August 2010

Dienstag, 3. August 2010

In Hessen

Am Sonntag und Montag waren wir in Hessen, denn dieses Hochzeitsgeschenk konnten wir nicht mit der Post verschicken:

Ich hatte mir für die „Verpackung“ diverse Anregungen im Internet geholt und diese dann kombiniert. Lustig war das Falten der Kleidungsstücke, es ging aber mit Videoanleitung recht leicht. Links hinten sitzt etwas, das eine Ente darstellen soll, auf einem Holzstamm. Das war allerdings kein Falten für Anfänger, sondern schon Origami für leicht Fortgeschrittene: Wir falten vor und wieder zurück und machen dann eine Mützenfalte … Was? Wie? Mützenfalte? Auch nach dreimaligen Wiederholen dieser Stelle faltete es sich bei mir nicht wie vorgesehen. Ich bastelte dann nach eigenem Gefühl das Tier, bei weiteren Mützenfaltenversuchen wäre vermutlich der Geldschein irgendwann zerbröselt. Der Mann meinte, das Tier sähe eher wie ein Boot als eine Ente aus. Gut angekommen ist das Nichten- und Schwiegerneffengeschenk aber auf jeden Fall.

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Mittwoch, 4. August 2010

Erste Tomaten

Die ersten Tomaten werden rot, und wir konnten schon einmal zwei Cocktailtomaten kosten. Als nächstes werden die runden Harzfeuer-Tomaten reifen, die Flaschentomaten und die gelben Tomaten sind noch grün.
Die Jumbo-Peperoni hat viele Früchte, noch sind sie grün und wir warten darauf, dass auch sie rot werden. Dann muss ich mir überlegen, was wir mit solchen Peperonimengen anstellen werden.

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Obstkorb

Zum Geburtstag bekam ich von meinen Eltern zum Vorgartenbankdrittel noch einen großen Obstkorb mit exotischen Früchten und dazu passendem Kochbuch:

Die zunächst als Kaki identifizierte Frucht (im Foto die beiden orangefarbenen Früchte rechts unten) entpuppte sich beim genaueren Studieren des Buchs als Sharonfrucht. Natürlich mit der Kaki verwandt, das war eindeutig zu erkennen. Laut Buch soll sie aber viel besser schmecken, und so landeten die beiden Früchte als erste aus dem Korb in einem leckeren Quark.
Selbst geschenkt habe ich mir noch einen Ananasschneider, daran kam ich zufälligerweise im Supermarkt vorbei. Der muss in den nächsten Tagen getestet werden, denn die Ananas ist auch schon reif.

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Buchsbaumpyramide

Und dann habe ich heute endlich, nach Wochen, die Buchbaumpyramide in den Kübel gepflanzt. Dort saß seit einigen Jahren schon ein Buchsbaum, der anfangs auch ganz gut aussah. Im letzten Jahr war allerdings aus irgendwelchen Gründen der hintere Teil vertrocknet und im letzten Winter ist alles erfroren. Alleine konnte ich den schweren Kübel nicht in den Garten transportieren, deswegen hat das Ganze eine Weile gedauert.
Zuerst hatte ich Bedenken, dass die neue Pflanze anfangs etwas verloren in dem großen Gefäß wirken würde, aber das ist gar nicht der Fall – wachsen wird sie sowieso noch, und dann muss ich nur zusehen, dass ich immer eine schöne Form schneide.

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Auch immer sehenswert: Hannover

Eigentlich wollten wir heute nach Hamburg fahren, aber da dort wieder einmal Regen vorhergesagt war, verschoben wir den Besuch. Stattdessen fuhren wir in unsere Landeshauptstadt direkt neben unserem kleinen Städtchen. Viele Ecken kennt man ja, doch immer wieder sieht man etwas Neues oder Altes sieht verändert aus.
Auf dem Weg ins Parkhaus entdeckte ich im Vorbeifahren einen Kronleuchter über einer Straße. Er hängt vor dem Künstlerhaus in der Sophienstraße.
Das Haus mit den Stühlen an der Fassade in der Knochenhauerstraße hatte ich schon einmal fotografiert. Heute war es geöffnet und entpuppte sich als Café.
Die Großbaustelle am Kröpcke-Center war nicht so sehenswert wie erwartet, selbst die Riesenkräne mit ihrer speziellen Stahlplattform machten keinen besonders gewaltigen Eindruck.
Der Rest war aber wieder einmal sehenswert und es lohnt sich, einen Spaziergang durch Hannover zu machen.

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Freitag, 6. August 2010

Wieder mal Hamburg

Gestern waren wir in Hamburg, diesen Ausflug hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht und wegen des Regens in der letzten Woche hatten wir ihn verschoben. Wir hofften, nun mehr Glück zu haben.
Geplant waren ein Blick in den alten Elbtunnel, eventuell eine Hafenrundfahrt und anschließend noch ein Besuch des Treppenviertels in Blankenese.
Nachdem wir an den Landungsbrücken einen Parkplatz gefunden hatten (der Geheimtipp, den ich kannte, war leider auf der oberen Ebene jetzt mit einer Strandbar belegt), guckten wir erst einmal Schiffe und Boote an.

Dann ging es weiter zum alten Elbtunnel. Ich muss sagen, der ist wirklich sehenswert. Ich meinte gelesen zu haben, dass er nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugänglich ist und war einigermaßen überrascht, als das erste Auto einfuhr.

Der erste heftige Regenschauer traf ein, als wir zum Glück gerade beim Mittagessen waren. Nachdem die Wolken sich verzogen hatten, fuhren wir weiter nach Blankenese. Merkwürdigerweise verkündete das Navi, die Strecke sei nur eingeschränkt befahrbar und führte uns durch irgendwelche Hamburger Stadtteile, aber nicht an der Elbe entlang. (Später las ich zu Hause, dass die Elbchaussee vor dem Krieg tatsächlich zunächst an den Wochenenden und dann auch jeden Tag ab 15 Uhr gesperrt war, was mich zu der Frage veranlasste, ob das Navi noch mit der Vorkriegssoftware ausgestattet sei.)

Das Treppenviertel ist wirklich sehenswert, jedenfalls so weit ich das aus dem Auto heraus feststellen konnte. Leider ist es schwierig, einen Parkplatz zu finden. Wir ergatterten dann zwar noch einen freien Platz am Strand, aber zur Besichtigung hätten wir wieder ganz nach oben gehen müssen. Da es auch schon auf 17 Uhr zuging und wieder zu regnen begann, brachen wir den Besuch ab und es blieb bei ein paar Schritten am Elbstrand.

Bei einem der nächsten Ausflüge wird aber bestimmt das Treppenviertel dabei sein, und das auf jeden Fall mit besserer Vorbereitung. Verbinden könnte man es zum Beispiel mit der Besichtigung der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Wedel, die nicht so weit entfernt liegt.

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Montag, 9. August 2010

Britta ist wieder da

Anfang 2007 wurde ich an den zweiteiligen Fernsehfilm „Britta“ aus den Jahren 1977/1978 erinnert, als die Hauptdarstellerin im Maggi-Kochstudio auftauchte. Damals hoffte ich, der Film und seine Fortsetzung aus dem Jahr 1985 würden irgendwann auf DVD erscheinen.
Letzte Woche bestellte ich einen Radio-Funkwecker bei meinem Lieblings-Online-Versandhaus und klickte dort mal wieder auf die Empfehlungen, die man für mich hatte. Ich sehe dort eher selten rein, denn meistens weiß ich selbst, was ich kaufen möchte. Und was sehe ich als einer der ersten Vorschläge auf der Seite? Richtig, „Britta“ und „Neues von Britta“ auf DVD! Klar, dass ich sofort bestellt habe, denn die Filme muss ich unbedingt noch einmal sehen.
Übrigens kann man die Hauptdarstellerin Verena Plangger gerade in der Rewe-Fernsehwerbung als ältere Dame mit fürchterlichem Hut sehen.

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Freitag, 13. August 2010

Neues Kaffeemaschinchen

Über Nacht gab unsere Tassimo, die jetzt gerade etwas mehr als zwei Jahre alt ist, den Geist auf. Es zeigte sich keinerlei Reaktion mehr nach dem Einschalten. Ein Ersatz musste her, aber welcher? Der Mann des Hauses wollte spontan im Supermarkt nebenan eine neue besorgen, doch ich schlug vor, ein paar Tage zu überlegen und zu schauen, welche Alternativen es gäbe. Allzu dringend war es schließlich nicht, denn für die größeren Kaffeemengen haben wir immer eine normale Kaffeemaschine benutzt und für den Espresso stand in der Ecke immer noch eine kleine Maschine.
Sollte es statt einer Kapsel- oder Pad-Maschine vielleicht ein Vollautomat werden? Ein schwieriges Thema, denn zunächst ist man angesichts der Vielzahl von Geräten ziemlich überfordert. Und wenn man erst einmal anfängt, in Internetforen die Diskussionen zu den verschiedenen Herstellern und Geräten zu lesen, weiß man gar nicht mehr, was tatsächlich empfehlenswert ist. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass man sich überlegen muss, was das Gerät können soll, sich einen Preisrahmen setzt und einige Bewertungen durchliest. Einzelfälle mit schlechten Erfahrungen kann man vermutlich ruhigen Gewissens ignorieren, denn die wird man beinahe überall finden. Ich hatte auch einmal ein „Montagsauto“, an dem alle naslang etwas defekt war und habe mir anschließend dasselbe Modell wieder gekauft, was dann keine Probleme machte.
Am Mittwochmittag rief mich der Mann bei der Arbeit an, weil er zufälligerweise entdeckt hatte, dass der Nicht-blöd-Markt den letzten Aktionstag hatte, bei dem man die Mehrwertsteuer auf alles über 300 Euro spart, also satte 19 % Rabatt bekommt. Ich kaufe eigentlich nicht gern in diesem Laden, weil ich die Werbung blöd finde und weil sie meistens recht teuer sind. Aber in diesem Fall könnte man ja einen Blick wagen …
Erstaunt hat mich die große Auswahl an Kaffeevollautomaten, die dort aufgebaut waren. Da fällt die Entscheidung erneut schwer.
Um es kurz zu machen: Es ist eine Jura Impressa C5 geworden. Der erste Kaffee schmeckte schon mal sehr lecker, und auch der Espresso am Abend ist gelungen. Das Gerät ist erstaunlich schnell betriebsbereit und einfach zu bedienen. Nun können vier andere Maschinen weggeräumt werden und wir haben viel mehr Platz in der Küche.
Erfreulich fand ich es auch, dass ich das Gerät im Internet lediglich bei einem Versandhaus zu dem Preis gefunden habe, den es eigentlich hätte kosten sollen. Und mit 120 Euro Rabatt haben wir einen unschlagbar guten Preis bezahlt.

Heute habe ich den ersten Cappuccino aus dem Automaten getrunken, und er macht einen ausgezeichneten, stabilen Milchschaum. Besonders praktisch ist, dass man mit dem Schlauch die Milch direkt aus der Packung zapfen kann.

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Samstag, 14. August 2010

Tomatenernte

Nachdem nach und nach schon ein paar Cocktailtomaten reif geworden waren, gab es heute die erste größere Tomatenernte. Die gelbe Tomatenpflanze trägt die meisten Früchte, einige rote sind auch schon dabei, und natürlich viele aromatische Cocktailtomaten. Die Flaschentomate gedeiht leider nicht gut. Sie trägt nur wenige kleine Früchte.

Auf der Suche nach Tomatenrezepten stieß ich auf einen leckeren Auflauf mit Tomaten, Zucchini und Auberginen, der mit einer Parmesan-Semmelbröselmischung überbacken wird. Im Original enthielt er noch Mozzarellascheiben zwischen den Gemüseschichten. Darauf haben wir allerdings verzichtet, weil es den Auflauf als Beilage zum Putenschnitzel gab.

Samstag, 28. August 2010

Nicht die Taube auf dem Dach …

… sondern im Schornstein. So geschehen am heutigen Samstag. Am Vormittag hörten wir ein Rascheln, das aus der Ecke des Kaminofens zu kommen schien. Zu sehen war dort nichts, auch eine erste Überprüfung im Keller brachte keine Klarheit, zumal das Geräusch auch immer nur kurz zu hören war.
Als ich nachmittags kurz am Notebook saß, hörte ich es wieder. Es kam mir so vor, als befände sich etwas in dem Rohr für die Außenluftzufuhr des Ofens. Ob vielleicht eine Maus durch die Lüftungsschlitze gekrochen war? (Ich wusste da allerdings noch nicht, dass die Öffnung zusätzlich mit einem Gitter gesichert war.) Ein weiteres Rohr führt hinter dem Ofen in den Keller, daher ging ich hinunter, um dort noch einmal zu lauschen. Tatsächlich hörte ich auch unten das Geräusch und bemerkte sofort, dass es aus dem Schornstein kam. Vorsichtig öffnete ich die Klappe – und sah erst einmal nichts. Hinter der Metallklappe befindet sich nämlich noch ein Stein. Behutsam zog ich diesen nach vorn, und dann hockte ich Auge in Auge mit einer doof guckenden Taube. Schnell verschloss ich die Kaminöffnung, denn ich wollte eine Jagd auf eine wild im Keller umherflatternde, Ruß verteilende Taube unbedingt vermeiden.
Ich ging erst einmal auf die Suche nach Hilfsmitteln für den Vogelfang. Damit gelang es mir dann auch recht problemlos, das Tier einzufangen. Ich hielt einen Eimer, über den ich oben vorsichtshalber noch ein Einkaufsnetz gelegt hatte, schräg vor die Öffnung. Dann schob ich die Taube vorsichtig mit einem langen Malerpinsel nach vorn und ohne Widerstand plumpste sie in den Eimer. Dann schnell den Deckel drauf und nach draußen in den Garten. Aus seinem Plastikgefängnis befreit, hockte der Vogel zunächst auf dem Rasen und schaute etwas verwirrt. Ich hatte allerdings nicht bemerkt, dass unser großer Kater unter der Gartenbank lag. Er ist wahrlich kein Jäger, aber bei diesem großen Vogel direkt vor seiner Nase bekam er riesige Augen und duckte sich sofort in Sprungstellung. Gerade als ich ihn mir unter den Arm klemmen wollte, machte er eine Bewegung auf die Taube zu, die Taube flatterte erschrocken hoch und landete in halber Höhe auf dem Dach. Dort saß sie einige Minuten und putzte ihr Gefieder, hinterließ dann zum Abschied und zum Dank für die Rettung ein weißes Häufchen und schwang sich schließlich in die Lüfte. Nach einigen Kreisen über dem Haus verschwand sie über dem angrenzenden Feld.

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