Januar 2012

Sonntag, 1. Januar 2012

Hallo 2012

Der Silvesterabend verlief genauso ruhig wie Weihnachten. Bei uns gab es Raclette, und wie ich schon einige Tage zuvor beim Einkaufen mitkriegten, wurde das auch bei vielen anderen Leuten serviert. Wir haben übrigens auch im Jahr zuvor Raclette zu Silvester gegessen, davor aber längere Zeit nicht mehr.
Die Nachbarn rundherum waren fast alle ausgeflogen, so standen wir nur mit der Nachbarin nebenan nach Mitternacht eine Weile auf der Straße, und vorn am Eck war eine Gruppe überwiegend Jugendlicher mit dem Abfeuern von Raketen und Ähnlichem beschäftigt. Daher sah es auf der Straße am nächsten Tag ziemlich aufgeräumt aus, und in unserem Rasen steckte nur ein Holzstab einer Rakete.

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Freitag, 6. Januar 2012

Weihnachtsbaum im Odenwald

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder keinen Weihnachtsbaum. Obwohl unser Wohnzimmer relativ groß ist, fehlt eine Ecke, wo man ihn ohne großes Umräumen hinstellen könnte. Zuletzt hatten wir immer die Trulleberg-Kommode neben der Terrassentür weggestellt.
Immerhin konnten wir bei unserem Besuch im Odenwald vorgestern und gestern neben einem Weihnachtsbaum sitzen, leckeren Zimtkuchen essen und ein paar alte Fotos anschauen.

Die Tage für den Besuch hatten wir optimal gewählt, denn es waren keine Weihnachtsurlauber auf den Straßen unterwegs. Auch das Wetter spielte mit, wir gerieten lediglich kurz vor Kassel in einen kurzen, allerdings sehr heftigen Schneesturm.

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Samstag, 7. Januar 2012

Hänsel und Gretel

Gestern Abend besuchten wir zum zweiten Mal die Oper in Hannover. Vor zwei Jahren hatte ich Karten für „La Cenerentola“, das Aschenputtel, für eine Vorstellung kurz vor Weihnachten gekauft.
Das hatte uns sehr gut gefallen, daher schaute ich nach, was die Staatsoper ansonsten noch zu bieten hat. „Hänsel und Gretel“ gefiel mir spontan, doch da diese Oper nur um Weihnachten herum aufgeführt wird, muss man rechtzeitig daran denken, Karten zu besorgen. Ich dachte natürlich erst recht spät in diesem Jahr daran, doch wir hatten Glück und es gab Ende November noch ein paar gute Plätze für die letzte Vorstellung, die eben gestern Abend stattfand.
Es war eine sehr schöne Aufführung, klassisch-romantisch, wie es zu einem Märchen gar nicht anders passt (es scheint aber tatsächlich auch moderne Versionen zu geben mit Hänsel als Punk und Ähnlichem).
Das Libretto zur Oper habe ich allerdings erst nachträglich gefunden, ich hätte besser vorher mal einen Blick hineingeworfen, dann hätte ich mich am Ende nicht gefragt, woher die vielen Kinder gekommen sind.

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Montag, 9. Januar 2012

Friseurbesuch

Heute war ich nach ungefähr fünfzehn Jahren wieder einmal bei einem Friseur. Ein Foto von 1996 mit herauswachsender Dauerwelle lässt mich vermuten, dass ich um dieses Jahr herum zuletzt eine professionelle Haarbehandlung erhalten habe.
Ich mag es eben gar nicht, mein Spiegelbild lange Zeit – und meistens ohne Haare ums Gesicht – anschauen zu müssen. Habe ich wirklich so dunkle Augenringe? Warum ist meine Nase plötzlich so dick? Oh je, das Doppelkinn, das geht ja gar nicht! Eine Wärmebehandlung für die Haarfarbe später ist meine Gesichtshaut leicht rötlich und ich würde gern die Augen schließen, bis alles vorbei ist.
Dies also ließ mich in den vergangenen Jahren selbst zu Haarfarbe und Schere greifen. Nun hatte ich aber eine Guthabenkarte für einen Friseursalon zu einem Geburtstag bekommen und wollte sie, nachdem sie schon eine ganze Weile gelegen hatte, nun doch endlich in Anspruch nehmen. Jetzt, in diesem Urlaub sollte es soweit sein! Und so saß ich also heute Nachmittag für zweieinhalb Stunden auf der Lister Meile oder vielmehr in einem Friseursalon, der sich dort befindet. Die Haare sind jetzt durch und durch schokoladenbraun gefärbt und zehn Zentimeter kürzer. Und schon in sechs Wochen werde ich erneut dort sitzen. War ja gar nicht so schlimm wie befürchtet.
Nun gut, es gibt auch Fotos von den Haaren …
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Mittwoch, 11. Januar 2012

Made in Germany

Schon vor dem Urlaub hatte ich zusätzliche Regalböden für unseren Schlafzimmerschrank beim schwedischen Möbelhaus gekauft. Ich finde nämlich hohe Pullover- oder T-Shirtstapel recht unpraktisch. Wenn man da zum Beispiel das zweite Teil von unten herausziehen will, ist das ziemlich mühsam. Also lieber mehr Böden und kleinere Stapel, dachte ich mir. Diese vier Regalböden standen noch unausgepackt im Gästezimmer, und heute nahm ich ihren Einbau und den damit verbundenen Umbau im Schrank in Angriff.
Dabei fiel mir ein Aufdruck auf der Unterseite auf: „Made in Germany“ stand dort, was mich positiv überraschte. Es wird also doch nicht alles beim Möbelschweden in Asien gefertigt. Da ich die bisherigen Böden beim Umbau herausnehmen musste, konnte ich auch dort einen Blick auf die Unterseite werfen. Siehe da, sie stammen aus Schweden.
In meinem Schrank stehen übrigens noch Dessertschälchen, die ich wohl vor mehr als zwanzig Jahren dort gekauft habe, und diese wurden damals noch in Portugal hergestellt. Heute würde man bestimmt auf der Unterseite lesen: „Made in China“.

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Sonntag, 15. Januar 2012

Sonntagsspaziergang

In letzter Zeit habe ich sehr wenig fotografiert, selbst während des Urlaubs hatte ich keine rechte Lust dazu. Außerdem war es meistens trüb und grau, da fehlte mir ein wenig schönes Licht.
Als sich heute die Sonne öfters blicken ließ, entschloss ich mich spontan zu einem kleinen Spaziergang um den südlichen Rand unseres Wohngebietes. Dabei sind unter anderem diese Aufnahmen entstanden:

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Montag, 16. Januar 2012

Taunuskrimis bald im Fernsehen

Mit Freude las ich heute in einer Pressemitteilung, dass die Taunuskrimis von Nele Neuhaus vom ZDF verfilmt werden. Als erstes soll „Schneewittchen muss sterben“ gedreht werden, das ist auch das erste Buch, das ich aus dieser Reihe gelesen habe. Gerade bin ich in der Mitte der „unbeliebten Frau“ angelangt.
Die Privatgeschichten des Ermittlerduos wird für die Filme aber wohl angepasst werden müssen, denn beim „Schneewittchen“ handelt es sich schließlich schon um das vierte Buch.

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Freitag, 27. Januar 2012

Neues Phone

Nach mehreren Wochen des Überlegens, Beobachtens und der Hoffnung, die Preise würden nach Weihnachten fallen, habe ich am letzten Wochenende die Bestellung für mein neues Mobiltelefon aufgegeben. Am Dienstagmittag kam es an und es begeisterte mich vom ersten Moment an. Es ist kein Ei-Fon, sondern ein hochgelobtes der koreanischen Konkurrenz.
Die Bedienung ist weitgehend selbsterklärend, und da ich schon ein paar Produktvideos angeschaut hatte, kam ich auch mit dem Vergrößern, Schwenken etc. gleich gut zurecht. Einfach ausprobieren war das Motto. Die Tastatur habe ich allerdings gern im Querformat, damit ich nicht ständig danebenhaue. Ich tippe (bisher) gern Buchstabe für Buchstabe selbst und lasse mir keine mehr oder weniger unsinnigen Vorschläge machen.
Überaus praktisch ist die bereits installierte und kostenlose Navigation, die für meine Zwecke völlig ausreicht, denn ich fahre zu neunzig Prozent nur mir bestens bekannte Strecken.
Die Qualität der Fotos ist auch recht gut; allerdings habe ich mich in den letzten Jahren so an meine Nikon DSLR gewöhnt, dass es mir schwerfällt, mit einem so kleinen Ding zu fotografieren.


Ach ja, telefonieren kann man neben den vielen anderen Möglichkeiten damit übrigens auch!

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