Februar 2006

Mittwoch, 1. Februar 2006

Duftig

Mein derzeitiges Eau de toilette neigt sich dem Ende entgegen und es wurde Zeit, für Nachschub zu sorgen. Doch wo und was sollte ich kaufen? Meine Wahl fiel schließlich auf das mittlerweile 58 Jahre alte „L’Air du Temps“, das ich früher häufig benutzte. Jetzt war noch die Frage offen, wo und zu welchem Preis ich es kaufen sollte. Da diese Duftwässerchen alle unverschämt teuer sind, war ich schon bei eBay gelandet, denn dort bekommt man vieles günstiger als im Laden. Und dann habe ich doch noch ein Schnäppchen in einer Parfümerie gemacht, dort hatten sie das Gesuchte zufälligerweise gerade im Sonderangebot. Ich habe tatsächlich nur die Hälfte des Normalpreises bezahlt und war damit genauso günstig wie bei eBay mit Versandkosten. 70 Euro hätte ich nie dafür ausgegeben, aber mit 35 kann ich gut leben.

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Samstag, 4. Februar 2006

Selbst überrascht

Heute habe ich mich selbst überrascht. Und das geschah folgendermaßen:
Per Zufall stellte ich fest, dass in meinem Webhosting-Paket seit neuestem auch eine MySQL-Datenbank und PHP enthalten sind. Vermutlich hatte ich auch eine Mail über diese Neuerungen bekommen, aber offensichtlich nicht gelesen. Es hatte mich bisher auch nicht interessiert, denn da ich keine Ahnung von PHP und Datenbanken habe, schreckte mich der Einsatz einer Weblog-Software eher etwas ab. Heute jedoch wurde ich neugierig. Zuerst hatte ich zwar immer noch den Gedanken im Hinterkopf, dass das alles viel zu kompliziert sei, doch Barbaras Erfahrungsberichte haben mich überzeugt: WordPress wollte ich ausprobieren.
Und so habe ich bei meinem Webhoster mal schnell eine Datenbank eingerichtet, habe WordPress installiert und kurze Zeit später konnte ich mich über das erste Ergebnis freuen. Noch werde ich ein wenig Zeit damit verbringen, alles nach meinen Wünschen anzupassen, aber es ist wirklich so EINFACH! Und demnächst muss ich nicht mehr beim Weblog-Anbieter zahlen.

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Montag, 6. Februar 2006

Nicht ganz so einfach

Es war schon überraschend einfach, WordPress zum Laufen zu bringen. Etwas Arbeit macht allerdings noch die notwendige Anpassung. Ich habe aber entschieden, dass ich so richtig loslege, wenn alles Wesentliche drin ist. Kleinigkeiten kann ich dann immer noch nach und nach ändern.

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Traue keinem …

… FrontPage, denn es macht selbstständig Dinge, die man gar nicht haben will. Ja, ich gebe zu, ich erstelle meine Webseiten mit FrontPage, weil es einfach bequem ist. Manches allerdings bearbeite ich direkt in HTML, damit es so wird, wie ich es will. Und CSS kann ich auch ein wenig. Jedoch sollte man nicht auf die Idee kommen, eine PHP-Datei mit FrontPage zu öffnen. Ich wollte nur eine zweite Textzeile im Kopfbereich hinzufügen und wunderte mich, warum zuerst die Seitenleiste verschwunden war und nach weiteren Korrekturversuchen plötzlich auch noch der Inhaltsbereich weg war und der Text auf dem Hintergrundbild stand. Ich hatte doch da überhaupt nichts geändert, wie konnte das also passieren? Also Originaldatei reinkopiert, nächster Versuch, dasselbe Ergebnis. Dann endlich entdeckte ich beim Vergleich von Original und angepasster Datei, dass FrontPage von sich aus zwei DIV-End-Tags eingefügt hatte, die da gar nicht hingehörten. Handelte es sich um eine alleinstehende Datei, dann wären sie da schon richtig platziert, aber in diesem Falle eben nicht. Also wird da ab sofort der schlichte Editor verwendet.

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Wissen

PHP wäre seit gut fünf Jahren kein Geheimnis mehr für mich, wenn Easy Room, die offizielle EXPO-Zimmervermittlung, nicht nach dem Weltausstellungsmisserfolg die Türen geschlossen und mich vor dieselben gesetzt hätte. Damit war meine „Karriere“ als Intranetbetreuerin beendet und ich wurde selbst zum PHP – zum Provisorischen Hilfs-Personal als Zeitarbeitssklavin. Während dieser Zeit hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Messe Hannover. Eine äußerst attraktive Stelle, die ich leider nicht bekam, sonst würde ich mich heute mit CMS vermutlich perfekt auskennen. Daher beschäftige ich mich mit solchen Dingen nur aus Spaß und Zeitvertreib, man hat ja schließlich sonst nichts zu tun.
In all den Jahren hatte ich vergessen, was hinter der Abkürzung PHP steckt. Zum Glück gibt es heute die Wikipedia, wo alles sehr schön erklärt ist. Nun weiß ich, dass es PHP Hypertext Preprocessing bedeutet und dass es sich dabei um ein rekursives Akronym handelt. Das klingt beeindruckend!

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Vier

  • Bei Melody habe ich ein Stöckchen für mich aufgelesen.

    Vier Jobs, die ich mal hatte:

    • Reservierungs- und Ticketingagent bei Air Algérie
    • Help Desk-Mitarbeiterin für Reisebüros
    • Handbuch-Autorin für Reisebüroanwendungen
    • Zeitarbeitssklavin

    Vier Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann:

    • Der Freund meiner Freundin
    • Und täglich grüßt das Murmeltier
    • Dirty Dancing
    • Sabrina

    Vier Bücher, die ich mag:

    • Die unendliche Geschichte
    • Der Mann der’s wert ist
    • Kochbücher – da kann ich mich nicht auf ein einziges festlegen
    • alle Harry-Potter-Bände

    Vier Städte, in denen ich gelebt habe:
    Mehr als drei Wohnorte kann ich nicht bieten.

    • Trebur – keine Stadt, aber dort habe ich am längsten gelebt
    • Hannover
    • Hemmingen

    Vier TV-Serien, die ich liebe:

    • Lindenstraße
    • Marienhof
    • Schmeckt nicht, gibt’s nicht
    • Diese Drombuschs

    Vier Plätze, an denen ich Urlaub gemacht habe:

    • Côte d’Azur
    • Norwegen-Rundreise von Oslo bis Trondheim
    • St. Peter-Ording
    • Orange in der Provence

    Vier Sachen, die ich gerne esse:

    • Tagliatelle mit Schinken-Erbsen-Sahnesoße
    • Hähnchenbrust mit Tomaten und Mozzarella überbacken
    • Lachsfilet mit Hollandaise und Blattspinat
    • Frankfurter Grüne Soße

    Vier Seiten, die ich täglich besuche:

    Vier Plätze, an denen ich jetzt lieber wäre:
    Ich bin gern hier, deshalb fällt mir gerade nur ein Platz ein.

    • auf einer Terrasse in Frankreich mit Blick aufs Mittelmeer

    Vier, denen ich diese Fragen weiterreiche:

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    Freitag, 10. Februar 2006

    Hinterherhinkend

    Die ganze Woche hinkte mein Zeitgefühl der wahren Zeit einen Tag hinterher. Nicht immer, aber einige Male war das so. Am Dienstag dachte ich zum Beispiel, es sei noch Montag. Und gestern stand ich beim Feierabend am Zeiterfassungsgerät und freute mich, dass meine Minusstunden auf wenige Minuten zusammengeschrumpft waren. Auf dem Weg zum Auto dachte ich mir, ich könnte heute, am Donnerstag, noch gut ein halbes bis ein Stündchen länger machen, damit ich am Freitag nicht so lange sitzen muss. Aber nein, dann fiel mir ein, dass der nächste Tag schon der Freitag ist! Sollte ich jetzt traurig sein, dass mir der Donnerstag jetzt fehlte? Nein, beschloss ich, lieber würde ich mich auf das baldige Wochenende freuen.

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    Sonntag, 12. Februar 2006

    Umzug geschafft

    Nun habe ich mein Tagebuch-Weblog endlich unter WordPress im Großen und Ganzen fertig. Natürlich ging es nicht ohne Probleme im Endspurt. Vielleicht hätte ich lieber die Dokumentation lesen sollen anstatt unsinnige Fragebögen zu beantworten.
    Gestern habe ich es also tatsächlich geschafft, mein bis dahin geschaffenes Werk zu zerschießen. Auch die vorher ordentlich gemachte Datenbanksicherung konnte den letzten Stand nicht wiederherstellen. Was weiß ich, was da schiefgelaufen ist. Ganz so tragisch war es natürlich nicht, denn die meisten Anpassungen betrafen die Templates und die hatte ganz einfach zur Sicherung noch an eine andere Stelle kopiert. Ich habe also sämtliche Tabellen gelöscht und WordPress neu installiert. Dann musste ich nur ein paar andere Anpassungen erneut einstellen und das Impressum und die Archivseite neu schreiben. Zuletzt habe ich noch alle Einträge von Januar und Februar rüberkopiert, damit ich einen sauberen Schnitt zwischen alt und neu habe. Jetzt kann es erst einmal laufen und ich werde sehen, ob alles passt.

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    Dienstag, 14. Februar 2006

    Wildwest auf der Straße

    In den letzten Tagen sind vermehrt um mich herum Autofahrer unterwegs, die sich besser zu Fuß fortbewegen sollten. Nicht, weil sie so langsam sind, sondern weil sie dicht auffahren, drängeln, unerlaubt überholen oder einfach durch ihre provozierende Fahrweise auffallen. Gestern ist mir jemand in der Stadt dermaßen dicht aufgefahren, dass wohl keine zehn Zentimeter Platz mehr zwischen den Autos waren, und das nur, weil ich ganz normal 50 fuhr und nicht mit mindestens 70 Stundenkilometern durch die Stadt raste. Prompt kriegte ich dafür mein Fett weg. An einer Kreuzung wurde die Ampel rot, ich hielt an der Haltelinie, die dort vor der Einmündung der Straße von rechts liegt, und besagte Rennfahrertante quetschte sich rechts an mir vorbei und stellte sich direkt vor die Ampel. Heute Morgen gab es eine ähnliche Situation mit einem Kleintransporter: er musste sich hinter mir einordnen, weil ich nicht sofort eine Vollbremsung hingelegt hatte, als er den Blinker einschaltete und nach rechts rüber wollte. Danach quetschte er sich dicht drauf und überholte vor dem Kreisel, wo es noch einspurig ist, mehrere vor ihm fahrende Autos über die durchgezogene Linie und die Gegenfahrbahn. In solchen Situationen könnte ich jedes Mal die Leute aus dem Auto zerren und kräftig in den Hintern treten. Wenn ich etwas entspannter bin, wünsche ich ihnen, dass ihrem Auto auf einen Schlag alle vier Reifen abfallen.

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    Macho-Man

    Vor einigen Jahren besuchte ich ein Rhetorikseminar und verblüffte mich dort selbst mit einer Gedächtnisleistung bei einer Übung (ich schrieb darüber am 26.11.2005).
    Unter den Teilnehmern befanden sich auch zwei Männer um die dreißig, die als Kollegen bei einem Kurierdienst arbeiteten. Bei einem der ersten Rollenspiele entstand bereits ein kleiner Konflikt zwischen mir und dem einen der beiden, ich nenne ihn jetzt einmal X. Herr X sollte mir in seiner Rolle etwas erklären und beugte sich von hinten über meine Schulter. Für meinen Geschmack kam er mir viel zu nahe und instinktiv wich ich zur Seite aus. Die Seminarleiterin griff dies unter anderem auch auf und referierte über die Mindestabstände zwischen Menschen abhängig von ihrem Kulturkreis. Für X in seiner Nationalität als Türke galten da eben kleinere Abstände als für mich Mitteleuropäerin, wo man im Allgemeinen von 80 Wohlfühlzentimetern spricht. Vermutlich fühlte sich X da schon auf seine Machofüße getreten, denn er musste sich erklären lassen, dass sein Verhalten nicht das einzig richtige war, sondern dass auch die Verhaltensweisen anderer Menschen richtig sind. Sein Kollege und Kumpel Y solidarisierte sich gleich mit ihm und mir wurde in Gedanken der Stempel „blöde Kuh“ aufgedrückt.
    Später kam besagte Gedächtnisleistung dazu und wie nicht anders zu erwarten brachte mir diese keine Anerkennung von den Herren Machos, sondern wurde nur belächelt. In ihrer Macho-Kommode war ich jetzt vermutlich in der Schublade „arrogante Besserwisserin“ gelandet.
    In einer weiteren Übung musste jeder über seinen Arbeitsbereich berichten und dies anhand eines Bildchens am Flipchart grafisch darstellen. Ich tat dies nach meinem Verständnis und nun kam die große Stunde der Machos: Kaum war ich fertig, fielen sie verbal über mich her. Ich hätte das alles falsch verstanden und falsch gemacht etc. Die Seminarleiterin stellte richtig, dass ich die Aufgabe nicht falsch, sondern auf meine Art und Weise gelöst hatte. Überzeugen konnte sie die beiden Herren natürlich nicht. Nach mir war eine andere Teilnehmerin an der Reihe. Sie war der Typ Frau, der schon durch Aussehen und Körpersprache die Beschützerinstinkte mancher Männer weckt. Ich nenne so etwas „Mäuschen“. Sie stolperte ängstlich und zitternd nach vorne, stand hilflos vor dem Blatt Papier, stotterte zwei Sätze, malte dazu einen Kringel, wusste dann nicht mehr weiter und brach dann heulend zusammen. Jetzt endlich konnten die Machos zeigen, was in ihnen steckte: Sie habe das ganz toll gemacht, das sei super gewesen … Ein wenig übertrieben für jemanden, der quasi gar nichts zustande gebracht hatte, aber wie man sieht, setzen solche Frauen erfolgreich auf das Kindchenschema. Hilflose, heulende Wesen sind bei Beschützermachos sehr beliebt.
    Nebenbei kann ich noch erwähnen, dass Herr Y natürlich bei einem gemeinsamen Abendspaziergang Arm in Arm mit der (natürlich sehr hübschen) Seminarbetreuerin ging. Peinlich wurde es nur, weil gerade in dem Moment seine Freundin auf dem Mobiltelefon anrief und alle über ihn lachten.

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    Donnerstag, 16. Februar 2006

    Weg wie nix

    Zum Glück ist der Februar ein kurzer Monat, wenn er auch nur drei Tage weniger als der Januar hat, aber dann reicht wenigstens das Geld bis zum Ende. Ich mache schon seit einigen Jahren wunderschöne Planungen in schlichten Excel-Tabellen und kann in der Regel recht genau sehen, wie sich die Finanzen entwickeln. In diesem Jahr sind allerdings schon zwei Posten dazugekommen, die ich nicht eingeplant hatte und so ist das verfügbare Geld ganz schnell zusammengeschrumpft.
    Dafür werden wir aber für den Garten in diesem Jahr keine größeren Ausgaben haben. Ich möchte nur ein Rankgestell für meine neuen Kletterrosen, die „Zéphirine Drouhins“, ansonsten muss ich um Pflanzen einen großen Bogen machen, weil wirklich alles vollgepflanzt ist. Na ja, fast. Ich hätte da noch ein Plätzchen für eine Rose …

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    Löwenmauls Worte zur Werbung

    Kinder in der Werbung

    Die meisten Werbespots mit Kindern sind grauenhaft und tendieren dazu, den herkömmlichen Verhütungsmitteln Konkurrenz zu machen.

    Eine kleine Auswahl:

    • der dreiste Bestecher, der seinen (allein erziehenden?) Vater immer wieder mit Kaffee betäubt
    • das verzogene Gör, das Muttis Jogurt klaut, lügt und ungefragt die Geschichte von den zermatschten Erdbeeren durch die Gegend brüllt
    • die oberlehrerhaften Sauberkinder, die ihrem Vater weismachen wollen, dass man Milch in der Schokolade auch hören kann
    • die kleine Erpresserin, die einen Schokoriegel fordert und bei Nichterfüllung ihres Wunsches die Supermarkteinrichtung zu demolieren droht
    • der wissbegierige Streber, der genauestens wissen möchte, warum Papa nicht mehr hustet und dafür sorgt, dass auch wir der schlauen Erklärung mit dem Toast und dem Honig folgen dürfen

    Zum Glück gibt es aber durchaus liebenswerte Fernsehwerbung mit Kindern. Nach dem Bausparkassen-Spot mit dem Mädel, das „auch mal Spießer werden will“, ist mein derzeitiger Favorit der niedliche blonde Junge, der aus einer Backmischung vom Doktor leckere Muffins für all seine Freundinnen zaubert. Es geht also auch anders!

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    Samstag, 18. Februar 2006

    Gefüllter Samstag

    Während die Männer heute wieder im Wald waren, habe ich es endlich getan. Schon seit Wochen plane ich, endlich wieder einmal die köstlichen Tunfischkroketten zuzubereiten, die ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gemacht habe. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich sie jemals hier in Niedersachsen gemacht habe. Also habe ich die Arbeit an meiner Website am frühen Nachmittag unterbrochen, bin in die Küche gegangen, habe die Fritteuse wieder betriebsbereit gemacht und die Tunfischmasse zubereitet. Jetzt habe ich natürlich auch ein eigenes Foto von diesem Rezept für „Löwenmauls Küche“. Wer mal schauen möchte, hier sind die leckeren Tunfischbällchen, die es bei uns heute Abend mit Aioli, Tomaten, Paprika, Salat und Weißbrot geben wird.
    Die „Waldmeister“, also Jörg und sein Freund Hartmut, die heute wieder viel Holz gehackt und gestapelt haben, damit ihre Frauen es auch zukünftig im Winter schön warm haben, durften zum Feierabendbier gleich mal eine kleine Portion probieren.
    Ich habe mich danach wieder an meinen Rechner zurückgezogen. Nicht WordPress war heute mein Arbeitsbereich, das habe ich erst einmal soweit, dass ich einigermaßen zufrieden bin. Natürlich hätte ich gerne die Archive andersrum sortiert, aber das scheint nicht so einfach zu sein. Also bleibt es erst einmal beim „nice to have“, was aber nicht sofort sein muss.
    Ich hatte noch eine andere Baustelle offen, an der ich schon seit einiger Zeit immer wieder einmal gebastelt habe. Bei mir dauert es immer, bis ich das richtige Layout gefunden und dann angepasst habe. Pausen dazwischen taten gut und schließlich entwickelte es sich so langsam. Jetzt steht das Grundgerüst für meine Fotogalerie, die erste Kategorie „Schaufenster“ ist bereits gefüllt und der Rest folgt nach und nach.

    Mittwoch, 22. Februar 2006

    Kassel

    Gestern war ich seit ewigen Zeiten wieder einmal auf Dienstreise. Mit meiner Kollegin reiste ich zu einer Arbeitskreissitzung nach Kassel. Die Sitzung fand von 11:00 bis 15:00 Uhr statt, so dass wir kaum einen längeren Arbeitstag hatten als sonst. Normalerweise würde ich die Strecke Hannover – Kassel mit dem Auto fahren, aber dagegen sprachen drei Gründe: meine Kollegin kann mich kostenlos als Begleitperson mitnehmen, da sie blind und somit schwerbehindert ist; wir haben noch immer Winter und die Straßenverhältnisse hätten sehr schlecht sein können; die Veranstaltung fand mitten in Kassel statt, wo es so gut wie keine kostenlosen Parkmöglichkeiten gibt. Also sind wir Bahn gefahren. Stadtbahn mit einmal umsteigen bis Hauptbahnhof, dann ICE bis Kassel-Wilhelmshöhe. Anschließend hätten wir einen Bus bis Kassel Hbf nehmen müssen, da zu der Zeit gerade keine Regionalbahn fuhr. Ich entdeckte zwar vor dem Bahnhof die Haltestelle für die Linie 52, doch dass es die Gegenrichtung war, stellte sich erst bei Befragen des Busfahrers heraus. Der richtige Bus war natürlich schon weg und wir nahmen kurzerhand ein Taxi. An unserem Ziel Ständeplatz äußerte der Taxifahrer seinen Unmut darüber, dass man „da ja was zusammengebaut habe“. Vermutlich ärgert er sich täglich über irgendwelche nicht besonders sinnvollen Verkehrsführungen. Ich konnte ihm leider nur antworten, dass ich bisher noch nie in Kassel gewesen sei und nicht wisse, wie es vorher ausgesehen habe.
    Die Sitzung fand mit zehn Leuten in einem sehr engen Raum statt. Der Zeitplan lief gleich aus dem Ruder, nach der ersten Präsentation (mit Fragen und Diskussion) hätte noch eine zweite vor der Mittagspause folgen sollen. Doch da wir schon eine halbe Stunde über der geplanten Pause waren, wurde erst einmal abgebrochen. Zum Essen ging es in die Kantine des Landeswohlfahrtsverbandes. Ich hatte gar keinen rechten Hunger und hätte mir lieber nur einen Salatteller nehmen oder das Essen ganz ausfallen lassen sollen. Leider entschied ich mich für ein Hauptgericht mit der Bezeichnung „Putencurry mit Früchten und Reis“. Der Teller war sehr voll, das Curry mit viel Curry und Dosenobst angereicht, die Soße hatte eine etwas schleimige Konsistenz. Ich ließ bestimmt die Hälfte übrig und hatte dafür (mit einem Getränk) ganze fünf Euro bezahlt. Bis sich endlich wieder alle versammelt hatten, war schon eine Stunde vorüber, viel zu viel bei der knapp bemessenen Zeit. So konnte es nicht anders kommen, dass meine Kollegin und ich uns pünktlich um 15 Uhr verabschieden mussten, um unseren Zug zu erreichen, während die anderen noch saßen.
    Die Rückfahrt verlief reibungsloser, die Anschlüsse passten prima und auch in Hannover mussten wir nicht lange auf die Stadtbahnen waren. Trotzdem finde ich zwei Stunden Fahrt oder sogar zweieinhalb wie am Morgen für diese Strecke viel zu lang, ich weiß schon, warum ich lieber Auto fahre.
    Noch vor 18 Uhr war ich wieder zu Hause, doch ich fühlte mich, als wäre ich die gesamte Strecke zu Fuß gelaufen. Na ja, das ist jetzt ein wenig übertrieben, aber solche Dienstreisen sind immer unverhältnismäßig anstrengend.
    Heute Morgen erfuhren wir dann, dass die Arbeitsgruppe gestern noch einen weiteren Termin festgelegt hat. Im April will man sich in Soest treffen, und zwar länger! Am Montagabend Anreise und am Dienstag Sitzung. Oh je, ich hasse solche Dienstreisen mit Übernachtung. Ich kann mich nicht daran erfreuen, meine Freizeit in fremden Städten und fremden Unterkünften mit mehr oder weniger unbekannten Leuten zu verbringen. Nichts gegen die Leute, und ich weiß, man sagt ja immer, ein Erfahrungsaustausch am Rande von Veranstaltungen sei sehr wichtig, aber ich mag es trotzdem nicht. Lieber würde ich morgens früh aufstehen und dann erst losfahren. Warten wir’s also ab, was im April geschehen wird.

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    Donnerstag, 23. Februar 2006

    Sortiert

    Klasse! Jetzt sind meine Archive „richtig“ sortiert, so wie ich es mag. Ich lese nämlich gern von oben nach unten und nicht umgekehrt.
    Mit dem richtigen Plugin war das ganz einfach. Vielen Dank an Barbara, die mir den heißen Tipp gegeben hat.

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    Von oben

    Hier kann man auf uns draufgucken.
    Ich kannte schon www.ausderluft.de, aber das gab es nur für einige Städte und da sah man von unserem Wohngebiet nichts als blanken Acker; auch Google Earth zeigte für Deutschland nicht so viele Details wie die Kartensuche von GoYellow.
    Die Aufnahmen sind mindestens schon ein Jahr alt, das kann man bei einem Neubaugebiet zum Glück sehr gut erkennen, aber unser Häuschen ist gut zu erkennen.
    (gefunden bei Kari-Katur und Gedankenschnipsel)

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    Samstag, 25. Februar 2006

    Ballonfahrt

    Im Mai 2001 machten wir eine Fahrt mit einem Heißluftballon über Hannover. Der Bericht und die Fotos davon sind seitdem auf meiner Website unter „Fototouren“ zu finden.
    Am Dienstag erhielt ich eine E-Mail von Team von Ballonfahrt.de, mit denen wir damals gefahren sind. Man fand meinen Bericht so nett, dass man mir ein Freiticket schenken wollte. Ich konnte es gar nicht glauben. Eine Freifahrt mit dem Ballon? Das ist ja nicht gerade eine Kleinigkeit, immerhin kostet ein Ticket 170 Euro. Ich hatte aber schon den Eindruck, dass die E-Mail ernst gemeint war und so antwortete ich, dass ich mich darüber sehr freuen würde, weil es wirklich ein tolles Erlebnis ist.
    Heute kam ein großer Umschlag mit der Post, ohne Absender, aber ich ahnte, was sich darin verbarg. Und tatsächlich bin ich nun im Besitz eines Freitickets für eine Ballonfahrt!

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    Der Spiegel

    Was lange währt …
    Im Juli 2003 hörte ich eine Unterhaltung mit an, in der es um Spiegel ging: „Also ich habe im Vergleich zu manch anderen Leuten, die ich auf der Straße sehe, einen Spiegel zu Hause! …“
    Ich kam auf die Idee, eine Geschichte über diesen Spiegel zu schreiben. Es sollte eine moderne Geschichte werden. Doch sie wollte nicht modern sein und schrieb sich daher in eine mittelalterliche Geschichte mit Königinnen und Prinzessinen und einem Zauberspiegel um. Zwischendurch lag sie lange, aber nun ist sie vollendet. Die Geschichte mit dem schlichten Titel „Der Spiegel„.

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    Dienstag, 28. Februar 2006

    Anonymlinge

    Liebe Leute, ihr dürft hier gerne kommentieren und auch Kritik hinterlassen. Wer jedoch etwas zu sagen hat, soll nicht so feige sein und dies anonym tun. Wenn also zukünftig jemand ohne Namen und mit offensichtlich falscher E-Mail-Adresse (ja, auch Sie sind gemeint, Frau oder Herr tztz!) hier auftauchen sollte, behalte ich es mir vor, diesen Kommentar KOMMENTARLOS zu löschen.
    Übrigens: Keine Angst, die E-Mail-Adressen werden nicht veröffentlich. Steht aber auch dort, wer lesen kann, ist immer im Vorteil.

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