März 2009

Montag, 2. März 2009

Kater mit Mantel und Degen

Kürzlich war in der Presse zu lesen, dass Socks, die ehemalige Präsidentenkatze gestorben ist. Socks gehörte Clintons Tochter und lebte von 1993 bis 2001 im Weißen Haus. Und man erfuhr weiter: „Socks war eine Tuxedo-Katze – schwarz mit einem weißen Hals und weißen Pfoten.“
Tuxedo-Katze? Eine Rasse konnte das nicht sein, davon hatte ich noch nie gehört. Tuxedo hätte ich für eine Stadt in Texas gehalten, aber nicht mit einer Katze in Verbindung gebracht. Also ab zur Suche ins Internet. Dabei lernte ich, dass Tuxedo zwar auch eine Stadt in Texas, vor allem aber die US-amerikanische Bezeichnung für einen Smoking ist. Einen Hinweis auf eine Tuxedo-Katze fand ich auf deutschsprachigen Seiten nicht, erst in der englischen Wikipedia wurde ich fündig: Bicolor cat.
Eine Tuxedo-Katze ist also zweifarbig (schwarzweiß), wobei nur Gesicht, Hals, Brust und Pfoten weiß sind, sodass es aussieht, als trüge sie einen Smoking.
Eine andere Variante der zweifarbigen Katzen nennt man im Englischen „mask-and-mantle“, also „Maske und Umhang“. Diesem Fellmuster würde ich Rico zuordnen.

Bei „Maske und Umhang“ muss ich unweigerlich an solche Figuren wie Zorro und die Musketiere denken. „Fehlt nur noch der Degen“, dachte ich laut nach. Seitdem nennen wir Rico manchmal spaßeshalber den „Mantel-und-Degen-Kater“.

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In Weiß

Nach sieben Jahren war es an der Zeit, Flure und Treppenhaus zu streichen. Gerade die Deckenschräge über der Treppe war doch schon – sagen wir mal – ein wenig nachgedunkelt. Ich male hin und wieder ganz gern ein paar Wände an, die Decke liegt mir nicht ganz so sehr, aber ich mache es auch. Doch das Streichen in solch luftigen Höhen ist doch sehr umständlich und mühsam, daher hat der Mann freundlicherweise einen Maler engagiert. Wie dringend notwendig ein neuer Anstrich in bestimmten Regionen war, zeigte sich, nachdem er die Kanten frisch bepinselt hatte.

Der Assistent musste natürlich genau gucken, ob die Folie auch richtig liegt:

Nun erstrahlt alles wieder in frischem Weiß:

Und eine neue Deckenleuchte haben wir auch angebracht:

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Dienstag, 3. März 2009

Die CeBIT ist ausgebrochen …

… und mit ihr die irren Autofahrer. Es geht kaum auf eine Kuhhaut, was mir allein heute Morgen auf dem kurzen Weg zur Arbeit begegnet ist. Dabei sind es nicht einmal Besucher von außerhalb, die sich nicht auskennen und für die ich Verständnis habe, sondern zu neunzig Prozent zeigten Autofahrer mit hannoverschem Kennzeichen ein merkwürdiges Verhalten. Da waren zum einen die beiden Autos, die sich mit 80 Stundenkilometern auf der linken Spur an den rechts mit 78 Stundenkilometern fahrenden Autos vorbeiquälten. Gefühlte Stunden später hatten sie es endlich geschafft und ich konnte vorbeirollen. An der nächsten Auffahrt zum Schnellweg machte ein rechts fahrendes Auto einem auffahrenden Fahrzeug Platz, jedoch offensichtlich ohne einen Blick nach hinten zu werfen, ob da jemand mit der erlaubten Geschwindigkeit kommt. Nein, man kriecht mit ungefähr 60 km/h nach links und zwingt die Nachfolgenden zum heftigen Abbremsen. Kurz vor der Abfahrt zum Messeschnellweg durfte ich eine Frau am Steuer bewundern, die mit ihrer Nase an der Windschutzscheibe klebt. Offenbar versuchte sie auf diese Weise genauer zu ergründen, warum es an den Schildern so ungewohnt gelb blinkte. Ein Stück weiter befand sich wieder eine Schnecke auf der linken Fahrbahn, die sich erst lange, lange überlegen musste, ob sie vielleicht doch auf die freie rechte Fahrbahn wechseln soll, aber dann bitte schön auch ganz, ganz langsam. Zu guter Letzt kreuzte noch ein von links kommender Radfahrer meinen Weg, der sich halsstarrig den Verkehrsregeln widersetzte und sich in waghalsigem Manöver zwischen zwei Autos vor mir durchschlängelte. Da hatte er aber Glück, dass die sich nur sehr langsam der Kreuzung genähert hatten.
Zum Glück war ich schon darauf eingestellt, den Schnellweg erst eine Ausfahrt später zu verlassen. Vor drei Jahren hatte ich nämlich gar nicht mitbekommen, dass die CeBIT schon angefangen hat und bin prompt auf dem zur Anreisezeit einspurigen Messeschnellweg gelandet.

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Mittwoch, 4. März 2009

Moni und Lizzy beim Tierarzt

Gestern war ich mit den beiden Katzenmädels beim Tierarzt. Moni sollte ja noch einmal wegen ihrer Nierenerkrankung kontrolliert werden und bei Lizzy wollte ich erst einmal nachschauen lassen, ob sie auch Zahnprobleme hat. Leider hat Moni nach wie vor eine Zahnfleischentzündung, die ihr aber so nicht anzumerken ist, denn sie frisst ordentlich. Sie ließ sich wieder ganz brav die vier Röhrchen Blut abnehmen und es wurde ins Labor geschickt. Lizzy hat auch etwas Zahnstein und eine leichte Zahnfleischentzündung. Das Blutabnehmen wäre bei ihr allerdings nicht möglich gewesen, denn die kleine Zicke knurrte schon während der normalen Untersuchung, sodass das Herz zunächst gar nicht abgehört werden konnte. Als der Chef zufällig in den Behandlungsraum kam, bat ihn die Assistenzärztin, das noch einmal zu kontrollieren. Bis auf einen etwas schnellen Herzschlag wegen der Aufregung war aber alles in Ordnung. Bei Lizzy könne man eine Zahnsanierung unter Narkose vornehmen, sagte er, und bei dieser Gelegenheit auch Blut abnehmen. Sie sei jetzt viel zu gestresst und das würde so nicht gelingen. Lizzy durfte also ohne weitere Behandlung wieder in den Transportkorb steigen.
Heute rief die Assistenzärztin an und teilte mir den Laborbefund mit. Monis Nierenwerte hätten sich verbessert, aber leider seien sie immer noch schlecht und müssten mit Diätfutter und dem Futterzusatz Ipakitine behandelt werden. Außerdem sei die Leukozytenanzahl erhöht, was auf eine Entzündung hinweise. Wenn es irgendwie möglich sei, solle ich eine Urinprobe von ihr nehmen. Wie ich das anstellen soll, ist mir bisher noch schleierhaft.

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Donnerstag, 5. März 2009

Katzen und ihre Ernährung

Bei vier Katzen ist es schwierig zu koordinieren, wer wann was fressen darf. Da sie zu unterschiedlichen Zeiten Hunger haben, handhaben wir es so, dass zumindest immer Trockenfutter zur Verfügung steht.
Als im August bei Moni eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert wurde, verordnete der Tierarzt ein spezielles Diätfutter. Dies stellte mich vor die Herausforderung, einer Katze das Diätfutter und den drei anderen das normale Futter möglichst immer zur passenden Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich gab mein Bestes und jonglierte einige Zeit mit den verschiedenen Fressnäpfen. Aber natürlich wollen die lieben Miezen immer nur das Futter, das sie nicht fressen sollen, und Moni ist da besonders eigen:

Moni geht in die Küche, ich stelle das Diätfutter hin. Moni schnuppert daran und geht weg. Eine andere Katze kommt in die Küche und geht zum Fressnapf. Ich nehme das Diätfutter schnell weg und stelle das normale hin. Die Katze frisst. Moni kommt zurück und will auch fressen. Ich stelle ihr das Diätfutter hin. Moni guckt und frisst nicht, die andere Katze stürzt sich auf das Diätfutter, Moni geht zum normalen Futter …

Da es für eine nierenkranke Katze immer noch besser ist, normales Futter zu fressen als gar nichts, habe ich sie dann gelassen. Außerdem hatte Moni ein halbes Kilogramm abgenommen, und es war wichtig, dass sie wieder zunahm. Sie fraß auch problemlos das Diätfutter, aber eigentlich nur, wenn es da stand und ich es nicht speziell für sie aus dem Schrank geholt hatte. Vermutlich hat sie immer den Verdacht, man wolle sie vergiften, wenn man ihr etwas Spezielles anbietet. Das Diätfutter haben wir verbraucht, immer schön vermischt mit dem „normalen“. Doch da es für die gesunden Katzen nicht geeignet ist, musste eine andere Lösung her.
Supermarktfutter ist für Katzen nicht optimal, das ist klar. Neben den nicht genauer definierten sogenannten „tierischen Nebenprodukten“ sind da viel zu viele Zusatzstoffe enthalten, die in Tierfutter nichts zu suchen haben und das Trockenfutter enthält eine große Menge Getreide. Früher habe ich mir da keine Gedanken gemacht und einige Katzen wie zum Beispiel unser schwarzer Kater Tommi (mit 18 an Altersschwäche gestorben) wurden auch ohne besonderes Futter alt und waren immer gesund.
Vor ungefähr zehn Jahren habe ich angefangen, das etwas bessere Trockenfutter aus der Zoohandlung zu füttern. Es wurde von allen problemlos akzeptiert und gemocht. Versuche mit Nassfutter gab ich auf, sie verweigerten es einfach.
Schaut man aber genauer auf die Zusammensetzung, dann ist auch dieses Futter nicht so richtig gut, und selbst das vom Tierarzt verordnete Diätfutter enthält einen großen Anteil an Getreide.
Nach einiger Suche im Internet bin ich mittlerweile bei einem „biologisch angemessenen“ Trockenfutter gelandet. Das aus Kanada stammende Orijen finde ich besonders interessant, denn es enthält 75 % Fleisch/Fisch, 25 % Gemüse und Früchte und erfreulicherweise keinerlei Getreide. Wenn man bedenkt, dass Katzen Fleischfresser sind und hin und wieder ein paar Grashalme knabbern, ist es erstaunlich, wie so manch namhafter Hersteller sein angebliches Premiumfutter mit hohem Getreideanteil als natürliche Katzenernährung bewirbt. Dann frage ich mich, warum ich in meinem ganzen Leben noch keine Katze gesehen habe, die ein Getreidefeld abfrisst oder ein Brötchen verschlingt.
Das Trockenfutter wird gern gefressen, aber es gab bisher noch bei keiner Trockenfuttersorte Probleme. Anders verhält es sich beim Nassfutter, da verweigert man gern einmal die hochwertigen Sorten. Egal ob Brei oder die feinsten Geflügelfilets – wenn’s nicht schmeckt, muss ich notgedrungen etwas Stückchen in Soße von den gängigen Supermarktsorten dazumischen, um nicht alles wegwerfen zu müssen. Am besten gehen noch die Schlemmertöpfchen von Grau weg, und offensichtlich schmeckt auch eine neue Sorte, die es bei Fressnapf seit kurzem gibt. Aber da fehlen mir noch die Langzeitversuche.
Mit rohem Fleisch kann sich sowieso nur Lizzy hin und wieder anfreunden, aber zwei Häppchen Rind sind dann auch genug. Wenigstens fängt sie hin und wieder eine Maus und isst sie dann meistens auch auf.

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Sonntag, 8. März 2009

Nass wie ein Schwamm

Ursprünglich hatte ich gestern vorgehabt, ein wenig im Garten zu arbeiten. Schließlich müssen einige Sträucher und die Rosen zurückgeschnitten werden. Doch daraus wurde nichts. Es hatte vorher so viel geregnet, dass der Rasen nass wie ein Schwamm war. Also habe ich nur die Clematisen zurückgeschnitten, an die kam ich bis auf eine von der Terrasse aus ran. Leider zeigt sich nun endgültig, dass unser Pfirsichbäumchen nicht mehr lebt. Da treibt nichts mehr aus, absolut nichts. Schade, so ein paar Pfirsiche im Sommer wären ganz nett gewesen, aber einen neuen Baum werde ich wohl nicht mehr pflanzen. Entweder kommt das Rankgestell mit der blauen und der weißen Clematis an diese Stelle oder ich pflanze den Bauernjasmin vom Beet gegenüber um.

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Montag, 9. März 2009

Impfung

Heute war ich mit den beiden Jungs zur Impfung beim Tierarzt. Besonders Sammy wurde wegen seiner imposanten Größe sehr bewundert. Rico hat beim Autofahren gemaunzt und ein bisschen gemeckert, als im Popo Fieber gemessen wurde. Es ist aber alles bestens bei den beiden, Sammy hat sogar ausgezeichnete Zähne ohne den geringsten Zahnstein und er wird immerhin im Sommer schon sieben. Ich hatte schon die Befürchtung, es könnte bei ihm auch anfangen. Für Moni habe ich noch Diätfutter mitbekommen, und dann war ich alles in allem um einhundert Euro ärmer.

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Mittwoch, 11. März 2009

Sabine ist altmodisch

Vornamen lösen Vorurteile aus, das fanden Psychologen der TU Chemnitz heraus. Außerdem zeigten Untersuchungen, dass man allein anhand des Vornamens das Alter der Person recht gut einschätzen kann.
Stimmt, dachte ich, als ich das las. Ich habe in den letzten Jahren keine Geburtsanzeige mit dem Namen „Sabine“ gelesen oder von einem kleinen Mädchen gehört, dem man diesen Namen gegeben hatte. Die Untersuchung bestätigt das:

“ … gilt heute als ebenso altmodisch wie Sabine, die vor 42 Jahren auf Platz eins rangierte.“

Immerhin waren meine Eltern sozusagen Trendsetter bei der Namenswahl, denn erst im Jahr 1967 belegte der Name „Sabine“ Platz eins.
Ich habe also einen altmodischen Namen, aber auch Jörg fällt in diese Kategorie, und ich bin mir sicher, dass auch meine Schwester Ute dazugehört, auch wenn der Name in den Listen nicht auftaucht. Dagegen kann sich meine Nichte Jana freuen, denn sie hat einen zeitlosen Namen und ist damit besser dran als die Kinder mit Modenamen.
Der Psychologe rät nämlich den Eltern, ihren Kindern zeitlose Namen zu geben. Er sagt im Namen der Kinder:

„Sie wollten weder exotische Namen, die sie stets buchstabieren müssten, noch solche, an denen man noch im hohen Alter ihr Geburts-Jahrzehnt ablesen könne.“

Würde man also heute ein Ungeborenes fragen, wie es denn auf keinen Fall heißen möchte, dann müsste es laut der Studie antworten: „Wilhelm oder Luise, weil ich dann schon von Geburt an alt bin, Lea oder Leon, weil man dann gleich weiß, dass ich Anfang des 21. Jahrhunderts geboren bin, und auch nicht Latisha Shanya (latischa schaneija) oder Justin Ryan (dschastin reien), weil das alle immer falsch aussprechen oder falsch schreiben.“

Der Zeitungsartikel: Olaf ist alt, Laura ist jung
Die Studie: Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte – Zur sozialen Wahrnehmung von Vornamen.

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Freitag, 13. März 2009

Krabat

Das Buch „Krabat“ von Otfried Preußler habe ich erst sehr spät gelesen, es muss vor ungefähr drei Jahren gewesen sein. Als ich dann las, dass die Geschichte verfilmt wird, freute ich mich sehr und wartete ungeduldig auf den Kinostart. Allerdings sind wir keine großen Kinogänger – um es genau zu sagen, waren wir im Jahr 1998 zum letzten Mal im Kino. „Titanic“ haben wir damals im Kinopolis im Main-Taunus-Zentrum gesehen. Also ist es nicht verwunderlich, dass wir nicht zum Start des Filmes im Kino saßen. Dann hatten wir die Idee, während unseres Urlaubs am Jahresende eine Nachmittagsvorstellung zu besuchen, aber auch das haben wir nicht in die Tat umgesetzt. Also hieß es auf das Erscheinen der DVD zu warten. Am Mittwochnachmittag entdeckte ich im Verleihshop meines Vertrauens, dass es endlich soweit war und ich klickte sofort auf „leihen“. Gestern lag der Umschlag im Briefkasten und wir konnten uns einen schönen Filmabend machen. Und es hat sich wirklich gelohnt, dieser Film erhält von mir das Prädikat „unbedingt mehrmals sehenswert“.

Krabat – das Buch
Krabat – der Film

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Sonntag, 15. März 2009

Holzlager

Der Mann des Hauses bastelt gern, und zum Glück gab es auch wieder Bedarf für ein Bauwerk. Im Oktober 2007 entstand dieser riesige Holzstapel im Vorgarten. Damit das Holz bei Regen und Schnee nicht ständig wieder nass wird, erhielt es eine Decke aus blauer Plane. Das war zweckmäßig, aber nicht besonders dekorativ. Nun hält eine solche Plane nicht ewige Zeiten, denn sie ist ständig Wind und Wetter ausgesetzt. Außerdem wird diese Abdeckung spätestens dann unpraktisch, wenn man Holz zum Heizen von dem Stapel nehmen möchte.
Also dachte sich der Mann, ich baue ein Holzlager, machte einen Plan und kaufte dann die Einzelteile ein.
Den vorderen Teil des Gestells montierte er schon einmal auf der Terrasse zusammen.
Am Freitagnachmittag erfolgten das Aufstellen und der Aufbau der hinteren Balken. Als ich nach Hause kam, sah es schon so aus:

Hier die Montage der Dachbretter – der Assistent ist natürlich immer dabei.

Ein Blick aus der oberen Etage:

Zum Schluss kamen noch einige Lagen Dachpappe auf die Bretter.

Jetzt folgen noch ein paar Feinarbeiten und dann steht das neue Holzlager. Optisch passt es viele besser in den Garten als der „blaue Wal“, vor allem sieht man das Holz jetzt richtig.

Ich habe währenddessen am Samstag die Zeit und das einigermaßen gute Wetter genutzt, um ein paar Sträucher und Rosen zurückzuschneiden. Noch ist einiges zu tun, aber immerhin habe ich einen Anfang gemacht.

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Montag, 16. März 2009

Tatort aus Hannover

Gestern gab es wieder einmal einen Niedersachsen-Tatort, der in Hannover spielte. Ich hatte vorher schon in der Tageszeitung von den Dreharbeiten gelesen und wusste, dass die Polizeidirektion in eine leerstehende Etage des Bredero-Hochhauses verlegt worden war. Außerdem wurde von Aufnahmen einer nächtlichen Schießerei in der Oststadt berichtet, die aber dann im Film gar nicht zu sehen war. Dann kam die Kleingartenkolonie. Wer hat’s gesehen? Im Film wurde sie „Kleines Glück“ genannt, doch an der Einfahrt konnte man groß und deutlich „Gartenheim“ lesen. Das hätte ich doch für den Dreh mit einem neuen Schild überklebt. So jedoch erkannte ich, dass es sich um Kleingärten südlich der Lange-Feld-Straße in Kirchrode handelt, an denen ich wochentäglich immer vorbeifahre.

Nachtrag 09.02.2011:
Im Oktober 2009 hinterließ hier ein Besucher einen Kommentar, in dem er meine Lagebeschreibung als „puren Schwachsinn“ bezeichnete. Lange musste ich warten, bis dieser Tatort wiederholt wurde, doch kürzlich war es soweit und ich kann nun mit Filmausschnitt und Straßenansicht zeigen, dass ich es selbstverständlich richtig erkannt habe. Recht haben mag der Kommentator mit dem Garten, aber die gefilmte Straße ist auf jeden Fall die Lange-Feld-Straße.

Hier zwei Bilder aus dem Film:

Und dies ist die Straßenansicht auf meinem Heimweg:


Größere Kartenansicht

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Sonntag, 22. März 2009

Wehwehchen

Gestern Nachmittag habe ich kurz entschlossen noch ein paar Büsche im Garten zurückgeschnitten, denn schließlich sollte es heute und die nächsten Tage regnen.
Am Abend hatten wir Besuch und mir ging es auch noch gut.
Heute gegen Morgen wachte ich mit Kopfschmerzen auf, außerdem hatte ich das Gefühl, nicht mehr richtig Luft zu bekommen. Die Atemwegsbeschwerden ordnete ich im Halbschlaf dem einsetzenden Pollenflug zu, dem ich gestern ausgesetzt war. Ich quälte mich aus dem Bett und nahm eine Tablette gegen die Allergie. Ob die Kopfschmerzen wohl auch damit zu tun hatten? Rotwein löst auch manchmal Kopfschmerzen aus, doch das habe ich in den letzten Jahren nicht mehr erlebt, die Gefahr ist möglicherweise bei trockenem Wein geringer.
Später wurde ich erneut wach, dieses Mal mit einem eindeutigen Ziehen im Unterleib. Ach nein, auch das noch! Ich hatte es zwar schon seit zwei Tagen erwartet, aber es kommt dann doch immer irgendwie überraschend.
Als ich dann endgültig wach war, nahm ich Tabletten gegen die Frauenbeschwerden und musste zudem feststellen, dass mich eine Erkältung befallen hatte. Leichte Halsschmerzen, geringer Husten, nur ein wenig Nasenverstopfung, aber insgesamt ein Krankheitsgefühl innerhalb der Atemwege legten mich heute lahm.
Ich legte mich also beinahe direkt vom Bett auf das Sofa und verbrachte den Nachmittag mit den restlichen Folgen vom „Das Perfekte Dinner“ von letzter Woche und einer Folge von „Goodbye Deutschland“.
Gegen Abend ging es mir wieder besser, denn ein vernünftiger Arbeitnehmer nimmt sich schließlich seine Krankheit nur am Wochenende und ist am Montag wieder fit.
Aber: Mehr Krankheit brauche ich nicht, für dieses Jahr reicht es!

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Donnerstag, 26. März 2009

„Drei Tage …

… war der Frosch nun krank. Jetzt raucht er wieder, Gott sei dank.“
Drei Tage Erkältung hätten mir auch gereicht, aber es zieht sich. Der Husten ist unangenehm, gestern musste ich sogar vorzeitig die Personalversammlung verlassen, weil ich einen derart starken Hustenreiz hatte, dass ich die gesamte Aula niedergehustet hätte. Ich habe mir dann nach der Arbeit erst einmal ein Medikament gegen den Husten besorgt. Muskelkater macht das Husten übrigens auch, ich spüre ihn im gesamten Oberkörper. Aber sonst ist es nicht weiter schlimm, der Kopf ist zum Glück so weit klar, dass ich die anstehenden Abschlussarbeiten für Deutsch und Englisch diese Woche flott umarbeiten konnte. Der „schlimme“ Brocken folgt jedoch noch, denn für Mathematik ist diese Arbeit um ein Vielfaches aufwändiger.
Wenn alles geschafft ist, bin ich vielleicht auch ein bisschen geschafft und werde meinen Urlaub im Mai sehr genießen.

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Biskuiteier zu Ostern

An den Suchanfragen, die auf meinen Rezeptseiten landen, kann ich meistens ganz gut die Jahreszeit ablesen. Im Herbst sucht man verstärkt nach Zwiebelkuchen, vor Weihnachten und Silvester ist der Kartoffelsalat dran und in den letzten Tagen wurden einige Besucher verzeichnet, die über den Begriff „Biskuiteier“ auf den Küchenseiten landeten.
Dadurch kam ich auf die Idee, dieses Jahr zu Ostern wieder einmal diese Biskuiteier zu backen. Zum einen, weil sie lecker sind, zum anderen natürlich, weil ich unbedingt bessere Fotos zum Rezept machen muss! Im Jahr 2002 habe ich dieses Gebäck zum letzten Mal zubereitet, damals waren wir ganz frisch im Haus und hatten noch nicht einmal eine Terrasse.
Dieses Mal werde ich die Teile kleiner machen, denn sie waren damals recht mächtig, und außerdem könnte der Schokoladenüberzug hübscher aussehen.
Übrigens gibt es die Biskuiteier nur in Bäckereien im Kreis Groß-Gerau in Hessen, selbst auf der anderen Rheinseite in Mainz sind sie unbekannt. Möglicherweise haben sie sich im Laufe der Zeit auch in andere Regionen verbreitet, immerhin bin ich schon vor über zehn Jahren nach Niedersachsen „ausgewandert“.

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