März 2007

Freitag, 2. März 2007

Kilometerstand

Heute um 15 Uhr:
Kilometerstand

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Samstag, 3. März 2007

Mein Auto

Gestern hat es im Alter von 14 Jahren, 10 Monaten und 23 Tagen den Kilometerstand 200.000 erreicht. Wir sind also gemeinsam sozusagen fünf Mal um den Äquator gefahren oder haben schon mehr als die Hälfte der Strecke zum Mond hinter uns gelassen.

pazifikblaues Opel Kadett Cabrio vor dem Sognefjord in Norwegen
September 1994, am Sognefjord in Norwegen

So lange habe ich noch nie ein und dasselbe Auto gefahren. Es wäre nun aus verschiedenen Gründen an der Zeit, mich von diesem Gefährt zu verabschieden und mir ein neues (gebrauchtes) zuzulegen, zumal im Oktober wieder der TÜV fällig ist und ich keine Lust auf größere Ausgaben für Reparaturen habe. Das neue dürfte ein- bis zwei Jährchen alt sein, vielleicht 20.000 Kilometer drauf haben und nicht zu teuer sein. Beim Preis gibt es definitiv eine Schmerzgrenze, denn das Ganze muss schließlich bezahlt werden. Bei der Farbe will ich aber nach derzeitigem Stand keinen Kompromiss eingehen: Schwarz muss es sein.
Lasse ich jetzt mal die ersten beiden Autos weg, die von den Eltern finanziert waren, so wechselte ich immer zwischen Rot und Schwarz. Der erste Golf GTI war rot, der zweite anthrazit; danach folgte ein roter Corsa und anschließend ein schwarzer Corsa GSI; das erste Kadett Cabrio war weinrot, doch dann wurde ich dieser Farbreihe untreu und landete beim jetzigen pazifikblauen. Eigentlich müsste das nächste Auto wieder rot sein, doch es gibt gute Gründe, warum ich mich anders entschieden habe: Mit den roten Autos hatte ich immer Pech. Den Golf fuhr mir eine Linksabbiegerin zu Schrott, die mir die Vorfahrt nahm. Der rote Corsa wurde beim Warten an einer Ampel von einem unachtsamen Fahrer hinter mir auf den Vordermann aufgeschoben und war damit vorn und hinten Matsch. Der rote Kadett war ein absolutes Montagsfahrzeug der Motor ist nie so richtig gelaufen. Nach einem Jahr war ich froh, als ich ihn in Zahlung geben konnte. Das graue und das schwarze Auto hatten keinerlei Probleme und ich habe sie ganz normal weiterverkauft. Deshalb will ich Schwarz!

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Montag, 12. März 2007

Der Pollenfluch und die Döhrener „Wolle“

Mit Beginn des schönen Frühlingswetters am Samstag haben mich die fliegenden Baumpollen wieder im Griff. Noch nicht heftig, aber ich spüre es deutlich. Am Samstag kam ich noch gar nicht auf die Idee, dass die leicht tränenden Augen und die ein wenig laufende Nase daherrühren könnten. Wir haben ja noch nicht einmal Mitte März und dafür war es viel zu früh. Nach der Gartenarbeit verschwanden diese Symptome auch und deswegen dachte ich nicht länger darüber nach. Doch spätestens gestern, als wir am frühen Nachmittag einen Spaziergang machten und die Tränen umso heftiger liefen, war mir klar, wer der Verursacher war. Natürlich ist es im Grunde noch zu früh, aber nach diesem „Nicht“-Winter kein Wunder. Auch am späteren Nachmittag drinnen wurde es nicht viel besser und ich nahm also brav eine Tablette. Ich bin kein Mensch, der schon beim kleinsten Unwohlsein Medikamente nimmt, aber gerade bei Allergien soll man nicht zu lange abwarten. Schließlich habe ich es vor drei Jahren schon einmal erlebt, dass das „bisschen“ Allergie nicht nur lästiges Augenbrennen und eine verstopfte Nase, sondern im unbehandelten Zustand Hustenanfälle mit asthmaähnlicher Atemnot hervorrufen kann. Danke, das brauche ich nicht mehr, dann schlucke ich lieber eine Pille.

Mit tränenden Augen spazierten wir gestern also durch Döhren – zunächst am Leinewehr vorbei über die Leineinsel. Dort kann man ja schick wohnen, wenn man nicht direkt das rauschende Wasser vor den Fenstern hat. Vor einer Wohnung stand ein Verkaufsschild und ich schaute später im Internet nach, ob sie auch dort angeboten wurde. Ich wurde fündig, leider aber gibt es keine Innenfotos zu sehen, das hätte mich schon sehr interessiert. Doch allein der Preis für diese 125 Quadratmeter umfassende Wohnung über zwei Etagen ist schon sehenswert: 265.000 Euro muss man für solch ein Objekt Baujahr 1983 hinlegen. Das ist ja um einiges teurer als unser Häuschen mit 420 Quadratmeter Grundstück!
Brückenhaus auf der Leineinsel

Nach der Leineinsel ging es über das ehemalige Gebiet der WW&K (Wollwäscherei und -kämmerei) und vorbei an der Arbeitersiedlung namens „Jammer“. Der Name soll übrigens entstanden sein, weil dort früher die sehr schlecht bezahlten Wollfabrikarbeiter wohnten. Ich kannte diese Häuserreihen nur vom Vorbeifahren und wäre nie auf die Idee gekommen, dass es sich bei diesen roten Backsteinreihenhäuschen mit hübschen Vorgärtchen um eine ehemalige arme Arbeitersiedlung handelt.
Häuserreihe in der ehemaligen Arbeitersiedlung

Zum Schluss machten wir noch einen Abstecher nach Norden über den Fiedelerplatz an den Gründerzeithäusern vorbei bis kurz vor dem Südschnellweg.
Häuserfassaden Nähe Fiedelerplatz

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Dienstag, 20. März 2007

Wochenend ohne Sonnenschein

Zum Glück hatte ich am Donnerstag und Freitag frei, sonst würde der Garten immer noch brachliegen. So aber konnten wir bei schönstem Sonnenschein schon mal grob aufräumen. Nun sind Gräser und Rosen zurückgeschnitten und auch die Rasenkanten schon grob gereinigt. Am Freitag war Einkaufstag für die Geburtstagsfeier am Abend. Kleine Runde, aber sehr nett. Ich habe vermutlich nur zu wenig Schlaf bekommen, obwohl es nicht so spät geworden war. Jedenfalls hatte ich am Samstag „Kreislauf“ und war froh, dass das Wetter nicht unbedingt zur Gartenarbeit einlud. Allerdings war es auch kein Fotowetter. Ich wollte in diesem Jahr wieder auf den Lindener Berg zur Blausternblüte fahren. Weil dieses Jahr alles so früh zu wachsen und blühen anfängt, wurde das alljährliche Scillablütenfest vorverlegt und fand schon am letzten Sonntag statt, ein zweites Fest gibt es am 25. März. Ob allerdings bei diesem Dauerregen am Sonntag tatsächlich gefeiert wurde, weiß ich nicht. Nun, zum Fest wollte ich sowieso nicht auf den Berg, denn ich möchte Blümchen fotografieren und das möglichst ohne die Beine der tausend anderen Leute, die dort herumstehen. Es bietet sich also der nächste Samstag an, wo es nach derzeitigem Stand nur teilweise bewölkt sein soll. Warten wir’s ab, ob es klappen wird.

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Donnerstag, 22. März 2007

Wintermatsch

Schön sah es ja heute morgen aus – alles war mit einer dicken Schneeschicht überzogen.
schneebedeckte Einfahrt vor dem Haus
Doch als ein Mensch, der mit seinem Auto gleich zur Arbeit fahren muss, betrachtete ich die weiße Pracht recht skeptisch. Es regnete allerdings schon, also war ich guten Mutes, dass die Straßen weitgehend frei sein würden. Tatsächlich hatte sich die Schneedecke auf den vielbefahrenen Straßen bereits in Matsch und Wasser verwandelt. Es wäre eigentlich kein Problem gewesen, relativ normal wie bei Regenwetter vorwärts zu kommen. Eigentlich – in Wirklichkeit aber war wieder einmal die berühmte Schneeflockenpanik ausgebrochen: Schon beim Sichten der ersten Schneeflocke können die meisten Autofahrer nicht mehr zügig fahren, sondern nur noch kriechen. Demzufolge stellte ich mit Entsetzen an der Kreuzung zur B3 fest, dass man dort auf beiden Spuren stand und bestenfalls im langsamsten aller Schneckentempos vorankroch. Da würde ich mindestens eine halbe Stunde brauchen, um überhaupt aus Hemmingen herauszukommen. Also flugs von der Linksabbiegerspur weg und geradeaus über die Berliner Straße, Döhren und Wülfel zum Schnellweg gehuscht. Nun ja, ein wenig staute es sich auch in dieser Richtung stadtauswärts, aber immerhin ging es voran. Nun regnet es schon den ganzen Tag und es sieht so aus, als wolle es gar nicht mehr aufhören.

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Sonntag, 25. März 2007

Es wird Frühling

rosa Pfirsichblüte

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Montag, 26. März 2007

Blausternteppich

Das Wetter war am Samstag gut genug, um einen Ausflug auf den Lindener Berg zur Scilla-Blüte zu machen – zwar nicht so sonnig wie es für den Sonntag dann zu erwarten war, aber dafür würden bestimmt weniger Leute unterwegs sein.
Schon bei den ersten Schritten auf das Friedhofsgelände war ich überrascht, wie viel blauer die Blausterne in diesem Jahr blühten. Ich habe eine Menge Fotos gemacht, jedoch lässt sich der Blütenteppich leider nicht so gut auf dem Bild festhalten. Vielleicht liegt’s aber auch an mir oder an der Kamera, ich bin mir sicher, andere kriegen das besser hin.
So ähnlich blau sieht es jedenfalls im Moment dort aus:
Blausternblüten

Blausternblüten vor dem Küchengartenpavillon

Unterwegs begegneten wir noch einer kleinen, braunen Maus, die im Efeu vor einem Grabstein herumraschelte. Das war wohl ihr Garten, denn direkt links neben dem Grab war ein Loch in der Erde zu erkennen. Die Maus flitzte hin und her und wollte sich offensichtlich nicht fotografieren lassen, doch beim Wegrennen habe ich immerhin noch ihr Hinterteil erwischt:
Maus von hinten neben Grabstein

Einige Schritte weiter fragte mich Jörg: „Weißt du, was das vorhin war?“ Ich musste erst einmal überlegen, was er mit „das vorhin“ meinen könnte, kam dann aber recht schnell auf die Begegnung mit der Maus. „Nein, keine Ahnung …“ „Na, ein Mausoleum!“

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Donnerstag, 29. März 2007

Danke, du mein Immunsystem!

An manche Dinge darf man ja nicht einmal denken, sonst treffen sie garantiert kurz darauf ein. Ist man also mal so leichtsinnig und denkt: „Ich hatte seit ewigen Zeiten keine Erkältung mehr!“, dann befällt einen mit Sicherheit am nächsten Tag mindestens ein heftiger Schnupfen mit Halsschmerzen. Ich bin jetzt aber extrem leichtsinnig und schreibe heute nieder, dass ich mich gar nicht mehr an meine letzte richtige Erkältung erinnern kann – und ich hoffe, das liegt nicht an dem schlechter werdenden Gedächtnis im Alter.
Heute Morgen erwachte ich allerdings mit Kopfschmerzen und verstopfter Nase. Das war eindeutig kein Heuschnupfen und ich hätte auch nicht gewusst, was die Ursache der Kopfschmerzen sein sollte. Eindeutig, mich hatte eine fiese Erkältung erwischt. Gerne wäre ich liegengeblieben, aber das ging ja nun zwei Tage vor dem Urlaub gar nicht. Außerdem wäre es mir sehr unangenehm gewesen, mich wegen so einer Kleinigkeit krank zu melden, obwohl da niemand etwas gesagt hätte – außer meinem Gewissen natürlich. Also habe ich eine Aspirin und ein paar Nasentropfen eingeworfen, bin wie immer zur Arbeit gefahren und im Laufe des Vormittags fühlte ich mich immer besser. Gut, dann habe ich die diesjährige Erkältung auch mal erledigt und kann mich vermutlich in den nächsten Wochen meiner Pollenallergie widmen. Diese ist allerdings auch sehr unzuverlässig und mal da und mal nicht. Das „nicht da“ wäre mir ja lieber, aber ich mag mich noch nicht darauf verlassen und habe für alle Fälle die Gegenmittel im Haus.

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