Oktober 2012

Samstag, 6. Oktober 2012

Kater-Gang

… und damit ist „Gäng“ wie Bande gemeint!
In diesem Fall handelt es sich offensichtlich um eine Dreierbande. Die Geschichte dazu: Hin und wieder meinen andere freilaufende Kater aus der Umgebung, in das Revier unserer beiden eindringen zu müssen. Normalerweise ist es an Sammy, sich um diese Eindringlinge zu „kümmern“. Im harmlosesten Fall geschieht dies durch bewegungsloses Anstarren und Knurren, so lange, bis der andere wegguckt und verloren hat.
Im März erwischte ich einen grau-weißen Kater mit Halsband auf unserem Holzlagerdach. Auch diese Begegnung endete ohne richtige körperliche Auseinandersetzung – jedenfalls ohne Kampf – und der Fremde mit dem Halsband schlich von dannen.
An einem Sonntag vor zwei oder drei Wochen fand ich nachmittags eben dieses Halsband mit dem Tuch nebst einigen Fellbüscheln im Vorgarten. Aha, da hatte also ein Kampf stattgefunden und Sammy hat dem Grauen tatsächlich das Halsband entrissen. Als Sammy wieder auftauchte, zeigte er zum Glück keine Anzeichen von Verletzungen. Erst ein oder zwei Tage später war das linke Ohr dick. Ein Kratzer nur, aber durch Schmutz hatte es sich entzündet und ich drückte vorsichtig den Eiter heraus. Dann kam eine Portion Wundheilsalbe darauf und es ist wieder schön verheilt.
Am Mittwoch warf ich irgendwann einen Blick in den Garten und war einen kurzen Augenblick verwirrt. Seit wann wuchs etwas Helles oben am Rosenbogen? Beim genaueren Hinschauen sah ich diesen dort:

Der rot-weiße Kater hatte es sich dort oben gemütlich gemacht und hoffte wohl, ein Vögelchen würde ihm ins Maul fliegen. Auch dieser Kater trug ein Halsband mit Glöckchen, er gehörte also vermutlich zu selben Familie wie der grau-weiße.
Der Mann des Hauses hatte auf der Straße irgendwann einen schwarzweißen Kater gesehen, der ebenfalls mit einem solchen Halsband ausgestattet war. Offensichtlich handelte es sich um ein Trio, das Sammys Revier einnehmen wollte.
Und tatsächlich gab es heute wieder Gekreische und Gefauche auf der Straße, der Mann ging dazwischen, als sich der Schwarzweiße mit Sammy bekämpfte. Aber auch diesem Kater hat unser eigentlich so sanfter Riese das Halsband entrissen.
Ich legte beide Halsbänder an die Straße vor unserer Hecke, vielleicht kämen die Katzenbesitzer zufälligerweise vorbei und nähmen sie mit.

Nachtrag 15.10.2012:
Ein paar Tage später waren die Halsbänder verschwunden, aber wer weiß, wer sie an sich genommen hat. Der grau-weiße Kater trug übrigens kein neues Halsband, als er vor ein paar Tagen wieder in unserem Garten auftauchte. Ich bin gespannt, ob es dabei bleiben wird.

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Sonntag, 7. Oktober 2012

Herbstfest

Für das heutige Herbstfest in der Schule hatte ich im Vorfeld eine Menge zu tun: Einladungen, Faltblätter, Lagepläne in verschiedenen Varianten, Preislisten … Unter anderem habe ich für das Banner über dem Hauptweg die farbigen Buchstaben ausgedruckt und laminiert. Diese wurden dann mit starken Magneten am Banner befestigt. Das musste ich mir auf jeden Fall anschauen, und so machten wir einen kleinen Nachmittagsausflug in die Schule.
Hier sind ein paar Impressionen:

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Kürbissuppe

Für den morgigen Besuch habe ich mich heute schon einmal an den Herd gestellt und eine Kürbissuppe gekocht.

Kürbis macht mir immer ein klein wenig Angst, denn bei den ersten Schnitten mit dem großen Messer durch die harte Schale muss man schon konzentriert arbeiten. Bloß nicht abrutschen, denke ich jedes Mal, aber es hat natürlich ohne Probleme funktioniert.
Den großen Topf voll Suppe habe ich zuletzt mit einem Teelöffel selbst angebauter Peperoni gewürzt (frisch und winzig klein geschnitten). Das hat völlig ausgereicht, um dem Süppchen eine angenehme, feine Schärfe zu geben.

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Montag, 15. Oktober 2012

Hanomag und Dorf Hemmingen

Von Freitagnachmittag bis heute Vormittag hatten wir Besuch von meinen Eltern. Bei diesen Besuchen unternehmen wir immer kleinere Ausflüge und schauen uns etwas Sehenswertes n Hannover und der Region an. Daher war ich am Samstag also zum vierten Mal in diesem Jahr beim alten Hanomag-Gelände. Das erste Mal allein im Mai bei einer Fototour, das zweite Mal im Juli mit dem Mann, das dritte Mal eine Woche später mit Schwester- und Neffenbesuch und nun eben das vierte Mal. Schön, dass ich das entdeckt habe, und schade, dass ich nicht früher schon dort war. Immerhin konnte ich die alte Direktorenvilla in ihrem verfallenen Zustand zur Genüge ablichten, bevor sie restauriert wird.

Anschließend waren wir noch in der ehemaligen U-Boot-Halle im Fahrradcenter Stadler, das selbst für nicht besonders Fahrradinteressierte sehenswert ist. Zuletzt ging es um die Ecke in die beiden Möbelgeschäfte, die ein paar Tage zuvor eröffnet hatten. Und welch ein glücklicher Zufall: Im Vorbeigehen entdeckten wir im zweiten Laden Sitzsäcke und da der Mann des Hauses sich einen als Sitzgelegenheit vor dem Kellerofen wünschte, griff er gleich zu.

Gestern haben wir einen Spaziergang im alten Dorf von Hemmingen gemacht, zuerst den Pferden auf der Weide an der Döhrener Straße einen Besuch abgestattet und dann vorbei an Eseln durch die Gänsemarsch vorbei an der Kapelle bis zum ehemaligen Rittergut spaziert.

Danach waren wir noch auf einem kleinen Abstecher in Harkenbleck, das hatte ich von einer Fototour vor ein paar Jahren als ganz idyllisch in Erinnerung. Dieses Mal präsentierte sich das Dorf gar nicht so hübsch, was aber vermutlich im Auge des Betrachters lag (oder wegen des bedeckten Himmels am fehlenden Licht).

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Donnerstag, 18. Oktober 2012

Verschwunden

Kürzlich stand ich vor meinem Bücherregal und suchte ein Buch. Ich war mir sehr sicher, dass es sich in meinem Besitz befand. Aber es war weg. Ich wusste nur von einem anderen Buch, dass ich es vor einigen Jahren verliehen hatte und aus bestimmten Gründen nicht mehr mit der Rückgabe zu rechnen war. Doch da waren noch mehr Bücher, die ich auf jeden Fall gelesen hatte und in meinem Besitz glaubte. Vermutlich hatte ich sie selbst von jemandem geliehen und dachte nur, ich hätte sie selbst gekauft. So viele Bücher können nicht verschwinden.

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Sonntag, 21. Oktober 2012

Störende Elemente

So manch schönes Bauwerk ist heutzutage schwer zu fotografieren. Es gibt einfach zu viele störende Elemente im Bild.
Heute machten wir einen kleinen Stadtspaziergang in der Calenberger Neustadt. Er führte uns unter anderem über den Franz-Mock-Weg, der von der Brühlstraße in westliche Richtung abzweigt, an der Leine entlang zur Königsworther Brücke.
Diese Segmentbogenbrücke, eine der schönsten Brücken Hannovers, wenn nicht sogar die schönste, wurde 1890 erbaut und im Jahr 1898 mit vier Prachtkandelabern verziert. Diese sind mit vielen Meeresfabelwesen geschmückt.
Leider ist es nicht möglich, eine umfassende und schöne Aufnahme der gesamten Brücke zu machen. Dazu müsste man zuerst alle Verkehrsschilder, Bushaltestellenschilder und Autos entfernen, vielleicht auch noch das eine oder andere nicht ins Bild passende Gebäude 😉
Ich habe meinen Standort jeweils so gewählt, dass von all dem nichts oder möglichst wenig aufs Foto kommt.

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Dienstag, 23. Oktober 2012

Kuh an Wand

Der Mann des Hauses geht zwar in den Wald, um Holz zu machen, aber als Jäger betätigt er sich nicht. Deshalb ist das Rentier an der Kellerwand aus Plüsch. Es guckte uns so herrlich doof aus dem Prospekt an, dass ich es unbedingt kaufen musste.

Das passende Filmzitat dazu:
„Ah, da… Stimme kommt von Kuh an Wand! “
„Elch! Das ist ein Elch. Sie Idiot!“
(Zitat aus: Eine Leiche zum Dessert)
Unsere „Kuh“ spricht allerdings nicht. Und den Film werden wir in den nächsten Tagen wieder einmal anschauen.

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Samstag, 27. Oktober 2012

Flauschgefühl

Manche Handtücher sind nach einigen Jahren sozusagen „platt“ also nicht mehr weich und flauschig. Merke: Lieber mehr Geld für Markenware ausgeben als irgendwas halbwegs Preiswertes zu kaufen.
Also machte ich mich heute Mittag auf in ein Möbelhaus in Laatzener Gewerbegebiet (Stadt war mir zu stressig), um dort nach etwas Neuem zu schauen. Farblich sollte es ins bisherige Badezimmerkonzept passen, denn ich wollte nicht alles umgestalten.
Nachdem ich ungefähr dreimal um besonders schöne Exemplare herumgeschlichen bin, entschied ich mich dann endlich zum Kauf und bin sehr zufrieden damit:

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