Februar 2008

Mittwoch, 6. Februar 2008

Essen beim Pitschemann

Wenn dies hier zurzeit auf Grund anhaltender Schreiblustlosigkeit schon kein Tagebuch mehr ist, soll es wenigstens ein Wochenbuch sein. Also kann ich kurz erwähnen, dass ich gestern wieder einmal ein neues Restaurant in Hannover kennen gelernt habe. Zum alljährlichen Weihnachtsessen mit den Kollegen (das seit vier Jahren aus Terminfindungsgründen immer erst im neuen Jahr stattfindet) ging es dieses Mal zum Pitschemann nach Misburg. Ein sehr kleines Restaurant, dekoriert mit unendlich vielen Dingen rund um Seefahrt und Meer, eine ebenfalls sehr kleine, aber ansprechende Speisekarte. Ich wählte Zanderfilets auf Gurken-Erbsen-Gemüse und war sehr zufrieden mit meiner Wahl.

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Samstag, 9. Februar 2008

Hilfe, WordPress-Update!

Vor ungefähr drei Wochen stimmte bei meinen Weblogs plötzlich die Sortierreihenfolge nicht mehr. Wie konnte das passieren, ich hatte doch gar nichts verändert? Prompte Hilfe fand ich im WordPress-Forum, dieses Problem hing mit einer bestimmten MySQL-Version zusammen, auf die diverse Provider in diesen Tagen umgestellt hatten. Im Forum fand ich auch einen Verweis auf ein Plugin, das – wenn auch mit der Holzhammermethode – das Problem erst einmal beheben konnte. Allerdings dachte ich mir dann, ich sollte doch mal auf die neueste WordPress-Version updaten. Ich bin leider ziemlich updatefaul, weil ich froh bin, wenn alles läuft, von dem ich nicht so richtig viel Ahnung habe. Immerhin hatte ich einmal ein Update gemacht, aber seitdem dümpelte alles noch auf der Version 2.0.4 vor sich hin.
Gestern war ich mutig. Als Test nahm ich mir erst einmal mein Garten-Weblog vor. Wenn da alles schief gehen sollte, wäre es nicht so schlimm, denn ich habe noch alle Seiten als schlichte HTML-Dateien und habe dort sowieso schon lange nicht mehr aktualisiert. Die Datenbank und alle alten Dateien habe ich selbstverständlich vorher gesichert. Bei diesem großen Umstieg war ein Upgrade natürlich nicht möglich und ich habe mir das komplette Paket heruntergeladen. Da ich es mir so einfach wie möglich machen wollte, habe ich einfach die alten Dateien auf dem Server gelassen und die neuen einfach dorthin kopiert. Auch die alte config.php habe ich gelassen, ich dachte mir, da steht sowieso dasselbe drin. Ergebnis: Fatal Error … beim Aufruf der install.php. Irgendwelche Dateien seien nicht vorhanden. Hm. Nachgedacht. Dann habe ich reinen Tisch gemacht, alle alten Dateien komplett vom Server gelöscht, alle neuen hochgeladen, und siehe da, es funktionierte. Die Anpassungsarbeiten waren schnell erledigt, nur die Umlaute wollten und wollten sich einfach nicht richtig darstellen. Anderes Plugin geholt, aber auch das zeigte keine Wirkung. Dann erinnerte ich mich, dass ich vor ein paar Tagen bei Gabi etwas über die neue WordPress-Version und UTF-8 gelesen hatte. Ah, das war also die Ursache des Ganzen. Danke für diesen Tipp! Und dank Monikas Kommentar konnte ich mit dem „Search and Replace“-Plugin auch die hässlichen Zeichen problemlos und schnell durch Umlaute ersetzen.
Heute sieht mein Gartentagebuch wieder so aus wie vorher und jetzt werde ich mich mal an das Update von diesem Tagebuch hier wagen.

Update zum Update: 45 Minuten später ist alles erledigt, und ohne irgendwelche Probleme. 😉

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Donnerstag, 14. Februar 2008

HLM

Letzte Woche haben wir den Spielfilm Caché auf ARTE gesehen. In einer der Videobotschaften, die das Ehepaar in dem Film bekommt, sind eine Straße und ein Flur in einem Wohnblock zu sehen. Die beiden rätseln, was das bedeuten soll und der Mann fragt: „Was sieht man denn schon auf dem Film? Eine Straße und ein Asch-El-Em.“
Einige Sekunden überlegte ich, was dieses offensichtlich arabische Wort bedeuten sollte. Dann war es mir klar: Er meinte HLM, was sich französisch ausgesprochen eben so anhört. Und ich konnte prompt erläutern: „Asch-El-Em, Ha-El-Em geschrieben, heißt Habitation à loyer modéré, auf deutsch die Sozialwohnung oder der soziale Wohnungsbau.“
Wie gut, dass ich doch noch einigermaßen gut französisch verstehe und durch die Bearbeitung von Schulbüchern auch immer wieder einmal mit der Sprache konfrontiert werde.
Ich frage mich allerdings, warum man diese Abkürzung bei der Synchronisation des Films nicht übersetzt hat.

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Mittwoch, 20. Februar 2008

Negativo

Die Nachricht, dass etwas „negativo“ ist, kann manchmal ganz schön positiv sein. Jetzt müssen wir nur noch die Vorkontrolle am Freitag bestehen, anschließend muss ein Flug gefunden werden und dann zieht dieser kleine Spanier bei uns ein.
Und mit „negativo“ sind in diesem Fall die Testergebnisse auf Leukose und FIV gemeint.

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Sonntag, 24. Februar 2008

Vorkontrolle geschafft

Am Freitagnachmittag um 17 Uhr hatten wir den Termin für die Vorkontrolle. Da kommt also ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Katzenhilfe, um sich das mögliche zukünftige Zuhause für das Tier anzusehen. Natürlich war ich aufgeregt, wie sollte es auch anders sein. Nicht aus Angst, dass wir nicht „bestehen“ könnten, sondern einfach, weil da ein fremder Mensch kommt, mit dem man sich ein oder zwei Stunden unterhalten muss. Ich hatte mit Hilfe des Doktors und seiner Packungen schon am Mittwoch und Donnerstag leckere Törtchen gebacken. Die Schoko-Chili-Törtchen sind übrigens sehr empfehlenswert und ganz schnell gemacht.
Ausgerechnet am Freitagmorgen kam Sammy mit einem dicken Kratzer auf der Nase nach Hause. Da hatte er wohl eine Auseinandersetzung mit dem immer noch nicht kastrierten Paulchen gehabt. Zum Glück ist der Kratzer nicht weiter aufgefallen, als er dann in seinem Regalplatz lag. Und die Mädels haben sich vorbildlich verhalten und sich von ihrer besten Seite gezeigt. Das ist ja nicht immer so, wenn sie schlechte Laune haben, gibt es auch mal Gezicke, Gefauche und Prügeleien unter den Schwestern.
Jedenfalls meinte der nette Mann von der Katzenhilfe, dieses Haus könnte durchaus noch mehr Katzen vertragen. Mag sein, aber vier sind für uns genug.
So, und jetzt warten wir darauf, dass der kleine Kater bald fliegen kann und überlegen uns in der Zwischenzeit einen schönen Namen.

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Dienstag, 26. Februar 2008

Absenkautomatik

Seit Samstag haben wir im Gäste-WC einen Toilettendeckel, der sich beinahe automatisch schließt. Man drückt ihn so weit nach unten, bis man einen Widerstand spürt und lässt dann los. Der Rest erledigt sich von selbst. Daran muss man sich bei den ersten Benutzungen gewöhnen, denn zu starker Druck ist für den Deckel nicht gut. Und Freunde haben schon berichtet, die Gefahr, auf Fremdtoiletten den Deckel nach unten knallen zu lassen, sei nach längerer Eingewöhnungszeit nicht zu unterschätzen.

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Lauch oder doch Porree?

Heute wollte ich eine Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe machen. Vor ein paar Tagen hatte ich im Tiefkühlschrank noch eine halbe Tüte Lauch entdeckt, dazu kaufte ich heute Hackfleisch und Schmelzkäse. Der siegessichere Griff zur Lauchtüte endete allerdings in einer Enttäuschung: Ich hatte nicht richtig hingesehen, genauer gesagt nur „grün“ gesehen und es handelte sich um Rosenkohl.
Da der Mann noch Getränke einkaufen wollte, erklärte er sich freundlicherweise bereit, den Lauch mitzubringen, am besten die 1-Kilo-Tiefkühltüte. Falls es die doch nicht geben sollte, fiel mir noch ein, dann würde auch eine kleine Packung von I… reichen.
Als er zurückkam – mit einer Tüte auf der Getränkekiste – war seine erste Frage: Nennt man Lauch auch manchmal Porree?
Oh wei, an so etwas hatte ich nun wirklich nicht gedacht! Ich guckte auf die Packung, erkannte, dass es das richtige Gemüse war und stellte fest: „Dann hast du es wohl am Bild erkannt. Zum Glück gibt es Bilder auf diesen Packungen.“
Ich muss aber jetzt noch einmal anmerken, dass mein Mann sehr wohl weiß, um welches Gemüse es sich handelt, aber da ich ausdrücklich „Lauch“ bestellt hatte, stellte sich die Frage, ob es einen Unterschied zum Porree gibt. Schließlich gibt es ja auch Lauchzwiebeln, und die wären für die Suppe nicht so geeignet gewesen.
In den nächsten Tagen wird es auch ein neues Foto von der Suppe auf meinen Rezeptseiten geben.

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