Dezember 2011

Freitag, 2. Dezember 2011

Autoscheibenschaden

Diese seit längerer Zeit überall und unablässig aggressiv werbenden Autoscheibenreparierer schalte ich immer gleich weg, weil ich ihre Sprüche gar nicht mehr hören will. Außerdem machen sie mir Angst, wenn sie vor den gefährlichen Steinschlagschäden warnen. Vor ein paar Tagen musste ich unfreiwillig wieder an sie denken, denn beim Überholen eines Lkws machte es „Ping“ und ich identifizierte sofort einen Glasschaden in der Windschutzscheibe. Oh je, Scheibe hinüber, würde da gleich ein Riss entstehen? Die Stelle war zwar nur winzig, aber ich beäugte sie trotzdem kritisch. Auf dem Parkplatz angekommen, fühlte ich darüber und bemerkte eine Vertiefung. Klitzeklein, nur ein bis zwei Millimeter, aber mir kamen die Warnungen aus der Werbung in den Sinn und ich sah mich schon auf dem Heimweg durch ein Schlagloch fahren und gleich darauf die Frontscheibe meines Autos in Millionen Einzelteile zerbröseln. Hatte ich nicht früher einmal bei einem anderen Auto einen Riss in der Scheibe? Ich meinte mich dunkel zu erinnern, dass da etwas war, konnte mich aber beim besten Willen nicht an eine Reparatur oder einen Austausch erinnern. Wie leichtsinnig, war ich da möglicherweise wochen- oder monatelang mit einer Zeitbombe vor dem Gesicht durch die Lande gefahren? Wie gut, dass wir mittlerweile dank dieser aufdringlichen Werbung wissen, wie gefährlich und verantwortungslos das ist! Ich sah mich schon auf der Suche nach einem Reparaturdienst, aber auf keinen Fall wollte ich die Firma aus der Werbung aufsuchen. Nachmittags begutachtete ich den Schaden noch einmal genauer. Ich strich fester über das Löchlein – huch – weg? Wie, das war nur Schmutz gewesen? Ich glaubte, mich in der Stelle geirrt haben zu müssen, aber nein, da war nichts in dem gesamten Bereich, der in Frage kam. Ich atmete auf. Ich war den Glasreparateuren von der Schippe gesprungen. Aber vielleicht sollte ich öfters mein Auto waschen.

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Dienstag, 6. Dezember 2011

Verschmelzung

Uschi-TV* ist zur Entspannung manchmal ganz lustig. Gestern bei „Bauer sucht Frau“ stellte ein Landwirt seiner Auserwählten die unfreiwillig (?) komische Frage: „Möchtest du mit mir zusammen eine Bäuerin werden?“ Wie sollte das gehen? Durch wundersame Verschmelzung der Körper? Etwa wie im „Dunklen Kristall“ wo Urus und Skekse durch die Heilung des Kristalls wieder zu den Urskeksen wurden? (Den Film muss ich unbedingt wieder einmal anschauen!)
*Liebevolle Abkürzung für die abwertende Bezeichnung „Unterschichtenfernsehen“, das aber längst nicht nur von dieser Zielgruppe gesehen wird

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Samstag, 10. Dezember 2011

Rotkehlchen

Heute Morgen entdeckte ich einen neuen Besucher in unserem Garten: ein Rotkehlchen.

Leider auf die Entfernung unscharf, aber näher wäre ich nicht rangekommen.

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Sonntag, 11. Dezember 2011

Wald-Vorhang

Als wir unser Schlafzimmer im letzten Jahr neu einrichteten, freute ich mich, diese schönen Vorhänge beim Möbelschweden zu finden, nachdem es dort lange Zeit nichts nach meinem Geschmack gab:

Nun begab es sich aber, dass ein junger Kater bei uns einzog, den wir am Anfang leichtsinnigerweise nachts ins Schlafzimmer ließen. Mit knapp sechs Monaten sollte er doch die schlimmsten Flegelzeiten hinter sich haben – dachten wir. Hatte er aber nicht, denn er raste wie ein Wilder durch den Raum, sprang an den Wänden hoch (ja, ich müsste endlich einmal hier und da mit roter Farbe ausbessern) und erklomm auch die Vorhänge. Ab dem Zeitpunkt blieb die Schlafzimmertür für einige Wochen verschlossen, aber die Löcher im Vorhang waren da. Auf dem Foto sieht man das aus der Entfernung nicht. Außerdem fand ich, dass der Stoff nicht so richtig schön fiel, sondern an den Seiten etwas störrisch aussah.

Nach einiger Suche hier und da stieß ich per Zufall auf die Wald-Vorhänge. Oh ja, prima, der Mann des Hauses geht gern in den Wald und macht Holz, da bekommt er die passenden Wandbehänge ins Schlafzimmer:

En Detail: Bäume mit Vögelchen in Schwarzweiß

Nach einem kurzen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt war ich heute Nachmittag doch noch so fleißig und habe die Vorhänge auf passende Länge geschnitten, umgenäht und gebügelt.

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Dienstag, 13. Dezember 2011

Beinahe ein Sturmschaden

Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam und einen Blick durch die Terrassentür in den dunklen Garten warf, bekam ich einen kleinen Schrecken. Dort sah es nämlich so aus:

Der Sturm hatte den Tisch, den wir dicht an die Hauswand gestellt hatten, über die Terrasse geschoben und auf den Rasen gekippt. Und dieser Tisch hat eine Glasplatte! Ich war gedanklich schon beinahe beim Schreiben an die Versicherung und Beschaffen eines Ersatzes, während ich mutig und gefasst auf den Anblick von Sprüngen im Glas und Scherben in den Garten schritt. Als ich näher kam, konnte ich zunächst keine Beschädigung erkennen. Als ich ganz nah dran war, entdeckte ich immer noch keine Sprünge, Risse oder Glasscherben. Und als wir später gemeinsam den Tisch wieder auf die Beine gestellt hatten, fanden wir tatsächlich eine unbeschädigte Glasplatte vor. Es war wohl der glückliche Umstand gewesen, dass der Tisch auf den weichen Rasen gekippt und nicht schon auf der Terrasse umgefallen war. Glück gehabt!

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Freitag, 16. Dezember 2011

Unerwarteter Schneefall

Da hat sich doch die Wettervorhersage vertan: Sturm war angesagt, kein Schnee. Zumindest nicht für die Region Hannover.
Aber nach ausgiebigem Regen am Morgen verwandelte der sich am späten Vormittag in große, feuchte Schneeflocken:

Später gab es wieder Regen und als ich gegen 16 Uhr mit dem Einkauf fertig war, fiel kleiner, feiner Schnee vom Himmel. Die Sturmböen blieben zum Glück aus, es war nicht einmal besonders windig.

Morgen wird die weiße Schicht wahrscheinlich wieder verschwunden sein, und an Weihnachten wird es aller Voraussicht nach ungemütlich und regnerisch.

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Vor zehn Jahren: Einzug

Nach Kellergrube und Hausaufbau ist dies nun der dritte Eintrag zum Zehnjährigen: Heute vor zehn Jahren verbrachten wir nämlich den ersten Tag in unserem Haus. Da der Umzug am 20. stattgefunden hatte, haben wir vermutlich auch schon die Nacht vom 20. auf den 21. dort verbracht. Genau kann ich es allerdings nicht mehr nachvollziehen, weil das weder mein Gedächtnis noch meine damaligen Aufzeichnungen hergeben.

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Dienstag, 27. Dezember 2011

Unspektakuläre Weihnachtszeit

In der Adventszeit haben wir gerade mal einen Weihnachtsmarkt besucht, irgendwie hat es sich nicht anders ergeben oder das Wetter war zu regnerisch und ungemütlich.
Zum Glück hatte ich schon am Freitag Urlaub und wollte ganz entspannt die letzten Lebensmitteleinkäufe tätigen. Der Mann des Hauses musste an diesem Tag noch arbeiten, und deshalb schlief auch ich nicht lange, sondern stand recht früh auf. Nach dem gemütlichen Kaffee am PC machte ich mich gegen zehn Uhr auf zum benachbarten Supermarkt. Der Parkplatz war schon gut gefüllt und drinnen sprangen sehr viele Menschen irgendwie orientierungslos durch die Gänge. Verständlich, denn es war der erste Ferientag und da nutzt die Frau schon mal die Gelegenheit, um Haus oder Wohnung auf Weihnachtsglanz zu polieren und schickt Mann mit Kindern zum Einkaufen. Da auf meinen Zettel nicht so viel stand, war ich trotzdem in einer halben Stunde durch.
Am Heiligabend gab es bei uns Kartoffelsalat mit Würstchen („Kasawü“ bezeichnete man das übrigens im Radio), am Sonntag hatten wir ganz klassisch ein Geflügel (Pute) mit Rotkohl und Klößen.
Es gab einige kleine, feine Geschenke, aber nichts Großes, das muss ja nicht unbedingt sein.
Ach, doch, eins hätte ich beinahe vergessen, mein schönstes Weihnachtsgeschenk, die Katze im Karton:

Natürlich kein Geschenk, der Kater wohnt schon über ein Jahr bei uns; aber eines der Präsente war in einem Karton verpackt, der die richtige Größe für eine Katze hatte, und wurde sofort nach dem Entleeren sozusagen befüllt. Und wenn das Tier in den nächsten Tagen nicht brav ist, kommt Füllmaterial darauf und wir verschiffen es, sagen wir einmal, nach … Maustralien?

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