November 2006

Donnerstag, 2. November 2006

Frostschäden

Plötzlich und beinahe unerwartet nach dem warmen Oktober hat uns die Kälte mit nächtlichen Minusgraden überfallen. Ich habe noch nicht einmal die Kübelpflanzen in den Keller geräumt. Ich hoffe, dass sie jetzt nur abgehärtet sind und die Kälte unbeschadet überstanden haben.
Einen richtigen Frostschaden hat mein Auto davongetragen. Nachdem es sich gestern schon ein klein wenig beim Anlassen schwer tat, wollte es heute gar nicht mehr. Nach der prompten Starthilfe von der Autowerkstatt meines Vertrauens war es wieder flott und heute Nachmittag soll es eine neue Batterie bekommen. Die ist vermutlich des Übels Ursache und wahrscheinlich nichts Schlimmeres. Ich bin also ohne weitere Zwischenfälle eine halbe Stunde später als geplant bei der Arbeit angekommen und habe es auf dem Weg auch noch geschafft, das Radio wieder in Betrieb zu nehmen. Ohne Strom wird es nämlich gesperrt und ich musste wieder einmal kurz im Gedächtnis kramen, um die Codeeingabe hinzukriegen.
Ich hatte ja gehofft, die Batterie hätte sich durch die Fahrt so weit erholt, dass das Auto heute Nachmittag von selbst anspringen würde. Da ich auf Nummer Sicher gehen wollte, habe ich es am Vormittag getestet und wieder leiert der Anlasser nur dumpf vor sich hin. Was tun? Nun gut, dachte ich mir, werde ich mal einen gelben Engel bestellen. Beim Blick auf die Internetseite stellte ich fest, dass man eine Panne auch online melden und einen Wunschtermin eingeben kann. Das tat ich dann auch und bin jetzt mal gespannt, ob heute Nachmittag um 16 Uhr ein gelbes Auto hier ankommt.

Nachtrag:
Überpünktlich um 15:50 Uhr war der ADAC-Mann da, hat die Batterie vorübergehend wieder zum Leben erweckt und schon fünf Minuten später konnte ich losfahren.

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Dienstag, 7. November 2006

Eine Rolle ist eine Rolle ist eine Rolle

Manch einer kann nicht aus seiner Rolle schlüpfen, die er im Leben darzustellen versucht. Hin und wieder begegnen einem solche Leute im alltäglichen Leben und man hat das Gefühl, der Kollege, Nachbar oder Bekannte zeige nie sein wahres Gesicht, sondern immer nur eine Maske.
Besonders unangenehm fällt mir dieses Rollenspiel bei Prominenten auf, vorzugsweise bei einigen Comedians. Da sitzt so jemand in einer Talkshow und ich bin als Zuschauerin gespannt, wie derjenige abseits von der Bühne ist. Enttäuscht musste ich schon einige Male feststellen, dass diese Personen nicht nur auf der Bühne, sondern auch bei anderen Auftritten ihre Rolle weiterspielen. Woran liegt das? Es kann ja wohl nicht die Absicht sein, mir Glauben machen zu wollen, die erfundene Figur und der Mensch dahinter seien identisch, auch wenn es da vielleicht Ähnlichkeiten gibt. Dass so mancher nur mit Perücke zu sehen ist, mag wohl daran liegen, dass er im wirklichen Leben nicht erkannt werden möchte, aber sympathischer fände ich es allemal, wenn ein wenig mehr vom Menschen hinter der Maske zu sehen wäre.

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Die Angst vorm fehlenden Zuschauer

Am Sonntagabend wollten wir um 20:15 Uhr den dritten Teil eines vierteiligen Krimis auf Sat.1 sehen. Ich schaltete pünktlich um und was kam da? Nein, nicht der angekündigte Film, sondern irgendeine Serie. Wenn man in solchen Fällen keinerlei Hinweis auf eine Programmänderung findet, ist das schon sehr verdächtig. Erst eine Suche im Internet am folgenden Tag brachte mehr Informationen: Die Zuschauerquote der ersten beiden Folgen war so niedrig gewesen, dass man kurzerhand die weiteren Folgen ins Spätabend- oder eher Nachtprogramm verlegte. Nachdem wir nun den dritten Teil am Sonntag deswegen nicht gesehen hatten, verzichtete ich gern darauf, den vierten gestern aufzunehmen. Nun sollte man aber nicht meinen, diese spontane Programmänderung ohne Zuschauerinformation sei eine Vorgehensweise der Privatsender – nein, auch die öffentlich-rechtlichen verhalten sich da nicht anders. So musste ich im letzten Jahr enttäuscht feststellen, dass nach zwei Folgen die neue Staffel der ZDF-Serie „girl friends“ einfach nicht mehr gesendet wurde. Die Suche nach Hinweisen blieb auch beim ZDF damals erfolglos und erst in irgendeinem Internetforum stieß ich auf den Grund: auch hier waren die Zuschauer ausgeblieben. Besonders traurig finde ich es, dass man als Zuschauer in solchen Fällen überhaupt keine Informationen erhält und man sich vorkommt, als solle man für dumm verkauft werden.

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Woll-UFO

In einigen Weblogs wird ja immer wieder vom Stricken berichtet; hauptsächlich geht es dabei um Socken, die genadelt werden. Interessant finde ich, dass man heutzutage von Strickprojekten und To-Do-Listen redet. Früher war es einfach das Strickzeug, was man bei sich hatte, geplant wurde höchstens im Kopf und der Projektstand ließ sich nur mit Auge und Maßband erfassen. In den 80er-Jahren gab es einen großen Strickrausch, und ich war damals auch fleißig dabei. Allerdings nicht mit Socken, sondern mit Pullovern. Ein Vorteil für mich war damals, dass meine Mutter zuerst in einem Wollgeschäft arbeitete und dann selbst ein Wolllädchen führte. Dann ließ das Verlangen nach Selbstgestricktem nach, viele Jahre rührte ich keine Nadeln und keine Wolle mehr an, zuletzt besaß ich nicht einmal mehr eine einzige Stricknadel. Und dann, vor etwas mehr als vier Jahren, kaufte ich tatsächlich wieder einmal Wolle, um einen Pullover zu stricken. Etwa ein Drittel des Rückenteils hatte ich wohl schon geschafft, dann legte ich es aus der Hand und ließ es liegen. Lange Zeit … Irgendwann im letzten Winter nahm ich das UFO (unfertiges Objekt) wieder einmal in die Hand, stellte fest, dass es viel zu weit geraten war, zog alles auf und begann von neuem. Ohne Anleitung allerdings, denn die zwei oder drei Strickzeitschriften, die ich damals auch gekauft hatte, waren wohl versehentlich im Altpapier gelandet. Meine Stricklust reichte leider nur für ungefähr fünfzehn Zentimeter, dann landete das Woll-UFO wieder im Schrank. Am letzten Sonntag überkam mich dann doch wieder die Stricklust. Kochsendungen ansehen und dabei gleichzeitig etwas Nützliches tun, ist doch eine feine Sache. Deshalb ist der Pullover jetzt schon auf vierzig Zentimeter angewachsen.
Teil eines handgestrickten Pullovers
Ich hoffe, dass ich das gute Stück in diesem Winter fertig bekomme. Weitere Strickpläne mache ich allerdings noch nicht, obwohl sich seit gestern wieder zwei Strickzeitschriften in meinem Besitz befinden.

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Montag, 13. November 2006

Matten Matten Meeren

Am Freitag und Samstag kamen die singenden und um Süßigkeiten bettelnden Kinderhorden wieder vorbeigezogen. Einige hatten allerdings Pech, weil sie schon am Freitagnachmittag vor der Tür standen, als ich noch beim Einkaufen war und unter anderem die benötigten Vorräte beschaffte. Im Supermarkt hatte ich den Eindruck, dass mehr Leute als sonst vor dem Süßigkeitenregal standen – allerdings komme ich dort nicht so häufig vorbei und kann den durchschnittlichen Normalzustand nicht so richtig beurteilen. Bei meinem Einkauf musste ich taktisch vorgehen, denn einerseits sollte es die Kleinen erfreuen, andererseits aber sollten wir es notfalls auch selbst essen wollen, falls die kleinen Bettler ausblieben. Während ich also noch einkaufen war, saß der Mann in seinem Kellerbüro und öffnete auch nicht die Tür, weil er noch nichts zu verschenken hatte. Am späteren Freitagnachmittag und auch am Samstag wurden wir mehrfach heimgesucht. Irgendwie finde ich es ganz schön nervig, wenn man ständig darauf gefasst sein muss, dass es klingelt und man sich wieder einmal das meist undeutliche Gesinge anhören muss. Nun ja, in ein paar Jahren werden wohl die meisten Kinder hier im Wohngebiet dem Sing- und Süßigkeitensammelalter entwachsen sein.
Dennoch hat es mich interessiert, was sie da eigentlich genau singen und woher dieser Brauch stammt. In Hessen gab es zwar auch die Laternenumzüge am Martinstag, aber gesungen und gesammelt wurde dort nicht, und wenn, dann hätte bestimmt keiner gesungen, er wolle nach Bremen gehen.
Nach einer Suche im Internet bin ich nun ein wenig schlauer. Der Text des Liedes lautet:

Matten Matten Meeren,
die Äpfel und die Beeren.
Lasst uns nicht so lange steh’n,
wir wollen noch nach Bremen geh’n –
Bremen ist ne große Stadt
da geben alle Leute was.
Den Großen und den Kleinen,
sonst fangen sie an zu weinen.

Matten Meeren, oft auch „Matten Mähren“ geschrieben, ist ein norddeutscher Brauch; die obige Liedversion wird wohl speziell in der Region Hannover gesungen. Mir war allerdings nicht klar, warum sowohl am 10. als auch am 11. November von Haus zu Haus gezogen wird. Kürzlich stieß ich auf eine Erklärung dafür: Es mischen sich hier Bräuche unterschiedlichen Ursprungs, das Martinisingen am Geburtstag Martin Luthers am 10. November und das Martinssingen zu Ehren des Heiligen Martins am 11. November. Die evangelischen und konfessionslosen Kinder singen daher am 10., die katholischen Kinder dürfen erst am 11. gehen und haben dann meistens das Pech, dass die guten Sachen schon weg sind.
Mehr Infos gibt es wie immer in der Wikipedia unter dem Stichwort „Martinisingen„.

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Wochenend-Schlappheit

Ich bin meistens sehr arbeitgeberfreundlich und stehe meine kleinen Krankheiten am Wochenende aus, damit ich montags wieder fit bin. Am Samstag schon spürte ich eine Art Druck auf den Atemwegen, Schlimmeres kam jedoch nicht durch. Ich habe dann auch nur ein wenig am Layout des neuen Gartentagebuchs gebastelt und später dann eine leckere Gans in den Ofen geschoben.
Gestern sind wir am späten Vormittag zu einer Freundin gefahren, um dort ihren neuen PC in Betrieb zu nehmen. Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir ihr auch an einem Sonntag einen Ersatz-PC hingestellt, weil ihr alter endgültig den Geist aufgegeben hatte. Nun hat sie eine komplette Neuausstattung angeschafft und so bin ich jetzt auch im Besitz einer kabellosen Tastatur, die nach einmal feucht abwischen wie neu aussieht.
Eigentlich mussten wir am neuen PC wirklich nicht viel machen, aber insgesamt waren wir doch wieder drei Stunden dort. Meinem Druck auf die Atemwege hat die Stadtluft in der überwärmten Wohnung nicht besonders gut getan. Zu Hause saß ich dann eine Weile recht schlapp und lustlos am PC und habe nur mal ein wenig im Internet herumgeschaut. Dann musste ich aufs Sofa, Füße hochlegen und ein bisschen fernsehen. Auch so kann man seine Freizeit vertrödeln, dabei könnte/wollte/sollte ich doch so viel machen.

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Donnerstag, 16. November 2006

Dunkelmenschen auf Rädern

Im Herbst begegnen sie einem wieder: die Dunkelmenschen, die in oder auf ihren Gefährten ohne Beleuchtung unterwegs sind. An den dämmrigen Morgen und Nachmittagen der dunklen Jahreszeit sollte man das Einschalten des Lichts nicht ausschließlich von der Uhrzeit abhängig machen, sondern doch eher von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Da kann es auch schon mal um fünf am Nachmittag beinahe finster sein, und selbst nach Sonnenaufgang und klarem Himmel wirken die Straßen noch recht düster. Besonders gut macht sich dann die Kombination „schwarzes Auto – Licht aus“, jedoch sind auch die anderen Farben nicht geeignet, um genügend Eigenstrahlung abzugeben. Auch immer wieder anzutreffen sind die Standlichtfahrer; mir hat sich bis jetzt noch nicht erschlossen, was diese Unsitte bewirken soll – vielleicht Strom sparen, indem man nicht die volle Beleuchtung einschaltet? Ich denke mir immer, dass diesen Dunkelmenschen doch spätestens an entgegenkommenden Fahrzeugen auffallen müsste, wie viel besser und früher diejenigen mit Licht zu erkennen sind. Aber wenn es in den Köpfen dieser Menschen genauso finster ist wie vorn an ihrem Fahrzeug, werden sie diese Erleuchtung wohl nicht erlangen.
Noch schlimmer finde ich die gedankenlosen Radfahrer, die zuhauf ohne eingeschaltetes Licht über die herbstlich-dunklen Straßen rollen. Heute Morgen fuhr ich wieder eine Straße entlang, die auch zur Schule führt und stellte fest, dass bestimmt achtzig Prozent aller radelnden Schüler kein Licht am Fahrrad eingeschaltet hatten. Da kann man ja noch froh sein, dass es einen Radweg gibt! Und so muss man sich auch nicht wundern, wenn sie ihre Dunkelfahrerkarriere im Erwachsenenalter als Autofahrer fortsetzen.

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Samstag, 18. November 2006

Samstags keine Post mehr?

Heute ist schon der zweite Samstag, an dem bei uns keine Post ausgeliefert wurde. Normalerweise würden wir das nicht unbedingt merken, denn schließlich haben wir nicht jeden Tag Post im Kasten. Doch zum einen blieb das unüberhörbar laute Postauto aus und zum anderen war auch nicht die samstägliche Einkauf aktuell-Werbepackung mit den Prospekten im Briefkasten. Es kann ja durchaus einmal vorkommen, dass an einem Tag keine Post kommt, weil zum Beispiel der Mitarbeiter plötzlich krank geworden ist und man so schnell keinen Ersatz findet; aber da es schon das zweite Mal in Folge war, frage ich mich, ob die Post mittlerweile ihre Samstagszustellung eingestellt hat. Vertraglich oder gesetzlich müssen sie noch bis Ende 2007 an sechs Tagen ausliefern, ab 2008 wird voraussichtlich nur noch Montag bis Freitag Post ins Haus flattern.
Außerdem war noch ein Paket an meine Packstation unterwegs. Heute Morgen las ich noch, dass es an der Zustellbasis angekommen war und sich auf dem Weg zum Empfänger befände. Doch der letzte Stand von 12 Uhr lautet: „Aus betrieblichen Gründen verbleibt die Sendung in der Zustellbasis. Sie wird am nächstfolgenden Werktag zugestellt.“ Also bekomme ich das Paket erst am Montag. Schade, denn sonst hätte ich kurzerhand ein Weihnachtsgeschenk, das sich darin befindet, zum Geburtstagsgeschenk für heute umfunktioniert. Aber auch beim Paket frage ich mich, ob die Post oder in diesem Falle DHL den Samstagsdienst schon eingestellt hat oder ob es für heute einfach zu spät war für eine Auslieferung. Falls ich demnächst mal wieder einen Film auf DVD ausleihe, werde ich ihn rechtzeitig genug bestellen und mich nicht mehr darauf verlassen, dass er samstags auf jeden Fall im Briefkasten ist, wenn es am Freitag nicht geklappt haben sollte.

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Fortschritte

Trübe und verregnete Herbst- und Winterwochenenden werde ich unter anderem auch dazu nutzen, mein Gartentagebuch wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. In der WordPress-Datenbank ist es schon eine Weile drin, gestern und heute habe ich das Layout angepasst. Das hatte zur Folge, dass ich zwischendurch mal das Layout meiner Tagebücher vernichtet hatte – tja, das kann passieren wenn man in zwei Ordnern eine Datei namens „style.css“ liegen hat und versehentlich diese Datei in den falschen Ordner hochlädt. Na ja, vermutlich hat es sowieso niemand bemerkt. Das Drumherum habe ich jetzt so weit fertig, nun muss ich „nur“ noch die alten Einträge kopieren. Immerhin sind es nicht so viele wie beim Tagebuch hier, da wird es etwas schneller gehen. Allerdings muss ich das gesamte Jahr 2006 noch „rekonstruieren“, da habe ich zwar jede Menge Fotos gemacht, aber zum Schreiben hatte ich keine Lust mehr, weil ich sowieso alles umstellen wollte. Und anschließend schaffe ich es vielleicht auch mal, einen Gartenplan fertig zu zeichnen. Es gibt da schon Anfänge, die ich mit einem Programm namens Garten Genie 3D gemacht habe, aber bei den Beeten und Pflanzen war ich noch nicht angelangt. Mein alter Rechner war auch eindeutig zu langsam für das Programm, ich bin gespannt, wie es auf dem neuen laufen wird.

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Montag, 20. November 2006

Freier Montag

Gestern regnete es den ganzen Tag vor sich hin, und deshalb setzten wir keinen Fuß vor die Tür. Ich habe das Gartentagebuchlayout nun komplett fertig und auch schon einige Monate rüberkopiert.
Heute hatte ich einen Tag Urlaub, denn es stand wieder einmal die alljährliche Heizthermenwartung an. Im letzten Jahr schraubte der Techniker den gesamten Vormittag herum, und deshalb nahm ich mir dieses Mal gleich einen ganzen Tag frei. Nach zwei Stunden, um zehn Uhr, war er allerdings schon fertig. Umso besser, denn ich hatte noch einiges vor, was ich sonst nach der Arbeit nur ungern mache. Ich habe also Altglas weggebracht, war dann endlich mal bei Obi und habe einen 10-Kilo-Sack Trockenfutter für die Katzen gekauft, war am Geldautomaten, habe dann endlich wieder einmal mein Auto gewaschen, anschließend ein paar Lebensmittel eingekauft, danach im Gartencenter ein Geburtstagsgeschenk gekauft und zuletzt zu Hause sogar noch die Autoscheiben innen und außen gereinigt. Leider ist entgegen der Information in der Sendungsauskunft vom Samstag mein Paket auch heute nicht in der Packstation gelandet, sonst hätte ich das auch noch gleich abholen können. Ich gehe mal davon aus, dass es morgen ankommen wird, dann hole ich es auf dem Nachhauseweg von der Arbeit ab.

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Luftbild

Vor längerer Zeit entdeckte ich auf der Internetseite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung einen Link zu Luftbildaufnahmen von Hannover. Damals gab es allerdings nur Fotos von zwei oder drei Stadtteilen, und daher verfolgte ich das Ganze nicht weiter.
Letzte Woche, also Monate später, fiel mein Blick zufälligerweise wieder einmal auf das Bildchen, und da stand jetzt „Luftbilder der Region Hannover“. Und siehe da, Hemmingen wurde schon teilweise fotografiert und unser Wohngebiet ist auch dabei. Ich bestellte also ein Foto als Datei für 17,50 Euro. Dann können wir selbst noch entscheiden, ob und wie wir das ausdrucken (lassen). Bei jedem Luftbild ist übrigens Datum und Uhrzeit der Aufnahme angegeben. Unseres stammt vom 6. Mai, 13 Uhr. Das war ein Samstag, an dem ich ins Tagebuch schrieb:

Heute war es endlich soweit und die Terrassensaison konnte richtig eröffnet werden. Das heißt, es gab erst einmal ein Frühstück unterm Sonnenschirm und am Nachmittag holte ich das Notebook wieder raus …

Ja, der Sonnenschirm steht, die Polster liegen auch auf den Stühlen, aber ich saß in dem Moment gerade nicht draußen. Leider kann ich das Foto hier nicht zeigen, weil ich es nur für den privaten Gebrauch gekauft habe und es deswegen nicht im Internet veröffentlichen darf.

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Donnerstag, 23. November 2006

Schöne Kalender

Zum dritten Mal verschenke ich an die Familie zu Weihnachten Kalender mit eigenen Fotos. Im ersten Jahr gab es einen Standardkalender, etwas kleiner als A4, mit weißem Hintergrund. Die Bildgröße konnte man nicht bestimmen, auch da gab es nur einen Standard. Im letzten Jahr bestellte ich beim Aldi-Fotoservice. Immerhin gab es da die Möglichkeit, zwischen einigen Pastellfarbenen für das Papier auszuwählen. In diesem Jahr suchte ich erneut das Internet ab. Vielleicht würde ich noch etwas Besseres finden? Tatsächlich, bei Fotokasten stieß ich auf vielversprechende Kalenderangebote: Wandkalender in A4 und A3, zwei bis drei Layouts, verschiedene Hintergründe von der einfachen Farbe über Farbverläufe bis zum Foto, Schriftart- und Farbe wählbar … Wenn man möchte, kann man jede Seite mit einem eigenen Hintergrund versehen, der optimal zum Bild passt. Ich habe schon eine Weile gesessen, bis ich alles fertig hatte. Der Nachteil ist leider, dass diese so genannten Comfort-Kalender nur Online zusammengebastelt werden können und die Seite teilweise recht langsam war. Am Dienstag hatte ich die Kalender in der Post und ich muss sagen, die Mühe hat sich gelohnt, sie sind sehr, sehr schön geworden – kein Vergleich zu den vorherigen. Übrigens hatte mir das Ganze beim Zusammenstellen schon so gut gefallen, dass ich mir auch einen eigenen Küchenkalender bestellt habe.

Hier ist das Juli-Kalenderblatt:

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Montag, 27. November 2006

Brunch macht müde

Gestern waren wir zum Geburtstagsbrunch eingeladen. Ab elf Uhr, hieß es, so waren wir ungefähr um viertel nach elf dort. Man saß, redete, aß, stand im Wintergarten oder draußen, weil es drinnen teilweise sehr warm war, trank noch etwas, aß noch etwas, saß … Ich war müde und litt offensichtlich unter Sauerstoffmangel. Das änderte sich auch nicht viel, als wir um viertel vor vier wieder nach Hause fuhren. Ich saß lust- und antriebslos am PC, guckte hier und dort im Internet herum nach allem, was ich vielleicht irgendwann kaufen möchte, um es dann mit größter Wahrscheinlichkeit doch nicht zu tun. Am Abend gab es noch einen Tatort zu gucken und ich bin dann schon um viertel vor elf ins Bett gegangen. Die Müdigkeit hält auch heute noch an, besonders erholsam war das Wochenende also nicht gewesen.

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Mittwoch, 29. November 2006

Arbeiten im Liegen

Gerade gestern Nachmittag hatten wir im Büro ein Gespräch über die richtigen Sitzhaltungen am Schreibtisch. Eine Kollegin, die kurz reinschaute, fragte: „Wie sitzt ihr denn am Schreibtisch, schiebt ihr den Stuhl so weit wie möglich darunter und sitzt ihr ganz hinten auf dem Stuhl?“ Ich erwähnte in diesem Gespräch, dass ich selten gerade und ordentlich vorm PC sitze, sondern immer irgendwie auf dem Stuhl hänge. Und siehe da, heute entdeckte ich über den Engel den Artikel „Lümmeln für den Rücken„. Nun wundere ich mich nicht mehr, dass ich trotz des tagtäglichen Sitzens am PC keine Rückenschmerzen habe und nur ganz, ganz selten unter Verspannungen leide. Und ich muss ich jetzt kein schlechtes Gewissen mehr wegen meiner anscheinend ungesunden Sitzpositionen haben.

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