März 2010

Montag, 1. März 2010

Neue Spüle

Zurzeit haben wir noch eine weiße Spüle in der Küche, denn nach der ursprünglichen Planung vor etwas mehr als acht Jahren sollten alle Geräte weiß sein, passend zum schon vorhandenen Kühlschrank. Es kam dann aber anders, und so haben wir Geschirrspüler, Herd und Dunstabzugshaube in Edelstahl. Die Spüle war aber da schon gekauft.
Nach acht Jahren sieht nun eine weiße Spüle nicht mehr schön aus, denn die Oberfläche im Becken wird zwangsläufig bräunlich. Reinigungsversuche mit diversen Mitteln von Scheuermilch über Backpulver bis hin zum Gebissreiniger helfen entweder nur kurzfristig oder gar nicht mehr. Also dachten wir über die Anschaffung einer neuen Spüle nach. Ideal wäre es, wenn es dasselbe Modell noch gäbe. Hier und da schaute ich in Baumärkten, entdeckte dieses aber nicht. Im Internet fand ich zunächst die Spüle nur in Schwarz, dann vor einiger Zeit doch noch in Edelstahl. Die Ausführung mit Leinenstruktur sollte bei einem Anbieter 215, bei einem anderen 240 Euro kosten. Es war schon geplant, eine Spüle zu bestellen, doch irgendwie hatte ich es immer wieder vergessen. Zum Glück. Vorletzte Woche lag ein Werbeprospekt vom Bauhaus in einer Zeitung, und man hatte genau diese Spüle in Edelstahl „normal“ im Angebot. Na, dachte ich mir, dann könnte man dort einmal nachfragen, ob die Leinenstruktur-Ausführung bestellt werden kann. Und so war es tatsächlich. In ungefähr einer Woche wird die Spüle geliefert und sie kostet dort nur 175 Euro. Teuer wird es noch einmal mit der Armatur, denn sie soll Edelstahloptik und ein Geräteabsperrventil haben. Meine Vorauswahl enthält drei Armaturen (Hansgrohe, Ideal Standard und Kludi) und unter 250 Euro werden wir dabei nicht wegkommen. Aber egal, es soll ja etwas „Gescheites“ sein.

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Dienstag, 2. März 2010

Marode Straßen

Hochwasser, CeBIT, Unfälle … manchmal macht die Fahrt zur Arbeit und zurück keinen Spaß. Nämlich immer dann, wenn man sich gefühlte Stunden auf der B3 durch Hemmingen quälen muss. Gestern waren wieder einmal die Straßen von Hemmingen nach Döhren und nach Wülfel überflutet, sodass der gesamte Verkehr über die B3 ging. Glücklicherweise entdeckte ich gestern Nachmittag keinerlei Hinweis mehr auf eine Sperrung der Brückstraße/Döhrener Straße. Ich wagte also den Heimweg über diese Strecke und tatsächlich war sie wieder freigegeben. Das Wasser des Sees stand stellenweise aber noch bis zur weißen Fahrbahnrandmarkierung.
Sowohl die Straße nach Döhren als auch die nach Wülfel sind schon seit Jahren ziemlich marode und der letzte Winter hat ihnen noch einmal richtig zugesetzt. Deshalb darf man wegen der tiefen Schlaglöcher auf der Wilkenburger Straße nur noch zehn Stundenkilometer „schnell“ fahren, auf der Brückstraße ist das Tempo mittlerweile auf 30 km/h begrenzt. Und heute las ich in der Zeitung, dass die Wilkenburger Straße möglicherweise wegen der Schäden auch nach Rückgang des Hochwassers weiterhin gesperrt bleiben wird. Bei der großen Zahl von Fahrzeugen, die täglich durch Hemmingen oder daran vorbei fährt, ist es mehr als dringend notwendig, alle Straßen Richtung Hannover befahrbar zu halten. Oder sollen wir in Zukunft auf Hubschrauber umsteigen?

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Mittwoch, 3. März 2010

Kriechtiere

Unabhängig von löchrigen oder überschwemmten Straßen und Messeverkehr hat sich der Herrscher über alle Autofahrer neue Erschwernisse ausgedacht: die Kriechtiere.
In den letzten Tagen machten sie mir ein flüssiges Vorankommen fast unmöglich. Ständig hatte ich Autofahrer vor mir, die ohne Grund dermaßen langsam fuhren, dass sie zu Fuß schneller am Ziel gewesen wären. Und nicht nur innerorts, sondern auch auf dem Schnellweg waren sie anzutreffen. Dort versuchten sie, mit 80 Stundenkilometern Lkws zu überholen, die 79 Stundenkilometer fuhren. Sicher, es gelang irgendwann, die Frage war nur, wie viele (gefühlte) Stunden währenddessen vergangen waren.
Gestern stand ich in der Stadt an einer Kreuzung hinter mehreren Autos, direkt vor mir befand sich ein Fahrschulwagen. Es wurde Grün und alle fuhren los. Na ja, fast alle. Das Fahrschulauto machte einen kleinen Hopser, dann stand es. Zweiter Versuch: wieder abgewürgt. Dritter Versuch: dasselbe Spiel. Noch ein Versuch: Hurra, das Auto rollte an. Natürlich dermaßen langsam, dass die Ampel gelb und schließlich rot wurde. Mit ungutem Gefühl erwartete ich die nächste Grünphase, leider berechtigt: Wieder wurde der Motor beim ersten Anfahren abgewürgt, aber dann schafften wir es schließlich, die Kreuzung zu überqueren. Vor der nächsten Ampel bettelte ich, das Auto möge bitte abbiegen. Leider tat es mir den Gefallen nicht. Und nicht nur das, das erste von den fünf Autos davor war ebenfalls ein Fahrschulfahrzeug. Kein Wunder, dass sich beim Grünlicht erst einmal gar nichts bewegt hatte. Verzweifelt bog ich in der Heimatstadt in die 30er-Zone ein, da wäre ich bestimmt noch schneller als hinter den Fahrschulen, dachte ich. Nein, ganz falsch, ein überkorrekter Autofahrer bewegte sein Gefährt mit nur 20 bis 25 Stundenkilometern die Straße entlang.
Heute Morgen blieb doch tatsächlich eine Autofahrerin an einer grünen (!) Ampel stehen, weil rechts auf der Busspur ein Bus stand. Okay, sie hat einfach vorausschauend gehandelt, denn eine Minute später wurde die Ampel rot, damit der Bus abbiegen konnte. Und kurz vor dem Ziel begegnete mir an einer einspurigen Engstelle eine Personentransportfahrerin, die eigentlich Autofahren können sollte. Ich hatte angehalten, um sie durchfahren zu lassen, aber sie fuhr nicht! Noch mehr anhalten konnte ich nicht, mein Auto stand ja schon an der Seite. Ich überlegte schon, ob ich aussteigen und ihr Fahrzeug schieben sollte, da rollte sie endlich ganz, ganz langsam los.
Jetzt fehlen nur noch die Autofahrer, die rechts abbiegen wollen, bei Grün einen Meter vorfahren und dann erst einmal anhalten und schauen, ob auch wirklich nichts von links kommt. Aber ich bin mir sicher, auch diese werden mir in den nächsten Tagen begegnen.

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Donnerstag, 4. März 2010

Totalausfall

Gestern Abend um kurz vor acht schaltete sich plötzlich unser SAT-Receiver aus und startete neu. Mehrmals. Immer wieder. Nach komplettem Abschalten und erneutem Einschalten leuchtete schließlich nur noch die rote Standby-Leuchte und der Lüfter lief. Gerade mal etwas über zwei Jahre alt ist das Gerät. Und es funktionierte so schön! Einen Ersatz, also einen älteren Receiver, hatten wir im Keller stehen, Fernsehen war also kein Problem. Aber ich trauerte schon um die verlorengegangenen Aufnahmen auf der Festplatte. Bestimmt würde das Gerät eingeschickt werden müssen und dann würde man feststellen, dass es nicht repariert werden könnte und alles wäre weg und es würde sowieso Wochen dauern. Der Mann des Hauses wollte heute Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen, und ich dachte mir, schaust mal im Internet, da hatte ich doch einmal ein Forum zu diesen Receivern gesehen. Siehe da, an mehreren Stellen fand ich Einträge von Leuten, denen es genauso ergangen war. Gerät gerade mal zwei Jahre alt und schon defekt. Aufschlussreich war ein aktueller Hinweis auf einen defekten „Elko C2“ und es war auch die Rede von Herstellungsfehlern. Letzter Stand der Dinge ist, dass der Hersteller ein solches Ding (Elektrolytkondensator nennt sich das übrigens unabgekürzt) zuschicken könnte. Ich bin mal gespannt, ob das tatsächlich der Fehler ist.
Inzwischen werde ich wieder einmal den Online-Videorekorder aktivieren, wenn ich etwas aufnehmen möchte. Der ist zwar in der kostenlosen Variante ziemlich nervig, weil man da ständig Werbebanner anklicken muss und beim Download auch oft recht lange Wartezeiten hat, doch für eine kurze Zeit funktioniert das auf jeden Fall.

Neues am Abend:
Er funktioniert wieder! Einen passenden, wenn auch nicht Original-Elko gabs im Elektronikladen und jetzt läuft das gute Teil wieder.

Materialkosten: ca. 1,60 Euro plus Fahrtkosten und Verzicht auf das Mittagessen
Arbeitsaufwand: unbezahlbar (ich fang schon mal an mit dem Abarbeiten und mache einen leckeren Rosenkohlauflauf)

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Samstag, 6. März 2010

Erneuter Schneefall

Noch immer ist der Winter nicht zu Ende, gestern Abend hat es erneut geschneit:

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Sonntag, 7. März 2010

Fotostudio Sabine

Vor kurzem erhielt ich ein Schreiben von der Stadtverwaltung, das mich an das Verfallsdatum meines Personalausweises erinnerte. Ach ja, vor beinahe zehn Jahren hatte es doch ein Ereignis gegeben, das mich zum Erhalt eines neuen Ausweises mit einem anderen Namen bewog …
Nun, jedenfalls verlangt man nach einem Passfoto neueren Datums. Ich hatte noch eines irgendwo liegen, das zwar schon ein paar Jahre alt ist, aber ich dachte mir, vielleicht ginge es noch durch.
Als ich das Foto schließlich fand und mit meinen Personalausweis verglich, stellte ich enttäuscht fest, dass ich damit nicht durchkommen würde. Es war nämlich exakt dasselbe, und jeder würde das auf den ersten Blick erkennen.
Also mussten neue Fotos her. Ich lasse mich ungern fotografieren und gucke dann immer extrem verkrampft. Ein Fotoautomat ist auch keine Lösung, ich hatte in einem solchen vor Jahren Fotos für die Bahncard machen lassen, und sie waren schlimmer als Verbrecherfotos. Für die Bahncard war’s mir aber relativ egal.
Ich habe also einen Test gemacht und das eigene Fotostudio aufgebaut. Heller Fotokarton an die Wand, Kamera auf Stativ, Blitzgerät daneben auf den Tisch und dann viele Versuche mit Selbstauslöser. Tatsächlich war etwas Brauchbares dabei und mit Hilfe einer Schablone, die man im Internet bei der Bundesdruckerei findet, konnte ich den genau passenden Ausschnitt herstellen. Bei Pixum gibt es eine entsprechende Vorlage für Passfoto und dort habe ich sie dann auch bestellt.
Nächste Woche geht’s dann ins Bürgerbüro und ich bin gespannt, ob es an den Fotos etwas auszusetzen gibt.
Einen Vorteil neben den beliebig vielen Versuchen hat das Selbstgemachte auch noch: Fältchen, Augenringe, Doppelkinn und Pickel – sofern einige dieser unschönen Dingen vorhanden sind – lassen sich per Bildbearbeitung abmildern. Schließlich will man ja aus dem Ausweis nicht wie ein Verbrecher gucken!

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Donnerstag, 11. März 2010

Mangold-Premiere

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, bis vor wenigen Tagen noch nie Mangold gegessen zu haben. Ganz sicher weiß ich jedoch, dass ich bis dahin noch nie selbst Mangold zubereitet hatte.
Als nun in der Gemüseabteilung mein Blick zufälligerweise auf den Mangold fiel, dachte ich mir, das könnte ich einmal ausprobieren. Also gab es gestern Mangold in einer leichten Käsesoße zur Hähnchenbrust und heute zum Fischfilet. Die Zubereitung ist denkbar einfach, alles kleinschneiden, zuerst die härteren Stiele garen und nach ein paar Minuten die Blätter hinzugeben.
Ein interessanter Geschmack, ich hatte mir vorgestellt, Mangold wäre dem Spinat ähnlicher, aber er ist viel gröber und hat einen eher kohlartigen Geschmack. Übrigens ist diese Gemüsepflanze mit der Zuckerrübe verwandt.

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Samstag, 13. März 2010

Langer Freitag

Gestern und heute fand bei einer großen Optikerkette eine Ausstellung statt, an der wir als Abteilung teilgenommen haben. Ich hatte den Freitagnachmittagdienst, der ging von 13 bis 19 Uhr. Es war leider etwas zäh, weil sich die Besucher selbstverständlich mehr für die vergrößernden Sehhilfen als für das Landesbildungszentrum interessierten, aber man muss eben präsent sein. Obwohl nicht viel getan, war ich doch einigermaßen kaputt, als ich um halb acht zu Hause war, schließlich hatte ich den Vormittag ganz normal gearbeitet.

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Sonntag, 14. März 2010

Bäckereien

Ich backe sehr selten, weil wir wenig Kuchen essen. Zwei bis drei Kuchen pro Jahr, das entspricht in etwa meiner Gebäckproduktion. Daher ist es äußerst ungewöhnlich, dass ich in letzter Zeit beinahe jeden Samstag einen Kuchen gebacken habe.
Angefangen hat es mit Walnüssen, die ungeknackt in einer Dose lagerten und verarbeitet werden wollten. Der Nusskuchen war schon einmal ganz lecker. Weil er so gut war, folgte darauf ein Schoko-Haselnuss-Kuchen, der auch sehr gut schmeckte.
Danach versuchte ich mich an einem Heidelbeerkuchen vom Blech. Ich stellte ihn mir sehr saftig vor, aber entweder waren es zu wenig Heidelbeeren oder am Teig stimmte etwas nicht: es war ein staubig-trockener Sandkuchen mit Obsteinlage. Doch, genießbar, aber nicht in dieser Form zu wiederholen.
Letzte Woche kam ein Käsekuchen dran. Ohne Boden und mit Rosinen, die in Amaretto eingelegt waren. Er ging im Ofen sehr schön auf, aber genauso schön fiel er beim Abkühlen zusammen. Er war dann schon noch lecker, aber recht kompakt. Woher sollte ich auch wissen, dass man Käsekuchen vorsichtig abkühlen lassen muss?
Für den gestrigen Kuchen verarbeitete ich eine Dose Pfirsiche, die schon länger im Vorratsschrank stand. Es wurde ein Schoko-Eierlikör-Kuchen mit Pfirsichstücken. Der ist sehr saftig und sehr gut gelungen.

Und hier das Rezept: Schoko-Eierlikör-Kuchen mit Pfirsichen

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Doch ein Verbrecherfoto

Meine Passfotos sind gelungen, aber andere Leute konnten es nicht lassen und haben ein Verbrecherfoto von mir gemacht.
Ich ahnte ja schon, dass es kommen würde. Am 3. März, zur CeBIT-Zeit, machte man mir nachmittags den Schnellweg vor der Nase zu und daher fuhr ich über den Altenbekener Damm und die Hildesheimer Straße zum Südschnellweg. Auf der Hildesheimer Straße war nichts los, nur rechts von mir ein Auto, man rollte so vor sich hin. Leider ein wenig zu schnell. Als der Blitz aufflammte, hoffte ich noch, es hätte den anderen getroffen oder man könnte vielleicht nicht feststellen, wer der Verursacher gewesen war. Gestern lag der Brief im Kasten, das Foto ist so gruselig, dass ich es keinem zeige, aber ich habe mich doch darauf erkannt. Nun ja, ich muss eben 15 Euro zahlen, weil ich 9 Stundenkilometer zu schnell gewesen war. Dafür ist es schon eine Ewigkeit her, dass ich ein Knöllchen bekommen habe. Das letzte, an das ich mich erinnere, liegt ungefähr 23 Jahre zurück, damals war ich auf einer Autobahnausfahrt zu schnell unterwegs. Vielleicht kam danach noch einmal etwas wegen Falschparkens, was in Frankfurt durchaus möglich gewesen wäre, aber mehr ist auch nicht passiert.

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Montag, 22. März 2010

Hochprozentige Kalorien

Am Samstagabend waren vier Gäste bei uns, um mit dem Mann des Hauses seinen Geburtstag nachzufeiern. Es gab zwar kein italienisches Menü, sondern „nur“ Brot mit leckeren Belägen, aber zum Dessert habe ich wie zu Silvester die zum Reinsetzen köstliche Grappacreme zubereitet.
Da ich schon beim letzten Mal in unserem Haushalt geeignete Portionsgefäße gesucht und nicht gefunden hatte, sorgte ich dieses Mal vor. Beim blau-gelben Möbelhaus kaufte ich kleine Gläser (17 cl), zwölf Stück an der Zahl, für einen unheimlich günstigen Preis. Das Rezept für die Creme ist genau die passende Menge für die zwölf Gläschen, es blieben lediglich ein paar Amarettinibrösel übrig, weil ich wieder einmal nicht drei, sondern nur zwei Schichten hingekriegt habe. Die unterste Schicht war auch dieses Mal zu hoch, das muss ich noch perfektionieren.

Natürlich wusste ich, dass bei sechs Leuten von diesem Dessert etwas übrigbleiben würde. Immerhin hat ein Gast tatsächlich zwei Portionen gegessen, den Rest „müssen“ wir nun selbst noch verdrücken.

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Mittwoch, 24. März 2010

Frühlingsjubel?

Alle Welt freut sich über den Frühling, an allen Ecken und Enden hört man Aussprüche wie: „Ah, ist das schön draußen!“ – „Endlich wieder Sonne!“ – „Genießen wir den Sonnenschein!“ und Ähnliches. Ich fand den Winter schön, wenn auch manche Begleitumstände nicht besonders angenehm waren. Merkwürdig, aber ich kann in diesen Frühlingsjubel gar nicht so recht einstimmen. Mir ist es plötzlich zu hell und zu sonnig, ich muss mich daran erst noch gewöhnen. Außerdem spüre ich schon wieder den einsetzenden Pollenflug. Noch beschränken sich die Auswirkungen auf leichtes Augenbrennen und gelegentliches Niesen, aber in diesem Jahr soll wohl vor allem der Birkenpollenflug besonders schlimm werden. Im Moment fliegen Erle und Hasel, also reagiere ich nicht nur auf die Birken. Und weil es erfahrungsgemäß nichts bringt, abzuwarten und zu hoffen, der Körper gewöhne sich irgendwann daran, habe ich heute Abend doch die erste Tablette eingeworfen.

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Sonntag, 28. März 2010

Gartenarbeiten

Was man im Herbst versäumt, muss man spätestens im Frühjahr nachholen. So ging es mir in diesem Jahr, denn es fehlten einfach ein paar trockene, sonnige Wintertage (ohne Schnee!), an denen es möglich gewesen wäre, die restlichen Sträucher zurückzuschneiden.
Also hoffte ich auf ein einigermaßen regenfreies Wochenende und hatte tatsächlich Glück. Gestern blieb der Staubsauger in der Ecke stehen und ich bearbeitete den Garten. Das Grobe ist jetzt erledigt und nun bleibt abzuwarten, was den Winter überlebt hat. Es sieht nämlich so aus, dass vermutlich ein oder zwei Rosen erfroren sind, jedenfalls sind die Stängel braun und schwarz. Auch die Sommerflieder zeigen noch keinerlei neue Austriebe, obwohl die doch sehr robust sind. Nun ja, es wird schon noch werden. Mit Freude habe ich jedenfalls festgestellt, dass an dem im letzten Jahr gepflanzten Rittersporn schon mindestens drei neue Triebe aus dem Boden kommen. Mit Rittersporn hatte ich bisher noch nie Glück, daher finde ich es umso schöner.
Während ich im Garten werkelte, lief mir die ganze Zeit die Nase und ich hatte ein wenig Kopfschmerzen. Ich schob dies auf meine Allergie und hoffte auf Besserung, sobald ich fertig war. Leider ging es dem Kopf nicht besser, auch nicht, als ich mich ein paar Minuten hinlegte. Ich warf eine Tablette ein und rechnete damit, nach etwa zwanzig Minuten von dem Schmerz erlöst zu sein. Es wurde nicht besser, ich legte mich richtig ins Bett, fing auch noch an zu frieren und döste dann tatsächlich eine Stunde vor mich hin. Mit einem dumpfen Gefühl im Kopf stand ich dann auf, und zum Glück ging es mir nach kurzer Zeit dann wieder gut.
Der Mann des Hauses schaffte währenddessen eine neue Ladung Holz aus dem Wald herbei, und als er zu Hause war, sägte er noch kurzerhand einen zu groß gewordenen Strauch mit der Motorsäge ab. Das ging so schnell, dass ich es gar nicht vernünftig fotografieren konnte.

Das zu groß gewordene Gewächs, eine so genannte Traubenkirsche, hatte ich 2004 für ein paar Euro gekauft, in der Annahme, es würde von den Ausmaßen her ein Strauch ähnlich wie eine Zierjohannisbeere oder Forsythie werden. Das Sträuchlein war schnell in die Höhe geschossen, oben abgeschnitten hatten wir schon einige Male. Nun hatten die drei Stämme bereits den Umfang eines Frauenunterarms erreicht, und es war klar, dass der Riesenstrauch wegmusste. Vielleicht hätte man ihn auch ausgraben können (aber mit welchem Aufwand?) und wohin dann damit? So ist jetzt Kleinholz daraus geworden, schade, aber man lernt aus Erfahrung und beim nächsten Mal informiere ich mich genauer, bevor ich eine unbekannte Pflanze kaufe.

Und hier das Wachstum des Großstrauchs:
links oben April 2005, links unten April 2009, rechts Januar 2010

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Mittwoch, 31. März 2010

Maßnahme „O“ wie Osterei

Hannovers Polizei hat sich rechtzeitig auf den 1. April vorbereitet: Schon heute Nachmittag wurde eine neue Verkehrslenkungsmaßnahme für die A2 angekündigt – schließlich sollen ja genügend Leute die Gelegenheit haben, dies zu lesen, denn schon morgen beginnt der Probebetrieb.
„Maßnahme O“ Neue Verkehrslenkung auf der BAB 2
Besonders gut gefällt mit die Idee mit den Verpflegungsstellen auf den Großparkplätzen, aber auch die Umleitung über „landschaftlich wie städtebaulich attraktive“ Strecken hört sich gut an. Statt über die Autobahn zu rasen, kann man doch einmal die Schönheiten Hannovers und der Region genießen.
Ich bin schon sehr gespannt, was die ersten betroffenen Verkehrsteilnehmer über diese neuen Erfahrungen berichten werden.
Einen schönen 1. April und frohe Ostern – egal ob mit roten oder grünen Ostereiern! 🙂

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