Oktober 2009

Sonntag, 4. Oktober 2009

Herbstlich Haariges

Heute war verkaufsoffener Sonntag in Hannover, und nicht nur dort, sondern auch in Garbsen und Langenhagen. Außerdem fand wieder der Herbstmarkt auf dem Rittergut in Brüggen statt. Allerdings hatten wir den Markt im letzten Jahr und auch den zu Ostern in diesem Jahr besucht, so zog es mich nicht unbedingt schon wieder dorthin. Nun begab es sich, dass die Nachbarn fragten, ob ich in Garbsen beim Möbelmarkt Fotos vom Friseurstand und dem Schaufrisieren auf der Bühne machen könne. Da wir eben nichts Konkretes anderes vorhatten, haben wir zwei Stunden am Nachmittag bei Sonne, aber etwas kühlem Wind auf dem Parkplatz des Möbelhauses verbracht. Außer Frisuren gab es noch weitere Attraktionen wie Schriftstellerin, Band, Kürbisse, Äpfel und Fischgerichte. Drinnen waren wir nicht, bei solchen Anlässen sind Möbelhäuser immer brechend voll und da macht der Besuch nicht so richtig Spaß. Ich habe knapp zweihundert Fotos gemacht und hoffe, einige werden zu gebrauchen sein.

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Sonntag, 11. Oktober 2009

Im Regen beim Schweden

Was macht man mit Besuch bei Regen? Wenn man nicht die ganze Zeit zu Hause bleiben möchte, kann man durchaus an einem Samstag den schwedischen Möbelmarkt besuchen. Nur gucken und nichts kaufen, abgesehen von Kerzen und Servietten. Dann biegt man noch frohen Mutes in der SB-Halle um die Ecke Richtung Kassen und kippt vor Schreck beinahe nach hinten über: Die Schlangen der Wartenden reihen sich beinahe die gesamte Halle entlang. Wie lange müsste man wohl anstehen? Eine Stunde? Zwei Stunden? Ich mach’s ja sonst nie, aber dieses Mal war es so was von egal: Wir haben die Tüte mit den vier Kleinigkeiten einfach an der Seite abgelegt und uns einen Weg zum Ausgang gesucht. Selbst ohne Einkaufswagen und Tüte war es schon ein schwieriges Unterfangen, es gab kaum irgendwo eine Lücke. Beim „Gucken“ waren wir zum Glück erfolgreich gewesen. Meine Mutter wusste nun, dass es beim Schweden keinen passenden Stoff gab und wir hatten einen genaueren Blick auf die als nächstes anzuschaffenden Einrichtungsteile werfen können.

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Montag, 12. Oktober 2009

Stadtspaziergang

Der gestrige Sonntag war im Gegensatz zum Samstag weitgehend regenfrei, sodass wir einen Ausflug in die Stadt wagten. Wir versuchen, meinen Eltern jedes Mal einen neuen, noch nicht gesehenen Teil von Hannover und Umgebung zu zeigen. Den Kronsberg mit der Expo-Siedlung hätte ich auch noch parat gehabt, und ohne Regen wäre das am Samstag der perfekte Anschluss zum Möbelhausbesuch gewesen.
Gestern ging es also in die Stadt. Vom Kröpcke durch die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade zum Raschplatz, dann weiter die Lister Meile entlang bis zum Lister Platz; den nördlichen Abschluss bildete das Bahlsen-Gebäude. Zurück spazierten wir ein Stück durch die Bödekerstraße und dann über die Friesenstraße weiter in Richtung Hauptbahnhof. Insgesamt kamen da etwa fünf Kilometer und einige schöne Fotos zusammen.

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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Renovierte Katzenzähne

Nachdem die Tierärztin trotz Monis Nierenproblemen und daher erhöhtem Narkoserisiko zu einer Zahnsanierung geraten hatte, fand die Behandlung heute statt. Natürlich für Schwester Lizzy ebenfalls, denn auch bei ihr war Zahnstein vorhanden.
Ich hatte absichtlich bis zum Herbst gewartet, weil wir die Katzen über Nacht drinnen lassen müssen, wenn ein solcher Termin ansteht. Sonst wären sie garantiert morgens verschwunden und der extra frei genommene Tag dahin. Zum Glück war es auch noch recht kalt in den letzten Tagen und bei Temperaturen um den Nullpunkt hatten die Katzen überhaupt kein Bedürfnis, nach draußen zu gehen. Ich hatte ja schon mit etwas Gejammer im Laufe der Nacht oder spätestens gegen Morgen gerechnet. Moni ließ sich erstaunlicherweise sogar vorwärts in den Transportkorb schieben, nur Lizzy fuhr alle Krallen aus und schrie und spuckte – die Kratzer am Arm des Mannes zeugen noch von dieser Gegenwehr.
Um neun Uhr lieferte ich die beiden beim Tierarzt ab und nur gut eine Stunde später rief die Tierärztin an und berichtete, dass alles fertig und so weit gut gelaufen sei. Lizzy hatte erfreulicherweise nur etwas Zahnstein, bei Moni musste leider ein Zahn entfernt werden und außerdem hat sie schon wieder eine Zahnfleischentzündung. Ich hoffe, das wird sich nach der Zahnbehandlung jetzt etwas bessern.
Mittags konnten wir die Katzen wieder abholen und sollten sie noch in den Transportkörben lassen. Sie waren zwar schon aus der Narkose aufgewacht, aber längst nicht in der Lage, geradeaus zu gehen. Zuerst rumorten sie in ihren Transportbehältnissen herum, doch dann legten sie sich wieder hin und schliefen noch eine ganze Weile. Um 16 Uhr befreiten wir sie dann aus den Körben, aber sie torkelten noch eine ganze Weile herum. Gespuckt wurde nach den ersten Gehversuchen auch, aber kein Wunder, wenn einem noch so schwindelig im Kopf ist. Im Laufe des Abends werden sie wieder richtig zu sich kommen – Moni läuft mittlerweile schon ziemlich gerade – und morgen gibt es auch wieder leckeres Futter.

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Samstag, 24. Oktober 2009

Fliegende Katze?

Manchmal begegnen einem unerwartete Dinge, und dann ist es gut, wenn man eine Kamera dabei hat.
Heute wollte ich vor allem im benachbarten Pattensen Katzenfutter einkaufen. Es war trübes Herbstwetter, aber trotzdem packte ich die Kamera ein, denn vielleicht würden mir unterwegs unvorhergesehene Motive über den Weg laufen.
Zuerst machte ich einen kurzen Halt bei der Sparkasse, und siehe da – schon stand ich an einem ziemlich unspektakulären Ort einem rätselhaften Spiegel gegenüber:

Ein zerbrochener Spiegel, mit dem man normalerweise um die Ecke schauen kann. Aber warum steht ein solcher Spiegel an einer Hausecke, um die lediglich ein Fußweg führt? Sind dort die rasenden Fußgänger unterwegs? Aber nein, man muss nur einmal genauer hinschauen:

Es sind die rasenden, fliegenden Katzen! Eine von ihnen hat sich offensichtlich vor dem Bild der sich um die Ecke nähernden Gestalt dermaßen erschrocken, dass sie geradewegs in den Spiegel geflogen ist und dieses Bild hinterlassen hat.

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Montag, 26. Oktober 2009

Schöne Schalen …

… und vor allem noch so preiswert!
Als ich am Samstag in Pattensen Katzenfutter gekauft hatte, ging ich noch mal nach nebenan in den Joker-Markt. Mir war nämlich vormittags ein Kissen beim kräftigen Aufschütteln nach dem Waschen zerrissen. Der Bezug war eben nach einigen Jahren brüchig geworden. Mit etwas Glück würde ich vielleicht in dem Laden einen passenden Ersatz finden. Es gab leider keine Kissen, die mir gefielen, dafür entdeckte ich diese Glasschalen, das Stück für 2,50 €. Da musste ich nicht lange überlegen, und nahm gleich zwei Stück davon mit. Es sind große Schalen, ungefähr 30 x 30 cm, satiniertes Glas, also mit diesem leicht grünlichen Schimmer:

Dann stand ich noch vor einem Set aus unterschiedlich großen, dreieckigen, weißen Porzellanschälchen. Ganz hübsch, aber ich habe genug Schälchen, wenn sie auch nicht dreieckig sind. Daneben standen diese so genannten Olivenschiffchen und ich hatte tatsächlich eines davon in der Hand. Aber dann stellte ich es schnell wieder weg. Nein, das brauche ich nun wirklich nicht. Denn worin besteht der Sinn, in einem langen, ganz schmalen Gefäß eine Olive neben der anderen aufzureihen? Das ist doch hauptsächlich etwas fürs Auge, denn mehr als Oliven hineinpressen kann man mit diesem Geschirr nicht anfangen. Also blieb es bei den beiden Glasschalen.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Treuepunkte

Seitdem ich festgestellt habe, dass man selbst Sammelpunkte aus dem Supermarkt in der E-Bucht verkaufen kann, nehme ich diese meistens gerne mit. Bei der letzten Aktion habe ich mir sogar selbst etwas gegönnt, denn diese Töpfe und Pfannen aus württembergischen Edelstahl fand ich doch ziemlich gut. Vermutlich muss es sich um eine auslaufende Serie gehandelt haben, denn ich habe die Töpfe zu Angebotspreisen in diversen Läden gesehen. Wie dem auch sei, Qualität ist Qualität, auch wenn es nicht das aktuellste Design ist. Meine restlichen Punkte wollte ich dann wieder verkaufen, doch leider musste ich feststellen, dass es keine Interessenten mehr dafür gab. Also ab damit in den Papierkorb.
In der momentan laufenden Sammelaktion gibt es Pastateller, Pizzateller, (hässliches) Besteck und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Nichts für mich dabei, aber ich habe wieder gesammelt und verkaufe gerade 210 Pünktchen. Mal schauen, vielleicht springt ein Gewinn um die zehn Euro dabei heraus. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die Punkte verkaufen sich zu Anfang besser als nach ein paar Wochen. Wenn es so sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen, was der Grund dafür ist. Schließlich kann man sie noch bis Ende Januar einlösen.

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Unnötiger Stau

Ich frage mich immer, ob es denn wirklich notwendig ist, manche Arbeiten auf Hauptverkehrsstraßen während des Berufsverkehrs durchzuführen oder zu beginnen. Ich weiß, die Arbeiter können nicht nur zwischen 9 und 15 Uhr auf den Straßen beschäftigt werden und trinken ansonsten auf Kosten ihres Arbeitgebers Kaffee. Aber erfahrungsgemäß sind die meisten Autos zum Beispiel morgens zwischen halb acht und neun unterwegs. Muss dann unbedingt schon um sieben oder halb acht eine Fahrbahn gesperrt werden? Heute stand ich wieder einmal in einem solchen Stau auf dem Südschnellweg. Ich hatte mich schon gefreut, recht zügig durch Hemmingen durchgekommen zu sein, und die restliche Strecke ist dann so gut wie immer frei. So gut wie – heute aber nicht. Vor der Hildesheimer Straße begann es sich zu stauen. Man denkt ja zuerst an einen Unfall oder ein Auto mit Panne. Dann ist ein Stau zwar ärgerlich, aber nicht vorhersehbar. Doch heute blinkten gelbe Pfeile, die darauf hinwiesen, dass die rechte Fahrbahn hinter der Auffahrt gesperrt war. Tatsächlich waren einige Meter mit Hütchen abgesperrt, aber warum nur? Außer der Absperrung war weit und breit nichts zu sehen. Keine Arbeiter, die vielleicht etwas vorbereiteten geschweige denn irgendwelche begonnenen Arbeiten. Einen wahrhaft unnötigen Stau hatte man da verursacht hatte, finde ich.

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Freitag, 30. Oktober 2009

Interessanter Brötchenbelag

Ich bearbeite gerade ein Spanisch-Schulbuch und bin jetzt zum wiederholten Male auf ein „Bocadillo de Tortilla“ gestoßen. In einer Lektion erklärten zwei Schüler einer neuen, südamerikanischen Mitschülerin, dass es sehr lecker sei. In anderen Spanischbüchern aßen die Personen bisher nur schlichte Schinken- oder Käsebrötchen. Ich wunderte mich daher ein wenig über dieses Tortillabrötchen, dachte aber nicht weiter darüber nach. Jetzt aber interessierte es mich doch. Es gibt ja einmal die spanische Tortilla, dieses Omelett aus Kartoffeln und Eiern. Dann kennen wir auch die mexikanische Tortilla, den Maisfladen. Der Fladen scheidet in Kombination mit Brötchen sicherlich aus, zumal es sich auch um spanische Schüler handelte, die das Brötchen aßen. Gibt es vielleicht noch eine andere Tortilla-Variante, die man sich als Brötchenbelag vorstellen kann? Nein, es handelt sich tatsächlich um das Kartoffelomelett, das in ein Brötchen gelegt wird, und das Ganze ist ein beliebter Snack in Spanien.

Die spanische Erklärung dazu:
Bocadillo de Tortilla

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Reiche Wurstbeute

Gestern war ich im benachbarten Pattensen und habe dort im Werksverkaufsladen der Wurstfabrik eingekauft. Der Mann des Hauses wünschte sich ein Wurstessen (also diverse Brotsorten mit Schlachtwurst) und das werden wir morgen Abend mit einem befreundeten Paar veranstalten. Zum Glück gibt es diesen Werksverkauf, da konnte ich am SB-Regal in Ruhe schauen und aussuchen. Beim Metzger hätte ich wieder mal nicht gewusst, wie die ganzen Wurstsorten heißen und wie viel ich davon nehmen soll. Ähm, ja, von der da und so ein Stück … Vermutlich bin ich schon supermarktgeschädigt. Für ein solches Wurstessen kam aber keine Supermarktware in Frage, und ich hoffe, eine gute Auswahl getroffen zu haben. Neben Leberwurst, Mettwurst, Knappwurst, Sülze, Zungenrotwurst und Fleischsalat landete auch ein Päckchen Frühstücksfleisch-Aufschnitt in meinem Wagen. Frühstücksfleisch – das erinnerte mich an meine Kindheit, wo es das hin und wieder zu essen gab. Ich habe es bestimmt Jahrzehnte nicht mehr gegessen.

Hier gibt es Infos über die Würste:
Knappwurst
Frühstücksfleisch

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