Dezember 2008

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Na also

Da hatte ich als Laie beim Begutachten meines Schadens am Auto gar nicht so falsch gelegen: Der befreundete Kfz-Fachmann erklärte am Samstag nach einer kurzen Prüfung, das könne man so und so und so ausbessern und es sei sowieso alles nur Kunststoff und es müssten keine neuen Teile dran. Es liegt jetzt nur noch bei der Versicherung, den Schaden des anderen zu übernehmen. Bei meinen 25 oder mehr unfallfreien Jahren werde ich ein wenig zurückgestuft, aber das wird – wenn richtig gerechnet habe – nur ein paar Euro im Jahr ausmachen. Es lohnt sich also nicht einmal, dem Unfallgeschädigten das Geld in bar anzubieten. Allerdings sollte ich dann unbedingt einen Rabattschutz abschließen, denn wenn mir ein weiteres Ungeschick dieser Art passieren sollte, wäre ich – schwupps – von Stufe 22 in Stufe 10.
Es kommen also keine unerschwinglichen Reparaturkosten auf mich zu und deshalb kann ich einen Teil des „Weihnachtsgeldes“ in ein neues Spielzeug investieren.

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Donnerstag, 4. Dezember 2008

Weihnachtsmarkt

Wir waren schon jahrelang nicht mehr auf einem Weihnachtsmarkt, wenn man mal von einem Kurzbesuch des damals recht unattraktiven Markts auf dem Hemminger Rathausplatz im Jahr 2004 absieht.
Vor kurzem aber sagte ich: „Dieses Jahr müssen wir unbedingt zum Weihnachtsmarkt gehen, ich möchte so gern wieder einmal heiße Maronen essen!“
Am Sonntagnachmittag machten wir uns gegen 14 Uhr auf den Weg. Ein Weihnachtsmarkt hat sicherlich mehr Charme, wenn man ihn erst am späten Nachmittag oder am Abend besucht, aber leider sind dann auch mehr Leute unterwegs, sodass manchmal kaum ein Durchkommen ist. Außerdem konnte ich so relativ gefahrlos Fotos machen, ohne mich über schlecht belichtete oder verwackelte Nachtaufnahmen ärgern zu müssen. Da muss ich nämlich vorher noch ein wenig üben!
Der Weihnachtsmarkt in Hannovers Altstadt mit historischem und finnischen Dorf ist sehr schön. Direkt neben einem Bratwurststand entdeckte ich einen Maronenverkäufer. Während der Mann eine leckere Bratwurst aß, holte ich mir eine Portion Esskastanien. Nun ja, ich wusste zwar, wie sie schmecken, aber auf den Märkten früher haben sie mir besser geschmeckt. Vielleicht war es aber auch nur die Erinnerung an die Maronen bei Novembernebel auf dem Hochheimer Markt … Mein Bedarf ist mindestens für dieses Jahr gedeckt, wenn nicht sogar für noch längere Zeit.

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Samstag, 6. Dezember 2008

Das neue Notebook …

… ist ein Fujitsu Siemens Amilo PA 3553 und sozusagen unser gemeinsames Weihnachtsgeschenk.
Zuerst war ich völlig erschlagen von der Vielzahl der Notebooks und sah mich nicht in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. Im Grunde war es dann doch recht einfach: Ich gebe dem Hersteller den Vorzug, der noch in Deutschland produziert und von dem ich bereits zwei Geräte besitze, die zu meiner Zufriedenheit funktionieren. Nun ja, das alte Notebook tut’s nicht mehr so richtig gut, aber bei einem ungefähr acht Jahre alten Gerät mit 600-MHz-Prozessor und 10-GB-Festplatte kann man nicht mehr so viel erwarten.
Am Donnerstagabend habe ich bei Notebooksbilliger.de bestellt und hatte am Freitagvormittag die Abholbestätigung, sodass ich direkt nach der Arbeit nach Sarstedt fahren konnte, um das Gerät abzuholen.
Nun haben wir also ein ganz schnelles Gerät, um auch einmal vom Wohnzimmer oder der Terrasse aus ins Internet zu gehen, das auch einmal zu geschäftlichen Terminen mitgenommen werden kann und ich kann darauf sogar Fotos bearbeiten, ohne für jede Aktion minutenlanges Warten einkalkulieren zu müssen.
Über die Farbe des Gerätes hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht, denn es war nichts angegeben und es gab keine Auswahl. Das Notebook ist weiß, was mich etwas überraschte, denn ich hätte eher mit Silber oder Schwarz gerechnet. Die Farbe ist mir allerdings relativ egal, lediglich bei Rosa hätte ich gestreikt. Laut Produktbeschreibung nennt sich dieses Weiß „reveal white“, was auch immer das bedeuten mag – „Weiß enthüllen“?

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Pattensen

Heute fuhren wir am frühen Nachmittag nach Pattensen, um den dortigen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Wie zu erwarten war er klein, ein paar Stände und ein Karussell auf dem Marktplatz, nichts besonders Sehenswertes. Es war aber die Gelegenheit, einen Spaziergang durch den alten Kern von Pattensen zu machen. Mir war vor zwei Jahren bei einer Fahrradtour schon aufgefallen, dass es dort viele alte Häuser mit schönen Türen gibt. Ich nutzte heute die Chance, ein paar dieser Türen zu fotografieren.

So zum Beispiel diese hier:

Auf dem Rückweg machten wir Halt beim ebenso kleinen Weihnachtsmarkt in Arnum; dort gab es die obligatorische Bratwurst für den Mann.

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Griechisches Vorweihnachtsessen

Gestern Abend waren wir im kleinen Kollegenkreis (fünf Leute) beim Griechen: Restaurant Vasilis in Kirchrode.
Es war sehr gemütlich, das Essen lecker und die Preise liegen dort im normalen Bereich. Ich war froh, eine kleine Portion des Hauptgerichts (überbackenes Gyros mit Korfukartoffeln) bestellt zu haben, denn das griechische Essen sättigt sehr.
Auf dem Heimweg habe ich noch eine Kollegin mitgenommen, die in Laatzen wohnt. Nun ist es ja eigentlich kein Problem, von Kirchrode über Bemerode nach Laatzen zu kommen und ich kenne mich in der Gegend schon recht gut aus. Jedoch sollte ich zukünftig vor allem im Dunkeln die Straßen rund um das Messegelände meiden, denn prompt bin ich einen merkwürdigen Bogen gefahren und landete wieder auf dem Messeschnellweg. Zum Glück kam schon nach ein paar Metern die Abfahrt nach Wülfel, sodass ich gleich wieder auf dem richtigen Weg war.

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Sonntag, 14. Dezember 2008

Weihnachtsmarkt Hemmingen

An diesem Wochenende fand der Weihnachtsmarkt auf dem Hemminger Rathausplatz statt. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg dorthin, einfache Strecke immerhin zwei Kilometer. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch vor vier Jahren war der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr richtig schön. Viele kunstgewerbliche Gegenstände gab es zu sehen und zu kaufen. Außer einer Bienenwachskerze in Weihnachtsmannform als Mitbringsel für Freunde und der Bratwurst haben wir allerdings nicht gekauft.

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Dienstag, 16. Dezember 2008

Weihnachtliche Gesänge

Weihnachten ist nicht mehr weit, und man kann es auch gar nicht verpassen, wird man doch im Radio mehr und mehr mit den altbekannten Weihnachtspop- und rocksongs berieselt. Ich habe mich an meiner Autofahr-CD mittlerweile „überhört“ und habe es bisher nicht geschafft, mal eine neue zusammenzustellen. Also höre ich Radio, zwangsläufig mit weihnachtlichen Klängen. Auch die heutige Glosse in der Tageszeitung widmete sich diesem Thema. Die Schreiberin beklagt sich über die ewig gleichen Lieder, die seit zwanzig bis dreißig Jahren alljährlich im Radio laufen. Stimmt, dachte ich mir. Es gibt keine neuen Weihnachtslieder mehr. Mein meistgehasstes Weihnachtslied ist „Last Christmas“ von Wham aus dem Jahr 1984. Damals habe ich es einigermaßen gern gehört und fand vor allem das Musikvideo gut, aber das lag natürlich daran, dass dieses Format vor fünfundzwanzig Jahren neu war. In diesem Jahr kam es mir so vor, als sei es noch nicht ganz so früh im Radio gelaufen und würde auch nicht mehr so häufig gespielt werden.
Schaltet man im Fernsehen in eine der Chart-Shows mit den beliebtesten Weihnachtssongs der letzen was-weiß-ich-wieviel Jahre, dann trifft man unweigerlich auf Melanie Thorntons „Wonderful Dream“ aus dem Jahr 2001. Und: ja, mittlerweile ist es mehr als bekannt, dass sie bedauerlicherweise im November 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Nicht nur die Lieder, sondern auch die Kommentare von Moderatoren und Gäste kenne ich schon auswendig und kann sie schon mitsprechen.
Ich wünsche mir nicht unbedingt noch mehr Weihnachtslieder, aber stimmt es, dass es tatsächlich keine neuen gibt?

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Dienstag, 23. Dezember 2008

Nachtaufnahmen

Als ich vor einiger Zeit wieder einmal nicht über den Schnellweg, sondern Döhren nach Hause fuhr, entdeckte ich die auffällige Weihnachtsbeleuchung an einem Teil des Gebäudekomplexes an der Leineinsel. Das wollte ich unbedingt einmal fotografieren. Zum Glück wird es ja in dieser Jahreszeit sehr früh dunkel, sodass man nicht erst in der Nacht losziehen muss. Ich machte mich also heute gegen 17 Uhr mit Kamera und Stativ auf den Weg. Schwierig war es zunächst, den richtigen Standort zu finden. Ich hätte gleich mal an der Straße entlang laufen sollen, das wäre der kürzere Weg gewesen. So lief ich erst einmal im Innern des Gebäudeensembles entlang und stand dann schließlich auf dem Weg östlich der Leine, der direkt an den Gebäuden vorbeiführt. Zum Fotografieren war das allerdings sehr unpraktisch, denn ich schaute von unten an der Gebäudefassade hoch. Ich musste definitiv weiter weg, doch hinter mir befand sich die Leine! Ich musste also den Weg ein ganzes Stück zurücklaufen, die Brücke überqueren und schließlich den Weg am westlichen Leineufer bis fast zur Straße hin gehen. Das war ein Gelaufe! Nun hieß es Stativ und Kamera am Leineufer aufzubauen und dann zu probieren.

Dies ist eines der Fotos:

Ich finde es nicht besonders gut, wie mir scheint, ist es besonders schwierig, die kleinen Lichter zu fotografieren. Jede noch so geringe Bewegung bringt da Unschärfe ins Bild.

Weil ich schon einmal so viel gelaufen war, dachte ich mir, jetzt gehe ich auf dem Rückweg auch noch bis zum Leinewehr. Dort war nichts beleuchtet, was fotografierenwert gewesen wäre. Allerdings gefällt mir dieses Foto der beleuchteten Fenster mit der Spiegelung im Wasser besser als die Weihnachtsbeleuchtung:

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Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachtsbaum, modern

In diesem Jahr haben wir wieder einmal einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Den letzten hatten wir 2003 im Wohnzimmer stehen. Mir war nun auch nach einer neuen Dekoration für den Baum, denn mit den Bärchen und Nostalgiekugeln hatte ich seit 1994 jeden Baum geschmückt. Ich wollte gern eine Farbe, die in unser Wohnzimmer passt, und zum Glück sind wohl in diesem Jahr die Blautöne modern. Nun haben wir einen skandinavisch kühlen Baum mit Schmuck aus dem schwedischen Möbelhaus in verschiedenen Blautönen und mit weiß. Die weiße Lichterkette war keine Absicht, aber wenn man sich erst zwei Tage vor Weihnachten auf die Suche nach einer neuen Lichterkette macht, muss man damit rechnen, dass die grünen bereits vergriffen sind.

Hier noch einmal der Baum bei Tageslicht ohne Beleuchtung, da kann man das Blau der Kugeln besser erkennen:

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Donnerstag, 25. Dezember 2008

Der Weihnachtsmann war da

Leider hat er uns nichts gebracht, die großen Säcke waren alle für die Nachbarstochter bestimmt. Und beim Weihnachtsmann handelte es sich auch nur um einen Bekannten, der sich bei uns umgezogen hat, um dann nebenan mit seinen Gaben aufzutreten. Aber schick sah er schon aus mit seinem dicken (Kissen-)Bauch und dem roten Mantel.

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Freitag, 26. Dezember 2008

Benther Berg

Das zwar kalte, aber sonnige und trockene Winterwetter lud zu einem Spaziergang ein. Der führte uns heute zum Benther Berg, von dem aus man eine schöne Sicht auf Hannover haben soll.
Wir gingen zunächst nach Westen, stiegen dann den ziemlich steilen Weg zum Hochbehälter der Harzwasserwerke auf, kamen an der höchsten Stelle mit 173,2 Metern vorbei und spazierten weiter mitten über den Berg Richtung Osten.

Die Stelle mit dem guten Blick auf die Stadt haben wir nicht gefunden, wahrscheinlich hätten wir noch ein Stück weiter nach Osten gehen müssen. Aber es war kalt und wir waren schon genug gelaufen. Außerdem hätte ich ohne Teleobjektiv doch keine richtig guten Fotos machen können. Ich habe nämlich im September bereits vergleichbare Ansichten von der nahegelegenen Kalihalde aus fotografiert so wie diese hier:

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Sonntag, 28. Dezember 2008

Gehrdener Berg(e)

Heute war es noch kälter als vorgestern, aber nach wir vor trocken und sonnig. Also ging es auf zu einem weiteren Berg in unserer Region: Der Gehrdener Berg. Dieser Berg besteht aus drei Teilen, dem Burgberg mit Aussichtsturm im Norden, dem Köthner Berg mit Mühle, Parkanlage und Gasthaus in der Mitte und dem Süerser Berg im Süden.
Der Aussichtsturm auf dem Burgberg ist nur zu bestimmten Zeiten an zwei Sonntagen im Monat geöffnet, also konnten wir den heute nicht besteigen und die Aussicht genießen.

Vom Burgberg aus gingen wir dann Richtung Süden zur Tripschen Parkanlage. Gasthaus und Park kannten wir bereits von der Hochzeitsfeier unserer Nachbarn.

Dann wurde es uns zu kalt und wir fuhren wieder nach Hause. Mit einem Umweg an einer Bäckerei vorbei, wo wir uns zwei Stücke Haselnuss-Sahnetorte mit Marzipan kauften. Das kann richtig lecker schmecken, wenn man sich nicht mit Weihnachtsplätzchen überfressen hat. Bei uns gab es nämlich keine bis auf ein kleines Tütchen, das ich bei der Schulweihnachtsfeier kaufte.

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