch, 28. November 2012

Eichhörnchen am Morgen

In den letzten Tagen hatte ich mehrere Male morgens das Glück, ein paar Eichhörnchen im Bild einfangen zu können. An einem Baum neben dem Parkplatz, auf dem ich mein Auto meistens abstelle, befindet sich eine Futterstation für Vögel und Eichhörnchen. Morgens ist dort auch immer Frühstückszeit für Eichhörnchen. Ich liebe diese Tierchen und hätte gern selbst einige im Garten. Leider fehlt aber bei uns zu Hause der Wald in nächster Nähe. Diese Eichhörnchen hier sind gar nicht mal so scheu und man kommt recht nahe dran. Trotzdem sind die Fotos nicht besonders gut geworden, da ich nicht die optimalen Bedingungen zum Fotografieren hatte: dämmerig, Taschen an den Armen, eigentlich gar keine Zeit weil auf dem Weg zur Arbeit, Eichhörnchen flink und immer auf dem Sprung. Na ja. Irgendwann klappt’s vielleicht einmal mit dem total scharfen Eichhörnchenfoto.

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Donnerstag, 29. November 2012

Neues Lesegefühl

Gestern ist es eingetroffen, das neue Lesegerät, ein K*indle Paper*white. Mit Beleuchtung! Gleich habe ich mir das Buch gekauft, das ich gerade angefangen hatte zu lesen. Welch tolles Lesegefühl, gerade vor dem Einschlafen im Bett. Nicht mehr mühsam einen dicken Wälzer mit beiden Händen halten müssen ist beim Lesen im Liegen schon ein gewaltiger Vorteil. Und wenn die Augen schon etwas müde sind, stelle ich einfach die Schrift etwas größer ein, dann klappt’s wieder einwandfrei mit dem Erkennen. Die zusätzliche Beleuchtung auf dem Nachttisch kann ich mir ersparen und störe deshalb auch den Mann des Hauses nicht, wenn der schon schlafen möchte. Leider fiel es mir deswegen sehr schwer, die Lektüre aus der Hand zu legen. Viel zu spät erst machte ich die Augen zu, sodass ich den heutigen Nachmittag am Arbeitsplatz nur mit einer großen Portion Kaffee überstand.

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