Juli 2011

Dienstag, 5. Juli 2011

Furchtlos

Vor kurzem stöberte der Kater eine Maus auf, die sich zwischen zwei leeren Blumenkästen versteckt hatte. Als sie herausgekrabbelt war, zeigte sie sich als eine von der Rasse der Furchtlosen. Maus und Kater saßen sich im Garten gegenüber und schauten sich an. Der Kater ist kein großer Fänger, zeigte zwar ein wenig Neugier, aber kein großes Interesse am Fangen des Nagetiers. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Maus wurde noch mutiger und lehnte sich gegen den Kater auf. „Verschwinde und lass mich gefälligst in Frieden!“, scheint sie ihm mit hoch erhobenen Pfoten ins Gesicht zu brüllen. Gehört habe ich nichts, doch es hat gewirkt. Vielleicht hat sie ihn auch verhext, denn der Kater zeigte keine Gegenwehr und die Maus entschwand anschließend unversehrt hinter einem Holzstapel.

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Mittwoch, 13. Juli 2011

Füße

Früher musste ich mich nie besonders um meine Füße kümmern. Sie waren eben da, unten, am Ende der Beine, und wurden wie die anderen Körperteile regelmäßig gewaschen und vorne beschnitten. Eine zusätzliche Fußpflege war nicht notwendig, und das soll jetzt nicht bedeuten, dass meine Füße ungepflegt aussahen. Es waren eben natürliche Füße ohne Schminke. Doch das Alter schlägt auch bei den Füßen zu. Schon vor längerer Zeit musste ich feststellen, dass die Füße nicht mehr glatt und zart waren, sondern zunehmend trocken und rau wurden. Nach Creme, Bimsstein, Raspel und Peeling schaffte ich schließlich einen Hornhauthobel an. Damit ließ sich bisher ganz gut leben. Doch nun machte ich kürzlich eine vielversprechende Entdeckung: Hornhaut ablösende Socken. Jedoch habe ich die Anwendung auf den Herbst verschoben, nachdem ich die Beschreibung genau gelesen hatte. Die Haut soll sich nämlich in großen Stücken ablösen und die darunter liegende Hautschicht sei (logisch!) ein wenig empfindlich. Das ist definitiv nichts für die Tage, an denen ich auch einmal barfuß durch den Garten laufen möchte oder etwas offenere Schuhe trage, womöglich noch ohne Strümpfe. Ich werde also erst in einigen Wochen berichten können, ob sich eine derartige Behandlung lohnt.

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Montag, 18. Juli 2011

Blitzlicht

Vor einigen Tagen wurde in Hemmingen-Westerfeld auf der B3 ein fest installiertes Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt. Darüber wurde vor längerer Zeit schon einige Male in der Presse berichtet. Angeblich soll dieser Blitzer zur Sicherheit der Fußgänger – vor allem der Schulkinder – beitragen. Er steht nun wenige Meter vor einer Fußgängerampel und ich rätsle jeden Tag auf dem Heimweg, wie dadurch die Fußgänger sicherer die Straße überqueren sollen. Natürlich ist es eine Tatsache, dass die Straße vierspurig ist und dort in der Regel schneller als 50 Stundenkilometer gefahren wird. Zeigt jedoch die Fußgängerampel Grün, dann müssen die Autos dort anhalten und man kann sicher über die Straße gehen (wir wollen jetzt nicht annehmen, dass ein Autofahrer die rote Ampel missachtet). Wer als Fußgänger einfach irgendwo über diese Straße rennt, muss sich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn er sich gefährdet, zumal ja in der anderen Richtung ungeblitzt gerast werden darf. Kann mir also jemand erklären, wie dieses Gerät mehr Sicherheit an der Fußgängerampel bringen soll? Tatsache ist nämlich, dass nun vor dem Blitzer abgebremst wird und man mit 40 bis 50 Stundenkilometern daran vorbeirollt, um gleich nach dem Passieren (und noch vor der Fußgängerampel) wieder Gas zu geben.

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Donnerstag, 28. Juli 2011

Vor 10 Jahren: Kellergrube

Heute vor zehn Jahren habe ich eine Kellergrube geschenkt bekommen:

Es war ein Samstag, es war sehr heiß. Und die nachfolgenden Monate wurden sehr anstrengend. Doch es hat sich gelohnt, wir wohnen immer noch in und vor allem auf dieser Grube.

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Freitag, 29. Juli 2011

Geburtstagsessen

Gestern Abend waren wir beim Griechen und so sah das Geburtstagsmenü aus:

Die Appetitanreger haben trotz des Schreibfehlers geschmeckt – kein Wunder, das habe ich erst viel später auf der Rechnung entdeckt – und meine Calamari mit einer leichten, zitronigen Knoblauchsoße waren richtig lecker. Denn es handelte sich nicht um die häufig auftretende Variante der Ringe im Backteig, sondern um die kleinen Tintenfischtuben mit nur einer leichten Panierung. Das sah ungefähr so aus wie auf diesem Foto.
Und heute hatten wir verdientermaßen frei nach viel Arbeit in der letzten Zeit. Bei mir dauert die „Hochsaison“ noch an, denn vor Schulbeginn muss so viel wie möglich von den Büchern fertig werden. Urlaub gibt es dann wahrscheinlich im September.

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Küchenfernsehen, großartig neu

Zu meiner Überraschung habe ich noch ein richtig tolles Geburtstagsgeschenk bekommen: ein neuer Küchenfernseher:


(links oben im kleinen Bild der alte Fernseher)

Ich hatte eigentlich gedacht, mein Geschenk wäre ein Anteil an dem Sat-Receiver, den wir Mitte des Monats spontan gekauft haben. Wir wurden vom alten Gerät praktisch gezwungen, ein neues zu kaufen, weil die Festplatte ihren Dienst verweigerte. Nun ja, der neue Receiver ist HD-tauglich und hat eine 1-Terabyte-Festplatte. Da gibt es so schnell keinen Platzmangel. Aber das alles nur nebenbei, der neue Küchenbildschirm überraschte mich sehr und er ist sehr, sehr schön. Ein wunderbar großes Bild, da kann ich beim Kochen eine Menge sehen.

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