Dezember 2006

Samstag, 2. Dezember 2006

Aldi nebenan

Gestern wurde tatsächlich der Aldi-Markt bei uns eröffnet und keiner hat’s gemerkt. Schon im Laufe der letzten Woche konnte man erkennen, dass innen aufgebaut wurde und hin und wieder sah ich morgens beim Vorbeifahren einen Lkw auf dem Parkplatz. Doch selbst gestern Morgen sah es auf dem Parkplatz noch etwas „baustellig“ aus und am Nachmittag konnte ich nicht erkennen, ob die Pkws zu Mitarbeitern und Handwerkern oder doch schon zu Kunden gehörten. Warum hat man kein Schild mit dem Eröffnungstermin direkt an der Straße aufgehängt? Eine vertane Chance oder ein geschickter Schachzug? Denn wenn man es gerade mal so geschafft hat, die Arbeiten zum 30.11. einigermaßen fertig zu bekommen und das Personal noch nicht eingespielt ist, freut man sich vielleicht in den ersten Tagen auch über noch nicht ganz so viel Kundschaft. Heute war aber deutlich zu erkennen, dass der Markt tatsächlich geöffnet hat und ich werde mich in der nächsten Woche – wenn wieder einmal Einkaufsbedarf besteht – dort umschauen.

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Meine Arbeit macht schlau

Ich weiß ja schon seit langer Zeit, dass ich einen interessanten Job habe, in dem ich immer wieder etwas dazulerne. So hätte ich gestern Abend bei „Wer wird Millionär?“ locker 64.000 Euro gewonnen, ohne eine Sekunde überlegen zu müssen. Ich wusste nämlich, was für ein Tier Rikki-Tikki-Tavi ist. Falsch lag ich allerdings mit meiner Behauptung, das gehöre gar nicht zum Dschungelbuch, sondern sei eine eigene Geschichte. Eigene Geschichte – ja, aber eine von vielen aus den beiden Dschungelbüchern von Rudyard Kipling.

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Montag, 4. Dezember 2006

Wald und Garten

Am Samstag waren die Männer zum ersten Mal in diesem Jahr wieder im Wald gewesen, um Holz zu machen. Ich war auch einigermaßen früh aufgestanden und überlegte, was ich denn nun mit dem Tag anfangen würde. In die Stadt fahren, Geschäfte gucken und vielleicht die eine oder andere nette Kleinigkeit kaufen? Aber eigentlich brauchte ich nichts und wollte nichts kaufen. Außerdem laufe ich mir wirklich nicht gern die Füße in überfüllten Innenstädten platt. Dann vielleicht irgendwo hin fahren und Fotos machen? Schließlich war das Wetter ganz gut, sonnig und nur ein wenig windig. Ich ging erst mal kurz in den Garten, um meine vier Clematis zurückzuschneiden. Dann überlegte ich weiter, entschied mich gegen eine anstrengende Fahrt in die Stadt und hatte keine Idee für eine Fototour. Okay, dann sollte es heute soweit sein: Mann im Wald, Frau im Garten. Dann würde ich wenigstens mit ein bisschen Muskelkater mitleiden können. Und so habe ich einiges an verblühten Stauden zurückgeschnitten, drei Biosäcke befüllt und noch einen großen Haufen Staudensonnenblumenschnitt im Vorgarten gelagert. Zwei Stunden war ich beschäftigt, doch das reichte, denn danach war ich richtig platt. Gleichzeitig aber auch zufrieden, weil ich etwas Sinnvolles getan hatte, und damit hatte ich mir das leckere Abendessen (Pute mit böhmischen Semmelknödeln) verdient.

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Bei Aldi

Heute war ich zum ersten Mal bei „unserem“ Aldi einkaufen – zu Fuß. Ich brauchte eigentlich nichts so richtig dringend, wollte aber auf jeden Fall mal schauen gehn. Als ich vor der Eingangstür stand, konnte ich auch endlich das Datum auf dem Eröffnungsschild lesen: Samstag, 02.12.2006. Es waren nur wenige Kunden da und nur eine Mitarbeiterin saß an der Kasse. Sie war offensichtlich neu in diesem Job, denn es ging längst nicht so rasend schnell, wie man das von anderen Märkten kennt und was mich als nicht an Akkordarbeit gewöhnter Kundin manchmal etwas überfordert. So war der Kleineinkauf ganz angenehm und ich glaube, ich lag richtig mit meiner Vermutung, dass man den Eröffnungstermin nicht in breiter Öffentlichkeit bekannt machen wollte.

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Freitag, 8. Dezember 2006

Schnelleinkauf

Der Mann brauchte ein neues Hemd und zwar für heute Abend. Gestern war also die letzte Gelegenheit, diesen Kauf zu erledigen. In die Stadt wollten wir deswegen nicht fahren, denn da geht allein für die Fahrt, das Parken und das Aufsuchen eines einzigen Geschäftes viel zu viel Zeit drauf. In solchen Fällen, wenn man also auf die Schnelle etwas kaufen möchte und nicht unbedingt die Auswahl von mindestens zehn Läden braucht, bietet sich immer das Leine-Center in Laatzen an. Wir trafen uns direkt nach der Arbeit dort. Ich war schon zwanzig Minuten vor der vereinbarten Zeit angekommen, um zuerst dem Geldautomaten einen Besuch abzustatten und dann ein bisschen gucken zu gehen. In zwei Buchläden und einem Geschirrladen – oder feiner ausgedrückt „Tischkultur“ – war ich drin, habe aber nichts gekauft. Der Hemdenkauf war dann in fünf Minuten erledigt, denn so einige für meine Augen merkwürdigen Pastellfarben schieden von vornherein aus. An Männer in rosa Hemden kann ich mich gar nicht gewöhnen und vieles andere sieht für mich eher nach Schlafanzug aus. Ach ja, die Entscheidung fiel auf ein rostfarbenes Hemd, dazu die passende Krawatte in schwarz mit kleinen rostfarbenen Quadraten.

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Morgenlicht

Heute Morgen auf der Fahrt zur Arbeit war ich ein klein wenig traurig, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte und wenn, dann hätte ich leider auch keine Zeit zum Anhalten gehabt. Der Grund: Ich habe sensationelle Farben am Himmel gesehen, die ich gern im Bild festgehalten hätte. Hinter dem Geäst kahler Bäume zeigte sich ein Himmel, der unten vanillegelb und oben graublau war. Ein schmales Wolkenband zog sich über den Himmel, und diese Wolken leuchteten rosa im Licht der aufgehenden Sonne. Ich habe mir schon öfters gedacht, dass ich auch mal am Wochenende oder im Urlaub so früh aufstehen müsste, um mit viel Glück solche Sonnenaufgänge zu sehen. Aber wetten, dass mir das morgen früh völlig egal sein wird, wenn ich noch im Bett liege?

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Samstag, 9. Dezember 2006

Böhmische Semmelknödel

Am letzten Wochenende habe ich seit langer Zeit wieder einmal die Böhmischen Semmelknödel zubereitet. Das ist eines der Gerichte, die ich nur durch Zuschauen gelernt habe und im Grunde immer nach Gefühl zubereite. Nun ist es aber schwierig, ein Rezept dafür in meine Küchenseiten aufzunehmen und dort zu schreiben: „Mischen Sie Mehl, Wasser, Milch und Brötchenwürfel einfach nach Gefühl zusammen.“ Ich habe mir also die Mühe gemacht und dieses Mal abgewogen und abgemessen. Und somit gibt es nun auch ein Rezept dafür.

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Erweiterte und neue Fototour

Ich habe den fotografischen Spaziergang über den Stadtfriedhof Engesohde mit Fotos aus dem Juni 2006 ergänzt. Wer schauen mag: Fototour Stadtfriedhof Engesohde

Außerdem habe ich einen neuen Spaziergang zusammengestellt; er führt über den Gartenfriedhof in Hannover.

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Mittwoch, 13. Dezember 2006

Vollkommen unweihnachtlich

Bis auf zwei beleuchtete Holzsterne gibt es bei uns überhaupt keine Weihnachtsdekoration. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich kein „Dekomensch“ bin. Ich kriege es zwar hin, Wohnung oder Haus so einzurichten, dass es ganz angenehm aussieht, aber fürs Dekorieren habe ich kein Händchen. Als ich im November im Gartencenter ein Geburtstagsgeschenk besorgte, schaute ich mich dort auch wieder einmal in der Dekoabteilung um. Viele schöne und auch ausgefallene Dinge gab es da, von Schneeeulen über Rentiere und Glasperlendekorationen bis hin zu ungewöhnlichen Weihnachtsbaumkugeln. Nach ungefähr fünf Rundgängen entschied ich schließlich, mich für nichts zu entscheiden, nur das Geburtstagsgeschenk zu kaufen und wieder nach Hause zu fahren.
Immerhin habe ich kurz danach zwei Packungen Dominosteine gekauft, viel mehr an weihnachtlichem Süßkram muss es auch nicht sein. Ich backe keine Plätzchen, denn die müsste ich dann auch weitgehend alleine essen. Meine Eltern schicken immer ein paar in ihrem Weihnachtspäckchen mit und das reicht dann bis ins neue Jahr hinein. Wir wissen noch nicht einmal, ob wir uns einen Weihnachtsbaum hinstellen. Unser Wohn-/Esszimmer ist zwar ungefähr 35 Quadratmeter groß, aber es fehlt irgendwie der richtige Stellplatz. Für einen Baum müsste wieder einmal der Trulleberg neben der Terrassentür weichen. Ich lasse mich deshalb selbst überraschen, wie die Entscheidung ausfallen wird.

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Filmendeschlaf

Gestern ist es wieder einmal passiert: Kurz vor Ende eines Films sind mir die Augen zugefallen. So habe ich natürlich nicht mitgekriegt, wer der Täter war und weiß bis jetzt noch nicht, wie der Schauspieler heißt, über dessen Namen ich die ganze Zeit nachgegrübelt hatte. Der Mann war mir auch keine Hilfe, er konnte mir zwar noch sagen, wer der Mörder war, aber hatte nicht aufgepasst, mit wem die Tote ein Verhältnis hatte. Ich hatte ja auf denjenigen getippt, dessen Name mir nicht einfiel, aber ich werde vermutlich nie erfahren, ob ich richtig gelegen habe.

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Montag, 18. Dezember 2006

Märchenhaftes

Gestern hatten wir einen richtig faulen Sonntagnachmittag. Der Mann war schlapp von der Waldarbeit am Samstag und ich „hatte Kreislauf“, um mit den Worten von Horst Schlämmer zu sprechen. Ich lag also gemütlich auf dem Sofa und schaltete nach einer Reportage über Waldarbeiter und Brennholzsammler recht planlos durch die Programme. Dabei stieß ich auf einen bunten Film, in dem gerade ein Mädchen und ein Mensch im braunen Fellkostüm auf einem Blumenhügel von der Müdigkeit übermannt wurden. Zwei andere merkwürdig verkleidete Gestalten sprangen auch noch herum. Mir sagte das gar nichts und ich erfuhr dann nach einem erstaunten: „Wie? Kennst du das nicht?“ von männlicher Seite, dass es sich um den Zauberer von Oz handelte. Oh je, ich hatte das bisher noch nie gesehen, eine Bildungslücke! Also schauten wir die zweite Hälfte des Filmes noch an. Am besten gefiel mir ja die böse Hexe des Westens, die so männlich aussah und doch von einer Frau gespielt worden war. Nach dem Film landete ich beim MDR wieder bei einem Märchen. Eindeutig auch etwas älter, geschätzte dreißig bis vierzig Jahre und ebenso eindeutig aus Osteuropa. Kommentar vom anderen Sofa: „SEM.“ – „Ess – eh – emm?“ „Ja, sozialistisches Einheits-Märchen!“ Ein Blick in den Videotext verriet mir, dass es sich um einen tschechischen Film handelte. Passend dazu der Name der Prinzessin: Lada*. Der Prinz hieß übrigens dann doch nicht Skoda. Und ich grübelte daraufhin, wie die Prinzessin in der Star-Wars-Persiflage hieß. „Das war doch auch so’n Autoname, oder?“ – „Prinzessin Vespa.“ – „Ach ja, doch kein Auto, aber so ähnlich …“

* Lada ist übrigens ein russischer Kosename und bedeutet „die Geliebte“.

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Dienstag, 19. Dezember 2006

Weihnachten naht

Der Heilige Abend rückt näher, das sehe ich deutlich an den Suchbegriffen, die die Leute auf meine Seiten führen. Wie in jedem Jahr ist das Rezept für den Schlesischen Kartoffelsalat sehr begehrt. Für die Festtage besteht Interesse an böhmischen Semmelknödeln. Wie gut, dass ich kürzlich mein Rezept mit aufgenommen habe, so gibt es hier auch etwas zu lesen und zu sehen. Bei vielen Leuten scheint es also traditionell am Heiligabend Kartoffelsalat zu geben. Was wir essen werden, weiß ich noch gar nicht. Ich bin nicht so die Planerin und für zwei Leute muss ich auch nicht lange im Voraus überlegen. Schließlich hat man Vorräte genug und kann dann auch mal recht spontan entscheiden. Ein wenig planen muss ich nur für den kommenden Samstag, weil wir da am Abend Gäste zum Essen haben werden. Ich mache ja gern etwas, bei dem es nicht auf die Minute ankommt, sodass ich nicht hektisch in der Küche herumspringen muss, damit alles auf den Punkt fertig wird.
Und dann bekamen wir gestern Abend noch eine Einladung zum Weihnachtskaffeetrinken am 26.12. Das bedeutet, dass ich kurzfristig noch drei kleine Geschenke besorgen werde, denn ganz ohne kann man da ja auch nicht auflaufen. Zwei Dinge habe ich gestern Abend noch schnell online geordert und das wird wohl noch rechtzeitig im Laufe dieser Woche eintreffen. Dann brauche ich „nur“ noch eine Kleinigkeit aus dem Hause „Dinge, die immer gefallen“ oder „Sachen, die jeder gebrauchen kann“. Eine Idee habe ich noch nicht, notfalls wird es ein Blümchen.

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Mittwoch, 20. Dezember 2006

Unglückliches Zusammentreffen

Heute Morgen stand ich minutenlang im Stau vor der letzten Ampel, die ich auf dem Weg zur Arbeit passieren muss. Ausgerechnet da war der Akku des MP3-Players leer. Ich schaltete auf Radio um und was erwartete mich? Nervige Weihnachtslieder, Werbung, Werbung, Programmvorschau, Jammerlied von R.E.M, Werbung … Vor mir stand wieder einmal ein Automatikauto, denn die Bremsleuchten waren ständig an. Liebe Autohersteller, könnt ihr euch denn nicht mal Bremsleuchten ausdenken, die im Stand nicht leuchten oder wenigstens nicht so grell? Nein, es ist wahrlich kein Vergnügen, ständig von diesem stechend roten Licht geblendet zu werden. Umso weniger sieht man nachher, wenn man endlich weiterfahren kann. Zur Krönung des Ganzen stand hinter mir so ein Oberschlaumeier, der statt des Abblendlichtes das Standlicht und die grellen Nebelscheinwerfer eingeschaltet hatte. Zum Glück konnte ich das durch das Abblenden des Rückspiegels etwas mildern. In solchen Situationen oder auch in Staus bin ich froh, dass ich meine eigene Musik dabeihabe (wenn mich nicht gerade der Akku im Stich lässt) und manchmal so richtig schön laut – und falsch! – mitsingen kann, denn das entspannt ungemein.

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Löwenmauls Worte zur Werbung

Sprechverbot für T-Shirts

Neben den plärrenden und kreischenden Werbegören quält uns ein Billiger-als-billig-und-auch-nicht-mehr-wert-Klamottenladen mit etwas, das noch unerträglicher ist: ein schreiendes T-Shirt. Diese künstlich auf „klein“ gemachte, schreiende Quiekstimme, die vor allem „nur … Euro neunundneunzig“ bis zum Umfallen von sich gibt, verleitet dazu, schreiend das Zimmer zu verlassen. Deshalb fordere ich: Sprechverbot für T-Shirts!

Nix gelernt

Alter Schwede, da sitzt doch ein junger, blonder Schwede vermutlich nach seinem Austauschjahr beim Abschied mit den deutschen Freunden zusammen und was müssen wir erfahren? In den vielen Monaten seines Deutschlandaufenthaltes hat er noch nicht einmal halbwegs die richtige Aussprache drauf. Oder hat er sogar einiges verlernt? Warum sollten Schweden kein „sch“ aussprechen können? Man denke nur an das Wort „Ski“, das ja aus Skandinavien stammt und auch dort wie „Schi“ ausgesprochen wird. Deshalb finde ich es gar nicht lustig, wenn er von „Freundsaft“ spricht, schließlich kriegt er das „Küschen“ auch so einigermaßen hin. Möglicherweise ist er aber gar kein Schwede, sondern ein Däne? Die beiden Jungs im VW-Sharan-Werbespot mit ihrem „Familiensausflug sum S-trand“ sollen nämlich auch Dänen gewesen sein. Aber können Dänen tatsächlich kein „sch“ sprechen?

Auf geht’s!

Noch fahre ich einen Opel, und wenn ich mir den neuen Corsa kaufen würde, dann nur mit einer Zugabe. Ich würde nämlich darauf bestehen, eines der C.M.O.N.S., dieser kleinen Stoffwesen als Geschenk zu bekommen, die in der Werbung mit dem neuen Modell unterwegs sind. „Das kuhähnliche Geschöpf bitte“, wäre dann mein Zusatzwunsch bei einer Autobestellung. Leider tut mir Opel diesen Gefallen nicht, wer so ein Vieh haben möchte, muss es schon kaufen.
Hintergrundinfo: Opel führt mit Guerilla-Kampagne den neuen Corsa ein
Website der Stoffmonster: The C.M.O.N.S.

Gummibaguette

Eine Autowerbung, in der man kein einziges Auto zu sehen bekommt, gibt es nicht oft. Umso charmanter und witziger wirbt der französische Hersteller Renault für die Sicherheit seiner Autos. Im Crashtest symbolisieren Lebensmittel anstelle von Autos ein bestimmtes Land. Eindeutig kann man der Weißwurst, dem Sushi, dem Knäckebrot und dem Baguette das jeweilige Land zuordnen. Natürlich gewinnt das Baguette mit seiner langen Knautschzone, während Wurst, Reisrolle und Knäckebrot zerplatzen, explodieren und zerbröseln. Ein wenig unglücklich ist lediglich die Darstellung des Baguettes als gummiartiges Brot gewählt – das dürfte die französischen Bäcker nicht sonderlich erfreuen.

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Donnerstag, 21. Dezember 2006

Neulich in der Zeitung

Zitat aus der Neuen Presse (Auszüge)

Gemeinde zieht Vermögende an
Glückliches Isernhagen: Seit Jahren bekommt die Gemeinde einen ausgeglichenen Haushalt hin […] Und: In keiner anderen niedersächsischen Kommune ist der Pro-Kopf-Anteil an der Einkommensteuer so hoch. Laut dem aktuellsten Jahresbericht des Landesamtes für Statistik aus dem Jahr 2004 liegt der Gemeindeanteil in Isernhagen bei 351 Euro pro Einwohner. In der Region kommen nur noch Burgwedel (294 Euro je Bürger) oder Hemmingen (287 Euro pro Bürger) annähernd an diese Zahlen heran. Die Faustformel: Je höher der Gemeindeanteil am Einkommen der Bürger, desto höher der soziale Status der Bewohner in einer Kommune. […]
Eine attraktive Landschaft und die gute Verkehrsanbindung an Hannover nennt Professorin Susanne Albrecht als Gründe, warum sich Millionäre oder wohlhabende Bürger für Isernhagen, Hemmingen oder die Wedemark entscheiden.

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Enttarnt

Da war ich gestern das vierte Mal bei „unserem“ Aldi einkaufen, und schon begrüßte mich die freundliche Mitarbeiterin an der Kasse mit: „Hallo! Sind Sie jetzt Stammkundin hier?“ Dass sie mich schon kennt, kann ja wohl nur an den anfangs noch nicht so zahlreichen Kunden liegen, könnte ich mir jetzt einreden. Aber wenn ich von mir ausgehe, würde ich auch die Kunden wiedererkennen, die regelmäßig zum Einkaufen kommen. Bestimmt kennen mich auch viele der Real-Mitarbeiter an den Kassen beinahe genauso gut, wie mir ihr Gesicht in Erinnerung ist. Ein bisschen ungewohnt ist es allerdings schon in unserer Supermarktzeit, so angesprochen zu werden – früher bei „Tante Emma“ war das ganz normal.

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Freitag, 22. Dezember 2006

Vor Weihnachten: Die Gegensätze voll und leer

Ach ja, da war noch etwas: Seit dem heutigen Freitag haben wir Urlaub, und zwar bis um 5. Januar 2007!
Mir gruselte es schon vor dem Einkauf, der uns heute noch bevorstand. Immerhin mussten die Vorräte für fünf Tage herangeschafft werden, wenn ich mich nicht noch einmal am Samstag in ein Geschäft wagen wollte. Natürlich hatte ich schon vorher einiges eingekauft, doch es fehlten vor allem noch Getränke. Als der Mann dann diverse leere Getränkekisten ins Auto lud, stellte ich mir schon den Horror einer 200 Meter langen Schlange vor den Leergutautomaten vor. „Ich hab Angst, ich will da nicht hin!“ Aber alles kam anders: Nur zwei Leute standen vor uns bei der Leergutabgabe, alle Kassen waren besetzt und so gab es auch dort keine langen Schlangen. Mich erstaunt es allerdings jedesmal, warum die Leute gerade an den Tagen vor den Feiertagen wie geistig verwirrt ihre Einkaufswagen kreuz und quer durch die Gänge schieben. Ist das vorfeiertaglicher Einkaufsstress oder werden da vielleicht Menschen in den Supermarkt geschickt, die sich dort überhaupt nicht auskennen?
Dann waren wir wieder zurück, hatten die Einkäufe verstaut und überlegten, was wir sonst noch mit dem freien Tag anstellen wollten. Eine Überlegung in den letzten Tagen war schon gewesen, zu Ikea zu fahren und unser Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Ich hatte Bedenken, dort könnte es kurz vor Weihnachten total überfüllt sein. Aber weit gefehlt: Die Leute mussten heute entweder noch arbeiten oder Lebensmittel einkaufen, bei Ikea war es so leer wie selten. Wir sind dann auch direkt nach unten in die Markthalle gegangen, haben hier und dort mal geschaut und schließlich wie beabsichtigt eine „Orgel Vreten“ plus Energiesparlampen gekauft.

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Lindenstraßen-Kultnacht

Heute ist es wieder einmal soweit, es gibt beim WDR ab 23 Uhr eine Lindenstraßen-Kultnacht. Dieses Mal wird aus jedem Jahr die Weihnachtsfolge gezeigt. Bei solchen Anlässen bin ich immer wieder froh, dass ich vor beinahe zehn Jahren einen teuren Grundig-Videorekorder gekauft habe, der auch so genannte Longplay-Aufnahmen beherrscht. So bekomme ich diese ungefähr sieben Stunden heute Nacht problemlos auf eine Vier-Stunden-Videokassette. Damit kommt man halt noch ganz gut zurecht, bevor man sich einen DVD-Rekorder mit Festplatte leisten kann.

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Freitag, 29. Dezember 2006

Nachweihnachts-Telegramm

Leckeres vorweihnachtliches Essen mit einem befreundeten Paar am 23.12., nach einer Vorspeise mit Räucherlachs und grünem Spargel gab es gefülltes Schweinefilet – gemütlicher Heiligabend zu zweit, wir haben schon Gans gegessen, weil ich die nach dem Einkauf nicht wieder eingefroren habe – Ruhetag am 25.12., abends gab es die reichlichen Reste von der Gans – Weihnachtskaffeetrinken, wobei wir beide nicht so ganz gesund waren – abends nur ein kleines Stück Pizza, alles andere war zu viel – seit Mittwoch Urlaub, Entspannung und die kleinen Erkältungen auskurieren.

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Gute Heizungsanlage

Diese Investition hat sich wirklich gelohnt: Wir hatten über Weihnachten tatsächlich zwei Tage lang keine Heizung an. Die Heiztherme hat sich lediglich eingeschaltet, wenn sie wieder einmal heißes Wasser liefern musste. Natürlich können wir nicht so ganz ohne Gasheizung auskommen, denn das Bad möchte auch wieder einmal richtig beheizt werden und im Bürokeller ist es ohne Heizung viel zu kalt. Trotzdem dürfen wir auf die nächste Abrechnung gespannt sein; allerdings wird das noch etwas dauern, denn es ist erst im August/September 2007 soweit.
Ganz ohne persönlichen Einsatz kann man jedoch selbst mit einem solchen Ofen nichts sparen. Kauft man das Brennholz im Baumarkt oder – noch schlimmer – an der Tankstelle, dann muss man viel zu viel Geld dafür ausgeben. Also muss Mann am Samstag in den Wald, um Holz zu machen. Doch man glaubt es kaum, auch das bietet eine weitere Ersparnis: Fitness umsonst, an der frischen Luft und für einen guten Zweck. Die Kosten für die Stunden im Fitnessstudio oder teure Geräte kann man sich sparen und stattdessen noch etwas für den warmen Hintern der Frau tun (Originalton Mann, beinahe jeden Samstag nach der Waldarbeit). 😉

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