August 2012

Donnerstag, 2. August 2012

Bienen und Blümchen

Das habe ich heute in der Mittagspause fotografiert:

Bei beiden Fotos handelt es sich um Ausschnittsvergrößerungen. Mit den 16 Megapixeln der kleinen blauen Nikon ist das kein Problem. Das Insekt ist leider etwas unscharf, aber es war windig und man muss ja auch Glück haben, dass es einen Moment sitzen bleibt.

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Samstag, 4. August 2012

Junger Star

Als ich heute die Amselfamilie beim Körnerpicken in unserem Garten beobachtete, gesellte sich plötzlich ein anderer Vogel dazu, der definitiv keine Amsel war.

Da ich mich in der Vogelwelt nicht auskenne und gerade einmal die am häufigsten in unserer Umgebung vorkommenden Tiere erkennen kann, recherchierte ich im Internet. Leider lieferte mir die ansonsten sehr gut nutzbare Vogelbestimmungsseite beim NABU nicht das passende Ergebnis. Die Drossel war zwar ähnlich, aber diese Vögel haben eine weiße Brust mit schwarzen Flecken, und bei dem da in unserem Garten war es genau umgekehrt.
Nach ein paar Überlegungen und Suchanfragen später landet ich dann beim Star und allem Anschein nach handelte es sich um einen Jungstar, wie er hier zum Beispiel zu sehen ist.

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Freitag, 10. August 2012

Geplättet

Im Augenblick bin ich gerade ein wenig platt von der Arbeit, die sich vor Schulbeginn noch anhäuft. Deshalb gibt es hier nur zwei Fotos zu sehen, die ich gestern gemacht habe:

Die kleine Superzoomkamera ist gar nicht mal so schlecht, selbst bei leichtem Wind und den sich häufig bewegenden Schmetterlingsflügeln ist mir doch nur beim schnellen Ausprobieren die eine oder andere recht nette Aufnahme geglückt. Und dank der vielen Megapixel kann ich auch wunderbare Ausschnittsvergrößerungen machen.

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Montag, 13. August 2012

Harte Tour

Gestern ließ ich mich zu einer Fahrradtour breitschlagen, denn der Mann wollte gern das noch im Wald liegende Holz mit einer Plane abdecken. Zwar wandte ich im Vorfeld ein, dass es mir ein bisschen zu weit sei, aber dann dachte ich schon, es schaffen zu können. Natürlich ist es kein Problem, eine Tour von 30 bis 40 Kilometern an einem Nachmittag zu machen. Allerdings bin ich in diesem Jahr noch kein einziges Mal Fahrrad gefahren und ansonsten eben auch überhaupt nicht sportlich.
Die ersten Kilometer war noch okay, doch schon die sanft, aber lang ansteigende Emmy-Noether-Allee Richtung Kronsberg machte mir arg zu schaffen. Den Vorschlag, jetzt doch umzukehren, schlug ich jedoch aus. Nein, wird schon gehen, dachte ich mir, sei nicht so schlapp.
Die Schafherde am Kronsberg war recht idyllisch, wir hätten und dort einfach eine Weile ausruhen und dann wieder zurückfahren sollen.

Am Wald angekommen, war ich mir fast sicher, den Rückweg nicht mehr zu schaffen. Ich würde mich einfach irgendwo hinlegen und bis zum nächsten Morgen liegenbleiben. Doch selbstverständlich tat ich das nicht, ich quälte mich bis nach Hause zurück und war dort, einmal auf das Bett gefallen, für Minuten nicht fähig, wieder aufzustehen.
Umso erstaunlicher, dass ich heute das Ganze zwar noch ein wenig in den Beinen merkte und vor allem auch beim Sitzen, aber ich hatte keinen Muskelkater – wenigstens das war mir erspart geblieben.
Ach ja, und zum Holz haben wir es dann doch nicht geschafft, da wäre noch einmal fast der gesamte Wald zu durchqueren gewesen plus einem längeren Fußmarsch …

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Donnerstag, 16. August 2012

Endspurt

Morgen noch ein letzter Arbeitstag, dann geht es in einen kurzen, aber mehr als verdienten Urlaub. Wie beinahe jedes Jahr stand ich vor einem scheinbar nicht zu bewältigendem Berg von Arbeit, der bis Schulbeginn noch erledigt werden muss. Mittlerweile habe ich meine Arbeit aber doch ziemlich gut organisiert und von jedem einen Teil fertig. Zur Entspannung der Lage trägt auch immer die Ferienzeit bei, denn dann ist es absolut ruhig, nur noch wenige Leute im Bildungszentrum arbeiten und es kommt nicht ständig dies und das und jenes Unerwartete dazwischen. Puh, aufatmen, dann kann es nach einer Woche entspannen wieder mit hoffentlich neuer Energie weitergehen.

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Montag, 20. August 2012

Hitzefrei

Eine Woche Urlaub, die schon mit dem Wochenende sehr heiß startete. So wurden die Pläne, am am gestrigen Sonntag mit dem Fahrrad zum letzten Tag des Maschseefests zu fahren, schnell verworfen. Bei 35 Grad im Schatten hält man sich am besten nur drinnen auf (und schwitzt trotzdem).
Heute war es genauso heiß. Mein Auto befand sich in der Werkstatt zwecks Inspektion, HU und AU. Das war auch der Auslöser, warum ich im August wenigstens zwei, drei Tage frei haben wollte. Sollte irgendetwas Größeres zu reparieren und es erst am nächsten Tag fertig sein, müsste ich mir keine Gedanken und keinen Stress um die Fahrt zu meinem Arbeitsplatz machen.
Am frühen Nachmittag waren wir hier nur kurz in drei Läden unterwegs, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Auf dem Rückweg sahen wir, dass mein kleiner schwarzer Corsa auf dem Parkplatz der Autowerkstatt stand. Wir machten dort einen Stopp, und tatsächlich war schon alles erledigt. Es waren keine außergewöhnlichen Reparaturen fällig, abgesehen vom Austausch der Pendelstützen, die sich wohl irgendwo vorn an den Stoßdämpfern befinden.
Nun wird das kleine Schwarze weiterhin gut fahren und ich mache mir erst einmal keine Gedanken mehr über ein neues Auto. Das hat dann noch ein paar Jahre Zeit.

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Dienstag, 21. August 2012

Versuchter Waldbesuch

Heute war es nicht mehr ganz so heiß, aber ich schwitzte immer noch reichlich. Wenn ich überhaupt Auto gefahren wäre, dann gern klimatisiert. Man ist ja heutzutage ziemlich verwöhnt mit diesen Autos, die auch im Sommer so schön kühl sind. Kaum zu glauben, dass ich bis 2007 noch ein unklimatisiertes Kadett Cabrio gefahren habe. Aber ich schweife ab, eigentlich ging es um die Fahrt in den Wald, die natürlich mit dem grünen Waldauto stattfinden musste. Der Plan des Mannes war, das restliche dort noch lagernde Holz mit einer Plane abzudecken. Der erste Versuch mit dem Fahrrad war ja vor gut einer Woche wegen der zuletzt doch noch zu langen Strecke gescheitert.
Dieses Mal erreichten wir den Haupt-Waldweg ohne Probleme. Jedoch sind die Pfade zwischen den Bäumen hoch mit Gras und Gestrüpp bewachsen und zudem auch im August noch stellenweise feucht.

Hier sieht man im Vergleich, wie es Anfang März aussah und wie wir es heute vorgefunden haben:

Nach wenigen Metern im Wald verkündete ich, diesen Pfad nicht weitergehen zu wollen. Auch der Mann gab auf, denn wir hätten noch einige hundert Meter zurücklegen müssen, und mit seinen kurzen Hosen und Turnschuhen war er doch nicht gegen Brennnesseln, Dornengestrüpp und matschige Vertiefungen gerüstet.

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Mittwoch, 22. August 2012

Stadt und Parkhaus

Heute sind wir in die Stadt gefahren, um ein paar kleine Einkäufe zu tätigen. Zuerst aber führte uns der Weg in die Ernst-August-Galerie, denn ich hatte gelesen, dass man vom oberen Parkdeck einen guten Blick über die Stadt haben soll.
Also fuhren wir viele, viele Rolltreppen hinauf und hatten zunächst einen grandiosen Blick auf die Leute in einer der Etagen darunter:

Aufgrund der sensationellen 16 Megapixel, die meine kleine Kamera liefert, könnte ich sogar verraten, dass die beiden Damen unten im Bild Kuchen aßen. Ob es sich allerdings um Obstkuchen oder Sahnetorte handelte, ließ sich dann doch nicht feststellen …

Dann waren wir oben und draußen angekommen:

Der Blick ist nicht so berauschend, wie ich es meinte gelesen zu haben. Tatsächlich sieht man vor allem viele Dächer, so wie sie hinter dem „Ausfahrt“-Schild zu sehen sind. Nur die wirklich hohen Gebäude erheben sich darüber und so hat man zum Beispiel eine gute Aussicht auf das Anzeiger-Hochhaus und die „drei warmen Brüder“ des Lindener Heizkraftwerkes.

Danach ging es weiter zur Bekleidungssuche. Während der Mann gezielt sofort das Richtige fand, schaute ich mich nur interessehalber bei den Jacken um. Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Mittelding zwischen einer leichten Jacke und einem fellgefütterten Parka, auch häufig als „Übergangsjacke“ bezeichnet. Zwar besitze ich eine Lederjacke, die diese Kriterien durchaus erfüllt, aber ich möchte doch noch eine etwas schickere und längere Jacke haben. Wie ich schon befürchtet hatte, ist auch in diesem Jahr nicht das Passende für mich dabei. Jedenfalls habe ich in den zwei Kaufhäusern, wo ich gestöbert habe, nicht das Richtige entdeckt. Entweder zu kurz oder im älteren-Damen-Stil oder gleich wieder zu winterlich mit dickem Futter, Fellkragen und Daunen.
Immerhin fand ich per Zufall noch zwei schöne Oberteile, als wir die Rolltreppe auf einer anderen Seite nach unten fuhren. Mittlerweile finde ich den Bekleidungskauf recht mühsam, denn offensichtlich ist die neue Strategie der Kaufhäuser, alles nach Marken oder vielleicht auch Zielgruppen zu sortieren. So findet man nicht alle Pullover in einer Ecke und alle Hosen in einer anderen, sondern es ist bunt gemischt. Ich weiß schon, warum ich so häufig lieber im Internet einkaufe. Doch ein Stadtbummel hat durchaus seinen Reiz, man findet hin und wieder hoch unverhofft etwas Schönes.

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Donnerstag, 23. August 2012

Bahnhof Nordstemmen

Heute war es an der Zeit für einen kleinen Ausflug. Ich hatte irgendwann vom historischen Empfangsgebäude des Bahnhofs Nordstemmen gelesen und auch schon einige Fotos gesehen. Das wollte ich unbedingt im Original sehen, denn alte und (leider) verfallene Gebäude finde ich äußerst interessant.
Unsere Reise führte uns über Pattensen durch idyllische Landschaften und Dörfer. Ungewohnt ländlich, da wir doch so dicht an der Landeshauptstadt wohnen und auch schon wieder zu „weit“ draußen, wenn man täglich zur Arbeit fahren muss. Ich hätte gewiss keine Lust, jeden Tag eineinhalb bis zwei Stunden im Auto zu verbringen.
Hier sind ein paar Eindrücke von dem vom Verfall bedrohten Gebäude, das im 19. Jahrhundert König Georg V. von Hannover als Station diente, wenn er zur Marienburg reiste:

Auf dem Rückweg verließen wir Nordstemmen in nordwestlicher Richtung und ich wäre beinahe aus dem Auto gesprungen. Da fährt man doch direkt auf die Marienburg zu, die sich immer größer vor einem erhebt. Ein GRANDIOSER Anblick! Und davon wusste ich bisher nichts! Ich hatte zwar mal gelesen, dass man von einer Straße aus eine gute Sicht auf das Schloss hat, aber dass es so toll ist, wurde da nicht verraten. Leider ergab sich spontan keine Möglichkeit anzuhalten, weil die Straße von Leitplanken gesäumt ist. Nun ja, man hätte vielleicht wenden können, hätte doch noch einen Abzweig gefunden … So bleibt mir nichts übrig, als mich irgendwann (bei schöner Herbstsonne) dorthin zu begeben, um das königliche Schloss abzulichten.

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Freitag, 31. August 2012

Unwetter

Heute wurden wir von einem kurzen Unwetter mit sehr heftigen Regenfällen heimgesucht.
Ich war kurz nach 17 Uhr gerade dabei, meine Einkäufe zu verstauen, als der Regen einsetzte. Nach und nach wurde er stärker, und dann kam auch noch Hagel dazu. Ich griff sofort zur Kamera, um Beweisfotos für alle Fälle anzufertigen. Gerade hatten wir die Platten des Carportdaches erneuert, die von Hagel Ende Juni beschädigt worden waren. Dieser Schaden war von der Versicherung noch nicht bezahlt worden und schon sollte ich eventuell den nächsten Schadensfall melden müssen? Da die Hagelkörner aber längst keine Eier- oder Tennisballgröße annahmen, machte ich mir im Grunde über eine Beschädigung der neuen Platten keine großen Gedanken.

Wenig später warf ich einen Blick in den Keller, um sicherzugehen, ob dort alles trocken war. Oh, der Lichtschacht zur Westseite, von der der Regen hauptsächlich kam, stand schon bedenklich voll Wasser. Gut, vorsichtshalber sollte ich den besser leeren, dachte ich mir. Ich schnappte mir einen Putzeimer und ein kleines Eimerchen und schaufelte das Wasser heraus. Da konnte erst einmal nichts mehr passieren. Als ich den Eimer im Waschbecken des Waschkellers ausleerte, rauschte das Wasser durch das Abwasserrohr hinab. So dauerte es einen guten Moment, bis ich begriff, dass es noch an anderer Stelle plätscherte: Wasser drang relativ ungehindert durch das einfache Fenster am Lichtschacht mit der Katzenklappe ein, lief fröhlich an der Wand hinab und stand schon wenige Zentimeter auf dem Boden. Ich griff sofort nach allen verfügbaren Handtüchern und baute eine Sandsacknachbildung aus Frotteehandtüchern. Durch das eifrig weiterfließende Wasser hatten sie sich sofort vollgesogen und ich war fast eine Stunde damit beschäftigt, die Handtücher nacheinander auszuwringen und zwischendurch wieder Wasser aus dem anderen Lichtschacht zu schaufeln. Trotzdem war ich nicht ernsthaft im Stress, ich hatte das alles gut im Griff und irgendwann würde der Regen doch aufhören. Tatsächlich ließ der Regen nach und es kam der Zeitpunkt, an dem kein Wasser mehr in den Keller lief. Ich wischte die letzten schmutzigen Pfützen aus dem Waschkeller und war froh, dass es so glimpflich abgelaufen war.

Erst aus der Zeitung und dem Internet erfuhren wir mehr über diesen Starkregen.
Hier drei Berichte zu dem Unwetter:
Hannoversche Allgemeine Zeitung: 78 Einsätze wegen Starkregens
Neue Presse: Schwere Ueberflutungen in der Region
NDR regional: Unwetter entlädt sich auch über Hemmingen

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