Januar 2008

Dienstag, 1. Januar 2008

Lachscrêpesröllchen

Manchmal ist es gut, wenn ich meine eigenen Rezepte wieder einmal zubereite und dann genau aufschreibe, wie sie funktionieren. An Silvester habe ich zur Vorspeise unter anderem die Crêpesröllchen mit Räucherlachs gemacht. Ich weiß gar nicht, woher ich das ursprüngliche Crêpes-Rezept hatte, dieses Mal habe ich ein anderes verwendet. Auch die Füllung habe ich etwas anders zubereitet, aber genau so schmeckt es jetzt lecker. Das Rezept auf meinen Küchenseiten habe ich natürlich aktualisiert und endlich gibt es auch vernünftige Fotos davon.

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Neue Blinkvorschrift?

Auf unseren Straßen ist mir in letzter Zeit etwas aufgefallen, das mich stutzig gemacht hat. Man stelle sich vor: Eine zweispurige Straße führt zu einem Kreisel und verläuft auch innerhalb des Kreisels zweispurig. Man kann den Kreisel auf beiden Spuren an den Ausfahrten verlassen. Möchte man aber in den Kreisel fahren und erst die zweite Ausfahrt nehmen, so muss man sich erst einmal links einordnen. Die rechte Spur führt unweigerlich an der ersten Ausfahrt aus dem Kreisel raus, markiert durch eine durchgezogene Linie. Versteht das jetzt überhaupt jemand? Na egal, wenn nicht. Tastsache ist, dass man auf der rechten Spur nur rechts rausfahren kann und darf. Und täglich fallen mir vermehrt Autos auf, die auf der rechten Spur stehen und rechts blinken. Ich weiß, es schadet keinem, aber ich war bisher der Meinung, dass ich da nicht rechts blinken muss. Habe ich da etwas verpasst? Es kommt mir so ähnlich vor wie die Drängler auf den Autobahnen, die ganz links fahren und dann links blinken. Da frage ich mich doch immer wieder: Wo wollen die denn auf dieser Strecke links abbiegen? 😉

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Die Problemzone

Seit dem 1. Januar gibt es also eine Umweltzone in Hannover, die man nur noch mit einer Plakette befahren darf. Auf meinem normalen Weg zur Arbeit bin ich nicht davon betroffen. Ich könnte auch gut eine Weile damit leben, nicht in die Stadt fahren zu können – da war ich sowieso schon monatelang nicht mehr. Jedoch würde schon eine Fahrt zum nächstgelegenen Baumarkt ausfallen und ich müsste mir bei jedem Umweg überlegen, ob ich dort entlangfahren darf.
Wer ohne Plakette erwischt wird, muss 40 Euro Strafe zahlen und bekommt obendrein noch einen Punkt in Flensburg. Die Umweltzone wurde kurz vor Einführung mehr und mehr kritisiert und die Einzelhändler in der Stadt forderten sogar den Verzicht darauf. Man fürchtet Umsatzeinbußen, weil die Käufer aus den umliegenden Regionen ausbleiben werden. Das Gegenargument der Stadt, dies träfe nicht zu, weil nur wenige Autos von dem Fahrverbot betroffen seien, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich darf ich ohne Plakette überhaupt nicht in die Umweltzone fahren, egal wie viel Schadstoffe mein Auto absondert.
Unangenehme Überraschungen kann es da auch für Messebesucher und Urlauber geben, die mit dem Auto einen Abstecher in die Stadt machen wollen und plötzlich sozusagen vor verschlossenen Türen stehen. Ich stelle mir Verkehrsbehinderungen vor den Verbotsschildern, verkehrswidrig wendende oder wieder rückwärts auf den Schnellweg fahrende Autos vor …
Doch jetzt können alle aufatmen, die sich noch keine Plakette besorgt haben oder gar nichts von ihr wissen. Nachdem Mitte Dezember zuerst in der Zeitung zu lesen war, dass die Polizei unerbittlich durchgreifen würde, wurde dies einen Tag später korrigiert und die Stadt verkündete, es gebe bis Ende April eine Schonfrist ohne Bußgeld und Punkt.
Und ich muss gestehen: Mein Auto besitzt auch noch keine Plakette …

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Montag, 14. Januar 2008

Lindenstraßen-Kultnacht mit Hochzeitsfolgen

Am 28. Dezember gab es wieder einmal eine Lindenstraßen-Kultnacht. Im Jahr zuvor hatte ich diese sechs Stunden noch mit dem guten alten Grundig-Videorekorder mit Longplayfunktion aufgenommen. Immerhin ließ er mich diese Aufzeichnung noch bis zu Ende schauen, bevor er dann den Geist aufgab. Dieses Mal war die Aufnahme mit dem neuen Gerät natürlich viel komfortabler. Am Wochenende hatte ich nun alles zu Ende geschaut und mich wieder einmal gefragt, ob ich früher tatsächlich alle Lindenstraßenfolgen gesehen hatte. Eigentlich war ich der Meinung, ich hätte bis auf ganz wenige Ausnahmen alle gesehen. Aber Hans Beimer mit Schnurrbart, als er Anna heiratete – das kam mir total unbekannt vor. Außerdem frage ich mich, ob die Moderatorin und die Schauspieler, die zu Gast waren, wirklich die ganze Nacht durch diese elf Hochzeitsfolgen angeschaut haben. Es wurde ja so getan als ob, aber daran glaube ich nicht. Doch warum ließ man es durchgehen, dass sie die Titel der letzten beiden Folgen verdrehte? Bei „Alex und Marion“ könnte man ja noch sagen, es spiele keine so große Rolle, ob es nun so oder eher doch „Marion und Alex“ heißt. Aber „Paul und Murat heiraten Mama“? Und das gleich zweimal, am Anfang und Ende der Folge. Nein, nein, Paul hat nicht seine eigene Mama geheiratet! Haben das Regisseur, Aufnahmeleiter und wie sie alle heißen nicht bemerkt? Das hätte man doch noch mal aufzeichnen können. Oder haben sie wirklich die Nacht durchgemacht und beim Gucken immer schön ein Sektchen getrunken?
Gestern habe ich die Aufnahme erst einmal übers Netzwerk auf meinen PC geschoben. Vielleicht brenn ich sie mir auf DVD, mal schauen.

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Donnerstag, 17. Januar 2008

Doppelherz für Kinder

Kürzlich flimmerte in einer Werbepause ein Spot für Sanostol über den Bildschirm. Geworben wurde zwar für ein neues, die Abwehrkräfte stärkendes Mittelchen für Erwachsene, aber mir fiel sofort dieser süße, klebrige Sirup ein. Ich muss ihn wohl in meiner Kindheit auch hin und wieder bekommen haben, sonst könnte ich mich nicht daran erinnern. Aber damals gab es doch noch ein anderes Stärkungsmittel für Kinder – wie hieß das noch gleich? Auf dem Flaschenetikett war ein Kind mit roten Wangen abgebildet … ach ja: Rotbäckchen! Ich weiß noch genau, wo diese Flasche im Küchenschrank stand und dass der Saft rot war. Erstaunt hat mich allerdings, dass es dieses Produkt nach wie vor gibt und nahezu unverändert aussieht: Das blonde Kind trägt immer noch Kopftuch. Ich war übrigens ziemlich sicher, dass es sich um eine Art Stärkungsmittel handelt, aber siehe da, es ist lediglich Saft mit dem Zusatz von Honig und Eisen.

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Montag, 21. Januar 2008

Mein Mobiltelefon …

… ist ein Nokia. Darf ich das jetzt noch guten Gewissens behalten oder sollte ich es auch zurückgeben wie so mancher Politiker ? Aber an wen zurückgeben? Es würde bestimmt auch niemanden interessieren, wenn ich es wegwerfe. Anschließend müsste ich mir ein neues Telefon kaufen. Aber welches? Eines von einem Hersteller, der schon viel früher als Nokia Deutschland verlassen hat? Oder doch lieber von einem, der noch nie in Europa produziert hat? Sehr witzig. Also behalte ich es und denke nebenbei an unsere Küchen-, Kühl- und Waschgeräte, die aus Deutschland stammen, an die neueste technische Anschaffung aus Bayern und unsere Autos, die auch deutsche Marken sind.

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Mittwoch, 23. Januar 2008

Schon wieder Hochwasser

Beinahe jeden Monat Hochwasser, muss das eigentlich sein? Wir sind ja zum Glück nicht direkt davon betroffen, aber da einige Straßen überflutet sind, quält sich der ganze Verkehr auf der B3 durch Hemmingen. Dieses Mal habe ich es aufgegeben, nach irgendeinem Umweg zu suchen, denn im Grunde gibt es keine vernünftige Alternative. Man müsste das Gebiet so weiträumig umfahren, dass man genauso lange braucht wie durch den Stau. Ich werde auch nicht auf Verdacht eine der überfluteten Straßen anfahren, sondern verlasse mich jetzt mal auf die Informationen der Verkehrsmanagementzentrale. Es hilft also nichts außer die nächsten beiden Tage noch möglichst früh aufzustehen. Danach interessieren mich die Verkehrsbehinderungen bis zum 3. Februar nicht mehr, denn wir haben eine Woche frei.

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Mittwoch, 30. Januar 2008

Hochwasser-Touristin

Am Samstagmittag habe ich meine Kamera geschnappt und bin nach Osten in Richtung der vom Leinehochwasser überfluteten Straßen gefahren. Schließlich wollte ich das im Bilde festhalten. Zuerst fuhr ich bis zum Ende der Berliner Straße und parkte dort. Schon nach den ersten Metern zu Fuß sah ich, dass auf der Straße Richtung Döhren in Sichtweite kein Wasser mehr erkennbar war. Also weiter, durchs Dorf in Richtung Wilkenburg. Dort umfuhr ich elegant die Absperrung auf der rechten Straßenseite und parkte am nächstgelegenen Feldweg. Die Wiesen auf beiden Seiten der Straße waren vom Wasser überflutete, auf der Straße selbst jedoch gab es nur eine schmale Stelle, die unter Wasser stand. Zwei Autos wagten es, dort durchzufahren, zu Fuß hätte ich die Stelle jedoch nur mit Gummistiefeln oder wahlweise nassen Füßen passieren können.
überschwemmter Randbereich der Straße

strömendes Wasser an einem Baum

überflutete Wiese

Danach fuhr ich nach Döhren zur Leineinsel. Dort rauschte eine ganze Menge Wasser mehr als sonst hinunter.
die Leine am Leinewehr in Döhren

Auch dieser Weg oder diese Brücke ist trockenen Fußes nicht mehr begehbar.
Geländer eines Weges oder einer Brücke im Hochwasser

Am Sonntag sollen die Straßen wieder frei gewesen sein, wurden allerdings zum Montag hin wieder gesperrt, was natürlich die Autofahrer erneut verwirrt hat. Und wenn man sich nicht über hinausgeworfene 15 Euro ärgern möchte, sollte man nicht an den Absperrungen vorbeifahren, denn die Polizei kontrolliert doch hin und wieder, wer eine kostenlose Unterbodenwäsche durchführen möchte.

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