November 2010

Montag, 1. November 2010

Halloween und nichts geschehn

Dieses Jahr wollte ich nett sein und den Kinderlein Süßigkeiten schenken, sollten sie denn am Halloween-Abend an der Haustür klingeln. In den letzten Jahren hatten wir an diesem Tag nicht geöffnet, nur beim Matten-meeren-Singen am 10. und 11. November gab es immer etwas. Zum Glück war in der Vergangenheit nie viel los am 31. Oktober, und wir blieben von den Süßigkeitenbettlern verschont. Andernorts muss man sogar mit üblen „Streichen“ rechnen. So hat es zum Beispiel meine Eltern getroffen, denen man klebrige Paste an Tür und Klingel geschmiert. Pfui Teufel!
Jedenfalls hatte ich gestern Nachmittag ein Körbchen mit Süßem bereitgestellt und es passierte – nichts. Keiner kam, klingelte und wollte etwas. Na gut, dann bleibt das bis in zwei Wochen stehen, dann rechne ich auf jeden Fall mit den Sängern.

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Tatort Hannover

Der gestrige Tatort im Ersten spielte wieder einmal in Hannover. Mehrfach hatte ich in der Tageszeitung darüber gelesen, und daher wusste ich, dass sich die Praxis der ermordeten Ärztin auf der Leineinsel in Döhren befand. Im Film konnte man nichts, überhaupt nichts davon erkennen. Ebenso hatte die Zeitung über den Dreh berichtet, als die Kommissarin in Eile vor dem Kindergarten vorfährt und dabei ein langsam fahrendes Auto anhupt. Von der Statistin in diesem Auto, über die in dem Artikel berichtet wurde, sah man gar nichts und vom Auto nur ein winziges Stück. Den Bemeroder Rathausplatz konnte ich nachträglich als Drehort identifizieren, denn der nicht ganz lesbare Schriftzug „Apotheke am Kro…“ musste wohl „Apotheke am Kronsberg“ heißen. Am Ende des Films fragten wir uns, wo ungefähr das Parkdeck sein könnte, auf dem Frau Lindholm stand und welche Gebäude man im Hintergrund sah. Nicht einmal das konnten wir zuordnen, wie traurig! Weiß vielleicht irgendjemand die Antwort? Schade, ich hätte mir mehr erkennbares Hannover gewünscht.

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Donnerstag, 4. November 2010

Schmale Tore

Vor einiger Zeit war ich mit dem Auto in Linden-Süd unterwegs begegnete dort einigen interessanten Toren. Ich wollte in einer Straße parken und hatte mein Auto auch bereits vor einer Eingangstür abgestellt. Wohlgemerkt, ich hatte dies als Haus- oder Hofeingangstür identifiziert, nicht als Einfahrt oder Tor für Fahrzeuge. Vor dem Aussteigen fiel mein Blick dann auf ein Schild, das an der Tür angebracht war. Es zeigte ein Auto am Haken eines Abschleppwagens und trug den Warnhinweis: „Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt“ (ist unscharf, weil mit der Mobiltelefonkamera fotografiert).

Ich wunderte mich, denn bei diesem Eingang, vor dem ich stand, konnte es sich doch nie im Leben um eine Einfahrt für Fahrzeuge handeln. Trotzdem wollte ich es nicht riskieren, dass mein Auto im schlimmsten Falle abgeschleppt würde. Ein paar Meter weiter war ein weiterer Parkplatz frei und so stellte ich es dort ab.
Auf meinem Fußweg an der Häuserreihe entlang kam ich an weiteren Toren dieser Art vorbei. Besonders interessant fand ich dieses hier:

Da hängt auch noch rechts an der Hauswand ein Hinweisschild, das die Einfahrt verbietet! Damit können doch wohl nur Zweiräder gemeint sein? Man schaue sich das schmale Tor und dann noch die Absperrstangen an den Seiten an! Ich würde zu gern einmal beobachten, wie dort ein Auto ein- oder ausfährt.

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Sonntag, 7. November 2010

Winterfest

Heute habe ich die wenigen Pflanzen winterfest gemacht, bei denen es nötigt ist. Vier Kübelpflanzen wohnen bereits im Keller, der Oleander ist allerdings so groß, dass er dieses Mal draußen bleiben muss. Ich habe für ihn eine wärmende Hülle gekauft, genauso wie für die Kletterrose in dem großen Blumenkasten. Bei der Kletterrose gestaltete sich allerdings das Bekleiden mit dem Wintermantel etwas schwierig, denn ständig blieb das Vlies an den Stacheln hängen.

Zuletzt wickelte ich die Clematiskübel in Noppenfolie, damit die Pflanzen nicht wie im letzten Winter wieder erfrieren. Der Rest bleibt erst einmal wie er ist. Das eine oder andere werde ich an einem sonnigen, trockenen Winter- oder Vorfrühlingstag zurückschneiden, das geht sowieso besser, wenn alle Blätter abgefallen sind.

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Mittwoch, 10. November 2010

Puppenspiel bei „Zimmer frei!“

Wir schauen am Sonntagabend gern „Zimmer frei!“ im WDR an, nicht immer, aber öfters. Ein besonderes Erlebnis sind Wiwaldi und Freunde, die in einigen Sendungen hinter dem Sofa auftauchen, um sich mit dem Gast zu unterhalten. Köstlich amüsiert haben wir uns zum Beispiel über das alte Zirkuspferd, das mit Oliver Mommsen sprach.
Irgendwann hatte ich per Zufall herausgefunden, dass einige dieser Ausschnitte bei YouTube zu finden sind. Man suche einfach nach „Zimmer frei“, „Wiwaldi“ oder „Martin Reinl“ (das ist der Puppenspieler). Das alte Zirkuspferd findet man dort auch, und heute entdeckte ich noch das Virus („Ich bin eine Grippe im Anzug“) :-)). Unbedingt sehenswert!

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Donnerstag, 11. November 2010

Kater-OP

Der mittlerweile vier Kilogramm schwere Kater Rocky hatte gestern seinen Operationstermin. Er hat zwar noch kein typisches Markierverhalten gezeigt, aber leider schon mal an Stellen gepinkelt, wo sich keine Katzentoilette befand. Außerdem ist er jetzt sieben Monate alt und da muss man nicht länger mit dem Eingriff warten.
Ich hatte mir den Tag freigenommen, denn um halb zehn sollte ich beim Tierarzt sein und gegen Mittag konnte ich ihn schon wieder abholen. Bis zum Abend schlief er weitgehend und war am späten Abend schon fast wieder normal fit.

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Vom Winde verweht

Die frühen Martinssinger konnten gestern bei uns leckere Süßigkeiten ergattern. Schließlich kaufe ich immer das, was ich selbst gern esse für den Fall, dass etwas übrig bleiben sollte.
Die späten Singer, die erst am 11. November ausziehen, hatten heute Pech. Ich sah beim Nachhausekommen gegen halb sechs noch ein Grüppchen auf der Straße, doch dann nahmen Sturm und Regen dermaßen zu, dass sich keiner mehr blicken ließ.
Mehr zum Martinssingen, hier auch „Matten matten meeren“ genannt, hatte ich bereits im Jahr 2006 geschrieben.

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Donnerstag, 18. November 2010

Hannovers Straßen

Heute Morgen hörte ich im Radio, dass seit letzter Nacht die ersten deutschen Städte bei Google Street View zu sehen sind. Genannt wurden allerdings nur Berlin, Hamburg und München. Die Hannoversche Allgemeine berichtete jedoch, dass auch die niedersächsische Hauptstadt vertreten sei. Da musste ich doch gleich einmal einen Blick auf meinen Arbeitsplatz werfen. Und siehe da, ich glaube, ich kann mein Auto auf dem Parkplatz erkennen. Außerdem lässt sich durch einen Zufall feststellen, wann die Aufnahmen ungefähr gemacht wurden. Im Juli 2008 fand nämlich ein Kongress dort statt und das Plakat hängt schon oder noch über dem Weg Richtung Schulgebäude. Andere Bilder aus der Stadt stammen eindeutig aus dem Herbst, wie man am Laub erkennen kann, und vor dem Hauptbahnhof ein Schild, das auf die Eröffnung der Ernst-August-Galerie im Oktober hinweist.


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Sonntag, 21. November 2010

Neue Erfahrung: Kleintierklinik

Der Notfall, der zum Glück gar keiner war, hat mir gestern fünf Stunden Wochenende durch unnütze Wartezeit gestohlen. Ich habe sie aber mehr oder weniger freiwillig investiert, will mich daher nicht beklagen und habe wieder einmal etwas dazugelernt.
Der Hintergrund oder vielmehr die Ursache dieser Geschichte war ein großes verfilztes Stück Fell am Schwanz von Kater Rocky. Nach seiner OP am 10. November hatte ich ihn ein paar Tage nicht gekämmt. Das Kämmen war aber bisher nicht wirklich notwendig, denn es ließen sich immer nur ganz wenige dünne Haare entfernen und Verfilzungen hatte er bisher nicht. Es diente also nur zum Gewöhnen und zum Wohlbehagen, toll fand er es auf jeden Fall. Nun war vermutlich nach einem Toilettengang etwas hängengeblieben und das lange Fell darum hatte sich damit verbunden. Als ich es entdeckte, dachte ich noch, ich könnte es nach und nach vorsichtig mit einem Kamm entfernen und besorgte am Freitag noch einen speziellen Entfilzerkamm mit scharfen Zähnen. Gestern Mittag jedoch sah ich mit Entsetzen, dass sich oberhalb des verfilzten Fells eine offene Stelle gebildet hatte, wo die oberste Hautschicht fehlte. Keine blutende Wunde, aber eben offen. Ich konnte nicht einschätzen, was sich unter dem Filz noch verbarg, da man ihn nicht anfassen konnte, ohne alle Krallen in den Armen und Beinen zu spüren. Ich wusste nicht, ob es sofort behandelt werden musste, um eine Infektion oder eine Vergrößerung der offenen Stelle zu verhindern.
Also wählte ich die Nummer des Tierarztes unseres Vertrauens, in der Hoffnung, er möge selbst Notdienst an diesem Wochenende habe. Leider war dies nicht der Fall. Ein Tierarzt Dr. G. aus V. im Landkreis Springe hatte Dienst. Ich rief dort an und erklärte mein Anliegen. Daraufhin erhielt ich die Antwort, ich solle mal schön bis Montag warten und dann zu meinem Tierarzt gehen, denn das, was ich jetzt geschildert hätte, wäre ganz und gar kein Notfall. Ja, danke schön! Nach dieser Ansage hätte ich auch bestimmt nicht mehr darauf bestanden, bei diesem Tierarzt vorgelassen zu werden. Das klang sehr nach: „Ich habe keine Lust auf diesen blöden Notdienst, lassen Sie mich bloß in Ruhe!“
Daraufhin packte ich Katerchen in den Transportkorb und fuhr zur Kleintierklinik der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Zum Glück ist auch das praktisch nur einen Katzensprung entfernt, leicht zu finden, nachdem sie in den Bünteweg umgezogen ist, und liegt in unmittelbarer Nähe meiner Arbeitsstätte, sodass mir die Gegend recht gut bekannt ist.
Außer mir waren noch vier weitere Tierpatienten anwesend, offensichtlich alle kurz vor mir eingetroffen, denn erst nachdem ich wenige Minuten dort war, kam die Tierärztin, um alle zu befragen und dann für sich eine Prioritätenliste zu machen. Angeschaut hat sie sich übrigens die Wunde von Rocky nicht.
Es war 14 Uhr. Die Tierärztin erklärte uns, dass sie die einzige Person sei (andere Mitarbeiter waren natürlich da, aber keine Ärzte).
Klar, dass der Hund mit dem möglicherweise gebrochenen Bein zuerst an der Reihe war. Die Voruntersuchungen dauerten 45 Minuten. Dann kam der Hund wieder raus und weitere 45 Minuten passierte nichts, jedenfalls nichts, das für uns Wartende erkennbar war. Dann musste der Hund wieder rein und ich dachte schon, wenn der jetzt noch operiert werden muss, sitzt du noch bis Mitternacht. Nach einer Viertelstunde kamen die Besitzer heraus, ohne Hund, weil der, zum Glück ohne Beinbruch, aber nach der Behandlung noch in Narkose lag und erst am Abend abgeholt werden konnte. Nebenbei hörte ich Bruchstücke der Unterhaltung zwischen diesen und anderen Hundebesitzern mit an, und die Besitzerin des gerade behandelten Hundes sagte, sie habe gar nicht das Geld, um das alles zu bezahlen. Die Notdienstaufschläge sind ja auch ganz schön saftig, selbst für einen Normal- oder Gutverdiener, und wenn man, wie ich quer durch den Raum hörte, von Arbeitslosengeld II lebt, kann man das gar nicht bewältigen.
Nach dem Hund kam eine Katze mit Augenverletzung dran, dann ein junges Hündchen mit Blasenstein. Alles dauerte ewig. Die letzten vor mir war ein Ehepaar mit jungem Foxterrier, der auf einer Pfote nicht auftreten konnte. Während dieser Hund noch behandelt wurde, waren knapp vier Stunden vergangen und ich hatte die Hoffnung, in der fünften Stunde dranzukommen.
Aber es kam, wie es kommen musste, als sich die Eingangstüren wieder einmal öffneten, kamen zwei Frauen herein. Die jüngere trug einen Hund, dessen rechtes Vorderbein verbunden war. Vor ein Auto gelaufen, hörte ich mit, als die Mitarbeiterin sie befragte. Wunde gespült, Druckverband. Oh je, der musste natürlich dringender behandelt werden. Nicht lange danach kamen vier Personen herein, ein elegant gekleidetes, altes Paar, er trug einen Dackel im Körbchen, und zwei junge, blonde Mädels. Der Hund war von einem Auto überfahren und durch die Luft geschleuert worden, er hatte keine äußeren Verletzungen außer Kratzern am Auge, aber mehr konnte man noch nicht sagen. Da Paar stammte aus Göttingen, war wohl zu Besuch in Hannover und die jungen Frauen hatten offensichtlich geholfen, zur Tierklinik zu kommen. Klar, dass dieser Hund als allererster an der Reihe war. Die Frau mit der augenverletzten Katze war seit mindestens einer Stunde schon auf ihrem Stuhl zusammengesackt, und nun wurde ihr von der Tierärztin auch noch gesagt, es könne noch dauern, sie sei eben die einzige Person hier.
Zwei Tiere waren noch in Behandlung und zwei Notfälle waren dazugekommen. Ich rechnete hoch und kam zu dem Ergebnis, dass ich vermutlich noch vier weitere Stunden würde sitzen müssen.
Ich telefonierte mit dem Mann zu Hause und klingelte nach telefonischer Beratung an der Anmeldung, um die Mitarbeiterin über meine Abreise zu informieren. Nach fünf Stunden kam ich mit dem Katerchen wieder zu Hause an. Er hat es mir offensichtlich nicht übel genommen, die ganze Zeit über lag er brav und ruhig, eben seinem Schicksal ergeben wie ich, in seinem Transportkorb.
Heute schauten wir uns vorsichtig den Schwanz an. Tja, es ist mir beinahe peinlich und ich könnte jetzt sagen, ich habe überreagiert. Über der offenen Stelle ist schon wieder eine Hautschicht gewachsen und das verfilzte Fell ist viel weniger geworden, offensichtlich hat er das selbst entfernt.
Mir wäre aber wohler gewesen, wenn der Tierarzt am Samstag gesagt hätte: „Kommen Sie einfach mal vorbei, ich schaue mir das an.“ Oder ich hätte darauf bestehen müssen, dass sich die Tierärztin in der Klinik die Wunde anschaut, schließlich hat sie sich die (nicht in Transportkörben verpackten) Hunde auch angeschaut.
Ich jedenfalls war nicht in der Lage, den weiteren Verlauf vorauszusagen. Das nächste Mal gehe ich wahrscheinlich eher früher zum Tierarzt, jetzt sieht es aber so aus, als ob ich vielleicht morgen in der normalen Sprechstunde einen Blick darauf werfen lasse, wenn es noch notwendig sein sollte.
Mehr als bedauerlich ist es allerdings, dass in der Kleintierklinik der Landeshauptstadt Niedersachsens offensichtlich keine akzeptable Versorgung gewährleistet ist. Schließlich handelt es sich nicht wie bei den Menschen um Krankenkassenpatienten, deren Behandlung zum großen Teil jemand anderes bezahlt, sondern wir Tierbesitzer sind alle sozusagen Privatpatienten, die viel Geld in der Klinik lassen. Ich akzeptiere durchaus eine Wartezeit, wenn ich unangemeldet komme, aber fünf, sechs, sieben oder mehr Stunden? Kann man da nicht einen Bereitschaftsdienst einrichten, falls mehr Patienten als durchschnittlich eingeliefert werden? Gibt es in Deutschland Tierärztemangel, weil sie so schlecht bezahlt werden? Darf ein Tierarzt im Wochenend-Notdienst seine Hilfe verweigern? Viele Fragen, die ich nicht beantworten kann.
Ich war gestern Abend ein wenig erledigt, aber natürlich bin ich vor allem froh, dass sich die Sache so gut wie von selbst erledigt hat. Was gestern für mich nicht so aussah, das will ich noch einmal betonen.

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Donnerstag, 25. November 2010

Erster Schneefall

In der letzten Nacht hat es hier ein klein wenig geschneit. Heute Morgen war es zum Fotografieren noch zu dunkel, dann saß ich im Büro und mittags war das bisschen Weiß natürlich weg. Nun ja, allzu sehenswert war es sowieso nicht gewesen. Auf den Straßen kam es mir allerdings vor, als hätte diese kleine Menge Schnee fast alle Autofahrer abgeschreckt. Gut für mich, so traf ich nach nur einer Viertelstunde Fahrzeit an meinem Arbeitsplatz ein. Um viertel vor acht saß ich schon an meinem Schreibtisch, das ist ziemlich ungewöhnlich früh für mich. Ich bin eben kein Frühaufsteher und jede Minute, die ich länger liegenbleiben kann, ist kostbar.

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Sonntag, 28. November 2010

Tierfotos – keine leichte Aufgabe

Heute habe ich mich wieder einmal in Katzenfotografie versucht. Das ist nicht gerade leicht, wenn das Tier entweder wild durch die Gegend springt, neugierig auf die Kamera zuläuft oder meistens nicht vor einem dekorativen Hintergrund sitzt. Hin und wieder befindet sich dann unter den vielen Fehlversuchen doch noch ein passables Bild.
Der Hintergrund hier ist auch sehr schön – ich wusste gar nicht, dass wir eine braune Wohnzimmerdecke haben ;-)! Übrigens lag ich für diese Aufnahme mehr oder weniger auf dem Rücken auf dem Boden, während der Kater sich auf der Sofalehne befand.

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Dienstag, 30. November 2010

Ich will die Kameras zurück

Heute war es wieder einmal soweit: Stau auf dem Südschnellweg. Zum Glück dieses Mal schon vor der Hildesheimer Straße und ich konnte nach kurzer Strecke Schrittfahren entfliehen.
Normalerweise werfe ich häufig kurz vor Feierabend einen Blick auf die Verkehrsüberwachungskameras der VMZ. Manchmal lässt sich da erkennen, ob es sich auf dem Südschnellweg wieder einmal staut. Bis vor einiger Zeit zeigte eine Kamera Bilder vom Schnellweg über der Hildesheimer Straße. Das war sehr praktisch, denn relativ oft befindet sich dort das Ende des Staus. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich – kaum an der Ausfahrt vorbei – im Stau dort landete. Da der Schnellweg bei der Überquerung einen „Buckel“ nach oben macht, kann man das natürlich nicht unbedingt rechtzeitig erkennen. Leider hat man die Kamera aus mir nicht bekannten Gründen abgeschaltet, und so muss ich häufig auf Verdacht entscheiden, ob ich noch schnell abfahre oder nicht. Beim letzten Stau, in den ich geriet, ging es dermaßen langsam vorwärts, dass ich zu Fuß schneller gewesen wäre. Ich will meine Kamera zurück!
Und gerade jetzt, wo ich immer gucken könnte, ob die Brückenbaustelle über den Ricklinger Kiesteichen aktiv ist, sind alle Kameras im Stadtgebiet abgeschaltet. Wie ärgerlich! Ich glaube, ich werde den Schnellweg in den nächsten drei Wochen meiden.

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