August 2007

Mittwoch, 1. August 2007

Erste Urlaubstage

Das Wetter in meiner ersten Urlaubswoche ist gemischt, was mich aber nicht weiter stört. Ich habe dies und das zu erledigen, bereite zum Beispiel das Gästezimmer für den Besuch vor und lese immer wieder Harry Potter weiter. Heute war es angenehm warm und sonnig, so dass ich einen kleinen Ausflug nach Harkenbleck machte. Auf einer unserer letzten Fahrradtouren waren wir dort durchgefahren und mir fielen sofort diese idyllischen Dorfanblicke auf. Fachwerkhäuser, Bauernhäuser und überall Stockrosen an den Zäunen. Zu Fuß lässt sich das viel besser betrachten, und daher fuhr ich heute mit dem Auto dorthin. Einige hübsche Fotos habe ich gemacht, aber irgendwie war die Ausbeute doch nicht so groß. Hier sind ein paar Beispiele:
vier Fotos aus Harkenbleck

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Freitag, 3. August 2007

Frühaufsteher?

Nein, ich bin gewiss kein Frühaufsteher, schlafe gern lange und bin morgens nach dem Aufstehen nicht sofort richtig wach. Am Montag und Dienstag kostete ich die ersten beiden freien Tage aus und blieb länger liegen. Doch dann hatte ich das Gefühl, gar nicht alles zu schaffen, was ich mir vorgenommen hatte, und seien es nur so banale Dinge wie Einkaufen, Haushalt, lesen, PC oder alte Lindenstraßenfolgen gucken. Also bin ich früh aufgestanden. Am Mittwoch sogar schon um viertel nach sieben, gestern und heute eine Stunde später. Und so bin ich heute schon um neun Uhr morgens einkaufen gewesen, eine sehr angenehme Zeit für solche Erledigungen. Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich immer um diese Zeit in den Supermarkt gehen und die Nachmittage meiden. Um viertel vor zehn habe ich mir einen schönen Kaffee gekocht und erst einmal Zeitung gelesen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, so manches schon erledigt zu haben und dann entspannt die Füße hochlegen zu können. Allerdings – Gartenarbeit stünde auch noch an, aber ich denke, das werde ich eher morgen erledigen, weil der Boden von dem teils heftigen Regen gestern noch sehr feucht ist. Währenddessen könnte ich ja endlich einmal das Gartentagebuch auf den aktuellen Stand bringen …

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Donnerstag, 16. August 2007

Urlaubsrückblick

Morgen ist der letzte Urlaubstag und wie fast immer hatte ich gerade zur Urlaubszeit hier nichts zu schreiben oder vielmehr keine Lust dazu.
Als meine Nichte Jana zu Besuch war, sind wir tatsächlich einen Abend zum Maschseefest gefahren. Ich hatte nicht so große Lust dazu, denn mir stand die Vorstellung von sich drängenden Menschenmassen bei großer Hitze vor Augen. Doch es war Montag, wir kamen um 18:30 Uhr dort an und fanden sogar direkt nebenan einen Parkplatz am Stadion. Es war zwar heiß, aber nicht so voll und daher ganz gut auszuhalten. An einem Wochenende möchte ich aber auf keinen Fall dort hingehen.
Am Sonntag haben wir wieder einmal eine Fahrradtour gemacht. Es sollte nur eine ganz, ganz kleine Tour werden, zu mehr hatte ich keine Lust. Doch dann fuhren wir über Ronnenberg (ja, der Ort heißt zu Recht so, denn es ging teilweise steil bergauf!) nach Gehrden und über Weetzen, Ihme-Roloven und Arnum wieder zurück. Ganze 28 Kilometer waren dann doch wieder zusammengekommen.
Am Montag und Dienstag haben wir Ordnung in unseren Garten gebracht. Der sah schon ziemlich wild aus, denn außer den erwünschten wuchsen auch jede Menge unerwünschte Pflanzen in die Höhe. Nun ist der Anblick wieder einigermaßen akzeptabel. Ich habe schon öfters gesagt, dass ich um keinen Preis einen Kleingarten haben möchte und wenn wir einen hätten, dann hätten wir dieses Jahr bestimmt eine Verwarnung bekommen, weil unser Garten nicht so richtig gepflegt war.
Wie immer gibt es Dinge, die ich wieder einmal nicht während der freien Tage getan habe, und ich denke mir immer, dass ich schlecht organisiert bin. Andererseits muss man sich ja auch keinen Freizeitstress machen, sondern einfach mal entspannen und nichts tun.

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Montag, 20. August 2007

Pfirsichsorbet

An unserem kleinen Pfirsichbäumchen namens Roter Ellerstädter reiften fünf Früchte. Ein Pfirsich war vor über einer Woche abgefallen und den haben wir roh gegessen. Sehr lecker! Nun waren die vier übrigen Pfirsiche reif und ich überlegte, was ich damit anstellen sollte. Einfach so essen ist ja zu langweilig. Kuchen findet in unserem Haushalt keinen reißenden Absatz, also fiel Pfirsichkuchen auch aus. Ein Eis schmeckt im Sommer aber köstlich und daher entschied ich mich, ein Pfirsichsorbet zuzubereiten. Irgendwann früher habe ich sicherlich schon mal Eis selbstgemacht, aber eher selten. Ohne Eismaschine kriegt man das doch nicht so gut hin. Ein Sorbet allerdings hatte ich noch nie gemacht. Also blätterte ich einige meiner Kochbücher durch und fand einige Rezepte. Na, das las sich doch ganz einfach. Warum man jedoch in manchen Rezepten Gelatine verwendete, blieb mir ein Rätsel und ich entschied, dass das nicht sein müsse.
Ich löste also die sehr reifen Pfirsiche vom Kern, pürierte das Fruchtfleisch mit etwas Puderzucker und Zitronensaft und gab zum Schluss noch einen guten Schuss Prosecco dazu. Dann ab in eine Metallschüssel und in den Gefrierschrank. Ungefähr alle halbe Stunde habe ich die Masse mit einem Schneebesen durchgerührt und als sie halb fest gefroren war, noch ein steifgeschlagenes Eiweiß untergehoben.
So sieht das Ergebnis aus und es schmeckt ausgezeichnet:
drei Kugel Pfirsichsorbet in einem kleinen Schälchen
Ein Rezept dafür habe ich nicht, ich weiß weder, wie viel das Pfirsichfleisch gewogen hat noch wie viel Gramm Puderzucker da drin sind geschweige denn welche Menge Prosecco. Eben wieder mal so ein typisches Rezept à la „Ich mische nach Gefühl, wird schon klappen“. Und so wie ich es sehe, kann man ein Eissorbet durchaus nach Gefühl zubereiten.

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Donnerstag, 23. August 2007

Erdgasverbrauch gesenkt

Als ich eben von der Arbeit nach Hause fuhr, hörte ich im Radio einen Beitrag über den Schock bei der Nebenkostenabrechnung. Da müssten zum Teil Hunderte von Euro nachgezahlt werden, weil die Heizenergie so teuer ist. Nicht so bei uns, denn wir haben gerade eine Gutschrift von satten 333 Euro bekommen, weil wir im letzten Jahr so wenig Gas verbraucht haben. Da zahlt sich so ein Öfchen dann doch aus.
Natürlich ist es keine tatsächliche Ersparnis von über 300 Euro, denn der Ofen muss erst einmal angeschafft werden und dann braucht man noch Brennstoffe wie Holz oder Kohle dafür. Auch war der letzte Winter eher ein direkter Übergang vom Herbst zum Frühling gewesen. Trotzdem kann man sicher auf Dauer den einen oder anderen Euro auf diesem Weg sparen.

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Sonntag, 26. August 2007

Erst mal letztes Grillen

Am Freitag haben wir kurzfristig für gestern zum Grillen eingeladen, denn da sollte das Wetter noch einmal richtig gut werden. Es war so gut, dass ich tagsüber richtig schwitzte, für mich war es schon wieder viel zu schwül. Abends waren wir eine kleine Runde, sieben Leute insgesamt. Lange haben wir gesessen, die letzten verabschiedeten sich gegen halb zwei. Dann war noch ein wenig Aufräumen angesagt, ich habe doch gern Ordnung in der Küche, auch wenn es spät ist, und so einige Sachen mussten natürlich auch von der Terrasse hineingeräumt werden. Danach noch einmal kurz die Füße hochlegen und einen letzten Schluck trinken und schon war es drei Uhr, als wir endlich im Bett lagen.
Den Fahrradausflug, den wir für heute ins Auge gefasst hatten, ließen wir wegen Unlust ausfallen. Außerdem sah es ständig so aus, als würde es anfangen zu regnen. So habe ich unter anderem wieder einige Seiten „Harry Potter“ gelesen und bin jetzt kurz vor dem Ende angelangt. Da ich aber gern in Ruhe und nicht mal so zwischendurch lese, kann es gut sein, dass ich erst am nächsten Wochenende erfahren werde, wie die Geschichte ausgeht.

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Montag, 27. August 2007

Ach …

Und da sagte am Wochenende jemand: „Also, nach dem milden Winter müsste fast jeder 100 bis 200 Euro Heizkosten erstattet bekommen.“ Hmpf. Doch nicht wirklich was mit dem Ofen gespart oder jedenfalls nicht so viel wie gedacht. Wenn beinahe jeder so viel Geld zurückbekommt …

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