Januar 2011

Samstag, 1. Januar 2011

Das neue Jahr

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Freitag, 7. Januar 2011

Glücklicher Zufall

Im August 2008 kauften wir im schwedischen Möbelhaus drei schöne Kaffeebecher, die wunderbar in unsere Küche mit der avocadogrünen Wand passen. Seitdem wir unseren Kaffeeautomaten haben und viel mehr Kaffee trinken als vorher, hätte ich gern noch einen Satz davon nachgekauft. Aber nach zwei Jahren sind diese Becher natürlich nicht mehr im Programm. Beinahe hätte ich schon schlichte grüne Tassen gekauft, aber da wir eigentlich genügend Geschirr haben, setzte ich dies – zum Glück – noch nicht in die Tat um.
Heute nun waren wir beim Schweden, um einen Hocker für das Schlafzimmer zu kaufen. Auf dem Weg zur SB-Halle kommt man als erstes an der Geschirrabteilung vorbei. Ich konnte es zuerst kaum glauben, was ich da sah: eine große Palette voll mit diesen Kaffeebechern! Da haben wir natürlich zugegriffen und noch einmal drei gekauft. Die Dekore sind so schön und die Größe ist perfekt für eine doppelte Kaffeeportion plus Milch.
Auch beim Hocker waren wir erfolgreich, obwohl nicht mein ursprünglich ausgesuchtes Modell im Wagen landete. Oben in der Ausstellung hatte ich diesen Hocker gar nicht gesehen, sonst hätte ich gleich gewusst, dass man ihn beim Mitarbeiter bestellen muss. So las ich erst am Info-PC vor der SB-Halle: „Bitte wenden Sie sich an einen Mitarbeiter.“ Och nö, ich hatte jetzt keine Lust, erst einen Mitarbeiter zu suchen und dann womöglich noch eine halbe Stunde an der Warenausgabe zu warten. Schick sah der Hocker mit Bananenblattgeflecht zwar aus, aber dann würde ich doch lieber einen mit schwarzem Bezug selbst aus dem Regal holen. Auf dem Weg dorthin hoffte ich, dass dieses Mal schwarze Stoffbezüge da sein würden, denn schon im Sommer stand ich mit enttäuschtem Blick vor dem Regal und sah nur Rot, Weiß und Jeansblau. Dieses Mal war auch Schwarz vorhanden und so kam es zu dem schwarzen Hocker. Und ich muss sagen, er gefällt mir sehr gut, weil er schlicht und elegant aussieht.

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Sonntag, 9. Januar 2011

Hochwasser-Ansichten

Ein kleiner Sonntagsausflug führte uns zum Hochwasser in unserer Gegend. Als erstes steuerten wir die Leineinsel in Döhren an, betrachteten die riesigen Wassermengen, die zurzeit die Leine hinabfließen.

Danach fuhren wir zurück nach Hemmingen und gingen zu Fuß zunächst in Richtung Wilkenburger Straße. Außer uns waren noch einige andere Leute dort, die sich auch den Wasserstand ansehen wollten. Immer wieder kamen Autos angefahren, manche wendeten sofort, andere standen offensichtlich unschlüssig minutenlang vor der Absperrung. Und dann gibt es doch tatsächlich hin und wieder einen, der es wagt, sein Gefährt durch das Wasser zu steuern – und nicht nur Auto, sondern auch Fahrradfahrer und einen Rollerfahrer haben wir gesehen.

Ähnlich sah es an der Döhrener Straße aus, dort war allerdings noch etwas mehr Verkehr. Jetzt können wir uns darauf einstellen, dass es sich morgen früh auf der B3 stauen wird. Aber immerhin sind im Wesentlichen „nur“ ein paar Straßen überflutet, anderenorts richtet Hochwasser ja gerade viel mehr Schaden an.

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Montag, 17. Januar 2011

Hochwasser und Hörbücher

Das Hochwasser war im Laufe der Woche zunächst zurückgegangen, sodass es sich mit dem Stau durch Hemmingen in Grenzen hielt. Durch den erneuten Regen und weitere Schneeschmelze aus dem Harz sind die Wasserstände der Leine allerdings zum Ende der Woche wieder angestiegen. Man kommt also wieder einmal nur über die B3 und den Schnellweg nach Osten über die Leine. Hoffentlich ist das bald vorbei.
Ich sollte mir doch mal ein Hörbuch mitnehmen, damit es unterwegs nicht so langweilig wird. Allerdings befürchte ich, dass mir die Kombination „aktiv Zuhören beim Autofahren“ nicht besonders liegen wird. Es kommt zwar selten, aber hin und wieder vor, dass ich jemanden im Auto mitnehme, und Gespräche während des Fahrens empfinde ich als recht anstrengend. Ich kann mich offensichtlich nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Es fällt mir schwer, Sätze zu formulieren und flüssig zu sprechen, während ich darauf achten muss, an der richtigen Stelle abzubiegen oder die Farbe der Ampel zu erkennen. Man hört und liest ja häufig, Frauen seien im Multitasking besser als Männer; demzufolge bin ich dann eher männlich als weiblich. Beruhigend ist aber der Artikel, den ich gerade gefunden habe: „Alles auf einmal“ kann kein Mensch richtig gut, unabhängig davon, ob es sich um Mann oder Frau handelt.
Den Versuch mit dem Hörbuch werde ich trotzdem machen.

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Früh-Shopping

Ehrlich, so früh wie heute war ich noch nie einkaufen: um 7 Uhr 20! Es gibt nicht so viele Geschäfte, die bereits um 7 Uhr morgens öffnen, doch dieser Markt, der ab heute niedliche Winterstiefelchen anbot, macht so früh die Türen auf. Da nutzte ich doch die Gelegenheit, schon vor der Arbeit und vor der Einreihung in den Hochwasserstau, dort Station zu machen. Schließlich waren die Chancen ein Vielfaches größer, das Gewünschte zu finden als am späten Nachmittag. Nur wenige Minuten später saß ich mit dunkelbraunen Winterstiefeletten wieder im Auto. Den ersten Test haben sie schon bestanden, denn mir war vorhin ganz schön warm am Fuß. Ob sie mich bei größerer Kälte zufriedenstellen werden, finde ich vielleicht demnächst heraus.

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Manche lernen es nie

Ich muss hin und wieder schmunzeln, wenn ich sehe, auf welchem Weg manche Besucher auf meine Website gelangen – und zwar immer wieder. Es scheint unbekannt zu sein, dass der Browser über ein Feld verfügt, in dem man die Adresse direkt eingeben kann. So wird jedes Mal Tante „Guhgel“ bemüht und nach der bekannten Adresse gesucht. Aber vielleicht liegt es gar nicht am Benutzer? Gibt es etwa Browser oder irgendwelche technischen Merkwürdigkeiten, die zu solch einem Umweg zwingen? Wär ja auch möglich.

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Grenzwertig

Meine Vermutung hat sich bestätigt: Hörbuch und Autofahren passen bei mir nicht besonders gut zusammen.
Gestern Morgen startete ich den Versuch, doch selbst bei Strecken, die ich beinahe im Schlaf fahren könnte, lenkt mich das Fahren doch hin und wieder vom Zuhören ab. Umgekehrt vermutlich auch, denn ich habe den Eindruck, den zurückgelegten Weg nicht so bewusst wie sonst wahrgenommen zu haben. Einige Male musste ich zurückspulen, weil ich gerade nicht mitgekriegt hatte, dass jetzt von einem anderen Schaf die Rede war.
Schaf? Richtig, ich höre Glennkill, den Schafskrimi. Es ist sehr amüsant, mitzuverfolgen, wie die Schafe vorgehen und was sie über die Menschen denken. Der Pfarrer ist zum Beispiel Gott, denn er hat einmal den Schäfer und ein Lamm mit den Worten: „Willkommen in Gottes Haus“ in seiner Kirche in Empfang genommen.
Da uns der Hochwasserstau noch eine Weile erhalten bleiben wird, höre ich auf jeden Fall weiter. So wird das Fahren im Schneckentempo wenigstens unterhaltsam sein.

Freitag, 21. Januar 2011

Freitagsmüdigkeit

Heute plagte mich eine extreme Müdigkeit. Irgendwie musste die Woche wohl anstrengend gewesen sein. Oder es war ein negativer Wettereinfluss. Selbst das Einkaufen nach der Arbeit machte mir keinen Spaß. Normalerweise gehe ich recht gern Lebensmittel einkaufen und empfinde es nicht als Stress oder lästige Pflicht. Heute aber war ich froh, dass nicht viel auf dem Zettel stand. Genauer gesagt, stand nur „Nutella“ auf dem Zettel. Die Standarddinge wie Milch, Eier, Wurst, Käse hatte ich im Kopf und ich ließ mich lediglich für das Abendessen spontan inspirieren.
Zu Hause beschloss ich, tatsächlich erst einmal NICHTS zu machen. Mich nur aufs Sofa zu legen und fernzusehen. Auf der Festplatte befindet sich ja meistens etwas, das man zur Entspannung ansehen kann und nicht so viel Aufmerksamkeit erfordert (die Auswanderer oder die Familie Geiss zum Beispiel).

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Flughafen und Wasserstand

Am Sonntag machten wir einen kleinen Ausflug nach Langenhagen. Zuerst ging es zu einem Autohändler, um ein neues Automodell anzuschauen. Sonntags geöffnet hat heutzutage kaum ein Autoverkäufer mehr, aber wenn man Glück hat, steht das gesuchte Objekt auf der Außenfläche.
Anschließend fuhren wir weiter zum Flughafen. Mir wurde wieder einmal bewusst, dass man den Flughafen Hannover ganz und gar nicht mit dem in Frankfurt vergleichen kann. Am Frankfurter Flughafen war ich früher recht häufig, vor allem in der Zeit, als ich auf der Lufthansa Basis am Tor 21 arbeitete. Dagegen ist Hannover Provinz. Nicht viel los und nur wenige Geschäfte und Gastronomie. Einzig im Terminal C, bei den Last-Minute-Anbietern, herrschte ein wenig mehr Trubel. Wir hätten noch auf die Aussichtsterrasse gehen können, aber bei diesem trüben, grauen Wetter zog es uns nicht dorthin. Jedenfalls war es mir in diesem Fall keine fünf Euro wert.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher in den Osten Hemmingens, zur Döhrener Straße/Brückstraße. Nachdem die Hochwassermeldungen und Pegelstände für den Bereich seit Freitag nicht mehr aktualisiert worden waren, wollten wir uns vor Ort auf den neuesten Stand bringen. Zu allem Überfluss war für diese Woche noch eine Baustelle auf dem Südschnellweg angekündigt worden, was zu noch größeren Staus führen würde. Am Ortsausgang angekommen, war erfreulicherweise kein Wasser mehr auf der Straße zu sehen. In der nächsten Kurve stand ein städtisches Reinigungsfahrzeug und die Mitarbeiter befreiten die Straßenränder vom Schlamm. Wie wunderbar! Ich würde am Montag wieder ganz normal und ohne Behinderungen zur Arbeit kommen. Am Dienstag war dann auch die Straße nach Wülfel wieder frei. Überschwemmte Gebiete gibt es aber noch in Wilkenburg, und das war der Presse sogar einen Bericht wert:
Ein Bauernhof mitten im Wasser

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