August 2009

Sonntag, 9. August 2009

Frauenwünsche

Was sind die sehnlichsten Wünsche der Frauen? Ganz klar: Haushaltsgeräte!
Gut, gut, das war jetzt nicht ganz ernst gemeint, aber ich wünschte mir in der Tat einen neuen Staubsauger. Man denkt ja immer, der alte saugt noch gut, aber er hat jetzt bestimmt auch schon zwanzig Jahre auf dem Buckel. Vor einiger Zeit beschlich mich der Verdacht, er würde mit den Katzenhaaren doch nicht mehr so gut fertig und es müsste ein neuer ins Haus.
Um es kurz zu machen: Gestern zog der neue Miele Cat & Dog bei uns ein, und ich bin mit der Saugleistung mehr als zufrieden. Immerhin leistet er in der maximalen Stufe doppelt so viel wie der alte.
Der Teppichboden im Wohnzimmer sieht jetzt viel frischer und sauberer aus. Kein Wunder, die Turbobürste hat eine ganze Menge Staub und Haare herausbefördert.

Der Alte und der Neue nebeneinander:

Trotz des Größenunterschieds hat der Kleine kein spürbar geringeres Gewicht, aber er rollt viel besser (na ja, ist ja auch nagelneu) und ist wendiger.
Übrigens haben wir zehn Euro gespart, denn es war das letzte Gerät im Laden, das Ausstellungsstück. Der Verkäufer hat sich zwar zunächst etwas geziert – bei Miele könne er keinen Preisnachlass geben, das würden die nicht akzeptieren (hä?) – ließ sich aber dank des Verhandlungsgeschicks des Mannes erweichen, sozusagen eine Packung Filter kostenlos mitzugeben.

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Mittwoch, 12. August 2009

Mein Geschenk für mich

Schon im Frühjahr hatte ich über die Anschaffung nachgedacht, dann kam anderes dazwischen und ich hatte sie verschoben. Aber früher oder später wollte ich doch ein kleines Telezoomobjektiv für meine D40 haben. Bisher habe ich nur mit dem 18-55mm-Objektiv fotografiert, das im Kit dabei war. Ich wünschte mir aber doch öfters, näher dran sein zu können. Nun wollte ich aber auch kein zusätzliches Teleobjektiv, denn auf häufiges Wechseln habe ich keine Lust. Meine Wahl fiel auf das 18-105mm-Objektiv von Nikon. Es ist nicht zu teuer und ich kann es immer drauflassen. Dafür nehme ich dann auch in Kauf, dass es etwas größer und schwerer als das alte ist und ich nun keine leichte „Frauenkamera“ mehr besitze. Immerhin passt die Kamera mit dem neuen Objektiv noch in die Tasche.

Hier drei Testaufnahmen aus dem Garten:

Brennweite 18 mm:

Brennweite 52 mm:

Brennweite 105 mm:

Am nächsten Sonntag werde ich etwas mehr Zeit haben, um das neue Spielzeug auszuprobieren.

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Sonntag, 16. August 2009

Gut gehüpft

Gestern Nachmittag waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, und ich nahm einfach mal auf Verdacht meine Kamera mit dem neuen Objektiv mit. Vielleicht würde sich die Gelegenheit ergeben, das Ganze einmal auszuprobieren. Da wir sehr schönes und warmes Sommerwetter hatten, fand das Fest fast ausschließlich im Freien statt, sogar mit schnell noch am Morgen aufgebauter Getränkebar. Bullenreiten und Hüpfburg waren schon auf der Einladung angekündigt worden, und das konnte ja sowieso nur im Freien stattfinden.

Bei den meisten Gästen handelte es sich um Familien mit ein bis zwei Kindern, die meisten im Alter von zwei bis sechs Jahren, die vor allem reichlich die Hüpfburg nutzten. Ich konnte einige schöne Aufnahmen machen, von denen ich eine kleine Collage gebastelt habe:

Und falls sich jemand wundern sollte: nein, das neue Objektiv hat keinen Fehler und macht keine verschwommenen Bereiche, die vor allem am Kopf auftreten! 😉
Ist alles Absicht, damit hier keiner erkannt werden kann, der sich nicht selber kennt.

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Montag, 17. August 2009

Das Wasser ist wieder da

In diesem Jahr hat es in unserer Region sehr, sehr wenig geregnet. Manchmal war Regen oder Gewitter angekündigt, aber in den meisten Fällen haben sich diese Niederschlagsgebiete aufgelöst, bevor sie hier ankamen. Wir haben auch schon häufig beobachtet, dass sich Regenwolken gerne kurz vor dem Eintreffen hier aufteilen, um dann zum Beispiel nördlich und südlich an uns vorbeizuziehen. So viel zu der natürlichen Bewässerung.
Zum Glück haben wir einen Brunnen, der bisher immer zuverlässig Wasser lieferte. In diesem Jahr war es allerdings manchmal etwas mühsam, das Wasser nach oben zu befördern. Die Pumpe schaltete sich nach kurzem wieder aus und man musste einen Knopf drücken, damit sie weiter saugte. Es spuckte auch häufig aus dem Schlauch. Der Mann schraubte beinahe alles auseinander und wieder zusammen, tauschte Dichtungen und anderes aus. Er befragte den Pumpenfachmann, und der konnte auch nur antworten, dass mit der Technik alles in Ordnung sei, das Problem aber mit dem Wassermangel zusammenhänge.
Befragte man den einen oder anderen Nachbarn, dann antworteten sie alle, das Wasser komme zwar nicht ganz problemlos aus dem Boden, aber es komme. Nur bei uns nicht.
Am Wochenende hat der Mann wieder einmal die Pumpe angeworfen, und sie lief so lange erfolglos, bis sie recht warm wurde. Plötzlich hörte man aber zum ersten Mal nach dem Abschalten ein merkwürdiges Geräusch. Ein leises Rauschen, Gluckern, so als ob da ein wenig Wasser liefe. Nun verlief der Schlauch zwischen Pumpe und Brunnen an der inneren Rückwand des Gartenhaus-Schleppdaches entlang. Und davor liegt nun eine ganze Menge Brennholz, die man nicht eben so mal beiseite räumen kann. Also wurde die Pumpe außen an einen schon vorhandenen neuen Schlauch angeschlossen und – oh Wunder – es sprudelte wieder Wasser aus dem Boden.
Jetzt ist der neue Schlauch korrekt verlegt, die Pumpe steht wieder in der Gartenhütte und wir können wieder mit Wasser aus der Tiefe bewässern.

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Montag, 24. August 2009

Jalousiendusche

Am Samstag habe ich eine große Badezimmergrundreinigung gemacht. Die Wandfliesen mussten wieder einmal gereinigt werden, und vor einiger Zeit war mir aufgefallen, dass auch die weißen Deckenpaneele ein paar bräunliche Flecken aufwiesen. Ursprünglich wollte ich mir diese Putzaktion für einen kühleren Tag aufheben, aber manchmal kommt es doch anders. Es war warm, ich habe geschwitzt, aber dann war es auch egal und ich habe geputzt und mehr geschwitzt. Nach Decke und Wänden musste auch die Holzjalousie in einen sauberen Zustand versetzt werden. Die schmalere Jalousie aus dem Gäste-WC hatte ich nach der Streichaktion in der Badewanne abgeduscht. Das ist weitaus effektiver, zeitsparender und entspannender als irgendein anderer Reinigungsversuch. Ich stelle mich doch nicht stundenlang hin und wische Lamelle für Lamelle ab! Auch diese gabelförmigen Jalousienreiniger, mit denen man mehrere Lamellen gleichzeitig abwischen kann, taugen nichts (selbst getestet). Man muss ja jedes Mal erneut zwischen den Schnüren ansetzen und kann nicht in einem von links nach rechts durchwischen. Hätte man größere Kinder, könnte man die vielleicht mit einem zusätzlichen Taschengeld bestechen und ihnen die Arbeit überlassen. Aber diese Möglichkeit haben wir nun nicht und außerdem weiß ich nicht, ob ich meine Kinder mit derartigen Strafarbeiten quälen würde. Also werden die Jalousien geduscht. Kleine in der Badewanne, große im Garten. Zum Trocknen haben wir sie an eine Stehleiter gehängt und in der Sonne war sie im Nu trocken.
Leider ist diese Reinigungsmethode nicht für jedermann geeignet. Wohnungsbesitzer oder -mieter mit Duschbad haben da eher schlechte Karten. Man benötigt mindestens eine Badewanne und besser noch einen Garten mit Wasseranschluss. Eine Leiter ist allerdings nicht unbedingt vonnöten, das Trocknen auf dem Rasen funktioniert ebenfalls.

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Freitag, 28. August 2009

Günstige Tischläufer

Gestern gab es beim Discounter nebenan unter anderem Textilien für Esstisch und Küche. Ich hatte das einige Tage vorher im Internet gesehen und war verblüfft, dass die dort abgebildeten Tischdecken und -läufer erstaunlich meiner teuren, aber nicht teuer gekauften französischen Tischdecke ähnelten. Das musste ich mir unbedingt im Original anschauen!
Zunächst ging ich an den Körben mit Sonderartikeln entlang, ohne das Gesuchte zu entdecken. Kein Wunder, wie immer in solchen Fällen liegt es dort, wo man zuletzt schaut. Tatsächlich sahen die Textilien genauso aus wie im Internet und es gab sage und schreibe noch ein Set mit zwei Tischläufern in Blau, auf die ich aus war.

Nun schaue man sich dies einmal an (Tischläufer zum Superpreis links unten, exklusive französische Tischwäsche rechts oben darauf):

Natürlich spürt man beim Anfassen, dass Baumwolle nicht gleich Baumwolle ist, aber die Farben und Muster haben sie ganz gut kopiert oder vielmehr angeglichen.

Hier noch einmal im Ganzen:

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Montag, 31. August 2009

Hubschrauberfahndung?

Gestern Vormittag waren wir etwas irritiert durch einen Hubschrauber, der ständig seine Runden über uns drehte. Ich sagte noch: „Mach schnell die Terrassentür zu!“, denn mir war nicht wohl bei dem Gedanken an einen Verbrecher auf der Flucht, der plötzlich in unserem Garten auftauchte. Gegen Mittag war der Hubschrauber dann weg. Aber er kam wieder. Wen oder was suchte man da bloß? Von unserem Grundstück aus konnte man nichts erkennen, und auch vom Dachfenster erhaschte ich bloß den in südlicher Richtung davonfliegenden Hubschrauber. Dann wollte ich es genau wissen, schnappte meine Kamera und ging dorthin, wo er den Geräuschen nach immer wieder einmal landete. Und da offenbarte sich des Rätsels Lösung: Auf dem nahegelegenen Feldweg hatte man einen Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. Das am Kreisel ansässige Autohaus feierte 20-jähriges Bestehen und man hatte dort Rundflüge über Hemmingen buchen können.

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