Februar 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012

Mobilbloggen

So, nun kann ich auch von überall und unterwegs hier etwas schreiben! Zum Beispiel mal in der Mittagspause. Mit Mathebuch und Brot.

Währenddessen lüftet das Büro trotz der Eiseskälte draußen, denn wie wir alle wissen, kommt Erkältung nicht von Kälte, sondern von überheizten, ungelüfteten Räumen.
(Und wie ich gerade feststelle, enthält dieser Text recht viele Umlaute, die sich auf einer Smartphone-Tastatur nicht so schnell tippen lassen.)

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Donnerstag, 9. Februar 2012

Kälte

Anfang Februar brach die Kälte über uns ein. Am Dienstag letzter Woche hatten wir die frostigste Nacht mit minus 18 Grad.
Unser Ofen wärmte gut, natürlich unterstützt durch die Heizung, sonst besteht die Gefahr, dass irgendetwas einfriert (Kaltwasserleitung im Bad eingefroren, das hatten wir vor ein paar Jahren).
Mein Auto springt bisher trotzdem zuverlässig, wenn auch etwas widerwillig an. Ich machte mir keine weiteren Gedanken über Kälteauswirkungen bei Autos, bis ich in der Zeitung las, was da alles passieren kann. Schlappmachende Batterien, einfrierende Benzinleitungen, zerplatzende Motoren … und natürlich zerspringende Frontscheiben. Das autoglasreparierende Unternehmen mit einer der nervigsten Werbung aller Zeiten springt selbstverständlich sofort auf den Zug auf und warnt die Autobesitzer vor steinschlaggeschädigten Scheiben in Kombination mit heißer Scheibenbeheizungsluft. Ah ja. Wenn ich mein Auto morgens starte, was zwar nicht in einer warmen Garage, aber immerhin unter einem windgeschützten Carport steht, kommt nicht sofort heiße Luft aus den Düsen. Es dauert eine ganze Weile, bis die ausgeblasene Luft eine Temperatur erreicht hat, die man annähernd als warm bezeichnen kann, und ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass selbst eine Scheibe mit Riss dies nicht aushalten sollte (die zerbröselt doch lieber über einem Schlagloch).
Nächste Woche soll es etwas wärmer werden und dann ist der ganze Spuk wieder vorbei. Und ich werde mein Auto vom Winterschmutz befreien lassen.

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Samstag, 11. Februar 2012

Pferde und Dorf

Gestern Nachmittag entdeckte ich auf dem Heimweg einige Pferde auf einer Weide direkt vor dem Ortseingang. Das schon tiefer stehende Sonne warf ein wunderschönes Licht auf die herumspringenden Tiere, und ich bereute es, keine Kamera dabeizuhaben.
Als sich auch heute immer wieder einmal die Sonne blicken ließ, beendete ich meine Hausarbeit am frühen Nachmittag und machte mich auf zu den Pferden. Dieses Mal sprangen sie nicht, sie standen nur, aber immerhin kamen sie neugierig zum Zaun gelaufen und hielten still für ein paar schöne Fotos. Besonders das getupfte Pferd hatte es mir angetan, so eines besaß doch auch Pippi Langstrumpf. Ich war wohl gerade noch rechtzeitig angekommen, denn nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, kamen zwei Frauen und führten zwei der Pferde von der Weide.

Das alte Dorf Hemmingen ist auch immer wieder einen Spaziergang wert. Obwohl es recht kalt war (gefühlt auf jeden Fall kälter als minus 3,5 Grad), ging ich nach dem Pferdebesuch noch eine Runde durch die Gänsemarsch und zurück durch die Dorfstraße. Dabei sind diese Fotos entstanden:

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Montag, 20. Februar 2012

Unfreiwillig frei

Manchmal wünscht man sich, spontan morgens nicht aufstehen und zur Arbeit fahren zu müssen. Trotzdem macht es dann nicht außergewöhnlich glücklich, unvorhergesehen frei nehmen zu müssen, weil die Umstände in der Regel nicht so erfreulich sind. Und auch deshalb, weil man schon wie gewohnt aufgestanden war und den freien Tag nicht mit einem entspannten Aufstehen beginnen konnte.
Mein kleines Auto verweigerte nämlich heute Morgen den Dienst und sprang nicht an. Die kalte Zeit hatte es problemlos gemeistert und nicht die kleinsten Anzeichen einer Ermüdung gezeigt. Und dann kommt eine Nacht mit relativ geringen Minusgraden, aber die reichen aus, um der Batterie die letzte Energie auszusaugen.
Ich überlegte kurz hin und her, was ich am besten tun sollte, und entschied mich dann, kurzfristig einen Urlaubstag zu nehmen, was sich glücklicherweise auch machen ließ. Sicher wäre ich irgendwie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit gekommen, aber ich hätte mich nicht um die Behebung des technischen Mangels kümmern können und würde morgen wieder vor demselben Problem stehen. Eine einmalige Starthife hätte vermutlich nicht ausgereicht bei einer 6,5 Jahre alten Batterie, so war jedenfalls meine Befürchtung. Daher steht das Auto jetzt in der Werkstatt und bekommt im Laufe des Tages eine neue Batterie.
Merkwürdig nur, dass es an den eiskalten Tagen noch gar nicht geschwächelt hat. Da könnte ja die Vermutung aufkommen, es sei beleidigt, weil es gestern mitbekommen hat, dass ich mir im Internet andere Autos angeschaut habe …

Nachmittags, 16:00 Uhr:
Abholtermin fürs Auto, es stand noch nicht draußen, na ja, muss nichts bedeuten … Leider doch: „Sie haben einen Verbraucher im Auto“ hört man weniger gern. Also irgendetwas, das ohne meine Zustimmung fröhlich den Batteriestrom wegknabbert. Sie suchen noch. Morgen bin ich erst einmal ohne Auto. Mist.

17:50 Uhr:
Hurra, ich habe wieder ein Auto vor der Tür! Gerade eben wunderte ich mich, welches kleine, dunkle Auto hier am Haus entlangfährt. Da brachte doch der nette Mitarbeiter der Kfz-Werkstatt mein repariertes Auto zurück. Man habe das Radio aus- und wieder eingebaut, der stromfressende Fehler sei jetzt weg und möglicherweise habe ein Stecker nicht richtig gesessen. Hoffen wir, dass es so war. Ich werde mein Autochen jetzt ein bisschen verwöhnen und in den nächsten Tagen den Winterschmutz abwaschen lassen.

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Rosenmontag

Von Fastnacht/Karneval/Fasching bekommt man hier in der Region Hannover so gut wie gar nichts mit. Lediglich die rosa gekleidete Prinzessinnennachbarstochter ist mir heute Morgen über den Weg gelaufen. Da ich nun ungeplant frei hatte – und hier würde bestimmt niemand denken, ich feiere den Rosenmontag 😉 – habe ich einfach nur gefaulenzt, damit ich die restliche Woche richtig viel arbeiten kann: ein bisschen im Internet gesurft, ein wenig gelesen und unter anderem eine restliche Auswanderer-Doku angeschaut. Beim Einschalten des Fernsehers landete ich im Ersten, wo die Rosenmontagszüge übertragen wurden. Es war grad Meenz dro, unn drum blieb isch e bissje bei dä Üwwertrachung hänge. Früher war ich so oft in Mainz unterwegs, und so erkannte ich doch gleich die Straße, durch die der Zug lief und hinter der Tribüne das Staatstheater; jedoch konnte ich mich überhaupt nicht an den Namen der Straße erinnern. Allzu lange verfolgte ich das Programm allerdings nicht, denn außer ein paar Aufnahmen ziemlich hoch aus der Luft sah man nichts anderes von der Stadt; und ob da jetzt die Bodenheimer Narren, der Kinderprinz David der Erste oder die trommelenden Gäste aus Memmingen vorbeizogen, interessierte mich dann doch eher weniger.
Ein bisschen überrascht hat mich, dass auch in Mainz der Fluglärm von der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens ein so großes Thema ist. Andererseits erinnere ich mich doch noch gut, wie lästig die Flugzeuge waren, die über meinen damaligen Wohnort düsten, und das war nicht direkt neben dem Flughafen.

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Montag, 27. Februar 2012

Gartenarbeit macht lahme Arme

So früh im Jahr hatte ich eigentlich noch keine Gartenarbeit geplant, zumal der Boden auch noch recht nass ist. Da gestern aber die Sonne schien und schon ein wenig wärmte, holte ich kurzentschlossen die Astschere und verpasste der Kastanie einen Schnitt.
Mit ausgefahrenem Werkzeug hoch über dem Kopf zu schneiden, geht ganz schön in die Arme! Das war mir schon klar, aber es war heute Vormittag doch heftiger als gedacht.
Wenn das Wetter gut ist, geht es am nächsten Wochenende weiter.

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