August 2008

Samstag, 2. August 2008

Kurzurlaub eingeläutet

Die letzte Arbeitswoche vor unserem kurzen Urlaub war noch einmal recht anstrengend. Zwar hatte ich ein sehr, sehr ruhiges Arbeitsumfeld, wie es eben in den Ferien immer so ist, aber die Wetterumstände machten mich müde. So saßen wir bei der Hitze abends lange draußen, weil es dann erst angenehm wurde, schliefen manchmal nicht ganz so gut und vor allem zu kurz. Ich war froh, als es Freitag wurde.
Immerhin können wir nach den vielen sonnigen Tagen sagen, dass die Markisentechnik nun funktioniert und es tatsächlich am falsch montierten Schwingungssensor lag. Und dann haben wir gestern Abend unsere Markise auch noch einer unfreiwilligen Wäsche unterzogen. Um viertel nach zehn fing es ein wenig an zu tröpfeln. Das störte uns noch gar nicht, denn bei leichtem Regen kann man ohne weiteres unter der Markise sitzen bleiben und sie gleichzeitig als Regenschutz nutzen. Dann aber verwandelten sich die Regentröpfchen innerhalb weniger Sekunden in einen Wolkenbruch. Wenigstens die Polster wollte ich noch trocken in Sicherheit bringen, doch schon bildeten sich Wassersäcke auf dem Stoffdach und beim Einfahren der Markise schwappte reichlich Wasser über den Rand. Der Regen währte nur kurz und wir konnten die Markise zur ersten Trocknungsrunde wieder rausfahren. Tja, nun haben wir leider ein paar Schmutzstreifen und ein paar kleine Fältchen. Ich hoffe, das verschwindet mit der Zeit wieder. Ein sanfter Regen wäre jetzt richtig, der das abspülen könnte.

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Sonntag, 3. August 2008

Nah dran

Seit gestern bin ich im Besitz einer Makrolinse für meine Kamera. Ich habe schon einiges damit fotografiert, aber gerade bei den Kleintieren muss ich noch ein wenig üben. Schade, dass ausgerechnet am Wochenende so gut wie keine Schmetterlinge in unserem Garten unterwegs waren. Immerhin habe ich dieses Tier erwischt:
brauner Schmetterling

Und dann mussten noch Lebensmittel herhalten:
bunte Pfefferkörner

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Montag, 4. August 2008

Die Ausrottung der Mäuse

Rico hat das Mäusefangen entdeckt. Lange Zeit haben unsere Katzen keine Mäuse gefangen oder sie jedenfalls nicht mit nach Hause gebracht. Möglicherweise wurden vor kurzem die Mäuse durch die Straßenbauarbeiten aufgeschreckt. Mitte Juli kam Rico mit seiner ersten, selbst gefangenen Maus in unseren Garten, und seit ein paar Tagen liegen beinahe täglich ein bis zwei Mäuse auf dem Rasen.
Kater Rico mit Maus

Von groß über klein, dick und dünn reicht das Programm. Da werden offensichtlich ganze Mäusefamilien ausgerottet.
Kater Rico wirft Maus in die Luft

Wenn die Mäuse irgendwann keine Lust mehr zum Spielen haben, sind sie uninteressant. Gefressen werden sie nicht und ich darf sie dann im Beet begraben, damit wir nicht versehentlich auf die Mäusegerippe treten.

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Straßenendausbau

Vor ein paar Wochen begann der so genannte Straßenendausbau in unserem Wohngebiet. Unsere Straße ist schon lange fertig, aber die zuletzt erschlossenen Straßen und die Hauptzugangsstraße befanden sich noch im Baustraßenzustand. Vor etwa zwei Wochen rückten die Bauarbeiten in unsere Nähe vor:
Bauarbeiten an der Straße

Gestern konnten wir nun diesen Ausbaustand bewundern:
Straßenbau mit gepflastertem Gehweg

Das Störende ist im Moment allerdings die Tatsache, dass wir Urlaub haben und die Bauarbeiter darauf leider keine Rücksicht nehmen wollen. So ging es heute Morgen kurz nach sieben los mit Baggerfahren, Steine schneiden, Boden rütteln und ähnlich nett lärmenden Tätigkeiten. Das Fenster kann man ja auch schlecht schließen, mir würde es da jedenfalls an Sauerstoff mangeln. Also hilft nur Decke über die Ohren und durchhalten!

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Mittwoch, 6. August 2008

In Hamburg

Gestern waren wir endlich einmal in Hamburg. Es ist ja nun wirklich nicht die riesige Entfernung von hier aus, aber irgendwie hatten wir es nie geschafft. Vor vier Jahren nicht, vor zwei Jahren nicht … und dazwischen auch nicht. Aber dieses Mal! Ich war früher schon einige Male in Hamburg gewesen, aber bis auf einen kurzen Stadtbummel auf der Rückfahrt von einem Nordseeurlaub immer nur dienstlich. Und da sieht man bekanntlich nicht allzu viel von einer Stadt, sondern darf hauptsächlich Kongresszentren und Hotels von innen bewundern.
Bei unserem gestrigen Ausflug haben wir auch nur einen kleinen Teil gesehen, aber so gibt es noch gute Gründe für weitere Besuche. Ich hatte ein Parkhaus am Alstertor ausgesucht, und daher landeten wir als ersten an der Binnenalster.

Binnenalster in Hamburg

Über den Jungfernstieg spazierten wir zum Gänsemarkt, durch das Hanseviertel und die Einkaufsstraßen entlang zum Rathaus.

Rathaus Hamburg mit Alster

Blick auf die Alsterarkaden

Danach ging es zur Speicherstadt und zur Baustelle von HafenCity.

Speicherstadt Hamburg

HafenCity mit Baukränen

Containerschiff im Hamburger Hafen

Der Rückweg war für mich etwas mühsam, ich hatte Schmerzen oberhalb der Ferse und konnte gar nicht mehr richtig gehen. Ich kam mir eher wie eine 84-jährige Oma als eine 48-jährige Frau vor, als ich da so entlanghumpelte. Normal ist das nicht, und ich frage mich, woher es kommt.
Aber das nur nebenbei, insgesamt war der Ausflug nach Hamburg sehr schön gewesen und wird bestimmt wiederholt.

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Freitag, 8. August 2008

Mut zur Farbe: Avocadocreme

Nur Erholung im Urlaub ist langweilig, also muss in Haus und Garten auch ein wenig gearbeitet werden. Nach fast sieben Jahren war es an der Zeit, die Küche neu zu streichen. Dieses Mal sollten nicht alle Wände weiß werden, die Wand neben dem Tisch sollte eine andere Farbe bekommen. Ich hatte schon eine ziemlich genaue Vorstellung, die in Richtung avocado- oder olivgrün ging. Als erstes suchten wir am Mittwochvormittag im Baumarkt die Farbe aus. Sie nannte sich zwar „schilfgrün“, aber sah genauso aus, wie ich mir das vorstellte. Dann folgte zunächst der unangenehme Teil der Arbeiten: abräumen, abmontieren, abwischen, abkleben. Beim Anblick der Küchenschränke oben bekam ich einen Schrecken, doch mit ein wenig Scheuermilch und warmem Wasser war die Sache schnell erledigt. Am Nachmittag konnte ich endlich mit dem Streichen beginnen. Ich schaffte aber nur die weißen Wände, was aber gar nicht so schlimm war, denn so konnte die Farbe richtig trocken, bis ich erneut an den Rändern abkleben musste. Der Mann beschäftigte sich in der Zwischenzeit mit der Reinigung von Leuchten, Stereoanlage, Küchenfernseher und Steckdosenrahmen. Zur Pendelleuchte über dem Tisch merkte er an, diese würde er nur noch einmal aufhängen. An den verchromten Teilen hatten sich Flecken gebildet oder es war die Farbe abgegangen, jedenfalls sah es wie Rostflecken aus. Ich entgegnete spontan: „Dann hängen wir sie am besten gar nicht mehr auf!“ Also planten wir für heute Vormittag eine Einkaufstour bei Ikea ein. Ich hoffte, dort auch ein neues Bild für die grüne Küchenwand zu finden.

So sah die Wand vorher aus:

Bei den Leuchten konnten wir uns zunächst nicht entscheiden, überlegten dann noch einmal und nahmen schließlich die weiße „Kroby“. Bei den Bildern entdeckte ich auf Anhieb das passende: ein Dreierbild mit Küchenkräutern!
Bevor wir die neuen Dinge anbringen konnten, musste ich aber zunächst die Wand streichen. Ui, grün, sehr grün! Aber schön! Und zusammen mit der neuen Hängeleuchte und dem Bild sieht es richtig gut aus.
grün gestrichene Küchenwand

Und man beachte: Eines der (zufällig) passenden Küchenhandtücher, die ich am Montag beim Discounter nebenan schon gekauft hatte und die ebenfalls farblich harmonierenden neuen Kaffeebecher von Ikea.

Kaffeebecher und Küchenhandtuch vor der grünen Wand

Nach dem häufigen Rauf und Runter auf der Leiter an diesen beiden Tagen ging es meinem Fuß übrigens wieder besser und ich hoffe, das Problem wird sich demnächst von selbst erledigen. Ich vertraue da meistens auf die Selbstheilungskräfte.

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Donnerstag, 14. August 2008

Doppelbogen

Gestern hat es am frühen Abend zwischen Sonnenscheinphasen kurz und sehr heftig geregnet. Dabei entstand dieser fantastische doppelte Regenbogen. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen.

großer, doppelter Regenbogen

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Samstag, 16. August 2008

Garten-Ungeheuer

Große Augen schauen dich an …
Nahaufnahme eine Schmetterlingskopfes

Dabei ist es nur ein harmloses, kleines Tier:
gelber Schmetterling auf einer Blüte

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Dienstag, 26. August 2008

Patientin Moni: Diagnose CNI

Wir haben nun eine Kranke im Haus: Moni, 12 Jahre alt, hat eine chronische Niereninsuffizienz.
Letzte Woche stellten wir fest, dass Moni dünn und leicht geworden war. So etwas kommt ja normalerweise nicht von einem Tag auf den anderen, aber vermutlich gibt es dann doch den einen Tag, an dem man es bemerkt. Dann beobachtete ich sie, wie sie sich im Garten an verschiedenen Stellen hinsetzte, jedoch ohne etwas zu hinterlassen. Am Mittwoch stellte ich fest, dass sie nur noch um die Futternäpfe herumschlich, aber nichts mehr fraß. Ab zum Tierarzt hieß das. Ich vermutete ein Verdauungsproblem, Verstopfung oder Ähnliches. Das Problem saß allerdings an der entgegengesetzten Stelle: im Maul. Zahnfleischentzündung. Kein Wunder, dass sie nichts mehr fressen wollte. Oh je, man sollte seiner Katze doch regelmäßig ins Maul schauen, auch wenn sie sich vehement dagegen wehrt. Gegen die Entzündung wurde ein Antibiotikum verschrieben. Langfristig gesehen wäre eine Zahnsanierung notwendig. Diese wiederum kann nur in Narkose durchgeführt werden und dazu muss die ältere Katze (12 Jahre) fit genug sein. Also muss vorher das Blut untersucht werden. Drei Röhrchen Blut wurden abgezapft und Frau Mohn war ganz tapfer und ruhig dabei.
Gestern war das Ergebnis aus dem Labor beim Tierarzt. Die Leukozyten sind stark erhöht (was ja kein Wunder bei einer Entzündung ist), aber leider liegt einer der Nierenwerte weit über dem Normalen. Das bedeutet, dass die Nieren schon weitgehend geschädigt sind, und da lässt sich nichts mehr reparieren. Die Zahnsanierung unter Narkose können wir jetzt also ganz vergessen, zunächst einmal wurde eine Verlängerung der Medikamenteneinnahme verordnet und ich bekam auch gleich Nierendiätfutter mit.
Das Antibiotikum, das sie seit Freitag bekommt, scheint schon zu wirken, obwohl ich mir nicht sicher bin, wie viel Tablette tatsächlich in der Katze gelandet ist. Bei Moni kommt man nicht mit dem Leberwursttrick oder Ähnlichem weiter, ich habe da schon jahrelange Erfahrung im Verweigern von Entwurmungsmitteln. Selbst feinst pulverisierte Tablette in leckerstem Ragout wurde da so vorwurfsvoll angeschaut, als ob ich Gift hineingetan hätte. Und natürlich nicht gefressen. Bei einem Entwurmungsmittel kann man das durchaus verkraften, dann holt man sich ein neues und startet einen zweiten Versuch. Das Risiko kann man bei solch einem Medikament natürlich eingehen, das MUSS rein. Ich bin vermutlich nicht geschickt in solchen Dingen, es brauchte bisher immer mehrere Versuche, denn Moni würgte und speichelte so lange, bis das Tablettenstückchen wieder draußen war. Zuletzt war es aber doch drin oder jedenfalls ein guter Teil davon. Sie frisst auf jeden Fall wieder mehr, auch die Bröckchen vom Nassfutter, leckt nicht nur die Soße ab. Ans Trockenfutter traut sie sich bisher noch nicht. Gestern Abend gab es die erste Portion Diätfutter, und auch das fand sie ganz lecker.
Nun müssen wir uns etwas anderes zur Futterbereitstellung überlegen. Bisher war immer Futter im Napf, zumindest Trockenfutter, was bei mehreren Katzen sehr praktisch ist, denn jede kann fressen, wenn ihr gerade danach ist. Aber nun, mit dreimal Normal- und einmal Diätfutter?
Jetzt hoffen wir erst einmal, dass die Entzündung zurückgeht, dann soll in zwei bis drei Wochen noch einmal Blut abgenommen werden.
Außerdem werden wir auch bei Lizzy das Blut untersuchen lassen, schließlich ist sie die Schwester und auch schon eine Katzenoma.

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