April 2009

Donnerstag, 2. April 2009

„Herr“licher Ersatz

Vor nicht ganz zwei Jahren musste ich feststellen, dass sich meine Lieblingsjacke von mir verabschieden wollte.

Hier gibt es ein Foto von mir aus dem Jahr 2002 in der braunen Antiklederjacke:

Die Trennung fiel mir sehr schwer, denn wie ich es erwartet hatte, fand ich keinen akzeptablen Ersatz. Einmal hätte ich fast eine recht hübsche Jacke gefunden, aber als ich mich entschieden hatte, sie zu bestellen, war sie nicht mehr im Sortiment. Also blieb die alte Jacke noch hängen und die etwas brüchigen Stellen wurden ohnehin von meinen langen Haaren verdeckt.
Als aber vor ein paar Tagen der Frühling ausbrach und es zu warm für die Winterjacken wurde, musste ich mich erneut mit der Frage einer Neuanschaffung beschäftigen. Ich besuchte diverse Läden im Internet und war wieder einmal enttäuscht von den Angeboten in der Damenkollektion. Die meisten Jacken sind mir zu kurz und zu eng. Bis zum Hintern sollte sie schon reichen und ich möchte auch einen Pullover darunter tragen können. Ich kam also auf die Idee, einen Blick in die Herrenabteilung zu werfen. Bei den gängigen Versandhäusern fand ich auch nichts Passendes, aber schließlich entdeckte ich bei einem Lederwarenshop genau das Richtige und darüber hinaus noch im Preis reduziert. Am Montagabend bestellt, per PayPal bezahlt, am Dienstag wurde das Paket verschickt und gestern traf es bei mir ein. Ich bin sehr zufrieden und die alte Jacke kann jetzt ausrangiert werden.

Das ist die neue Jacke, allerdings kann man nicht so sehr viel erkennen, Schwarz lässt sich eben schlecht fotografieren:

Übrigens gefällt dem Mann die Jacke so gut, dass er nun auch eine haben möchte. Er muss sich aber leider noch gedulden, denn im Augenblick gibt es die in Frage kommenden Modelle nicht in der richtigen Größe.

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Samstag, 4. April 2009

Neue Außenmöblierung

Am Dienstag haben wir die Gartenmöbel aus der Hütte geholt und wieder auf der Terrasse aufgebaut. Mir ist dabei gleich wieder die weiße Bank unangenehm aufgefallen, denn der Kunststoff ist im Laufe der Jahre grau und fleckig geworden. Das lässt sich auch nicht durch Reinigung beseitigen, das sitzt einfach drin. Insgesamt machen die schlichten Kunststoffmöbel keinen sehr guten Eindruck mehr. Im letzten Jahr hatten wir uns schon einmal im benachbarten Gartencenter neue Möbel angeschaut, aber die Anschaffung dann doch vertagt.
Am Mittwoch, als ich gerade im Auto saß, um mich auf den Heimweg zu machen, rief der Mann an und fragte, ob wir uns im Gartencenter treffen wollten. Ich hatte zwar kürzlich davon gesprochen, eine neue Pflanze für den großen Blumenkasten zu kaufen, aber ob er daran gedacht hatte? Ich hatte eine andere Ahnung: „Wir schauen uns mal die Gartenmöbel an …“
Um es kurz zu machen: Wir haben noch einmal die Möbel angeschaut, die wir im letzten Jahr schon ausgesucht hatten, kurz probegesessen und dann gekauft. Geliefert wurden sie am Donnerstagvormittag.

Gestern war es richtig schön warm und sonnig, und da man es wagen konnte, sogar am Abend noch draußen zu sitzen, haben wir die neue Möblierung gleich mit dem passenden Essen vom Grill eingeweiht.

Auf die Polster müssen wir unter Umständen noch bis zu vier Wochen warten, es kann nämlich sein, dass sie erst auf Bestellung genäht werden, falls sie nicht mehr auf Lager sein sollten.

Unsere alten Kunststoffmöbel habe ich gestern schnell noch bei einer Kleinanzeigenzeitung ins Internet gesetzt. Heute Vormittag entdeckte ich eine E-Mail von einem Interessenten, den ich auch gleich anrief und einen Termin mit ihm ausmachte. Nachmittags kam dann ein junges Pärchen vorbei und nahm die alten Sachen für 25 Euro mit. So hat sich noch jemand darüber gefreut und wir brauchten sie nicht zur Mülldeponie zu bringen.

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Sonntag, 5. April 2009

Das blaue Wunder von Linden

Bereits zweimal war ich im Frühjahr zur Blausternblüte auf dem Lindener Bergfriedhof. Dieses Jahr war es ein „Muss“, denn die nicht mehr ganz neue Kamera sollte zeigen, ob sie vernünftige Fotos von diesen blauen Blümchen machen kann.
Gestern war das Wetter nicht optimal, weil die Sonne nicht so richtig durchbrechen wollte, aber leider war es der einzige Tag, an dem ich Zeit dafür hatte. Heute findet nämlich wie auch schon am vergangenen Sonntag das Scillablütenfest statt, und ich wollte schon gern Natur und keine Menschenmassen fotografieren. Und wer weiß, wie lange die blauen Blümchen noch blühen …
Also auf nach Linden, hinauf auf den Berg und viele, viele Fotos machen! Selbst an diesem Samstag zwischen elf und zwölf Uhr waren schon einige Leute dort unterwegs, sodass es für mich immer wieder hieß: warten, warten, warten, denn Spaziergänger mitten im Bild machen sich nicht immer so gut, vor allem, wenn sie leuchtend rote Jacken tragen.
Dieses Mal bin ich wirklich zufrieden mit den Fotos, denn manche Male vorher fragte ich mich, warum ich nicht bei meiner kleinen Coolpix geblieben bin.

Meine Fotos von der Blausternblüte aus den Jahren 2006 und 2007 gibt es hier zu sehen: Scillablüte auf dem Lindener Berg. Aktuelle Bilder werde ich demnächst ergänzen.

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Dienstag, 7. April 2009

Lenda und Märit

Meine erste Frage heute beim Nachhausekommen: „Haben wir genug zu essen da? Ich habe nämlich Lenda und Märit aus Fanaholm mitgebracht!“
Gäste aus Skandinavien? Fast richtig. Genauer gesagt kommen sie aus Schweden und bleiben dauerhaft bei uns. Ich war nämlich im blau-gelben Möbelhaus (und freue mich jedes Mal, dass es nun so nah auf dem Expo-Gelände liegt) und habe Tischläufer (Märit) und Tischsets (Lenda) für unseren neuen Terrassentisch gekauft. Außerdem musste noch ein Fanaholm-Bilderrahmen für ein neues Bild mit in den Einkaufswagen.

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Freitag, 10. April 2009

Leckere Eier

Gestern Abend habe ich die Biskuiteier in meiner genialen neuen Silikonbackform gebacken. Insgesamt vier Backgänge, dann hatte ich 19 Stück fertig. Zwanzig hätten es sein sollen, aber beim ersten Durchgang hat der Teig nicht ganz gereicht. Also habe ich beim zweiten Teig ein Ei und etwas Mehl mehr genommen, außerdem das Ganze noch viel behutsamer vermengt, sodass die zweite Ladung Gebäck um einiges besser geworden ist. Aber kein Wunder bei mir als sehr seltenen Bäckerin, Kuchen gibt es bei uns vielleicht ein- bis zweimal im Jahr.
Heute fand die Vollendung des Ostergebäcks statt, und obwohl ich keine begnadete Dekofrau bin, sieht es recht hübsch aus. Es schmeckt übrigens auch, das haben wir heute Nachmittag schon getestet. Und so sehen die „Eier“ aus:

Sie sind längst nicht so groß wie ich sie vom Bäcker früher kenne, dort oben auf dem Foto liegen zwei auf einem Kuchenteller nebeneinander, und diese Größe finde ich ideal. Mein Rezept auf meinen Küchenseiten werde ich demnächst noch aktualisieren, vor allem die neuen Fotos einbauen.
Die Backform habe ich nach längerer Suche im Internet gefunden, denn ich dachte mir, es muss etwas Besseres als selbstgebastelte Alufolienstreifenringe geben und vielleicht finde ich etwas in Eierform. Erstaunlich ist, dass diese Backform aus Italien stammt, dort muss es vermutlich ähnliches Gebäck geben.
Das ist die Backform:

Man findet sie im Internet in diversen Online-Shops, wenn man nach „Silikonbackform Half Egg“ oder „Silikonbackform halbe Eier“ sucht.

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Donnerstag, 16. April 2009

Das war Ostern

Nun haben wir Ostern auch schon wieder hinter uns. Während wir im letzten Jahr Ostern im Winter feiern mussten, durften wir in diesem Jahr das fast schon sommerliche Wetter genießen. Ich genoss es nur in Maßen, denn im Augenblick fliegen verstärkt die aggressiven Birkenpollen. Trotzdem konnte ich wenigstens am Freitag im Garten arbeiten, denn im Moment gibt es noch viel zu tun. Ich musste leider das Pfirsichbäumchen ausgraben, da es aus irgendwelchen Gründen die letzten Monate nicht überlebt hatte. Zwar zeigte sich vor ein paar Tagen noch ein einzelner, winziger Trieb, aber das würde nichts mehr werden. An seiner Stelle sitzt nun der Bauernjasmin, dem es im Beet gegenüber schon zu eng geworden war.
Am Samstag wachte ich mit Kopfschmerzen und trockenem Hals auf, und ich ließ die Gartenarbeit lieber sein. Immerhin habe ich herausgefunden, dass ich während der Birkenpollenflugzeit wirklich regelmäßig die Tabletten nehmen muss, damit sie wirken. Ich verzichte ja gern auf Medikamente und nehme sie nur bei Bedarf. Aber es ist wohl nicht sinnvoll, an pollenflugschwachen oder -freien Tagen auf die Tablette zu verzichten, weil es dann wieder schlimmer wird.
Am Sonntag haben wir einen Tag auf der Terrasse verbracht, ich habe mich endlich wieder einmal in ein Buch vertieft, während der Mann Holzstücke hin- und hergetragen hat. Die letzte große Ladung Brennholz aus dem Wald muss zunächst verstaut und in den nächsten Wochen auch noch kleingehackt werden.
Außerdem haben wir einen Teil der Biskuiteier verspeist. Mein Rezept hier kam natürlich für alle Osterbäcker in diesem Jahr zu spät, aber man kann es sich fürs nächste Jahr merken und vielleicht auch bis dahin eine Backform kaufen. Bei den Online-Shops muss man schon sehr auf die Versandkosten achten. Meine erste Bestellung hatte ich spontan abgebrochen, als ich sah, dass ich für diese 8 Euro teure Form knapp 7 Euro Versandkosten zahlen sollte. Entweder braucht man noch andere Dinge und bestellt mehr oder man sucht weiter. Ich habe schließlich „nur“ 4,90 Euro für den Versand bezahlt, das konnte ich gerade noch akzeptieren.
Am Montag haben wir den Ostermarkt auf dem Rittergut Brüggen besucht.

Es war schön anzuschauen, was dort alles verkauft wurde, aber gekauft haben wir dann doch nichts. Es gab zwar diese hübschen Holzkatzen, doch auf unserem einzigen niedrigen Zaun würde man sie nicht sehen, wenn im Sommer alles zugewachsen ist.

Dann überlegten wir noch, ob wir eine solche Gartendekoration mit Kugel kaufen sollten. Auf der Wiese mit all den anderen Dekorationen zusammen sah es hübsch und bunt aus, aber als einzelnes Stück gefiel sie mir doch nicht so gut. Immerhin konnte ich aber ohne Probleme das Rittergut auf dem Kopf stehend fotografieren.

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Dienstag, 21. April 2009

Pusteblume

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Samstag, 25. April 2009

Durchatmen

Es – ist – geschafft!
Fünf Wochen lang hatte ich mit der Umarbeitung von Abschluss- und Vergleichsarbeiten für blinde Schüler zu tun. Nicht nur ich allein natürlich, aber meine beiden Kollegen hatten das Glück, sich durch Urlaub nur drei Wochen damit befassen zu müssen. Die Anpassung der Arbeiten ist immer wieder ein Riesenaufwand, denn in vielen Fällen muss sie für jeden Schüler individuell geschehen. Dabei sind die Dateien und Ausdrucke noch das kleinere Übel, viel Aufwand erfordern die Abbildungen, die in taktiler – also tastbarer – Form angefertigt werden müssen, und teilweise sind auch Modelle notwendig. Zu guter Letzt steht man selbstverständlich noch unter Zeitdruck, denn die Arbeiten müssen zu einem Termin X wieder beim Kultusministerium abgeliefert werden, damit sie von dort rechtzeitig an die Schulen verteilt werden können. Wir sind jedes Jahr froh, wenn die Sache erledigt ist und hoffen, dass kein Schüler nachschreiben muss, denn für die Nachschreibetermine gibt es natürlich andere Arbeiten.
Also kann ich jetzt wieder durchatmen, es liegen vier „normale“ Arbeitstage vor mir und dann gehe ich erst einmal für zwei Wochen in Urlaub.

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Sonntag, 26. April 2009

Eiförmig

Wenn aus dem Drucker statt Kreisen eiförmige Dinger herauskommen, dann hat das nichts mit Ostern zu tun. Ostern ist ja schließlich schon vorbei, und trotzdem wollte mich das Gerät damit ärgern. Es kann doch nicht so schwierig sein, eine kreisrunde CD mit einem ebenso geformten Bild zu bedrucken. Hm. Andere Software ausprobiert, falsch machen kann man wahrhaftig nichts, aber wieder kam ein einförmiges und viel zu kleines Bild heraus. Ich war schon nahe dran zu glauben, dass es am Netzwerk liegt. Schließlich muss das Bild durch das Kabel in den Keller gepresst werden, wer weiß, ob es auf dem Weg dahin nicht verformt wird. Ernsthaft darüber nachgedacht kann man aber nur zu dem Ergebnis kommen, dass es vermutlich ein Problem des Druckertreibers ist. Also setzte ich mich an den Rechner, an dem der Drucker direkt angeschlossen ist, und es funktionierte einwandfrei: kreisrunder, formatfüllender Druck auf einer runden Scheibe.

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Frau Genommen

In der Fernsehwerbung: Frau Nuschel schmeichelt Mr. Charming Clooney und lenkt ihn ab, um an das scheinbar letzte Espressokäpselchen zu gelangen. Verwunderlich, es gibt noch einen Haufen davon, denn Mr. Clooney holt sich gleich ein neues. Dieses will er sich auf keinen Fall abluchsen lassen. Als sich die nächste Frau mit demselben Trick nähert („Sind Sie nicht …“), erkennt er sofort, dass auch sie eine vom Stamme Nimm ist und weist sie ab: „Nein. Sie müssen Frau Genommen sein.“
(„Frau Genommen“ ist die Übersetzung des Mannes beim Anschauen dieses Werbespots. Und, ähm, genau genommen sagt George: „You must be mistaken“ und nicht „Miss Taken“.)

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Montag, 27. April 2009

Gehacktes

Gestern im Fernsehen: Eine junge Frau lässt ihren Ärger an der Tastatur eines Notebooks aus und das wilde Herumgehacke hört sich an, als käme es von einer alten Schreibmaschine. Davon abgesehen, dass ich gar nicht wüsste, wie man auf einer so leicht bedienbaren Tastatur derartige Geräusche erzeugen kann, gibt es aber auch im wahren Leben solche „Hacker“. Ich freue mich bei meinem neuen Notebook, dass die Tasten so leicht gehen und so leise sind. Das hat man bei einer normalen Tastatur natürlich nicht in diesem Maße, sie macht schon etwas mehr „Lärm“. Doch es gibt Leute, die offensichtlich mit Vergnügen in die Tasten hauen, sodass man wirklich glauben könnte, sie säßen vor einer mechanischen Schreibmaschine. Wie lange das die Tasten wohl mitmachen?

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